„Demo für alle“ weist unzutreffende Vorwürfe der Theologin Strube zurück

Freifrau Hedwig von Beverfoerde

Die katholische Theologin Sonja Angelika Strube verunglimpft seit Jahren solche Christen als „rechts“, die sich für den Schutz des Lebens, der Ehe und der Familie und gegen die Gender-Ideologie einsetzen.

In ihren Veröffentlichungen zählt sie bürgerliche Initiativen und engagierte Christen mit rechtsextremen Gruppierungen wie der NPD auf, um sie damit ins Zwielicht zu rücken.

Eine der von Strube an vorderster Stelle bekämpften Initiativen ist das Aktionsbündnis für Ehe und Familie – DEMO FÜR ALLE.

In einem gestern erschienen Interview der KNA, welches von Domradio.de veröffentlicht wurde, sagt Strube wörtlich:

Ich beobachte, dass politisch Rechtsgerichtete versuchen, sich mit kirchlich Engagierten zu vernetzen. So hat die Gruppe „Demo für alle“ auch eine Werbefunktion für die AfD, wenn deren Protagonisten beispielsweise neben dem emeritierten österreichischen Weihbischof Andreas Laun auf der Rednerbühne stehen.

Auf diese Demos gehen auch Mitglieder der Identitären Bewegung, die von Verfassungsschutzämtern als rechtsextrem eingestuft wird, sich aber gerne ein intellektuelles und Greenpeace-mäßiges Image geben. Rechte Gruppierungen wollen auf diese Weise den Eindruck erwecken, sie gehörten zum bürgerlichen Lager und es ginge ihnen um christliche Werte.“

Als Sprecherin von DEMO FÜR ALLE weise ich darauf hin, daß wir kein christliches Bündnis sondern ein bürgerliches Bündnis sind, in dem aber naturgemäß aber viele Christen aktiv sind. Wir sind überparteilich, unabhängig und überkonfessionell (siehe unsere Webseite) und machen in keiner Weise Werbung für die AfD oder eine andere Partei.

Auf unseren Demonstrationen haben Vertreter der CDU und verschiedener CDU-Gliederungen ebenso gesprochen oder Grußworte verlesen lassen, wie Vertreter der AfD, der CSU, der FDP und Bündnis C. Nach diesem Maßstab könnte man ebenso gut behaupten, DEMO FÜR ALLE erfülle eine „Werbefunktion“ für die CDU oder andere Parteien.

Die Behauptung, Weihbischof Andreas Laun habe neben Vertretern der AfD auf der Rednertribüne gestanden, entspricht nicht den Tatsachen.

Weihbischof Laun hat unsere Demo in Stuttgart, am 28. Februar 2016, als Redner unterstützt. Außer ihm sprachen Hartmut Steeb (als Vorsitzender der Evang. Allianz), Albéric Dumont (für La manif pour tous), Marcel (Bruderschaft des Weges), Ulrike Schaude-Eckert (für die ZVL), Ingrid Kuhs (als Mutter in Ba-Wü) und Birgit Kelle (Publizistin). Es war kein einziger Politiker, auch nicht von der AfD, als Redner dabei, geschweige denn „neben … Weihbischof Andreas Laun auf der Rednerbühne“!

Wir wissen, daß Frau Strube sich eingehend mit unseren Demonstrationen beschäftigt hat. Deshalb muß ihr bekanntsein, daß wir uns zu Beginn einer jeden Kundgebung „von jedem antisemitischen, rassistischen und extremistischen Gedankengut und Organisationen oder Einzelpersonen, die solches Gedankengut vertreten“, distanziert haben (siehe auch unser Webseiten-Erklärung).

Das Versammlungsrecht erlaubt es uns leider nicht, unerwünschte Teilnehmer von unserer Demo entfernen zu lassen. Solange sich diese ruhig verhalten, die Veranstaltung nicht stören, gewalttätig werden oder anderweitige Straftatbestände erfüllen, müssen sie vom Veranstalter geduldet werden. Auch das könnte Frau Strube wissen. Wenn sie uns solche Personen trotzdem zurechnet, dann wohl nur in verleumderischer Absicht.

Im weiteren Verlauf des Interviews fragt KNA nach: „Durch die Spitzenvertreter der Kirche kann sich dieses Milieu aber nicht bestärkt fühlen…
Strube antwortet: Natürlich nicht. Deshalb werden jetzt Papst und Bischöfe selbst zu Angriffszielen und als häretisch gebrandmarkt. (…)

Auch dies ist falsch. Papst Franziskus hat sich immer wieder gegen die Gender-Ideologie ausgesprochen und diese scharf kritisiert. Mehrere Deutsche Bischöfe unterstützen unsere Anliegen und unsere Aktionen.

Der Fuldaer Bischof Algermissen hat den Teilnehmern unserer Demonstration am 30. Oktober 2016 in Wiesbaden den bischöflichen Segen erteilt und verschiedene Bischöfe haben sich der in Deutschland von mir koordinierten Europäischen Bürgerinitiative „Mum, Dad & Kids“ angeschlossen und teilweise aktiv beworben, darunter der Passauer Bischof Dr. Stefan Oster, der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und der Bischof von Eichstätt Gregor Maria Hanke u.a.

