CDU/CSU: Weibliche Genitalverstümmelung auch in Deutschland wirksam bekämpfen

Weltweit sind rund 200 Millionen Mädchen und Frauen in ca. 30 Ländern von Genitalverstümmelung betroffen. Jährlich wächst die Zahl der Betroffenen um weitere drei Millionen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben 25 Prozent der Mädchen und Frauen während des Eingriffs oder an dessen Folgen. bundestag

Die Hälfte der Opfer lebt nach Angaben von UNICEF in Ägypten, Indonesien und Äthiopien. Das Land mit der höchsten Rate ist Somalia. Dort sind 98 Prozent aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren betroffen.

Zum „Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung“ am 6. Februar erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand:

„Alle elf Sekunden wird auf unserer Erdkugel ein Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt. Der Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung ist eine dringende Aufforderung, dieser schweren Art der Menschrechtsverletzung ein Ende zu setzen. 

Das Ritual ist ein Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Deutschland muss sich weiter gemeinsam mit seinen Partnern in der EU entschlossen dafür einsetzen, dass diese grausame Praxis endlich beendet wird. RTEmagicC_Afrika-frau-theirc_org_01_jpg

Aufklärung und Prävention haben dabei einen hohen Stellenwert, denn Gesetze allein reichen oft nicht aus. Den engagierten Nichtregierungsorganisation, Vereinen und Aktivisten gegen Genitalverstümmelung gilt unser besonderer Dank für ihre wichtige Arbeit.

Genitalverstümmelung ist auch in Europa und Nordamerika ein Problem. So lassen Zuwanderer aus Ländern, in denen Genitalverstümmelung grausame ‚Tradition‘ ist, oftmals während eines Urlaubs in der Heimat ihre Töchter beschneiden. EU-weit ist von 500.000 Opfern auszugehen, in Deutschland sind etwa 30.000 Frauen betroffen, bis zu 5.000 weitere sollen nach Angaben des Netzwerks Integra bedroht sein.

Die Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen ist in Deutschland seit 2013 durch einen eigenen Straftatbestand verboten.

Wir begrüßen den aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Passgesetzes ausdrücklich. Danach kann Personen zukünftig der Reisepass entzogen werden, wenn sie mit einem Mädchen ins Ausland reisen wollen, um es dort der Genitalverstümmelung auszusetzen.“

 


Kenia: Mörderische Angriffe von Islamisten gegen Christen und Nicht-Muslime

Nach mehreren tödlichen Angriffen im Grenzgebiet zu Somalia ist die Lage im nordöstlichen Kenia extrem angespannt. Islamistische Al-Shabaab-Milizen griffen am 22. November einen Bus an und ermordeten 28 Christen. RTEmagicC_Afrika-frau-theirc_org_01_jpg

Am 2. Dezember verloren 36 christliche Arbeiter in einem Steinbruch nahe der Stadt Mandera bei einem weiteren Angriff ihr Leben. Die kenianische Luftwaffe flog zwischenzeitlich Angriffe auf mutmaßliche Lager der Al Shabaab.

Die mehrheitlich von Somalis bewohnte Provinzhauptstadt Mandera liegt im äußersten Nordosten Kenias und grenzt unmittelbar an Somalia. Am Morgen des 22. Novembers stoppten Bewaffnete den mit 60 Personen besetzten Bus von Mandera nach Nairobi. Sie sonderten Nicht-Muslime von den übrigen ab, um sie dann gezielt zu ermorden. 

Der Angriff wird im Zusammenhang mit einer kürzlich in Mombasa durchgeführten Polizeiaktion gesehen. Dabei hatten Beamte in vier Moscheen mindestens 350 Menschen festgenommen sowie Waffen, Handgranaten, Benzinbomben und dschihadistische Literatur sichergestellt. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Ein bei Regierungsbeamten beliebter Treffpunkt in der Stadt Wajir, unweit von Mandera, war das Ziel eines weiteren Angriffs am 1. Dezember. Sprengsätze wurden in das Gebäude geworfen und fliehende Besucher beschossen. Dabei kam ein Mann ums Leben, zwölf wurden verletzt.

Nach dem jüngsten Attentat auf die Arbeiter in einem Steinbruch ist Stimmung in der ganzen Region äußerst angespannt. Öffentliche Verkehrsmittel, die von Somalis betrieben werden, wurden in der Stadt Garissa mit Steinen beworfen und mussten von der Polizei eskortiert werden.

An die Christen ergingen unterdessen mündliche Aufforderungen, Garissa zu verlassen. Dabei hieß es u.a., die Ereignisse von Mandera seien harmlos im Vergleich zu dem, was Garissa bevorstünde, sollten die Warnungen nicht beachtet werden. Am Sonntag solle man sich von Kirchen fernhalten.

