„Forum Deutscher Katholiken“ zu Erwartungen an den neuen Bischof von Augsburg

Im Vorfeld der Berufung wurde ein „Initiativkreis Bistumsreform Augsburg“ gegründet, der seine „Erwartungen“ an den künftigen Bischof formuliert hat. Diese umfassen die Dialogbereitschaft „Auch in die moderne Gesellschaft und die verschiedenen Milieus hinein“, die „Respektvolle Begegnung mit den Verantwortlichen“ und „Die Anerkennung ihrer (Mit-)Verantwortung“.

Das sind Forderungen, die man auch an andere Führungskräfte richten kann.

Die „Erwartungen“ dieses Initiativkreises gehen aber weiter: Gefordert werden vom neuen Bischof die Zulassung „neuer Formen der Seelsorge“ und der „Mut zu ökumenischen Schritten“, konkret zu einer „gemeinsamen Abendmahlsfeier“.

Wenn „Erwartungen“ wie „ökumenische Abendmahlsfeiern“ aber im Gegensatz zur Lehre der Kirche und zum Versprechen bei der Bischofsweihe stehen, dann können sie nicht erfüllt werden.

Denn der neue Bischof verspricht bei seiner Weihe: „Ich werde die Einheit der ganzen Kirche schützen und deswegen werde ich mich eifrig bemühen, den von den Aposteln überlieferten Glauben rein und unverfälscht zu bewahren“ (eig. Übersetzung aus der geltenden Formel des Treueides, abgedruckt in: Archiv für katholisches Kirchenrecht 157 (1988) 378 f.,Anm. 93; www.kirchenrecht-online.de/kanon/glaub.html).

Die Forderungen des „Initiativkreis Bistumsreform Augsburg“ führen zur Verwirrung unter den Gläubigen und zur Spaltung der Katholiken. Das „Forum Deutscher Katholiken“ lehnt die Forderung dieses Initiativkreises entschieden ab.

Prof. Dr. Hubert Gindert
Sprecher des „Forums Deutscher Katholiken“


Glaubenstreue Bischöfe sollen Farbe bekennen

Mathias von Gersdorff

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass ein deutscher Bischof über die Medien einen Angriff auf den Glauben und das Lehramt loslässt.

Am 12. Februar war der Magdeburger Bischof Gerhard Feige an Reihe. Er hält die Frage einer Priesterweihe von Frauen weiter für offen: „Dies rigoros abzulehnen und lediglich mit der Tradition zu argumentieren, überzeugt nicht mehr.“

Bischof Feige hat eine genaue Vorstellung, wie die Priester*innen sein sollen: „Weniger archaisch-bürgerlich als dynamisch-alternativ“.

Das ist die vorläufig jüngste Stellungnahme dieser Art in einer langen Reihe.

In den letzten Tagen haben sich zudem deutsche Bischöfe gegen das Priesterzölibat ausgesprochen (Peter Kohlgraf, Mainz), für die Segnung von Homo-Paaren (Franz-Josef Bode, Osnabrück) und für eine Neubewertung der Homosexualität (Franz-Josef Overbeck, Essen).

Kardinal Marx will gleich die ganze Sexualmoral umkrempeln.

Die normalen Gläubigen, also jene, die das Lehramt ernst nehmen und ihr Leben danach ausrichten, gewinnen den Eindruck, dass in Deutschland bald kein katholischer Stein mehr auf den anderen bleiben wird.

Der treu gebliebene Katholik befürchtet, dass es angesichts eines weitgehenden Glaubensabfalls eines großen Teils des deutschen Klerus kein Zurück mehr gibt. Die Gefahr, dass sich die katholische Kirche Deutschlands von der Weltkirche abspaltet und quasi eine völlig neue Religion erfindet, wird als real empfunden.

In dieser Situation sollten jene deutschen Bischöfe, die sich an das kirchliche Lehramt halten, in der Öffentlichkeit Farbe bekennen; sie müssen den Gläubigen Orientierung geben und sie im Glauben unterstützen.

