Israel: Forscher entdecken AT-Stadt Ziklag

Nach siebenjährigen Grabungsarbeiten haben Forscher vermutlich einen Durchbruch erzielt: Sie glauben, endlich das antike Ziklag gefunden zu haben: die Stadt, in die König David geflüchtet war. 

Die Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem und der Macquarie University Sydney (Australien) entdeckten bei den Ausgrabungen auch vollständig erhaltene Keramikgefäße.

Im Alten Testament wird die Stadt Ziklag mehrmals im Zusammenhang mit David erwähnt. Hier soll er  vor dreitausend Jahren Zuflucht gefunden haben, als er vor König Saul floh, dem ersten König Israels. Nach Sauls Tod wurde David sein Nachfolger.

Nach Angaben der israelischen Archäologiebehörde glauben die Wissenschaftler, dass das antike Ziklag in Khirbet a-Rai liegen soll: ein verfallenes Dorf auf einer Anhöhe über der Hauptstraße nach Ashkelon an der Mittelmeerküste. Das Gebiet liegt im heutigen Kiryat Gat.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-07/nahost-ausgrabungen-forscher-ziklag.html


Der Katholikentag 2018 in Münster erhält rund 1 Million Euro von der Stadt

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PRESSEMELDUNG des 101. Dt. Katholikentags Münster 2018:
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Der Katholikentag begrüßt die Zusicherung der Stadt Münster, ihn mit einer knappen Million Euro zu unterstützen. Katholikentagsgeschäftsführer Dr. Martin Stauch dankte dem Stadtrat und allen, die an diesem Beschluss im Vorfeld mitgewirkt hatten. 
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„Ich bin sehr erleichtert über die Entscheidung. Sie gibt uns Planungssicherheit für den Katholikentag“, sagte Stauch im Anschluss an die Sitzung des Stadtrates. Nun könne er endgültig mit einem verlässlichen Haushalt arbeiten.
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Der Katholikentag erhält dem Entscheid zufolge, der am heutigen Abend (12. Juli) im Stadtrat gefallen war, Sachleistungen in Höhe von 682.000 Euro. Darüber hinaus will die Stadt die Organisatoren dabei unterstützen, weitere 300.000 Euro zu akquirieren.

Der 101. Deutsche Katholikentag findet vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster statt und steht unter dem Leitwort „Suche Frieden“. Erwartet werden mehrere zehntausend Gäste aus der Region und dem ganzen Bundesgebiet.

Katholikentage werden vom ZdK in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 100. Deutsche Katholikentag fand 2016 in Leipzig statt, 2014 trafen sich die katholischen Laien in Regensburg, 2012 in Mannheim.

Theodor Bolzenius, Pressesprecher


Münster: Bürgerentscheid um den „freien Sonntag“ am 6. November 2016

In Münster, der katholisch geprägten Metropole Westfalens, findet am Sonntag, den 6. November 2016, ein Bürgerentscheid statt. scannen0011

Schon zuvor gab es ein erfolgreiches Bürgerbegehren (Unterschriftensammlung), worin gefordert wurde, daß die vom Rat der Stadt Münster am 11. Mai 2016 beschlossene Einführung von zwei verkaufsoffenen Adventssonntagen rückgängig gemacht wird. Zwei der drei Leiter dieser Initiative sind Pfarrer aus Münster.

Der Stadtrat stellte fest, daß das Bürgerbegehren rechtlich zulässig ist, beharrte aber dennoch auf seiner vorigen Entscheidung.

PLAKAT in Münster für Verbot verkaufsoffener Advents-Sonntage: „Es reicht – Lasst den Sonntag in Ruhe“

Deshalb bleibt als Ausweg zur Klärung der Streitfrage nur noch ein Bürgerentscheid, also eine Art Volksabstimmung in der Stadt Münster: www.stadt-muenster.de/wahlen/buergerbegehren…

Es geht beim Entscheid konkret um den Hansetag sowie den 1. und 2. Adventssonntag von 2016 bis 2019. Einige weitere Infos dazu auf  nrw.mehr-demokratie.de/muenster.html

Das Bürgerbegehren argumentiert mit mehr Zeit für Familie, Sport, Freizeit, Erholung, Religion. Es wird von den christlichen Kirchen, der SPD und von den Gewerkschaften unterstützt – zudem von katholischen Verbänden wie zB. der KAB (Kath. Arbeitnehmer-Bewegung).