In dem 15 km von Mandera entfernten Steinbruch waren etwa 200 Arbeiter beschäftigt. Überlebende des Angriffs berichten von gezielten Hinrichtungen, die 36 christliche Arbeiter das Leben kostete. Zusätzlich wurde eine unbekannte Anzahl entführt, anderen gelang die Flucht in den Busch.

Seitdem kenianische Truppen im Jahr 2011 nach Somalia eindrangen, um die Al Shabaab-Terroristen zu bekämpfen, kommt es vermehrt zu Übergriffen beiderseits der Grenze. Auch in anderen Bereichen Kenias ist der wachsende Einfluss islamistischer Gruppierungen spürbar. 

Quelle: Open Doors  – Fotos: IGFM


Hirsi Ali: Schlagwort „Islamophobie“ ist der „größte Schwachsinn unserer Zeit“

Die Politikwissenschaftlerin und Buchautorin Ayaan Hirsi Ali wurde 1969 in Somalia geboren, wuchs in Saudi-Arabien und Kenia auf. Hirsi Ali wurde im Alter von fünf Jahren zur Beschneidung gezwungen.

Mit 22 Jahren mußte sie heiraten, floh aber vor ihrem Mann in die Niederlande. Dort beantragte sie politisches Asyl  –  und durfte bleiben. Allerdings muß sie wegen ständiger Morddrohungen seit langem unter Polizeischutz leben.

Eine enge Freundschaft verband sie mit dem 2004 ermordeten Filmemacher Theo van Gogh. Sie schrieb das Drehbuch für seinen islamkritischen Film „Submission“ (Unterordnung), weswegen er von einem muslimischen Extremisten auf offener Straße erstochen wurde.

Nun erhielt die Schriftstellerin kürzlich den Axel-Springer-Ehrenpreis für Meinungsfreiheit.  In einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ sagte Hirsi Ali, das weitverbreitete Wort von der „Islamophobie“ sei der „größte Schwachsinn unserer Zeit„; es handle sich um einen PR-Gag der Islamisten im Westen, um den Menschen Schuldgefühle einzuimpfen, wenn sie den Islam kritisieren. Hirsi Ali fügte hinzu:  „Es gibt vielleicht Christophobie, denn Christen werden weltweit verfolgt. Aber Islamophobie?“

Die Publizistin forderte scharfe europäische Einwanderungsbestimmungen für Flüchtlinge:

„Nur wer einen Eid ablegt, wie jenen in Amerika, unsere Werte zu akzeptieren, also die Freiheit des Individuums und die Gleichheit von Mann und Frau, der Respekt des Eigentums, unsere westliche Minima Moralia, nur die dürfen herein.“

Quelle: christliches Medienmagazin PRO

 


Somalia: Junger Christ von radikalen Moslems enthauptet

Erneut ist im ostafrikanischen Somalia ein Christ brutal ermordet worden. Kämpfer der radikal-islamischen Gruppe Al Shabaab haben Zakaria Hussein Omar bereits am 2. Januar  2012 in der Ortschaft Cee-carfiid nahe der Hauptstadt Mogadischu enthauptet.

Nomaden fanden seinen Leichnam und brachten ihn in die Hauptstadt. Der 26-jährige Akademiker war Christ muslimischer Herkunft und arbeitete für eine christliche Organisation, die von den Terroristen im vergangenen Jahr verboten worden war.

Er hinterläßt seine Frau, seine Eltern sowie einen Bruder und vier Schwestern, wie das christliche Hilfswerk „Open Doors“ berichtet; es bittet darum, in dieser schweren Zeit der Trauer an die Angehörigen zu denken und für sie zu beten.

Islamische Miliz schließt sich Al Kaida an

Erklärtes Ziel der Terrorbewegung Al Shabaab ist eine strikte Anwendung der Scharia, des islamischen Religionsgesetzes. Werden Christen muslimischer Herkunft von ihnen entdeckt, gleicht dies einem Todesurteil. Allein im vergangenen Jahr wurden mindestens vier Christen regelrecht hingerichtet.

Unterdessen soll Medienberichten zufolge ein Anführer der somalischen Al Shabaab in einer Videobotschaft offiziell den Anschluß der Gruppe an das Terrornetzwerk Al Kaida verkündet haben. Durch diese Verbindung werde der Einfluß der Terrorgruppe in Afrika weiter gestärkt, schreibt „Open Doors“.

Al Shabaab wird auf 3000 bis 7000 Mitglieder geschätzt und kontrolliert den Süden des Landes nahezu vollständig.