Wenn Frau Strube dies alles nicht bekannt sein sollte, stellt sie sich als katholischer Theologin damit selbst das denkbar schlechteste Zeugnis aus.

Daß sie es mit ihrem Thema gleichwohl inzwischen sogar zu einer Gastprofessur für „Neurechtes Christentum“ an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen gebracht hat, weist allerdings darauf hin, daß höhere Stellen ein Interesse daran haben, dergleichen „Forschung“ und entsprechende Publikationen zu fördern.

Quelle: https://demofueralle.wordpress.com/2017/11/08/demo-fuer-alle-weist-falschbehauptungen-von-katholischer-theologin-zurueck/


Das Portal der Dt. Bischofskonferenz agitiert gegen christliche Konservative

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel „Schockierende Beobachtungen“ veröffentlichte „Katholisch.de“, das amtliche Portal der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, am 26. Juni 2015 ein Gefälligkeits-Interview von Michael Kniess mit Sonja Angelika Strube.

Die linkskatholische Publizistin versteht sich offenbar als Expertin gegen Rechtsextremismus und veröffentlichte kürzlich ein Buch, das sie wohl gerne auf diesem Wege bekanntmachen möchte.  pc_pi

Der Untertitel des Beitrags auf „Katholisch.de“, der sowohl katholische wie evangelische Konservative massiv verunglimpft, läßt bereits tief blicken: „Theologin Sonja Strube über christliche Verbindungen in die rechte Szene“

Der von ihr herausgebrachte Sammelband lautet: „Rechtsextremismus als Herausforderung für die Theologie“.

Es wird also kräftig die „braune Keule“ gegen theologisch bzw. politisch konservative Christen geschwungen, wobei zwischen „rechts“ und „Rechtsextremismus“ ohnehin nicht sauber getrennt wird, obwohl dies zum einfachsten ABC der Fairneß gehören würde.

Das auf „Katholisch.de“ publizierte Gespräch mit Strube ist anscheinend identisch mit jenem Interview, das in der aktuellen Ausgabe der Freiburger Bistumszeitung „Konradsblatt“ veröffentlicht wurde.

Die schein-intellektuellen, in ein vermeintlich „wissenschaftliches“ Gewand verpackten Ausführungen der Autorin stecken voller Vor- und Fehlurteile, sind undifferenziert und weitgehend haltlos bzw. gehaltlos. 

Dazu haben wir in unserem gestern veröffentlichten Artikel bereits alles Notwendige klargestellt: https://charismatismus.wordpress.com/2015/07/01/freiburg-konradsblatt-stellt-konservative-christen-unter-extremismus-verdacht/

 

 


Freiburg: „Konradsblatt“ stellt konservative Christen unter Extremismus-Verdacht

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel „Erschreckende Verbindungen“ schlägt das „Konradsblatt“, die katholische Kirchenzeitung für das Erzbistum Freiburg, jetzt regelrecht Alarm:

Es geht – wie könnte es anders sein  – um die angeblich so innigen Kontakte zwischen konservativen Christen und „rechtsextremen“ Gruppierungen. Konradsblatt 25-2015 S. 25

Oho, da hätte man gerne Roß und Reiter gewußt, doch das Bistumsblatt verweigert klare und konkrete Auskünfte.

Stattdessen bewegen sich die Vorwürfe, welche in der aktuellen Ausgabe (Nr. 25/2015) ausgiebig ausgewalzt werden, in wolkigen, schein-akademischen Schlaumeiereien, die betont abstrakt und soziologisch gestelzt präsentiert werden, um den Anschein wohlfeiler Wissenschaftlichkeit zu erwecken.

Dabei geraten nicht etwa nur vermeintlich „rechtskatholische“ Kreise ins Visier der Faschistenkeule bzw. linken Gedankenpolizei, sondern auch sogenannte „Rechts-Evangelikale“.

Das zweiseitige Interview ist leider online nicht zugänglich, liegt uns aber aus der Print-Ausgabe vor (siehe hier das Foto der Interview-Seite 24).

Der Text besteht aus einer Einführung der Konradsblatt-Redaktion und einem Gespräch mit Sonja Angelika Strube, ihres Zeichens Privatdozentin an der „interdiziplinären Forschungsgruppe „Frieden, Religion, Bildung“ (Uni Osnabrück).

Die katholische Rechtsextremismus-„Expertin“ hat unlängst ein Buch mit dem Titel „Rechtsextremismus als Herausforderung für die Theologie“ beim Herder-Verlag herausgebracht.

Auf ein Werk, das sich mit demLinksextremismus als Herausforderung….“ befaßt, werden wir wohl noch lange warten müssen, falls es überhaupt je erscheint….

„Christen und rechte Ideologie“ im Visier

Mit der katholischen Theologin Strube führte die Redaktion also ein „Gespräch über Christen und rechte Ideologie“, wie es eingangs vielsagend heißt.

