Katholische Feministinnen „Maria 2.0“ kritisieren öffentliche Gottesdienste

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Medienberichten zufolge wendet sich die „reformkatholische“ Initiative „Maria 2.0“, die voriges Jahr in Münster entstanden ist, in einem Offenen Brief an die deutschen Bischöfe und kritisiert den allmählichen Neustart öffentlicher Gottesdienste in Deutschland, der teils ab 1. Mai und in manchen Bistümern noch später erfolgt.
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Die Frauen-Vereinigung findet die beginnende öffentliche Zelebration von hl. Messen „falsch und verfrüht“, denn dies verstoße gegen die Nächstenliebe, behaupten die progressiven Feministinnen, die sich für die Abschaffung des Zölibats, für eine liberale Sexualmoral und das Frauenpriestertum einsetzen.
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BILD: Aktivistinnen von Maria 2.0 bei einer ihrer Protestdemonstrationen in Münster
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In dem Offenen Brief heißt es, derzeit zeige sich die Gottesliebe in der Sorge für den Nächsten und damit  – so „Maria 2.0“  – im Verzicht auf den Gottesdienst.

Die Wiederaufnahme öffentlicher Messen durchkreuze den „Kraftakt“, der vielen Menschen derzeit abverlangt werde – und das sei unsolidarisch.

Zudem führe eine begrenzte Teilnehmerzahl dazu, daß ein Teil der Menschen abgewiesen werde, was gemeinschaftswidrig sei.

„Zeichenhaft und solidarisch wäre eine Kirche, die ausharrt an der Seite der Menschen und gemeinsam mit ihnen diese Zeit des Verzichts aushält“, heißt es in dem Schreiben weiter.

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Die Unionsfraktion zum Wahlergebnis in Polen

Bei den Parlamentswahlen in Polen hat die konservative Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) den Prognosen zufolge die absolute Mehrheit erzielt. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung: 159481-3x2-teaser296

„Mit ihrem klaren Wahlsieg und der Möglichkeit einer Alleinregierung übernimmt die Partei „Recht und Gerechtigkeit“ große Verantwortung für die Zusammenarbeit und Solidarität in Europa, für die Fortsetzung des guten bilateralen Verhältnisses mit Deutschland und für die positive wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Obwohl Polen erst seit 2004 Mitglied ist, hat es in den vergangenen Jahren eine führende Rolle in der Europäischen Union übernommen, oft zusammen mit Deutschland und Frankreich.

Im Sinne der europäischen Einigkeit hat Polen stets den Kompromiss gesucht und Solidarität auch mit den anderen EU-Ländern bewiesen. Damit hat es  sich in wichtigen Fragen der EU- und NATO-Politik großen Einfluss verschafft. Im Gegenzug hat das Land viel Solidarität erfahren, wenn es um seine eigenen Interessen in der Ost- und Sicherheitspolitik ging.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hofft deshalb sehr, dass Polen unter der neuen Regierung diesen Weg weiter geht und damit ein verlässlicher Führungspartner bleibt.“