Erneut weniger Straftaten: Bayern behält Spitzenplatz bei der Ìnneren Sicherheit

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Kriminalstatistik 2017 für Bayern vorgestellt: „Die Sicherheitslage im Freistaat hat sich erneut deutlich verbessert und ist insgesamt ausgezeichnet. Wir hatten die niedrigste Kriminalitätsbelastung seit 30 Jahren.“ 

Ihre ohnehin schon hervorragende Aufklärungsquote im bundesweiten Vergleich konnte die bayerische Polizei nochmals steigern: „Damit haben wir unseren Spitzenplatz bei der Inneren Sicherheit weiter gefestigt“, betonte Herrmann.

Laut dem Innenminister sei die Zahl der Straftaten (ohne die speziellen ausländerrechtlichen Delikte wie illegale Einreisen oder Verstöße gegen die Residenzpflicht) 2017 um 4,6 Prozent auf 586.206 Straftaten zurückgegangen – im Jahr 2016 waren es noch 614.520. Damit fällt die Zahl der Straftaten auf den niedrigsten Wert seit 1991.

Minister Herrmann (siehe Foto) erklärt dazu: „Die positive Straftatenentwicklung ist umso beachtlicher, als von 1991 bis 2017 die Einwohnerzahl in Bayern um rund 1,5 Millionen, also knapp 13 Prozent, zugenommen hat.“

Besonders erfreulich sei laut Herrmann der Rückgang bei den Diebstahlfällen. Mit einem Rückgang von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wurden nur noch 163.178 Fälle registriert.

Im Bereich der Gewaltdelikte sank die Zahl um 3,3 Prozent, im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte um 5,1 Prozent.

Gleichzeitig stiegen jedoch die Straftaten im Bereich der Internetkriminalität um 3,9 Prozent, bei der Rauschgiftkriminalität um 3,8 Prozent und bei den Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 26,2 Prozent. „Ursächlich für den Anstieg der Gesamtzahl der Sexualstraftaten ist vor allem die umfangreiche Novellierung des Sexualstrafrechts vom November 2016, die sich nun erstmals in der Kriminalstatistik wiederspiegelt“, erläuterte der Innenminister.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/maerz-2018/in-bayern-leben-heisst-sicherer-leben/


Bildungsländer: Bayern wieder auf Platz 1

Früheres TOP-Land Baden-Württemberg jetzt größter Verlierer beim IQB-Bildungstrend 2015

Bayern bleibt weiter das Top-Bildungsland Nr.1: Die Schüler/innen  im Freistaat haben im IQB-Bildungstrend 2015 (Berliner Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen) der deutschen Länder erneut Spitzenplatzierungen in allen Disziplinen erreicht.  bayern

Im Mittelpunkt der Erhebung standen die Kompetenzen der Schülerschaft der Jahrgangsstufe 9 in Deutsch und Englisch. Bayern platziert sich im Fach Deutsch wieder durchweg unter den besten Drei, im Kompetenzbereich Rechtschreibung sogar deutlich vor dem CDU-geführten Sachsen, dem rot-grünen Schleswig-Holstein und den anderen Ländern.

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle zeigte sich begeistert angesichts der hervorragenden Ergebnisse: „Die bayerischen Schülerinnen und Schüler haben hervorragende Bildungschancen, das belegen die Ergebnisse des IQB in den Erhebungen von 2009 und 2015. Die Bildungsgerechtigkeit wird in Bayern gut verwirklicht. Der IQB-Bildungstrend 2015 konstatiert mit den sehr hohen Leistungen der Schülerinnen und Schüler auch den Lehrkräften eine hohe Unterrichtsqualität – und das über einen langen Zeitraum.“

Frappierend: Das seit 2011 unter grüner Führung regierte Baden-Württemberg legt im Bildungstrend einen Vollabsturz hin. Das einstige Musterland in Sachen Bildung schneidet in allen Vergleichskriterien weit unter dem Bundesdurchschnitt ab und ist damit der große Verlierer der Studie.

Der IQB-Bildungstrend ist eine regionale Ergänzung zum internationalen PISA-Test der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). An den Erhebungen im Frühjahr 2015 haben über 2.000 Schülerinnen und Schüler aus rund 90 bayerischen Schulen teilgenommen.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/oktober-2016/bayern-ist-top-bildungsland-nr1/