GOTT hüllt sich in Licht wie in ein Kleid

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 104 (103),1-2.27-28.29bc-30.


HERR, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

Alle warten auf dich,
dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit.
Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein;
öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.

Nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

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Bei allen guten Werken zeig ein frohes Gesicht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Sir 35,1-15:

Viele Opfer bringt dar, wer Gottes Gesetz befolgt;
Heilsopfer spendet, wer die Gebote hält;
Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist;
Dankopfer spendet, wer Almosen gibt:
Abkehr vom Bösen findet das Gefallen des HERRN:
als Sühne gilt ihm die Abkehr vom Unrecht.
Erscheine nicht mit leeren Händen vor dem HERRN,
denn das alles muss geschehen, weil es angeordnet ist.
 
Freigebig ehre den HERRN,
nicht gering sei die Gabe in deinen Händen.
Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht,
und weihe deinen Zehnten mit Freude!
Wie Gott dir gegeben hat, so gib auch ihm,
freigebig und so gut, wie du kannst.
Denn ER ist ein Gott, der vergilt, siebenfach wird ER es dir erstatten.
Versuche nicht, ihn zu bestechen, denn ER nimmt nichts an;
vertrau nicht auf Opfergaben, die durch Unterdrückung erworben sind.
ER ist ja der Gott des Rechts, bei ihm gibt es keine Begünstigung.

„Wir sind ein für allemal geheiligt durch die Opfergabe des Leibes Christi“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 10,5-10:

Darum spricht Christus bei seinem Eintritt in die Welt: Schlacht- und Speiseopfer hast du nicht gefordert, doch einen Leib hast du mir geschaffen; an Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen.  – Da sagte ich: Ja, ich komme – so steht es über mich in der Schriftrolle -, um deinen Willen, Gott, zu tun. 0018

Zunächst sagt ER: Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer forderst du nicht, du hast daran kein Gefallen, obgleich sie doch nach dem Gesetz des Moses dargebracht werden; dann aber hat ER gesagt: Ja, ich komme, um deinen Willen zu tun.

So hebt Christus das erste auf, um das zweite in Kraft zu setzen. Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt.

 


„Deinen Willen zu tun, bereitet mir Freude“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:

Psalm 40 (39),2.4.7-8.9.10.

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den HERRN.
Da neigte ER sich mir zu und hörte mein Schreien.
ER legte mir ein neues Lied in den Mund,
einen Lobgesang auf ihn, unseren Gott.

An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen,
Brand- und Sündopfer forderst du nicht.
Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt;
darum sage ich: Ja, ich komme.
In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

Deinen Willen zu tun, mein Gott, bereitet mir Freude,
deine Weisung trag‘ ich im Herzen.
Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde,
meine Lippen verschließe ich nicht; HERR, du weißt es.