Die Heilige Schrift ist das große Geschenk Gottes an uns!

Nicht über das hinausgehen, was uns Gott in der Kirche schenkt!

Unser freier Mitarbeiter Stjepan Vucina aus Bochum reagiert mit einer eindringlichen Stellungnahme auf unseren Artikel „Valtortas Irrtümer“ (3. Teil), wobei wir seinen warnenden Hinweisen voll zustimmen:

Meine Antwort zu “Der Osservatore Romano’ über Valtortas ‚Visionen’.“

Es ist so schlimm, dass so viele Katholiken der Kirche nicht mehr folgen!

Man macht, was man will und was man selber für richtig hält. Viele warten sehnsüchtig auf immer neuere „Offenbarungen“ und nehmen unreflektiert auf, was sie in die Finger bekommen, ohne es theologisch zu prüfen – und dann werden solche Offenbarungen noch leidenschaftlich gerne verbreitet, um andere Menschen noch in diese Sackgasse hineinzuziehen. media-358103-2

Keinem dieser Katholiken reicht mehr das, was ihnen Gott in der Kirche und durch die Kirche schenkt. Es ist ihnen zu wenig  –  sie wollen mehr, als Gott ihnen gewährt!

Ich selbst war bis vor einiger Zeit so eingestellt; doch durch die Gnade Gottes durfte ich zur Erkenntnis kommen, dass ich mehr wollte als Gott, dass ich mich über Gott erhoben habe. Mir reichten seine Geschenke, die er uns durch die Kirche gibt, nicht aus  – und die negativen Folgen dieser Anmaßung sind nicht ausgeblieben!

Deshalb möchte ich jeden Katholiken eindringlich davor warnen, über das hinaus zu gehen, was uns Gott in der Kirche schenkt.

Irgendwann einmal  –  früher oder später  –   wird das negative Konsequenzen nach sich ziehen. Und wenn man dann noch andere Menschen hineingezogen hat, werden diese Konsequenzen um so schlimmer sein – und dann gibt es kein Zurück mehr.  Dann wird man diese Konsequenzen tragen müssen!

In früherer Zeit nannte man das „Gottes Strafe“. Die Heilige Schrift, für die sich so wenige Katholiken interessieren, spricht bei solchen Fällen immer von der Strafe Gottes.  Heutzutage ist die Verwendung „Strafe Gottes“ selbst unter den Katholiken verpönt, doch es gibt sie nach wie vor. Gott straft den Hochmut und den Ungehorsam auch heute noch!

Die Heilige Schrift ist das Buch der Kirche, sie ist ein großes Geschenk Gottes an uns; sie steht über allen anderen Büchern!

Dennoch gibt es so viele Katholiken, die dieses Geschenk für gering erachten. Stattdessen stellen sie schwarmgeistige Bücher und Privatoffenbarungen über die Schrift, so als seien sie (weit) bedeutender!

Ich wünsche all diesen Katholiken, dass sie sich besinnen, dass sie bescheiden werden, dass sie mit dem zufrieden sind, was ihnen Gott in der Kirche und durch die Kirche geschenkt hat!

Stjepan Vucina


Leserstimmen bzw. Forums-Beiträge zu Medjugorje [1]

Quelle: www.razyboard.com/system/morethread-fragen-zu-medjugorje-forumtradi-2207688-6075168-30.html

Von AQUILA:

Liebe Kristina, lieber Stjepan

Vielen Dank für Eure aufschlussreichen Beiträge ! […]

Betr. Medujgorje
noch eine weitere seltsame Episode, die so gar nicht mit der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche vereinbar ist und einer besonders
gefährlichen Täuschung gleichkommt…

So berichten die „Seher“ auch, dass die „Jungfrau“ die Angewohnheit hätte, mit ihnen zusammen das „Vater unser“ zu beten….

Wie kann dies sein ?
Wie kann die MAKELLOSE mitbeten….“vergib uns unsere Schuld„…
und führe uns nicht in Versuchung“ …“erlöse uns von dem Bösen“ ?

In Lourdes und Fatima hat sie dies niemals getan….

…alleine das GLORIA PATRI betete sie sich verneigend mit….

hier soll offenbar die
allerseligste Jungfrau und Gottesmutter MARIA….zu einer „normalen Sünderin“ herunterdekliniert werden !

Auch dies diametral entgegengesetzt zur Lehre der Kirche !

Von KRISTINA:

Vielen Dank Stjepan, für die Info über Amsterdam.
Dann würde mich wirklich mal interessieren, wer die vielen Anhänger von Medjugorie über Jahre veräppelt!
Die falschen Botschaften wurden vielleicht nicht richtig gelesen und sind wohl kaum jemand bekannt.
Entweder weil man sich die Mühe nicht macht, die Botschaften zu lesen und einfach vertraut, dass sie schon irgendwie richtig sind, weil es keine oder laue Christen sind oder weil ALLE dahin fahren, wird das wohl richtig sein und weil niemand weiß, ob und vor allem warum die Kirche die Echtheit der Botschaften anerkennt oder auch nicht.  So lange die Kirche sich nicht öffentlich distanziert, geht alles so weiter wie bisher.

