Deutscher Reporter Billy Six ist endlich frei

Nach fast vier Monaten Haft im sozialistischen Venezuela ist der deutsche Journalist Billy Six in Freiheit. Nach Auskunft der regierungskritischen Organisation Espacio Público hat er die Auflage erhalten, sich alle 15 Tage bei den Behörden zu melden.

Außerdem darf er demzufolge seinen Fall nicht mit Journalisten diskutieren. Espacio Público forderte auf Twitter zudem die „volle Freiheit“ für Six. Auch die Pressegewerkschaft SNTP bestätigte auf Twitter die Haftentlassung.

Six, der auch für die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ immer wieder aus Krisengebieten berichtete, war seit dem 17. November 2018 in Haft. Ihm wurden Spionage, Anstiftung zur Rebellion und Übertretung von Sicherheitszonen vorgeworfen.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) mußte sich zuletzt immer wieder Vorwürfen erwehren, er habe sich nicht entschieden genug für die Freilassung eingesetzt habe.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/deutscher-journalist-billy-six-in-freiheit/


Union kritisiert linke Staats-Broschüre „Ene, mene, muh“ als Gesinnungsschnüffelei

Wie die Tageszeitung „Die Welt“ online berichtet, wendet sich nun auch die Unions-Fraktion im Deutschen Bundestag gegen die umstrittene Gender-Broschüre „Ene, mene, muh und raus bist Du“, da es sich um eine „staatliche Handlungsanweisung zur Elternspionage“ handle, die sofort eingestampft gehöre.

Das Heft wendet sich an Erzieher/innen in Kitas und Kindergärten, will vermeintlich rechtslastige Kinder ausfindig machen und staatlich beeinflussen bzw. indoktrinieren; es stammt von der für ihre ultralinken Aktivitäten bekannten und zugleich staatlich bezuschußten Amadeu-Antonio-Stiftung und erhielt ein empfehlendes Grußwort von Familienministerin Franziska Giffey (SPD).

Birgit Kelle hat in unserem CHRISTLICHEN FORUM über diese skandalöse Broschüre bereits vor über einem Monat ausführlich berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2018/10/29/aas-gendergaga-im-kampf-gegen-rechtsextremismus-in-der-kinderkita/

Die stellv. Unions-Fraktionsvorsitzende Nadine Schön empörte sich nun laut WELT-Bericht über diese Publikation und stellte klar: „Erzieherinnen sollen unsere Kinder betreuen, bilden und Werte vermitteln, nicht aber die politische Gesinnung der Eltern überprüfen und korrigieren.“

Der Staat habe das Erziehungsrecht der Eltern und unsere freiheitliche Grundordnung zu achten, statt Gesinnungsschnüffelei zu betreiben: „Wenn Erzieherinnen und Erzieher zu Überwachern und zum Korrektiv der elterlichen Gesinnung werden sollen, überschreitet das Grenzen.“

Zudem bemängelt die Politikerin eine „einseitige Fixierung auf rechtsradikale Elternhäuser“. Dass Gefahren auch von linksextremen Familien ausgehen könnten, komme den Verfassern der Kita-Broschüre gleich gar nicht in den Sinn.

Der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg, bezeichnet es im Magazin FOCUS als „haarsträubend“, dass das Tragen von Kleidern und Zöpfen bei Mädchen oder das Erlernen von Handarbeiten als Negativbeispiele für rechtsextreme Elternhäuser dargestellt werden.
Grundsätzlich stört es Weinberg, daß Kitas die politische Gesinnung von Eltern zu prüfen hätten, was ihn an totalitäre Diktaturen erinnert:
„Die in dieser Broschüre empfohlenen Methoden wecken Erinnerungen an Zeiten in Deutschland, in denen nur eine einzige politische Einstellung opportun oder geduldet war und Kinder gegen ihre Eltern ausgespielt wurden.“

 


Israel schickt zwei Satelliten ins Weltall

Am Mittwoch (2.8.) wird die Israel Space Agency erstmals zwei israelische Satelliten gleichzeitig vom französischen Abschusszentrum Koro in Neuguinea ins All entsenden. OptSat 3000 ist ein Spionagesatellit, den das italienische Verteidigungsministerium gekauft hat. Der andere Satellit, Venus, ist der erste staatliche Forschungssatellit.

Der Leiter der Israel Space Agency beim Wissenschaftsministerium, Avi Blasberger, sprach mit ynetnews über den bevorstehenden Satellitenstart von Venus:

Venus wird von Wissenschaftlern für Landwirtschaft und Umweltstudien verwendet werden. Er ist ausgestattet mit einer hochmodernen Kamera, die Fotos in 12 Wellenlängen machen kann. 110 Orte wurden ausgewählt, von denen Venus alle zwei Tage Aufnahmen machen wird. In dieser Wiederholungsrate kann dies derzeit kein anderer Satellit.

Neben seiner wissenschaftlichen Mission steht Venus auch vor einer ingenieurstechnischen Aufgabe. Es soll ein elektronisches Antriebssystem getestet werden, das es eines Tages Beobachtungssatelliten gestatten soll, die Erde in einer näheren Umlaufbahn zu umkreisen, wodurch sich die Schärfe der Bilder verbessern würde.

In den ersten zweieinhalb Jahren wird der Satellit die Erde in 700 Kilometern Entfernung umkreisen und sich dann auf 410 Kilometer absenken, wo das neue Antriebssystem getestet werden wird.

Quellen: Ynet, Israelische Botschaft in Berlin


Türkei: 25 Jahre Haft für Abgeordneten

„Reporter ohne Grenzen“ ist schockiert über das Urteil eines türkischen Gerichts gegen den CHP-Abgeordneten und mutmaßlichen Informanten Enis Berberoglu.

