Skirennläuferin „Gold-Maria“ bekennt sich zu ihrem katholischen Glauben

Die deutsche Ski-Rennfahrerin Maria Höfl-Riesch hat sich bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi in der Super-Kombination die Gold-Medaille gesichert.

Höfl-Riesch verwies in 2:34,62 Minuten die Österreicherin Nicole Hosp auf Platz zwei, Julia Mancuso aus den USA sicherte sich die Bronze-Medaille. „Ich kann es irgendwie noch gar nicht glauben“, sagte Höfl-Riesch sichtlich bewegt nach ihrem Triumph im Gespräch mit dem ZDF: „Es ist wie im Märchen.“ ???????

Es ist die zweite Gold-Medaille für das deutsche Team in Sotschi. Die Sportlerin hatte bereits bei den Olympischen Winterspielen vor vier Jahren in Vancouver die Gold-Medaille in der Super-Kombination errungen. Damals war sie auch im Slalom erfolgreich gewesen und hatte sich dort ebenfalls Gold gesichert.

Der Sportstar ist zugleich ein gläubiger Mensch: Sr. Immanuela, eine 79-jährige Ordensfrau von den Armen Schulschwestern, erklärte jetzt der Münchner „Abendzeitung“: „Maria ist sehr froh, wenn ich sie in meine Gebete einschließe“,

Höfl-Riesch war in derselben Grundschulklasse wie Slalomspezialist Felix Neureuther. Beide Kinder hätten nie Anlass zur Klage gegeben, erinnert sich die mittlerweile in Würzburg lebende Ordensfrau. Maria sei vor allem in Deutsch gut gewesen und habe schon als Kind eine „erstaunliche Willenskraft und Selbstdisziplin angeeignet“.

Mit ihrer ehemaligen Schülerin ist Sr. Immanuela nach wie vor im Kontakt: „Maria hat ihre religiöse Erziehung mit in ihr Leben und den Sport getrage.“  –  Der Glaube habe für den Skistar große Bedeutung: „Er gibt ihr Kraft und Halt“.

Quellen: dts-Nachrichtenagentur / RP-online / Abendzeitung

Bild: Evita Gründler