Die ALfA demonstriert am Internationalen Frauentag (8. März) gegen SPD-Preis

Zum morgigen Internationalen Frauentag erklärt Alexandra Linder, Bundesvorsitzende der ALfA, heute in Augsburg: „Die falschen Frauen bekommen die richtigen Preise.“

Unter dem Motto „Zukunft statt Abtreibung“ demonstrieren Lebensrechtler am 8. März vor der SPD-Geschäftsstelle in München.  

Hierzu erläutert die ALfA-Chefin:

„Es ist eine merkwürdige Zeit, in der wir leben: Menschen vor der Geburt werden aus ihrem Menschsein herausdefiniert, Menschen, die an der Not von Frauen und am Tod ihrer vorgeburtlichen Kinder Geld verdienen, werden bejubelt und mit Preisen bedacht.

Und noch weitere Dinge sind eigentlich unbegreiflich: Auf der einen Seite wird behauptet, Frauen seien selbstbestimmt. Dann sollten sie, wenn sie keine Kinder möchten, durchaus in der Lage sein, entsprechend dafür zu sorgen, dass sie nicht schwanger werden können.

Auf der anderen Seite entscheiden sich viele Frauen jedes Jahr, die meisten unter Druck von außen, also fremdbestimmt, ihr Kind durch eine Abtreibung töten zu lassen.

Wenn wir hier die Selbstbestimmung der Frauen fördern wollen, müssen wir dafür sorgen, dass sie ihre Kinder gemäß ihrem Willen behalten können. Das Angebot einer Abtreibung als einzige „Lösung“ für diese Mütter ist eine klare Diskriminierung und entspricht in keiner Weise ihrem Selbstbestimmungsrecht.

Gesprochen wird auch nicht darüber, dass Millionen von Mädchen weltweit, auch bei uns, vor der Geburt beseitigt werden, nur, weil es Mädchen sind. Auch diese Frauen werden einer Ideologie geopfert, die ein extremistisch überinterpretiertes Recht über alle anderen Menschenrechte stellen will, koste es, wen es wolle.

Die Heinrich-Böll-Stiftung und die SPD Ostallgäu verleihen zur Zeit Preise an Betreiber/innen von Abtreibungseinrichtungen, darunter drei Frauen aus Gießen und Kassel. Der dort inszenierte Jubel ist angesichts der tödlichen und frauenfeindlichen Fakten mehr als zynisch.

Die falschen Frauen bekommen die richtigen Preise. Statt der hier bedachten Geschäftsleute sollten all diejenigen Menschen Preise erhalten – und auch das sind vor allem Frauen – die sich Tag und Nacht für Frauen im Schwangerschaftskonflikt und ihre Kinder einsetzen und die wirklichen Probleme lösen. Und es sollten all die Mütter Preise bekommen, die sich unter schwierigsten Umständen für das Leben entscheiden und Kinder großziehen. Das sind wirklich preiswürdige Leistungen.

Wir laden herzlich zu unserer Demonstration ein, in der es um Gerechtigkeit geht, um Zukunft statt Abtreibung:

Freitag, 8. März 2019, 14 – 15 Uhr vor der SPD-Geschäftsstelle München, Georg-von-Vollmar-Haus, Oberanger 38 in 80331 München.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob vor oder nach der Geburt, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung.
Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

https://www.alfa-ev.de


Lebensrechtler protestieren am 8. März vor der SPD-Geschäftsstelle in München

Pressemeldung von CDL Bayern und ALfA:

Wir laden ein zur Kundgebung am Freitag, dem 8. März 2019 vor der SPD-Geschäftsstelle München

ALfA und CDL Bayern protestieren gegen die SPD-Preisverleihung an die Abtreibungsärzte K. Hänel und F. Stapf

Adresse: Georg-von-Vollmar-Haus, Oberanger 38 in 80331 München

Uhrzeit: 14 – 15 Uhr

Alexandra M. Linder (siehe Foto), die ALfA-Bundesvorsitzende, erklärt hierzu:

„Es ist eine merkwürdige Zeit, in der wir leben: Menschen vor der Geburt werden aus ihrem Menschsein herausdefiniert, Menschen, die an der Not von Frauen und am Tod ihrer vorgeburtlichen Kinder Geld verdienen, werden bejubelt und mit Preisen bedacht.

