Hamburg: Linksradikale beleidigen, bedrängen und bedrohen Polizeibeamte

Bei einem Einsatz gegen Drogenhändler am Wochenende in Hamburg wurden Polizisten von Linksradikalen bedrängt und beleidigt; sie hatten sich am Samstag vor einem Lokal an der Hafenstraße im Stadtteil St. Pauli versammelt.

Als Polizisten vorbeikamen, begleiteten sie diese mit Schmäh-Schildern, berichtete das Hamburger Abendblatt.

Unter anderem stand darauf:  „Ich bin dumm. Ich bin häßlich, trage aber eine schöne Uniform“. Zudem ertönten linksextreme Lieder mit Textpassagen wie „Gebt den Bullen die Straße zurück. Stein für Stein“.

Weil die Beamten dem Bericht zufolge auch bedrängt wurden, mußten sie die Straßenseite wechseln. Passanten, darunter auch einige Schwarzafrikaner, hätten Sirenengeräusche gegrölt und mit ihren Handys gefilmt. Zudem sei der Hafenrand touristisch „sehr gut besucht“ gewesen. „Die Leute bekamen diese Szenen ebenfalls mit und lachten darüber.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/linksradikale-verhoehnen-und-beleidigen-polizisten-im-einsatz/


Hamburg: Nach linksextremen Attacken auf Polizisten wird Gefahrengebiet eingerichtet

Pressemeldung der Hamburger Polizei (POL-HH: 140103-3):

Zeit: 4.1.2014, ab 6 Uhr, lageabhängig bis auf Weiteres
Ort: Teile von Hamburg Altona, St. Pauli und Sternschanze

In den vergangenen Wochen wurden wiederholt Polizeibeamte und polizeiliche Einrichtungen angegriffen. Hierzu zählen insbesondere der Angriff am 12.12.2013 auf das Polizeikommissariat 16 und die beiden Angriffe vom 20.12.2013 und 28.12.2013 auf die Davidwache.  logo_lang

Dabei sind Polizeibeamte zum Teil erheblich verletzt worden. Aber auch in den Tagen vor, während und nach der Demonstration zum Thema: „Selbstorganisierung statt Repression! Refugee-Bleiberecht, Esso-Häuser und Rote Flora durchsetzen!“ sind Polizeibeamte und polizeiliche Einrichtungen massiv angegriffen worden.

Vor diesem Hintergrund richtet die Hamburger Polizei zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten ab dem 4.1.2014, 6 Uhr, ein Gefahrengebiet ein.

Dadurch können relevante Personengruppen einschließlich ihrer mitgeführten Sachen überprüft und aus der Anonymität geholt werden. Die Kontrollen werden wie gewohnt mit Augenmaß durchgeführt und es ist nicht beabsichtigt, Anwohner oder Besucher des Vergnügungsviertels übermäßig zu belasten.

Gleichwohl wollen wir durch diese Maßnahme sehr deutlich machen, dass die Polizei Hamburg alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen wird, um Leib und Leben ihrer Beamten zu schützen.

Das Gefahrengebiet hat folgende örtliche Begrenzungen:f7e56f3557

Nördliche Begrenzung Holstenkamp, Pinneberger Weg, Eimsbütteler Straße, Altonaer Straße, Kleiner Schäferkamp und Schröderstiftstraße
Östliche Begrenzung Karolinenstraße, Glacis-Chaussee, Helgoländer-Allee
Südliche Begrenzung durch die Elbe
Westliche Begrenzung Max-Brauer-Allee und dann entlang der Gleise der Deutschen Bahn AG

Das Gefahrengebiet gilt einschließlich der aufgeführten Straßenzüge.

In dem Gefahrengebiet können Polizeibeamte lageabhängig Personen und mitgeführte Sachen kontrollieren, Platzverweise erteilen, Aufenthaltsverbote aussprechen und Personen in Gewahrsam nehmen.

Für Hinweise auf die Täter im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Davidwache am 28.12.2013 haben der Generalstaatsanwalt und die Polizei Hamburg inzwischen eine Belohnung in Höhe von 8000 Euro ausgesetzt.

Rückfragen bitte an: Polizei Hamburg,
Polizeipressestelle, PÖA 1, Andreas Schöpflin
Telefon: 040/4286-56211 – Fax: 040/4286-56219
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg.de
 

Quelle: http://www.hamburg.de/clp/polizeimeldungen/clp1/polizeipresse/pm/6337/2632317/pol-hh-140103-3-wiederholte-angriffe-auf-polizeibeamte-und-polizeiliche-einrichtungen-polizei


Hamburg: Polizisten organisieren eine Protest-Mahnwache am Neujahrstag

Aufruf der Hamburger Polizeigewerkschaft (DPolG):

Hamburgs Polizistinnen und Polizisten sind wütend. In den letzten Wochen und Monaten hat sich wieder einmal gezeigt, welchen Stellenwert die Polizei im Hamburger Senat (SPD) besitzt. logo_lang

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG) ruft alle Hamburger Polizeibeamtinnen und -beamten auf, gegen die jüngsten Sparbeschlüsse der Innenbehörde öffentlich zu protestieren und dem Ersten Bürgermeister, Olaf Scholz (SPD), ihre berechtigte Wut, Verärgerung und Enttäuschung über den aktuellen Umgang mit der Polizei und unseren Kolleginnen und Kollegen zu zeigen.