Hier erklärt eine katholische Ladenhaberin und vierfache Familienmutter, warum ihr Kleidergeschäft am Sonntag immer geschlossen ist: http://www.kab-muenster.de/aktuelle-nachrichten/1084-sinn-kostprobe-nr-104-mein-geschaeft-bleibt-sonntags-geschlossen/dea4eef50222920a8ea1dbe738a7eee3/

Die in Münster regierende CDU befürwortet verkaufsoffene Sonntage mit Blick auf die Wirtschaftsförderung; zudem argumentiert sie mit der Attraktivität der Stadt, die durch ein Verbot beeinträchtigt werde. Sodann verweist die CDU darauf, daß es in katholisch geprägten Ländern wie Italien und Spanien überhaupt keine Einschränkungen für Ladenöffnungszeiten gäbe. Zudem dürften die Geschäfte in Münster an jenen Sonntagen ohnehin erst ab 13 Uhr öffnen, so daß der Kirchgang nicht gestört werde.

Inzwischen haben einige Gerichte die verkaufsoffenen Sonntage gekippt. Dies ist vielleicht ein Grund, warum sich das Interesse der Münsteraner am Bürgerentscheid in Grenzen hält. Viele denken vermutlich, es sei wegen jener Gerichtsentscheidungen sowieso alles in Butter.


Israelis bauen in Galiläa eine neue Stadt für die Minderheit der Drusen

Der israelische „Nationale Rat für Planung und Bau“ hat am Dienstag, den 5. Januar 2016, die Initiative des Ministerpräsidenten zum Bau einer neuen drusischen Stadt genehmigt. Die neue Gemeinde wird in Südgaliläa in der Nähe von Tiberias errichtet werden.

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte: „Zum ersten Mal seit Gründung des Staates bauen wir eine neue drusische Stadt. Für mich hat die Errichtung einer drusischen Stadt, die den drusischen Bevölkerungssektor stärken wird, große Bedeutung. Der Anteil von Drusen, die in der israelischen Armee (IDF) dienen, ist sehr groß. Dies ist nur ein Teil unseres breiten Engagements für die drusische Gemeinschaft.“

BILD: Die meisten Drusen wohnen in Nordisrael (Foto: Go Israel)

Die Errichtung der neuen drusischen Stadt soll die wirtschaftlichen Gräben zwischen den drusischen Städten und den anderen Städten im Staat Israel überbrücken. Die drusischen Städte liegen bislang auf Berghängen. Wegen ihrer Nähe zu Naturreservaten sind Planungen in und um die Städte herum großen Beschränkungen ausgesetzt.

Die neue Stadt wird nahe städtischen Infrastrukturen errichtet werden, und zwar auf Land, das geeignet ist für Entwicklungen und nahe an Arbeitszentren liegt. Damit soll die Stadt eine geeignete und moderne Lösung bieten, um die drusische Bevölkerung wirtschaftlich und sozial zu unterstützen.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Intimitäten schon beim ersten Treffen? – Unterschiede zwischen Mann und Frau, Stadt und Land

Küssen oder gar Sex beim ersten Treffen? Dazu haben Männer und Frauen eine unterschiedliche Einstellung, wie die aktuelle „ElitePartner“-Studie zeigt:
Männer machen nahezu keinen Unterschied zwischen Küssen und Sex: Je rund 40 Prozent wären schon beim ersten Date zu beidem bereit.  – Frauen sind deutlich zurückhaltender: Zum Küssen würde sich jede Fünfte hinreißen lassen, Sex dagegen käme für jede Zehnte in Frage, also für 90% keineswegs.

Großstädter denken über Sex beim ersten Treffen freizügiger als Menschen in Kleinstädten oder auf dem Land:

Stimmt die Gefühlslage, kann sich jede sechste Städterin vorstellen, schon beim ersten Date mit dem Mann im Bett zu landen. Auf dem Land wäre hingegen jede Zehnte dazu bereit.   –  44 Prozent der Männer in der Stadt finden Sex beim ersten Kennenlernen o.k., auf dem Land sind es mit 32 Prozent deutlich weniger.

Quelle: ElitePartner