„Mit dieser Entscheidung zeigt die türkische Justiz erneut ihre Geringschätzung für Pressefreiheit. Die lange Haftstrafe dient allein dazu, Journalisten und ihre potenziellen Informanten abzuschrecken“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr: „Das skandalöse Urteil gegen Berberoglu muss sofort aufgehoben werden.“

Ein Gericht in Ankara verurteilte Berberoglu am Mittwoch laut Medienberichten wegen angeblicher Spionage zu 25 Jahren Haft. Er soll ein Video über Waffenlieferungen an die oppositionelle Zeitung Cumhuriyet weitergegeben haben.

Diese hatte Ende Mai 2015 Indizien für eine Beteiligung des türkischen Geheimdienstes betreffs Waffenlieferungen an Islamisten in Syrien veröffentlicht. Danach wurden der damalige Chefredakteur der Zeitung, Can Dündar, und der Ankara-Korrespondent Erdem Gül Ende November 2015 verhaftet und saßen drei Monate in Untersuchungshaft (http://t1p.de/m19k).

Im Mai 2016 wurden Dündar und Gül wegen vermeintlicher Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen zu fünf Jahren und zehn Monaten bzw. zu fünf Jahren verurteilt (http://t1p.de/x4yn).

Gegen das Urteil haben beide Berufung eingelegt. Berberoglu sitzt für die sozialdemokratische Partei CHP im Parlament. Seine Immunität wurde jedoch aufgehoben (http://t1p.de/u2ub).

Gegen Dündar, Gül und Berberoglu läuft zudem ein Verfahren wegen angeblicher Unterstützung einer terroristischen Organisation. Ein Datum für den Prozess steht noch nicht fest.

Auf der Rangliste der Pressefreiheit steht die Türkei auf Platz 155 von 180 Staaten. Mehr zur Lage der Journalisten vor Ort finden Sie unter www.reporter-ohne-grenzen.de/türkei


War Friedensnobelpreisträger Walesa ein Agent des Geheimdienstes?

Der Verdacht gegen Lech Walesa ist nicht neu, bereits im Jahr 2008 bezichtigte ihn der damalige polnische Staatspräsident Lech Kaczynski der Spionage. Beweisbar war es nicht. Doch diesmal scheint es Beweise zu geben: 038_35

Der ehemalige Gewerkschaftsführer und polnische Staatspräsident Lech Walesa soll für den kommunistischen Geheimdienst gearbeitet haben. Gegenüber der Nachrichtenagentur PAP berichtet der Direktor des Instituts für Nationales Gedenken (IPN) in Warschau, Lukasz Kaminski, von einem Aktenfund im Haus des letzten November verstorbenen Ex-Generals Czeslaw Jan Kiszczak.

Bei diesen Unterlagen soll es sich um Walesas Personalakt und seine Verpflichtungserklärung zur Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst handeln. Es sei „eine handschriftliche Zusage zur Zusammenarbeit“ entdeckt worden, unterschrieben mit „Lech Walesa“ und dem Tarnnamen „Bolek“, teilte Kaminski mit. Die Unterschrift sei authentisch. Dem Institut sollen auch Quittungen über Honorarzahlungen vorliegen.

Quelle und weiterer Text hier: https://www.unzensuriert.at/content/0020089-Mutmassliche-Personalakte-belastet-den-ehemaligen-polnischen-Staatspraesidenten


Gaza/Hamas: erneute Hinrichtung von Palästinensern wg. Zusammenarbeit mit Israel

Die radikal-islamische Hamas, die im Gazastreifen regiert, hat am vergangenen Donnerstag zwei Palästinenser hinrichten lassen. Ihnen wurde vorgeworfen, für Israel „spioniert“ bzw. mit dem jüdischen Staat zusammengearbeitet zu haben. Einer von ihnen wurde gehenkt, der andere erschossen.

Auf „Kolloboration“ mit Israel steht die Todesstrafe: sowohl unter der Hamas-Herrschaft im Gaza-Streifen wie auch im palästinensisch verwalteten Westjordanland.

Seit der Machtübernahme der Hamas im Jahre 2007 wurden im Gazastreifen mindestens 19 Menschen exekutiert, zehn davon wegen angeblicher Spionage für Israel.

Quelle: Israel heute


Realsatire: Islamisten werfen Israel Spionage auf Adlersflügeln vor…

Der Hisbollah-TV-Sender Al Manar behauptet, im Libanon sei ein Adler aus Israel gefangen worden, der zu Spionagezwecken genutzt werde. Der TV-Sender veröffentlichte Bilder des Federviehs mit angeblicher Spionageausrüstung und einer Ring-Inschrift „Israel“. accumulator_default_img

Laut israelischer Natur- und Parkbehörde dienen die implantierten Transmitter jedoch lediglich Ornitologen zur Beobachtung von Flugrouten.

In diesem Fall handelt es sich um einen Adler, der in einem südisraelischen Vogelzentrum aufgezogen wurde und vor zwei Jahren in die Wildnis entlassen worden ist.

Es ist nicht das erste Mal, dass klar gekennzeichnete Vögel aus Israel in dieser Weise verdächtigt werden. Letzten Juni behaupteten türkische Beamte laut der Zeitung „Hurriyet“, man habe einen „Überläufer-Vogel“ in der Provinz Elazığ gefangen.

Schlagzeilen macht auch der im August zunächst aufgegriffene Storch, der dann  –  als unschuldig befunden  –   wieder freigelassen und letztendlich von Anwohnern gebraten wurde.

Quelle: http://www.israel-heute.de