Dazu Freddi Lohse, stellvertretender Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Hamburg (DPolG):

„Es ist erschreckend, was die Polizistinnen und Polizisten in Hamburg alles ertragen müssen. Erst ‚verdient‘ der Innensenator mal eben 900.000 Euro durch die Streichung von Beförderungen bei der Polizei, im Gegenzug dürfen aber genau diese Polizeibeamten ihren Kopf hinhalten, wenn es darum geht marodierende Gewalttäter im Schanzenviertel und auf St. Pauli unter Kontrolle zu bringen. logo_lang

158 verletzte Kolleginnen und Kollegen sind das Ergebnis. Und was macht der Innensenator? Der vergnügt sich während der Gewaltexzesse bei einem Fußballspiel des HSV.“

Wertschätzung sieht anders aus! Insbesondere dann, wenn es sich um die schwersten Ausschreitungen der letzten Jahre handelt. Polizistinnen und Polizisten sind bekanntermaßen nicht die Großverdiener dieser Stadt, sie arbeiten an Wochenenden, Weihnachten, Silvester und Feiertagen, beschützen Politiker und müssen immer dann einspringen, wenn die Politik, wie bei der Flora, versagt.

„Die Kolleginnen und Kollegen sind wütend, fühlen sich missbraucht und als Dank streicht der Innensenator (SPD) die Hälfte aller möglichen Beförderungen. Mit dieser Mahnwache wollen wir ein deutliches Zeichen in Richtung des Ersten Bürgermeisters setzen.

Olaf Scholz muss dieser Sparwut endlich ein Ende setzen und als oberster Dienstvorgesetzter der Innenbehörde klare Anweisungen geben, dass der Bogen überspannt wurde! Es bleibt, wie es war, egal, wer regiert, die Polizei verliert und gegen diese Senatspolitik werden wir nicht müde zu protestieren“, so Freddi Lohse weiter.

Mahnwache am Mittwoch, dem 1. Januar 2014, um 12 Uhr, vor dem Hamburger Rathaus (Rathausmarkt).

Quelle: http://www.dpolg-hh.de/2013/12/unser-protest-geht-weiter/

Fotos: DPolG


Hamburg: Angriffe vermummter Randalierer auf Polizeibeamte – drei Verletzte

Pressemitteilung der Hamburger Polizei:

Tatzeit: 28.12.2013, 23:03 Uhr
Tatort: Hamburg-St.Pauli, Reeperbahn/Davidstraße

Beamte der Davidwache wurden aus einer Personengruppe heraus gezielt angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zur Tatzeit skandierten 30 bis 40 dunkel gekleidete, zum Teil (u.a. mit St.Pauli-Schals) vermummte Personen in Sprechchören: „St.Pauli – Scheißbullen – Habt Ihr immer noch nicht genug!“

Als Polizeibeamte daraufhin aus der Davidwache herauskamen, wurden sie an der Ecke Reeperbahn/Davidstraße aus der Personengruppe heraus gezielt und unvermittelt mit Stein- und Flaschenwürfen angegriffen.

Dabei erlitt ein Polizeibeamter (45) einen Kiefer- und Nasenbruch sowie eine Gesichtsschnittverletzung, als ihm einer der Täter aus nächster Nähe einen Stein ins Gesicht schlug. Der Polizist musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Einer Polizeibeamtin (48) wurde Pfefferspray in die Augen gesprüht; ein 49-jähriger Polizeibeamter erlitt ein Bauchhämatom. Auch sie mussten ärztlich in einem Krankenhaus versorgt werden.

Die Tätergruppe konnte zurückgedrängt werden und entfernte sich schließlich in Richtung Beim Grünen Jäger. Hier wurde wiederholt Pyrotechnik gezündet. Acht Personen konnten überprüft und im Weiteren des Platzes verwiesen werden. Anschließend löste sich die Gruppe auf. Gegen 1 Uhr hatte sich die Lage beruhigt.

Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch: „Derart zielgerichtete und massive Übergriffe auf Polizeibeamte sind unerträglich. Ich bin entsetzt über die Gewalt, bei der unsere Beamtinnen und Beamten zum Teil schwer verletzt wurden. Ihnen wünsche ich schnelle und gute Genesung. Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele ist völlig ungeeignet und kontraproduktiv. Unterdessen hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen gegen die Gewalttäter unverzüglich aufgenommen.“

Zeugen, die Angaben zum Tathergang und/oder zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit der Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789 in Verbindung zu setzen.

Quelle: http://www.hamburg.de/clp/polizeimeldungen/clp1/polizeipresse/pm/6337/2629320/pol-hh-131229-2-angriff-auf-polizeibeamte-drei-verletzte

FOTO: Polizeigewerkschaft (GdP)

Rückfragen bitte an:
Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Karina Sadowsky
Telefon: 040/4286-56214 / Fax: 040/4286-56219
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
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