Stattdessen sollten all die Menschen Preise erhalten, die sich Tag und Nacht für Frauen im Schwangerschaftskonflikt und ihre Kinder einsetzen und die wirklichen Probleme lösen, und all die Mütter, die sich unter schwierigsten Umständen für das Leben entscheiden und Kinder großziehen.“

Christiane Lambrecht ist die CDL-Landesvorsitzende Bayerns und sie sagt:

„Die Preisverleihung der SPD Ostallgäu am 8. März 2019 mit dem „rote Rose Preis“ an die beiden Abtreibungsärzte Kristina Hänel und Friedrich Stapf für ihre „herausragende Leistung bei der Abtreibung ungewollter Kinder“ ist kein Festakt, sondern die Beerdigung von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und Gleichstellung.

Die beiden Ärzte, so die Einladung, hätten sich „für besondere Verdienste um die Gleichstellung“ eingesetzt. Den lokalen Preis erhält Pro Familia Kempten.“

www.cdl-online.de

www.alfa-ev.de

 


Bayern: SPD-Preisverleihung an Abtreibungs-ärzte ist unheilvoll und erschreckend

Von Christiane Lambrecht

Die Preisverleihung der SPD Ostallgäu am 8. März 2019 mit dem „rote Rose Preis“ an die beiden Abtreibungsärzte Kristina Hänel und Friedrich Stapf für ihre „herausragende Leistung bei der Abtreibung ungewollter Kinder“ ist kein Festakt, sondern die Beerdigung von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und Gleichstellung.

Die beiden Ärzte hätten sich – so die SPD-Einladung –  „für besondere Verdienste um die Gleichstellung“ eingesetzt. Den lokalen Preis erhält Pro Familia Kempten.

Interessant dürfte sein, ob in der Laudatio auch gesagt wird, wie viele Abtreibungen die beiden Mediziner bisher vorgenommen haben. Friedrich Stapf in München führt ausschließlich Abtreibungen durch, bis zu 20 Mal pro Werktag. Damit hat er nach eigenen Angaben mehrere Millionen Euro umgesetzt.

Stapf hat seine Praxisräume in München vor einigen Jahren von dem CSU-Bezirksschatzmeister Hans Hammer gemietet, der dafür kritisiert wurde und letztes Jahr das Ärztehaus samt Mieter verkauft hat.

Kristina Hänel ist die Allgemeinmedizinerin, die wegen bewusster werblicher Informationen auf ihrer Website für Abtreibungen rechtskräftig verurteilt wurde. Ihr Ziel war es, dass der § 219a StGB, der Werbung für Abtreibungen verbietet, fällt. Sie wird geehrt, weil sie ein Schutzgesetz für Schwangere in einer Notlage gebrochen hat. 

Die vorgeburtliche Tötung eines Menschen ist das Gegenteil von Gleichstellung, denn Abtreibung ist die schlimmste Form von Diskriminierung: Danach ist der abgetriebene, unschuldige Mensch, das Kind vor der Geburt, tot. Und wo bleibt der Aufschrei der Gleichstellungsfeierlobby darüber, dass 9 von 10 Kindern mit der Diagnose Down Syndrom abgetrieben werden?

Die beiden Ärzte bekommen ihr Honorar für eine äußerst zweifelhafte „Hilfe“. Ob sich die Frauen ihr Leben lang quälend fragen, wer dieses nie geborene Kind war, ob es nicht doch wirkliche Lösungen für ihre Probleme gegeben hätte, ob die Betroffenen selbst unter Folgen der Abtreibung leiden – wen interessiert das hier beim traurigen „Festakt“ im Allgäu?

Abtreibungsärzte zu feiern und mit einem Preis auszuzeichnen ist eine erschreckende Botschaft und nur die Spitze des Eisbergs einer unheilvollen Öffentlichkeitsarbeit der Abtreibungslobbyisten auf dem Weg, Abtreibung als generell straffrei zu ermöglichen.

Unter dem Deckmantel der Selbstbestimmung der Frau und altruistischer Hilfe wollen sie kaltblütig das gesetzlich verankerte Lebensrecht der ungeborenen Kinder aushöhlen.

Dagegen setzt der Bayerische Landesverband der Christdemokraten für das Leben ein klares „Stopp“! Wir brauchen stattdessen ein Umdenken, eine neue Willkommenskultur für Schwangere und ebenfalls ein Stopp der vorgeburtlichen Selektion behinderter Kinder.

Wir brauchen dringend einen gesellschaftlichen Wandel, der ungeplante Kinder nicht als Katastrophe für die Mütter und Väter, sondern als Zukunft und Lebensbereicherung betrachtet.

Christiane Lambrecht ist Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben im Landesverband Bayern

Siehe zur Ergänzung unser Artikel vor vier Tagen zu diesem SPD-Skandal : https://charismatismus.wordpress.com/2019/03/02/spd-frauenverband-ehrt-massenabtreiber-stapf-und-aerztin-haenel-mit-roter-rose/