Deutscher Autozulieferer Continental will israelisches Startup „Argus“ kaufen

Wenn die Nachricht stimmt, könnte schon wieder ein deutsch-israelischer Riesen-Exit bevorstehen:

Medienberichten zufolge soll das israelische Startup Argus sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen für eine Übernahme durch den deutschen Autozulieferer Continental befinden.

400 Millionen US-Dollar, so heißt es, sei der Reifenhersteller bereit, für Argus zu bezahlen. Das erst 2013 gegründete Startup hat ein System entwickelt, das Autos vor Cyber-Angriffen schützen soll. Die drei Gründer sind alle Ehemalige der legendären Cyber-Einheit 8200 der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israelisches Startup vertreibt Schädlinge auf Feldern mit natürlichen Mitteln

Initiative will zudem weiteres Bienensterben eindämmen

Bauern stehen heutzutage vor einem scheinbar ausweglosen Problem: Zum einen sollen die Felder möglichst frei von Insekten sein, die die Ernte fressen und zerstören können. Zum anderen verursachen Pestizide, die am effektivsten gegen diese Insekten sind, große Umweltprobleme und töten nicht nur die Schädlinge, sondern auch hilfreiche Insekten wie Bienen.1403634115528

Mehrere Studien vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Bienensterben und dem übermäßigen Einsatz von Pestiziden. Wissenschaftler glauben, dass bis zu ein Drittel der Nahrung, die wir zu uns nehmen, durch Bienenbestäubung entstanden ist. Weniger Bienen bedeutet weniger Nahrung. Aber ohne den Einsatz von Pestiziden würde die Zahl der Schädlinge ansteigen, die die Bestände zerstören.

Ein israelisches Startup, EdenShield, hat dazu den goldenen Mittelweg gefunden und vertreibt die Schädlinge mit natürlichen Mitteln:

Yaniv Kitron, Geschäftsführer von EdenShield, ist vor einigen Jahren aufgefallen, dass Schädlinge bestimmte Pflanzen und Sträucher meiden, auch wenn diese nicht mit Pestiziden besprüht wurden. Er stellte fest, dass die Schädlinge eine natürliche Abneigung gegen die Sekrete der Pflanzen hatten.

EdenShield zieht aus diesen Pflanzen die Essenz, die wiederum auf die zu schützenden Bestände gesprüht werden können bzw. in die Eingangsbereiche der Gewächshäuser. Alle Pflanzen, deren Sekret von den Schädlingen gemieden wird, sind in der israelischen Wüste heimisch.

Die Ablehnung der Schädlinge gegen den Geruch der Pflanzen ist tief in deren DNA verankert. Sie kommen daher gar nicht erst in die Nähe der Pflanzen mit diesem Geruch und können so nicht „lernen“, damit umzugehen. Darin liegt eine weiterer Vorteil im Vergleich zu Pestiziden, denen gegenüber Schädlinge eine gewisse Toleranz entwickeln können.

In Israel wird das Mittel vielfach eingesetzt, aber auch in Italien und Spanien gibt es bereits Testreihen. Der Schädlingsbefall konnte zu fast 100 Prozent gestoppt werden und der Einsatz von Pestiziden hat sich um über 80 Prozent verringert.

Quellen: Times of Israel / Israelische Botschaft in Berlin


Wasser trinken aus Gläsern mit Limo-Aroma

Pro Tag sollte man mehrere Liter Wasser trinken. Gerade Kinder greifen aber viel lieber zu Limo oder Cola. Ein israelisches Startup hat nun einen Becher entworfen, mit dem auch einfaches Leitungswasser schmackhaft wird.

Jeder Becher gibt ein bestimmtes Aroma, wie zum Beispiel Apfel-Aroma, ab. Da unser Geruchssinn das Geschmacksempfinden zu 80 Prozent beeinflusst, denkt unser Gehirn, dass wir Saft oder Limonade trinken, obwohl wir nur das Fruchtaroma des Bechers riechen.

Auf Indiegogo hat das Startup „The Right Cup“ mit dieser gesunden Erfindung innerhalb von drei Wochen mehr als 163.000 Dollar erwirtschaftet.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israelischer Export nach Deutschland: von Jaffa-Orangen zu Hi-Tech-Produkten

Die israelische Handelsattaché Hemdat Sagi schreibt in ihrem Artikel in „Business & Diplomacy“ zur Entwicklung der deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen:

50 Jahre diplomatische Beziehungen bedeuten zugleich 50 Jahre Wirtschaftsbeziehungen. Es begann mit Jaffa-Orangen als Synonym für Israels Wirtschaft. Heute ist das Land die zweitgrößte Startup-Nation weltweit.

