Zum Comeback der „Kelly Family“ erschien eine erw. Biografie von Patricia Kelly

Es ist das Comeback des Jahres: Die legendäre „Kelly Family“ veröffentlichte jüngst eine neue CD und gibt im Mai gleich drei große Hallen-Konzerte. Für die im Januar 2018 beginnende Tour wurden bereits 50.000 Tickets verkauft.

Zum Comeback der Gruppe erscheint am 24. April 2017 die erweiterte Neuausgabe der SPIEGEL-Bestseller-Biografie „Der Klang meines Lebens“ von Patricia Kelly – mit mehreren unveröffentlichten Geschichten aus ihrem Familienleben und zahlreichen neuen Fotos.

„Wir gingen nie auf eine konventionelle Schule. Wir haben in der Schule des Lebens gelernt“, beschreibt Patricia Kelly die Umstände, unter denen sie aufgewachsen ist. Schon als 5-Jährige stand sie auf der Bühne.

Rund 20 Jahre reiste die „Kelly Family“ als Straßenmusiker durch die USA und Europa, bevor sie 1994 ihren großen kommerziellen Durchbruch erzielte. Es folgten weltweite TV-Auftritte und Konzerte vor bis zu 280.000 Fans.

Mit mehr als 20 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Kellys zu den erfolgreichsten Musikern in Europa. Anfang der 2000er-Jahre löste sich die Gruppe auf. Seit 2008 ist Patricia als Solo-Künstlerin unterwegs.

Im Jahr 2009 wurde bei Patricia eine aggressive Brustkrebs-Vorstufe diagnostiziert, und erfolgreich operiert. Heute ist Patricia Kelly – die sechs Sprachen spricht – Mutter zweier Söhne und steht seit Frühjahr 2017 wieder gemeinsam mit einigen ihrer insgesamt elf Geschwister als „Kelly Family“ auf der Bühne.

In der Neuausgabe ihrer Biografie erzählt die Künstlerin u. a. von der Gastfreundlichkeit ihrer Eltern, interessanten Begegnungen im Backstage-Bereich usw.

Bestellungen online hier: http://www.adeo-verlag.de/index.php?id=details&sku=835175


Ekstatisches Pfingstlertum pur: Heidi Baker auf der charismatischen MEHR-Konferenz

Von Felizitas Küble

Die 56-jährige Dr. Heidi Baker, geboren in Südkalifornien, lebt seit einigen Jahren mit ihrem Mann Rolland in Mosambik, wo sie Evangelisation und Sozialarbeit betreiben. Das Ehepaar gehört zu den weltweit bekanntesten Gestalten der protestantisch-pfingstlerischen Bewegung. Fotolia_23885701_Konzert_470x_

Die ökumenisch-charismatische MEHR-Konferenz wird seit vielen Jahren von dem 37-jährigen katholischen Theologen Dr. Johannes Hartl geleitet  und von seinem „Gebetshaus Augsburg“ organisiert; auf diesem Kongreß war Heidi Baker Anfang Januar 2016 der „heimliche Stargast“, wie das christliche Medienmagazin PRO unter dem Titel „Deutschland braucht meeeeeeeeehr von Jesus“ schreibt.

Es heißt in diesem Artikel, der insgesamt durchaus positiv über diese MEHR-Konferenz berichtet, weiter:

„Am zweiten Tag der Konferenz ist die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt mit Menschen, die neugierig sind auf die amerikanische Missionarin, die in Mosambik Waisenkinder beherbergt. Wer auf YouTube nach ihren Predigten sucht, findet Auftritte, bei denen sie weinend, singend und in Sprachen betend auf dem Boden liegt oder kniet.

Bei einem Auftritt – Predigt kann man es schwerlich nennen – in der kalifornischen Bethel-Kirche liegen Jugendliche um sie herum. Heidi Baker kriecht durch die Reihen, legt ihnen die Hände auf den Kopf und ruft Worte wie „Feuer“. Die Betenden reagieren mit Schreien, Weinen und Zucken.“

Die Zeitschrift erwähnt danach den „extrem-charismatischen Dunstkreis“ um die Theologin und Afrika-Missionarin Baker.

Sollen wir Gott beschwörend herbeizitieren?

Auf der MEHR-Konferenz rief sie vor tausenden von Zuschauern in geradezu beschwörender Weise den dreieinigen Gott herbei, als würde es sich hierbei fast um ein erregtes Schamanen-Ritual handeln:Buch

„In Augsburg beginnt die dynamische 56-Jährige mit einer Art Meditation. „Komm, Jesus, komm“, ruft sie in einem Singsang, den das Publikum erwidert. Etwa eine Viertelstunde werden auf diese Weise die drei Personen der Dreieinigkeit herbeigerufen. „Gib mir Feuer, Herr, dass die Welt mich brennen sieht“, ruft Baker.“

Was hier auffällt, das ist zum einen die dränglerische und aufdringliche Art, Gott gleichsam „herbeizurufen“ (statt ihn im Gebet darum zu  b i t t e n ), zum anderen eine egozentrische „Frömmigkeit“, die sich darin zeigt, daß Frau Baker wünscht, die „Welt“ (!) möge sie (!) „brennen“ sehen.

BILD: Einer der Buchtitel von Heidi Baker

Die Star-Charismatikerin wirkt aber offenbar durchaus eindrucksvoll und dynamisch auf die religiös-begeisterte Menge, was natürlich Massensuggestionen erleichtert.

