Der Medjugorje-Bekehrte Bruder Johannes Marcus (FJM) und seine „weinende Rose“

Von Felizitas Küble

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Der 1957 geborene Leiter bekommt angeblich selber seit langem „Botschaften“ vom Himmel. Aber nicht nur das:
Während man es im erscheinungsbewegten Spektrum gewohnt ist, daß dort weinende Madonnen, wundersam leuchtende Marienstatuen oder gar „Bluttränen“-Wunderbilder verehrt werden, gibt es bei dieser Apostel-Thomas-Apostolatsgemeinschaft FJM etwas ganz Besonderes, bislang selbst in diesen Kreisen noch nicht Gehörtes, nämlich die „Weinende Rose“.
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Darüber heißt es im hauseigenen Web-Mitteilungsbericht, diese rote Rose sei gleichsam das Zeichen von Bruder Johannes Marcus (früher nannte er sich Bruder Thomas), also des Medjugorje-erleuchteten FJM-Gründers:
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Dieses Zeichen – die weinende Rose also –  „erinnert an das Ereignis in der Oase, wo eine Rose am Blütenblatt Öl*.. abgesondert hat und wir den Auftrag bekommen haben, die Menschen, die zu uns bzw. zu denen wir gesandt werden, damit zu segnen.“
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Es gibt im kurios-„frommen“ Lager wirklich nichts, was es nicht gibt. Kürzlich erfuhr ich von einem Priester, ein ihm bekannter Katholik präsentiere die Haare seiner verstorbenen Mutter als „Haare der Muttergottes“ und verwende sie zum Segnen (aber)gläubiger Personen…
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Doch zurück zur „weinenden Rose“: Das Öl, das vom Blütenblatt der roten Rose abgesondert wird, ist „priesterlich geweihtes Öl, mit dem Zusatz dieser Öltropfen derRose aus der Oase der Unbefleckten„.
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Wie im erscheinungsbewegten Lager üblich, gibt es auch in dieser Sondergemeinschaft einen Extra-Rosenkranz: den „Aufopferungsrosenkranz“ der FJM.
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Die  Gruppe von Br. Johannes Marcus ist mit den Visionen von Don Gobbi sowie mit zahlreichen „Marienerscheinungen“ verbunden, die kirchlich nicht genehmigt wurden, z.B. Montichiari: Die „Rosa Mystica“ (siehe 2. Foto) wird in deren Hauskapelle verehrt. Auch Manduria (ebenfalls Italien) steht hoch im Kurs.
Am verrücktesten ist zweifellos die Werbung für das Dozule-Kreuz, das auf völlig unsinnige „Offenbarungen“ zurückgeht, wonach unbedingt ein Kreuz von sage und schreibe 738 Metern errichtet werden müsse. Das soll der „Heiland“ einer französischen Seherin namens Madeleine „aufgetragen“ haben. (Näheres hier: http://br-thomas-apostolat.de/Br-Thomas-Info/Brt-024.PDF)
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Wenig erstaunlich, daß auch charismatisches Gedankengut in dieser Gemeinschaft zu finden ist, vor allem das Kreisen um vermeintliche Vorfahrensschuld, hier „Familienschuld“ genannt, wobei dann die Heilung von dieser „Belastung“ gesucht wird.
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Auch die angebotene CD „Eure Söhne und Töchter werden weissagen“ (siehe 3. Foto) gehört in dieses schwarmgeistige Spektrum.
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Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.