Die Dame zeigt sich „schockiert“ darüber, daß „sich christlich verstehende Internetseiten“ Kontakte pflegen zu Medien der „intellektuellen Neuen Rechten“ sowie zu „extrem islamfeindlichen Medien.“

Sodann weiß die Buchautorin zu berichten, daß „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ (!) sowie „rechtsextreme Einstellungen“ unter Christen sogar „etwas überdurchschnittlich verbreitet“ seien, wie „verschiedene Studien“ angeblich herausgefunden hätten. 4077304320

Merkwürdigerweise weiß man aus der breitflächig angelegten KFN-Studie von Prof. Dr. Christian Pfeiffer (dem früheren SPD-Minister) genau das Gegenteil: Je frommer, je religiöser junge Christen denken, desto friedlicher und toleranter sind sie eingestellt.

Übrigens ergab sich bei jungen Muslimen das genaue Gegenteil: Je religiöser, desto aggressiver die jeweiligen Ansichten, desto gewaltbereiter die Personen insgesamt!

(Näheres dazu im ZDF-Portal: http://www.zdf.de/forum-am-freitag/interview-mit-prof.-christian-pfeiffer-5348222.html)

Aber vielleicht befaßt sich Frau Strube lieber nur mit jenen Studien, die ihr eigenes Weltbild zu bestätigen scheinen?

Außerdem läßt sie uns gerne an ihrem weiteren Wissen teilhaben: „Aktuell lässt sich eine Zusammenarbeit zwischen rechtschristlichen und politischen  rechten Gruppierungen besonders deutlich bei den Themenbereichen Islam, Christenverfolgungen und Familie feststellen.“

Aber sicher doch: Wer sich mit derart verdächtigen „Themenbereichen“ befaßt, sollte genauer unter die Lupe der roten Oberaufseher genommen werden, damit solche Pfui-Themen ausgegrenzt und zukünftig alles mit rechten – äh: linken!  – Dingen zugeht.

„Christen sind nicht nur Verfolgungsopfer“

„Islamfeindliche Gruppen erwecken“, so behauptet die Theologin munter weiter, „den Eindruck, Christen wären immer nur Verfolgungsopfer, nie Täter, und sie würden ausschließlich durch Muslime verfolgt. Beides stimmt nicht mit den weltweiten Realitäten überein.“ IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Leider versäumt es die Autorin, ihren Lesern zu erklären, wie die „weltweiten Realitäten“ aus ihrer speziellen Sicht aussehen  – und wo die Christen denn bittschön als „Täter“ agieren. Die Redaktion des „Konradsblatts“ hält es auch nicht für nötig, hierbei nachzufragen, sondern stellt dieser Dame eine Gefälligkeitsfrage nach der anderen!

Abgesehen davon ist es schlicht Unsinn, „islamfeindlichen Gruppen“ die Behauptung zu unterstellen, Christen würden „ausschließlich“ durch Muslime verfolgt. Gerade in islamkritischen Kreisen wird die Verfolgung von Christen in kommunistischen Staaten wie Nordkorea oder Rot-China ebenfalls häufig thematisiert (von Frau Stube freilich mit keinem einzigen Wort).

Einsatz für Familienwerte macht verdächtig

Auch das Eintreten für klassische Vorstellungen von Ehe und Familie ist Frau Strube nicht geheuer: „Beim Themenfeld „Familie“ treffen sich konservative Christen und rechte Gruppen inhaltlich im Kampf für ein enges traditionelles Familienverständnis.“  BILD0222

Sodann wirft die Autorin diesen familienbewegten Christen ein „bestimmtes, enges Verständnis von Schöpfungsordnung“ vor, ohne dem geneigten Publikum zu erläutern, wie sie sich selber die angeblich richtigere Sicht dieser Schöpfungsordnung vorstellt…

Auf die besorgte Frage des „Konradsblattes“, welche „christlichen Kreise“ denn in einem besonderen Maße „gefährdet“ (!) seien, weiß die Interviewte zu berichten:

„Grundsätzlich sind es Menschen, die besonders rigide Frömmigkeitsstile pflegen, strenge Regeln einhalten bzw. von anderen deren Einhaltung fordern.“

Ähnlich bedroht von rechtsextremer Einstellung sind laut Strube zudem jene Menschen, „die sehr überzeugt davon sind, dass ihre eigenen Glaubensvorstellungen die einzig wahren sind“. 

Unsereins hätte gerne gewußt, wie diese Theologin denn die offensichtliche Tatsache beurteilt, daß Christus einen klaren Wahrheitsanspruch verkündete, ja sogar rundweg erklärte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“  – Das Johannesevangelium berichtet, daß der Erlöser dieser „rigiden“ Äußerung gar noch die gewiß „fundamentalistische“ Bemerkung hinzufügte: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Ob ER und seine Apostel, welche diese Botschaft des HERRN unter Einsatz ihres Lebens verkündeten, aus der Sicht dieser Dame wohl in besonderem Maße „gefährdet“ und daher mindestens therapiebedürftig waren?

HINWEIS auf einen ergänzenden Artikel hierzu: https://charismatismus.wordpress.com/2015/07/02/das-portal-der-dt-bischofskonferenz-agitiert-gegen-christliche-konservative/

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugend-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.