Mainstream-Medien schrieben erst kritisch, seit Corona aber positiv über Bill Gates

Corona hat den Microsoft-Mitgründer und Milliardär Bill Gates beliebter gemacht  – zumindest in den Medien, die in ihrer Beurteilung eine 180-Grad-Wende vollzogen haben.

Nachdem unzensuriert  Mitte April über die früher kritische Berichterstattung zu Bill Gates, seiner Stiftung und deren Verstrickungen mit der Weltgesundheitsorganisation berichtete, hat nun F. Wegscheider in seinem Wochenkommentar auf ServusTV diese 180-Grad-Wende skeptisch thematisiert. 

Seltsamerweise sind es dieselben Medien, die heute Kritiker von Gates als Verschwörungstheoretiker abqualifizieren.

Zeit Online bezeichnet Bill Gates im Oktober 2014 als „Weltgesundheitsapostel“ und deren Stiftung als „umstritten“.  – Im April 2017 fragt Zeit Online, ob die WHO die Unabhängigkeit verliert und titelt: „Der heimliche WHO-Chef heißt Bill Gates“.

Unter dem Titel „Das schmutzige Geheimnis der Gates-Stiftung“ schrieb der Standard im Juni 2008 über „zweifelhafte Investitionen“ der Gates-Stiftung, etwa über die Unterstützung einer Reihe von Pharmaunternehmen, „die die Preise für AIDS-Medikamente künstlich hochhalten, und damit dafür sorgen, dass sie für viele Betroffene kaum erschwinglich sind. Dies obwohl ja gerade die Bekämpfung von AIDS als eines der zentralen Anliegen der Stiftung angegeben wird“.

Auch die Süddeutsche Zeitung lässt im März 2015 kein gutes Haar an der Gates-Stiftung und schrieb über „Schmutzige Deals mit dem Geld von Bill Gates“.

Heute klingen Medienberichte ganz anders. Auch der Standard vollzog eine 180-Grad-Wende und stellt den Lesern im Mai 2020 die Frage: „Was ist dran an der Bill-Gates-Verschwörung?“ Im Untertitel wird gleich klargestellt: „Vor allem Impfgegner arbeiten sich an dem Microsoft-Mitgründer ab“. Im Artikel wird Gates blind verteidigt, Kritiker als „Rechtsextremisten“ und „Antisemiten“ denunziert.

Für diese Wendehälse hat Wegscheider in seinem Servus-TV-Kommentar einen Spruch aus dem Volksmund parat: In dunklen Zeiten sind Kinder und Narren oft die Einzigen, die die Wahrheit sagen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/102435-180-grad-wende-der-medien-bill-gates-wird-jetzt-blind-verteidigt/


Paris: Festgenommene „Waffenbesitzer“ entpuppen sich als Linksextreme

Bei den am Wochenende in Paris festgenommenen vermeintlichen Anhängern der Identitären Bewegung (IB) handelt es sich um Linksextreme. 14 von ihnen seien am Samstag vorübergehend festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Pariser Staatsanwaltschaft am Montag der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Zuvor hatten am Samstag mehrere Medien, darunter auch der Standard und Spiegel-online, unter Berufung auf die Agenturen AFP und APA berichtet, es seien „15 Anhänger der rechtsextremen Gruppierung wegen Waffenbesitzes festgenommen worden“.

Fortsetzung der Meldung aus der JUNGEN FREIHEIT hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2017/festgenommene-identitaere-entpuppen-sich-als-linksextreme/


Astronom Freistetter: Warum das Motto „Wer heilt, hat recht“ nicht rechtens ist

In der sog. „Alternativ-Medizin“, aber auch in esoterischen oder charismatischen Kreisen hört man immer wieder das Totschlag-Argument „Wer heilt, hat recht“, sobald kritische Anfragen einer Antwort bedürfen. shutterstock_114300748-140x94

Abgesehen davon, daß der Zweck bzw. Erfolg noch lange nicht automatisch die Mittel heiligt, ist dieser Grundsatz auch für sich allein betrachtet sehr fragwürdig.

Der Astronom und Publizist Florian Freistetter veröffentlicht regelmäßig Kolumnen in der österreichischen Tageszeitung „Standard“, so auch am 7. Juli 2015 online zu diesem Thema:  http://derstandard.at/2000018659912/Alternativmedizin-Wer-heilt-hat-recht?_blogGroup=1&ref=rec

Der Autor erklärt, daß bei diesem Spruch „Wer heilt, hat recht“ oft die Kausalität (Ursächlichkeit)  mit der Korrelation verwechselt wird, also der ungefähren Gleichzeitigkeit oder Nacheinanderfolge von Ereignissen.

Freistetter schreibt eingangs: Pillen-568x378

„Ist es nicht müßig, über Homöopathie zu diskutieren, Bachblüten zu kritisieren oder darauf hinzuweisen, dass all diese angeblichen Therapien mit echter Medizin nichts zu tun haben, wenn doch am Ende kranke Menschen wieder gesund werden? Wer heilt, hat eben recht und dabei interessiert es keinen, ob die „Schulmedizin“ mit der Methode ein Problem hat.“

Doch der simple Spruch, der auf den ersten Blick so einleuchtend erscheint, ist deshalb noch lange nicht beweiskräftig, wie der Astronom weiter ausführt:

„Denn es macht einen Unterschied, ob eine Therapie kausal für die Verbesserung des Zustands einer kranken Person verantwortlich war. Oder ob ein „Heiler“ einfach nur anwesend war, während eine Krankheit von selbst verschwand bzw. sich der Zustand aus Gründen, die nichts mit dem Heiler selbst zu tun haben, veränderten. Es handelt sich dabei um das klassische Problem von Korrelation und Kausation. Wir Menschen neigen dazu, Dinge, die zeitlich kurz hintereinander stattgefunden haben, automatisch in eine Ursache-Wirkung-Beziehung zu stellen.“

Man könne sich gewiß glücklich schätzen, so der Verfasser, wenn man sich nach einer alternativmedizinischen Behandlung besser fühle als vorher:

„Aber dass tatsächlich etwas stattgefunden hat, das den medizinischen Begriff „Heilung“ verdient, ist damit noch lange nicht belegt. Und schon gar nicht, dass irgendwer „recht“ hat. Denn selbst wenn wirklich eine echte Heilung eingetreten ist, ist nicht automatisch klar, ob sie auch genau aus den vom Heiler behaupteten Gründen passiert ist.“

Dazu kommt der psychologische Placebo-Effekt, der mancherlei Symptome zu lindern vermag, manchmal auch positiv auf die Krankheit selber wirkt, zumal er unsere Selbstheilungskräfte stärkt.
Zudem wird die Alternativ-Medizin oft ergänzend zur Schulmedizin angewandt, aber ein Erfolg dann gerne den Globulis, der Akupunktur oder der „Bachblüten“-Methode etc. zugeschrieben.