Berlin: Falsch gezählt zugunsten der SPD, Wahlbriefe im Müll gelandet

Unter dem Titel „Für die Tonne gewählt?“ berichtete die Tageszeitung DIE WELT vom 21. September 2011 seinerzeit über massive Unregelmäßigkeiten bei der damaligen Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus.

So heißt es eingangs über zwei Berliner Wahlbezirke: „In Lichtenberg wurden Stimmen vertauscht, jetzt sind in Steglitz-Zehlendorf Wahlbriefe im Müll gefunden worden. In gewissen Fällen kann es zur Wahlanfechtung kommen.“

Bei den in die Tonne einer großen Wohnanlage geworfenen Stimmzetteln handelte es sich um 379 Wahlbriefe, wie der „Tagesspiegel“ berichtet hatte. In dieser Causa ermittelte die Polizei wegen möglicher Wahlfälschung.

Die WELT schrieb außerdem:

„Am Dienstag hatte sich herausgestellt, dass Zahlen in einem Wahllokal in Lichtenberg vertauscht worden waren. Durch die korrigierten Ergebnisse verliert die SPD voraussichtlich ein Direktmandat, das sie nach den ersten Berechnungen sicher glaubte. Auch Grüne und Linke haben eine Stimme weniger. Trotzdem würde eine rot-grüne Koalition einen Sitz mehr als die absolute Mehrheit haben.“

Quelle und vollständiger Bericht siehe hier: http://www.welt.de/regionales/berlin/article13618759/Fuer-die-Tonne-gewaehlt-Wahlbriefe-im-Muell-gefunden.html