Bekennermut ist gefragt, denn einfach stumm zu bleiben, kann in die endgültige Katastrophe der Spaltung und der Apostasie führen.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und veröffentlicht zeitkritische Beiträge u.a. hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.com/


Bayern: Evangelikaler ABC kritisiert evangelische Segnung homosexueller Paare

Erklärung des ABC (Arbeitskreis bekennender Christen) zur Entscheidung der evangelischen Kirchenleitung, öffentliche Segnungen homosexueller Paare zuzulassen:

Der ABC stellt fest:

„Mit der Entscheidung der Kirchenleitung, öffentliche Segnungen homosexueller Paare zuzulassen, ist das Bekenntnis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern verletzt, da es bei dieser Thematik ganz wesentlich um das Verständnis und die Auslegung der Heiligen Schrift geht.

Evangelische Kirche in Augsburg

Die Einschätzung, dass es sich hier um eine Bekenntnisfrage geht, war bis vor wenigen Jahren Allgemeingut in der evangelischen Kirche – es ist in der jüngsten Debatte nicht deutlich geworden, was sich hieran geändert haben sollte.

Eine Bekenntnisfrage lässt sich nicht mit Mehrheit entscheiden, sondern nur durch einen Magnus Consensus – dies ist im konkreten Fall nicht geschehen. Ein Konsens lässt sich nicht erzwingen, sondern nur feststellen.

Für eine juristische Prüfung dieser Entscheidung im Rahmen eines Normen­kontrollverfahrens vor dem Verfassungsgericht der VELKD fehlt dem ABC die Antragsberechtigung. Auch ist davon auszugehen, dass Kirchenjuristen aktuelle theologische Debatten nicht klären würden.

Die Entscheidung dokumentiert einen Riss innerhalb der Landeskirche: Die Kirche ist in dieser Frage gespalten.

Der ABC bittet darum, weiterhin in der Landeskirche zu bleiben und in Treue für die Achtung von Schrift und Bekenntnis einzustehen, hat aber zugleich Verständnis für diejenigen, die angesichts dieser Situation aus Gewissensgründen die Landeskirche verlassen und wird weiter in geistlicher Gemeinschaft mit ihnen verbunden bleiben.“

Weitere Infos: www.abc-bayern.de


Sogar in der ARD wird jetzt der Rücktritt von Kanzlerin Merkel gefordert

Von Dr. David Berger

Auf eine Instanz konnte Merkel sich eigentlich seit dem durch sie eingeleiteten Linksrutsch ihrer Partei und der „Grenzöffnung“ 2015 immer verlassen: Den Staatsfunk und die weithin gleichgeschalteten Mainstreammedien wie SZ, FAZ & Co.

Das scheint mit dem heutigen Tag endgültig vorbei zu sein.

Nun springen immer mehr Ratten aus dem sinkenden Schiff und auf die wichtigsten willigen ARD-Helfer der Kanzlerin ist jetzt auch kein Verlass mehr. Nach vielen Jahren der kritiklosen Hofberichterstattung  ist heute bei der ARD zum ersten Mal ein Kommentar (von Malte Pieper) zu lesen, der die realen Verhältnisse benennt:

„Es ist eine Bankrotterklärung der EU: In einem der wichtigsten Politikfelder unserer Zeit, beim Umgang mit Migration geht nichts mehr. Außer wohlfeilen Äußerungen wie „die Außengrenzen müssen jetzt aber wirklich mal geschützt werden“, bekommen die Staats- und Regierungschefs nichts zustande. Kaum einer traut dem anderen noch über den Weg. Der deutschen Bundeskanzlerin schon gar nicht. Ihr Name ist in vielen Ländern Europas zu einem „Nicht-Namen“ geworden, bei dem schlechte Stimmung garantiert ist, sobald man ihn ausspricht.“

Manchmal liest man es zwischen den Zeilen, zuweilen direkt ausgesprochen: Merkel hat mit ihrer unbelehrbaren Migrationspolitik überall „verbrannte Erde“ hinterlassen: Deutschland lässt sie ebenso gespalten zurück wie ganz Europa, ihre eigene Partei ist nicht mehr wieder zu erkennen.

