Der Tod als letzter Feind wird entmachtet

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
1 Kor 15,20-26.28.

Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.
Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.

Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.
Danach kommt das Ende, wenn ER jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. Denn ER muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat.

Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.
Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch ER, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


GOTT war nicht im Sturm und nicht im Feuer

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 1 Kön 19,9a.11-13a:

In jenen Tagen kam der Prophet Elija (Elias) zum Gottesberg Horeb. Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten.
Doch das Wort des HERR erging an ihn:
Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den HERRN!
Da zog der HERR vorüber:
Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging IHM voraus.
Doch der HERR war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben.
Doch der HERR war nicht im Erdbeben.
Nach dem Beben kam ein Feuer.
Doch der HERR war nicht im Feuer.
Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln.
Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

GOTT hat den Propheten Jesaja „schon im Mutterleib“ zu seinem Dienst berufen

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Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Jes 49,3 ff:
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Jetzt hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle.

So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und Gott war meine Stärke.

Und ER sagte:
Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde gelangt.


Der HERR hat mir Raum geschaffen, als ich in Ängsten war

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 4,2.4.7-9.

Wenn ich rufe, erhöre mich,
Gott, du mein Retter!
Du hast mir Raum geschaffen, als mir Angst war.
Sei mir gnädig und höre auf mein Flehen!

Erkennt doch: Wunderbar handelt der HERR an den Frommen;
der HERR erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.
Viele sagen: «Wer lässt uns Gutes erleben?»
HERR, lass dein Angesicht über uns leuchten!

Du legst mir größere Freude ins Herz,
als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.
In Frieden leg‘ ich mich nieder und schlafe ein;
denn du allein, HERR, lässt mich sorglos ruhen.