Jaffa-Orangen und ihre engen Verwandten aus der Familie der Zitrusfrüchte blieben bis in die frühen 90er Jahre des letzten Jahrhunderts ein Hauptexportgut Israels. Erst nach der Implosion des sowjetischen Blocks und seiner Satelliten überschritt das Exportvolumen von Hi-Tech-Produkten jenes der Früchte. Heute entstammt fast die Hälfte der Güter, die Israel verlassen, aus dem Hi-Tech-Sektor.

Den ganzen Bericht findet man auf dem Blog des Trade Center:  Zum Trade Center

Quelle: israelische Botschaft / Trade-Center


Der Anfang vom Ende aller Computerviren?

Israelisches Startup Cyaktive könnte Lösung bringen

Ein israelisches Startup behauptet, daß es Viren, Malware und Trojaner, die die Weltwirtschaft hunderte Milliarden Dollar jährlich kosten, besiegen kann.

Cyactive beansprucht für sich nicht nur, bereits wildernde, Schaden verursachende Viren stoppen zu können, sondern, wie CEO und Mitbegründer Liran Tancman behauptet, die meisten schon abzuwehren, bevor sie überhaupt entwickelt werden.

Das Geheimnis steckt in der Erkenntnis, dass Viren zum größten Teil evolutionär und nicht revolutionär funktionieren:

„Ein erheblicher Teil des Codes, selbst bei großangelegten Cyber-Attacken, wird wieder und wieder in weiteren Attacken verwendet“, sagt Tancman: „Eigentlich gab es niemals einen Virus, der im Kern nicht auf Malware zurückgriff, die bereits existierte.“

Lesen Sie hier weiter: http://bit.ly/itrade38


HighTech-Städte: Silicon Valley weltweit auf Platz 1 und Tel Aviv auf Platz 2

Der Boston Globe, eine der wichtigsten Zeitungen in den USA, hat Tel Aviv zur weltweit zweitbesten Stadt für technische Startups (Unternehmensgründungen) erklärt  –  nach Silicon Valley in Kalifornien.

Die Liste der führenden High-Tech-Orte auf der ganzen Welt wurde mithilfe von Startup Genome erstellt. Demnach steht Tel Aviv (siehe Foto) noch vor New York, das nur den fünften Platz belegt, Los Angeles (dritter Platz) und London (siebter Platz). 20130606_101435_resized

Acht Faktoren wurden bei der Festlegung der Rangliste berücksichtigt: die Gesamtaktivität von Unternehmen in der Region, die Höhe des vorhandenen Risikokapitals, die Gesamtleistung und das Leistungspotential, die Risikobereitschaft der Gründer, die Fähigkeit, neue Technologien aufzunehmen, die Qualität des Unterstützernetzwerkes, Talent und Unterschiede zum Silicon Valley.

Tel Aviv hat demzufolge die höchste Dichte von technischen Startups weltweit. Im Jahr 2009 fanden sich 63 israelische Unternehmen auf der Liste der NASDAQ, mehr als aus Europa, Japan, Korea, Indien und China zusammen.

Trotz des Erfolges liegen die Startups hinsichtlich der Aufnahme neuer Technologien, wie z.B. Programmiersprachen, noch unter dem Durchschnitt. Startup Genome rechnet damit, dass die Stadt eine Nische und Drehscheibe der Region wird, aber kein globales Kraftwerk wie Silicon Valley.

Startup-Wettbewerb mit Gewinnern

Die Botschaft des Staates Israel weist anlässlich dieser Nachricht noch einmal auf den Startup-Wettbewerb des israelischen Außenministeriums hin, an dem sich die Botschaft in Zusammenarbeit mit Berlin Partner GmbH beteiligt.

Fünf Tage, prall gefüllt mit Terminen bei potenziellen Investoren und den Vertretern bedeutender Venture Capital Gesellschaften sowie einem Ausflug nach Jerusalem und ans Tote Meer winken dem deutschen Sieger des Wettbewerbs Start Tel Aviv 2013. Er wird am 7. September 2013 im Rahmen der deutschlandweit ersten Langen Nacht der Startups in Berlin gekürt und vom 13. bis 17. Oktober nach Israel reisen.

Interessenten finden weitere Infos hier: http://startupmfa.wix.com/start-tel-aviv und http://www.startupnight.de/startups/start-tel-aviv-2013.html

Eine Übersicht der Startup-Szene in Israel finden Sie unter: http://mappedinisrael.com/

Qelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin