Orthodoxe Kirche und Wiener Dompfarrer gegen „Pokemon Go“ in Kirchen

Die russisch-orthodoxe Kirche hat eine offizielle Beschwerde gegen ein „satanisches“ Pokemon eingereicht. Das „Pokemon Go“-Wesen kann in der Kathedrale des hl. Nikolaus in der Landstraße gefangen werden. csm_Immerwaehrende_Hilfe_8d4378bbd2

Der Pokemon Go-Charakter mit der teuflischen Bezeichnung „Raa666“ sei inmitten eines orthodoxen Altarraums platziert worden. Im Beschwerdeschreiben an die Betreiberfirma Niantic Labs Inc wird eine „unverzüglich dauerhafte“ Entfernung des Pokemon verlangt.

Die russisch-orthodoxe Kirche stellte zudem fest, dass die Kathedrale des Hl. Nikolaus ein Gotteshaus ist, „ein sakrales Bauwerk, und als solches ausschließlich dem gottesdienstlichen Gebrauch vorbehalten“. Demnach könne die „Verwendung“ der Kirche als Ort für ein „Spiel“ nicht hingenommen werden.

Zuvor hatte bereits die kath. Kirche, konkret Dompfarrer Toni Faber, gegen Pokemon im Wiener Stephansdom protestiert – mehr dazu in Dompfarrer Faber gegen Pokemon in der Kirche

Quelle und vollständige Meldung hier beim ORF: http://wien.orf.at/news/stories/2789391/

Ergänzender Artikel aus evangelikaler Sicht: https://charismatismus.wordpress.com/2016/07/28/der-siegeszug-des-smartphone-spiels-pokemon-go-aus-evangelikaler-sicht/


Der Siegeszug des Smartphone-Spiels „Pokémon Go“ aus evangelikaler Sicht

Geprägt von der Magie des japanischen Shintoismus

Seit Mitte Juli 2016 ist das Smartphone-Spiel Pokémon Go der absolute Renner. Der Aktienkurs der Firma Nintendo verdoppelte sich nach Veröffentlichung des Spiels von unter 15.000 Yen Anfang Juli auf 31.770 Yen am 19. Juli.  Wasser-008-2-4-2

Apple meldet, dass noch nie zuvor eine App so oft innerhalb einer Woche heruntergeladen wurde wie Pokémon Go. Allein in den USA haben sich bisher über 21 Millionen Nutzer Pokémon Go installiert – innerhalb von nicht einmal einem Monat!

Wie haben wir als Christen diesen Hype zu beurteilen und als Eltern damit umzugehen, wenn unsere Kinder bei diesem Spiel mitmachen wollen?

In den 1990er Jahren war den meisten bibeltreuen Christen sofort klar, dass Pokémon einen okkulten Hintergrund hat und Christen die Finger davon lassen sollten. Heute wird Pokémon von den meisten Christen als harmlos beurteilt oder sogar als evangelistisch nützlich bewertet.

Der Begriff „Pokémon“ steht für „Pocket Monster“ oder „Taschendämonen“  –  wobei das engl. Wort Poké auch eine sexuelle Konnotation hat wie etwa „bumsen“.  Dieses Phänomen begann Mitte der 90er Jahre in Japan, zunächst als Sammelkartenspiel und später auf Spielekonsolen (Gameboy, Nintendo DS). Die Karten bildeten verschiedene Typen von Monstern ab, die gefangen, trainiert und im Kampf gegen andere Monster eingesetzt werden sollten.

Herausgeber war die Firma „Wizards of the Coast“ („Zauberer der Küste“), die auch andere magisch-okkult geprägte Spiele veröffentlichte wie „Magic: die Zusammenkunft“ und diverse Rollenspiele. Sie kaufte auch die Firma TSR auf, die das populäre okkulte Rollenspiel Dungeons & Dragons („Verliese und Drachen“) herausgab. Bsp-7

Der Pokémon-Erfinder Satoshi Tajir war u.a. inspiriert vom Animismus  –  dem heidnischen Glauben an eine von Geistern bewohnte Natur. Der japanische Shintoismus lehrt, die Welt sei von tausenden „Kami“ (Götter-Geistern) bewohnt. Wenn Menschen diesen Geistern Aufmerksamkeit, Nahrung und Weihrauch darbringt, verleihen die Kami Glück und Erfolg, im anderen Fall hat man mit Rache und Feindseligkeit zu rechnen…

Das animistisch-magische Denken hinter Pokémon kommt auch in dem Pokémon-Titelsong zum Ausdruck: „Ich werde durch das Land reisen / überall suchen / um jeden Pokémon zu verstehen / und ihre innere Kraft / Pokémon! – Schnapp‘ sie dir alle …“ 

Wegen dieser Vorstellung der innenwohnenden Kraft wurden die Sammelkarten auch „Energie-Karten“ genannt. Die Kämpfe, die beim Spiel ausgetragen werden, sind ein  Messen okkulter Kräfte. 

Nun, es ist ein Spiel – aber was für Vorstellungen und Vorlieben werden hierbei vermittelt und in die Seele eingeprägt? Wie fragwürdig das alles für Christen ist, wird auch an den Namen und Charakteren der über 700 verschiedenen Pokémons (151 bei Pokémon Go) deutlich. Zwei heißen z.B. Abra und Kadabra. Abra soll die Fähigkeit des Gedankenlesens vermitteln. Kadabra trägt das Satanszeichen Pentagramm auf der Stirn.