(Hier geht es zu ihrem Auftritt auf der MEHR-Konferenz: https://www.youtube.com/watch?v=_nvowdTI8zI)

Wie so oft: Mit dem „Hammersegen“ fing es an…

In der evangelischen Pfingstler-Zeitschrift „Charisma“ (Nr. 117/2001) heißt es unter dem Titel „Unser Auftrag ist Liebe“ über Heidi Baker, daß sie mit einer schweren Lungenentzündung 1996 in die extrem-charismatische Airport-Gemeinde nach Toronto kam, wo sie dann den „Hammersegen“ erlebte, also trance-artig nach rückwärts zu Boden fiel (man spricht hierbei auch vom „Toronto-Segen“, weil er damals in jener Gegend stark verbreitet war).

Angeblich handelt es sich  –  aus schwarmgeistiger Sicht  –  bei diesem „Ruhen im Geist“ um ein vom Hl. Geist bewirktes Phänomen, das in diesen Kreisen häufig vorkommt und oftmals die „Bekehrung“ zum Charismatikertum einleitet. Das Charisma-Magazin berichtet hierzu also:charismatiker_allg_606_pr13_02_ab36d7785e

„Dort erlebte sie zum ersten Mal, dass die Kraft des Heiligen Geistes sie so stark berührte, dass sie zu Boden fiel.“  – Zwei Jahre später reiste sie mit ihrem Mann Rolland erneut nach Toronto:Wieder fiel die Kraft Gottes auf Heidi“, heißt es in dem Bericht.

Aber nicht nur das, denn die vermeintliche „Kraft Gottes“ hatte Frau Baker eine ganze Woche lang buchstäblich lahm gelegt:

„Jeden Tag verbrachte Heidi während dieser Konferenz auf dem Boden, außerstande, sich zu bewegen. Sie spürte, wie ihr ganzer Körper von der Kraft Gottes durchströmt wurde und sie unfähig war, aus eigener Kraft etwas zu tun. Das ging sieben Tage lang so.“

Später wirkte der Heilige Geist in Toronto erneut „wieder mächtig an Heidi“, wobei sie von ihm folgende Eingebung erhalten haben will: “Du wirst sehen, dass Tote auferstehen, Blinde sehen und Wunder und Heilungen geschehen.”

Zeichen, Wunder und Heilungen sind der Schwärmer liebstes Kind  –  und sowieso die begehrtesten Zauberworte in der Charismatikerszene.

In dem Artikel heißt es vollmundig weiter, Heidi habe in drei Jahren eine halbe Million Menschen zum Glauben geführt. Angenommen, die Zahl würde zutreffen  –  welcher „Glaube“ mag das wohl sein?

Hier drei weitere Artikel zur MEHR-Konferenz und ihren Referenten:
ALLGEMEIN:
https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/13/augsburg-eindrucke-beobachtungen-und-erlebnisse-auf-der-mehr-konferenz/
ARNE ELSEN:
https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/04/augsburg-gebetsheiler-dr-arne-elsen-bei-der-charismatischen-mehr-konferenz/
BOB FRASER: https://charismatismus.wordpress.com/2013/12/07/usa-charismatischer-starprediger-bob-fraser-kommt-nach-augsburg/


Bud Spencer: Schauspieler, katholischer Familienvater und Lebensrechtler verstorben

Sein letztes Wort war DANKE

Carlo Pedersoli, besser bekannt als Bud Spencer, war ein gläubiger Katholik. Der 1929 in Neapel geborene Filmstar starb am vergangenen Montag im Alter von 86 Jahr en. Sein Sohn Giuseppe überbrachte die Nachricht von seinem Tod: „Papa ist sanft von uns gegangen. Er hat nicht gelitten, wir waren alle bei ihm und sein letztes Wort war ‚Danke‘.“afc127c26a

Und er ging, wie er lebte: im Beisein seiner Familie, begleitet von seiner Frau Maria Amato, mit der er 56 Jahre verheiratet war  – und seinen drei Kindern. Ein Mensch, der sich nicht scheute, klare Überzeugungen zu äußern: „Der Glaube ist ein Dogma für mich, ein absoluter Wert.“

Auch in sittlicher Hinsicht vertrat er eindeutige Ansichten: „Als Katholik bin ich überzeugt, dass Abtreibung und Scheidung die Familie zerstört haben“, erklärte er in einem Interview.

Der Filmstar füllte mit Terence Hill die Kinokassen der halben Welt mit seiner besonderen Komik des Spaghetti-Westerns.

Bevor Spencer jedoch zum Kino kam, feierte er zahlreiche Erfolge als Schwimmer. Er nahm an den Olympischen Spielen in Helsinki 1952 teil und an jenen in Melbourne 1956; als Wasserballspieler gewann er bei den Mittelmeerspielen 1955 in Barcelona Gold für Italien und war sieben Mal italienischer Meister über 100-Meter-Freistil.

Er hatte Jura studiert und sprach sechs Sprachen. Nachdem er die Kinoarbeit beendet hatte, startete er unterschiedliche unternehmerische Tätigkeiten, darunter die Gründung einer Fluglinie Mistral Air, die heute Teil der italienischen Post ist  – oder der Entwurf einer Jeans-Kollektion.

Spencer war ein Mann ohne Komplexe –  und zudem fähig, seine Körpergröße und seinen Faustschlag mit dem Bild von Gutmütigkeit und Zärtlichkeit zu verbinden.

Quelle und vollständiger Text hier: http://de.catholicnewsagency.com/story/das-war-bud-spencer-katholik-und-lebensschutzer-0927