Und dann kommt das, was in die  – bis vor wenigen Wochen noch anhaltenden  –  Lobhudeleien der ARD wie ein Unwetter in einen sonnigen Sommertag bricht. Die ARD fordert den Rücktritt Merkels:

„Geschätzte Angela Merkel, nach fast 13 Jahren Kanzlerschaft gibt es auf europäischer Ebene für Sie, außer spürbarer Abneigung, nichts mehr zu gewinnen. Das haben alle Treffen der letzten Monate gezeigt. Helfen Sie deshalb mit, den scheinbar unabwendbaren Trend nach europäischer Spaltung statt Einigung endlich aufzuhalten! Räumen Sie das Kanzleramt für einen Nachfolger, dessen Name nicht so belastet ist, wie es der Ihre ist. Dem in Europa noch zugehört wird. Dem man zutraut, wirklich die Interessen aller im Blick zu haben! Lassen Sie uns den Neuanfang wagen!“

Erstveröffentlichung dieses Beitrags von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2018/06/25/ard-kommentar-merkel-ist-am-ende-und-sollte-zuruecktreten-bevor-sie-noch-mehr-zerstoert/


Jüdischer Repräsentant gegen den Reformationstag als gesetzlicher Feiertag

Der evangelische Reformationstag (31. Oktober) wird voraussichtlich in Norddeutschland ein gesetzlicher Feiertag sein – auch in Niedersachsen. Michael Fürst, der Präsident der Jüdischen Gemeinden dort, kritisiert diese Entscheidung sehr deutlich, da weder Juden noch Katholiken hiermit einverstanden sein könnten.   

In einem Interview mit dem Kölner „Domradio“ vom 23. Mai erklärt Fürst, Luther sei ein „bekennender Antisemit, zumindest in den letzten Jahrzehnten seines Lebens“ gewesen:

„Die protestantischen Christen können jederzeit ihren Reformationstag als Luthertag weiterfeiern, aber den Tag uns Juden und auch den Katholiken als Feiertag vorzuschreiben, für die ja der Reformationstag der Spalttag ist, das halte ich für unwürdig.“

Der jüdische Repräsentant fügt hinzu: „Der Reformationstag als christlicher Feiertag kann bleiben, aber nicht als gesetzlicher Feiertag…..Und mit der Feier zum 500. Jahrestag hat auch weder der Zentralrat etwas zu tun gehabt noch die katholische Kirche.“

Man solle, so Fürst, die Reformation nicht auf diesen Tag fixieren, denn „dafür gibt es 365 Tage, aber nicht den Tag, der uns alle anderen beleidigt – Katholiken, Juden und viele andere mehr.“

Auf die Frage, ob man den Tag des Grundgesetzes (23. Mai) als Feiertag einführen soll, reagierte der jüdische Vertreter positiv. 

Quelle für die Zitate: https://www.domradio.de/themen/judentum/2018-05-23/heute-wuerde-man-sagen-luther-war-ein-hassprediger-juden-gegen-reformationstag-als-gesetzlicher


Warum der überraschende „Kreuzzug gegen das Kreuz“ durch Kardinal Marx?

Von Felizitas Küble

Natürlich lehnt auch ein Kardinal Reinhard Marx das Kreuz nicht als solches ab, doch er will es erstens als pures religiöses Zeichen einschränken – und zweitens aus der öffentlich-staatlichen Sphäre weitgehend verdrängen.

Seine Begründung: Das Kreuz in Behörden und Amtsstuben bewirke „Spaltung“ und „Ausgrenzung“.

Man fragt sich unwillkürlich: Wer wird dadurch „ausgegrenzt“? Welche „Spaltung“ wird heraufbeschworen?

Richtig: der Erzbischof von München befindet sich auf Kuschelkurs mit dem Islam – das ist im wesentlichen sein (an)treibendes Motiv.

Hier der Beweis: Vor drei Jahren – im April 2015 – hat sich der katholische Würdenträger noch eindeutig für das Kreuz in Schulen und Gerichtssälen ausgesprochen: https://mk-online.de/meldung/kardinal-marx-kreuz-gehoert-in-schulen-und-gerichtssaele.html

Warum hat es damals nicht „spalterisch“ gewirkt und Andersdenkende „ausgegrenzt“?

Weshalb also der Meinungswechsel?

Ganz einfach: Ab Herbst 2015 sind durch den unkontrollierten Massenzustrom aufgrund der offenen Grenzen per Merkel-Dekret Millionen von Muslimen in unser Land geströmt. Dem Kardinal scheint es ein Herzensanliegen zu sein, dem Islam entgegenzukommen  – koste es, was es wolle: das öffentliche Kreuz und die eigene Glaubwürdigkeit.

Allerdings hat er seine Glaubwürdigkeit ohnehin spätestens am 2o. Oktobr 2016 eingebüßt, als er sich auf dem Tempelberg seines Amtskreuzes entledigte –  gemeinsam mit seinem evangelischen Amtskollegen Bedford-Strohm.

Diese Unterwerfungsgeste gegenüber dem Islam wurde nicht allein von christgläubigen Katholiken und Evangelikalen, sondern auch von jüdischer Seite kritisiert, z.B. durch den Münchner Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn: https://charismatismus.wordpress.com/2016/11/09/prof-wolffsohn-kritisiert-kreuz-verzicht-von-kardinal-marx-und-bischof-bedford-strohm/

Auch bei der jetzigen Debatte hat sich die jüdische Kultusgemeinde von München und Oberbayern zugunsten der Söder-Initiative geäußert – und damit kreuz-freundlicher gezeigt als ein katholischer Kardinal, der anscheinend Kreuze in der Öffentlichkeit lieber abhängt als aufhängt.

 

 

 

 

 


AfD-Abgeordnete üben scharfe Kritik am DGB wegen Begünstigung von Linksextremen

Antifa setzt sich gegen die „Gewerkschaft der Polizei“ durch

Mit scharfer Kritik reagieren die Münchner AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron und Wolfgang Wiehle auf die Nachricht, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Anfang November nun doch Gastgeber eines linksradikalen „Antifa-Kongresses“ sein wird.

Die „Gewerkschaft der Polizei“ hatte den DGB in der vorigen Woche zu einer Absage aufgefordert, was der DGB zunächst umsetzte, um dann aber wieder zugunsten der Antifa „umzufallen“.

„Der DGB muss sich überlegen, ob er wirklich eine Spaltung seiner Mitgliederbasis betreiben will, und damit seinen politischen Anspruch als Einheitsgewerkschaft an den Nagel hängt“, kommentiert Wiehle den Vorgang.

Immerhin hätten laut Angaben der „Forschungsgruppe Wahlen“ gerade Gewerkschaftsmitglieder mit 15 Prozent überdurchschnittlich stark AfD gewählt.

Als besonders peinlich für den DGB betrachten die AfD-Parlamentarier das Hin und Her zu der Einladung des Antifa-Kongresses in seine Räume.

Am Ende waren die Forderungen der Gewerkschaftsjugend und weiterer linker Verbände offensichtlich gewichtiger als die Bedenken der Gewerkschaft der Polizei, die zu einer zwischenzeitlichen Absage geführt hatten.

„Diese extremistischen Strukturen sind eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Es wird Zeit, die personellen Verwicklungen zwischen dem DGB und der militanten Antifa vom Verfassungsschutz zu durchleuchten!“, fordern die Bundestagsabgeordneten Wiehle und Bystron.