Sehr beunruhigend ist es auch, dass es in den 1990er Jahren im Zusammenhang von Pokémon in Japan zu einer Welle von Selbstmorden unter Kindern kam und einer starken Verbreitung von Angstzuständen, Depressionen und Kopfschmerzen. Dies wird als Lavandia-Syndrom bezeichnet, benannt nach der virtuellen Stadt Lavandia, die Pokémon-Spieler bei einem bestimmten Level erreichten, wobei dann eine raffiniert dissonante und unheimlich depressiv stimmende Musik abgespielt wurde.

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Hans Werner Deppe hier: https://www.cbuch.de/blog/was_ist_sollen_christen_vom_hype_um_pokemon_go_halten/


Wenn politisch inkorrekte ZUNGENBRECHER roten Medienstaub aufwirbeln…

Bürsten rote Borsten besser als braune?

Wenn die linke Presse mal hinter einem her ist, findet sie nicht nur in jeder Suppe ein braunes Haar  – sondern auch in jedem harmlosen Spruch eine gar verwerfliche Botschaft. 038_35

So erging es uns mit unseren KOMM-MIT-Jugend-Kalendern-1994 und 1995, die von rotgrünen Seilschaften seinerzeit attackiert wurden. Infolgedessen wurden sogar auf Pfarrversammlungen unsere lustigen Sponti-Sprüche, worin nebst Lehrern und Beamten etc bisweilen auch Politiker flapsig vergackeiert wurden, als „staatsfeindlich“ verdächtigt…

Die linksgerichtete und deshalb rechts immer doppelt gut aufpassende „Frankfurter Rundschau“ beanstandete an unserem KOMM-MIT-Jahrbuch-1995 damals allen Ernstes den folgenden Zungenbrecher, weil er ein Beweis für den „Alltagsfaschismus“ sei, der von uns propagiert werde:

„Bürsten mit braunen Borsten bürsten besser als Bürsten mit grauen Borsten bürsten“.

Nun  hatten wir bei all den Zungenbrechern glatt die politische Farbenkunde unbeachtet gelassen. Um den antifaschistischen Spürnasen „gerecht“ zu werden, haben wir den Spruch dann im KOMM-MIT-Kalender-1996 auf S. 118 „politisch korrekt“ veröffentlicht: Scannen0006

„Bürsten mit roten Borsten bürsten besser als Bürsten mit braunen Bürsten borsten – nein: Borsten bürsten!“

Übrigens war die Kritik der „Frankfurter Rundschau“ weder eine Satire noch auf den 1. April datiert. Damit wir noch mehr zum Lachen haben, hier ein paar weitere Zungenbrecher: 

  • Auf den sieben Robbenklippen sitzen sieben Robbensippen, die sich in die Rippen stippen, bis sie von den Klippen kippen.
  • Hundert hurtige Hunde hetzen hinter hundert hurtigen Hasen her.
  • Zwanzig Zwerge zeigen Handstand, zehn im Wandschrank, zehn am Sandstrand.Edith-Breburda-Fotos
  • Wer nichts weiß und weiß, daß er nichts weiß, weiß mehr als der, der nichts weiß und nicht weiß, daß er nichts weiß.
  • Zwischen den Zwetschgenbaumzweigen zwitschern zwei geschwätzige Schwalben.
  • Zwei Astronauten kauten und kauten, während sie blaugrüne Mondsteine klaubten.
  • Herr von Hagen, darf ich’s wagen, Sie zu fragen, welchen Kragen sie getragen, als Sie lagen krank am Magen in der Stadt zu Kopenhagen.
  • Kaplan Klapp plant ein klappbares Papp-Plakat.
  • Der Pottbuser Postkutscher putzt den Cottbuser Postkutschenkasten.
  • Klitzekleine Kinder können keinen Kirschkern knacken.
  • Ein krummer Krebs kroch über eine krumme Schraube.tentrop_neu
  • Es lagern zwei zischende Schlangen zwischen zwei spitzen Steinen und zischten dazwischen.
  • Unser alter Ofentopfdeckel tröpfelt täglich.

Unser Super-TIP: Macht ein Spiel draus  – das läuft toll bei Feiern und Partys: Wer kann den Zungenbrecher am schnellsten fehlerlos nachsprechen?  –  Der Spielleiter liest den Satz vor und reihum muß jeder Teilnehmer sein Glück versuchen. Die Stoppuhr entscheidet!

Wer zu langsam spricht oder sich verhaspelt, bekommt 1 Minuspunkt. Sieger wird der Punkt-Rekordler. Er erhält als Krönung am besten den „alltagsfaschistischen“ KOMM-MIT-Kalender-1995. (Der KM bietet 420 prallvolle, lustige und ernste Seiten  – bei uns für 2,50 Euro noch zu haben: felizitas.kueble@web.de).

 


Unser SOMMER-Plakat für SPIEL und SPORT

Momentaufnahme aus der Promenade im Stadtkern (!) von Münster

Aktuelles Poster aus dem ECCLESIA-Plakatdienst des KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster

Das FOTO von Felizitas Küble zeigt eine Momentaufnahme aus der „Promenade“ in der Innenstadt (!) von Münster