Schwer zu sagen: Der Dämon kann keine Umkehr und Beichte wollen. Wenn, dann ist alles vom Menschen gemacht. Man könnte zwar sagen: An ihren Früchen (Umkehr, Beichte…) werdet ihr sie erkennen.
Aber wenn der Baum faul ist unter welchen Voraussetzungen – augenscheinlich nicht vom wahren Evangelium – kommt dann eine Umkehr?

Weil Alle Menschen dort beten, weil man keine Ahnung von CE und von den Pfingstlern hat und nicht unterscheiden kann?

Aber es werden doch auch katholische Messen in Medjugorie gehalten und die Beichte gehört?!
Geschieht die Umkehr bei allen Menschen dort ausschließlich für die katholische Kirche?

Bevor ich hier weiter fantasiere, höre ich mit diesem Thema auf. Denn eine Antwort werden wir wohl (in näherer Zukunft) nicht erhalten.

Krisitna

Von CSC:

Ich war letzten August in Medjugorje. Das war furchtbar dort. Alles war ultra-modern und entsprach dem Zeitgeist. Die Kirchen und Kapellen haben gar nicht schön ausgesehen. Das war nichts Zeitloses, Beständiges, Ewiges, Immerschönes, Bleibendes (wie die alten Kirchen, egal ob schlicht oder prunkvoll), sondern man sieht das, will ihm Gutes abgewinnen, es geht für kurze Zeit, aber nicht lange.

Kristina schrieb


Aber es werden doch auch katholische Messen in Medjugorie gehalten und die Beichte gehört?!

Das ist der reinste Wahnsinn dort. Da herrscht die reinste Willkür. Ich glaube, ich habe noch nie einer hl. Messe beigewohnt, die mehr dem Glauben widerspricht als dort. Wer sagt: Ich habe den Glauben, dass die hl. Messe ein Opfer ist und dass sich der liebe Gott uns in der hl. Kommunion schenkt, der wird als Priester kaum eine solche Messe mitzelebrieren (dort wurde die Messe von vielen Priestern zusammen zelebriert) und als Laie kaum eine solche Messe besuchen können. Dagegen ist die neue Messe, die der Pfarrer meiner Gemeinde liest,  ja schon Balsam für die Seele.

Die Tage in Medjugorje haben mir eher Kraft geraubt, mich oberflächlich und seelisch verarmen lassen. Ich wollte das erst nicht so einsehen. Wenn man so eine weite Wallfahrt schon macht, dann musss es auch passen. Nichts hat gepasst. Das habe ich mir erst später voll und ganz eingestanden.

Von STJEPAN:

Lieber CSC,

danke für Deine Schilderung! Sie stimmt genauestens mit dem überein, was in dem Propaganda-Video „Medjugorje Impressionen“ (Miriam-Verlag) zu sehen ist! Am meisten tun mir die unschuldigen Kinder leid, die in diese chariasmatische Szene von Medjugorje mit hineingezogen werden!

Wenn man weiß, was hinter Medjugorje wirklich steckt, wenn man genau hinschaut, dann raubt das einem wirklich Kraft – genauso wie die Überfülle der Botschaften, auch dann, wenn etliche auch richtig zu sein scheinen, wobei man auch hier genau hinsehen muss!

Lieber Aquila, liebe Kristina!

danke Aquila, … dass Du eine weitere verheerende Irrlehre anführst, die doch nun schlussendlich jeden Medjugorjaner zur Umkehr führen müsste! Aber was soll man machen, wenn die irrlehrende „Gospa“ dann doch wichtiger ist als die Kirche und ihre Heilslehre?!

Pater Slavko, der von vielen Medjugorjanern wie ein Heiliger verehrt wird, und den die „Gospa“ bereits heliggesprochen hat (sic!), hat damals die Botschaften ins Deutsche übersetzt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er als studierter katholischer Theologe diese Falschlehren nicht bemerkt haben soll, während wir Nicht-Studierte sie klar und deutlich sehen!

Es gibt wohl drei unterschiedliche Medjugorjaner:

1.) die, die um diese Falschlehren wissen, aber die irrlehrende „Gospa“ dennoch preisen und propagieren, womit sie sich gegen die Kirche und ihre Heilslehre stellen

2.) die, die „Gospa“ preisen und propagieren, aber von ihren häretischen Lehren nichts wissen

3.) die, die durch Aufklärer von den Häresien erfahren, aber dennoch Anhänger der irrlehrenden „Gospa“ bleiben (wollen), statt sich von ihr abzuwenden und der Kirche und ihrer Heilslehre treu zu bleiben.

Was wird wohl der Herr bei seinem Gericht zu den Medjugorjanern Gruppe 2 und 3 sagen, die zugunsten der häretischen „Gospa“ Ihm, seiner Kirche und Heilslehre nicht treu blieben, die Ihn auf diese Weise verraten?

Gottes Segen!
Stjepan Vucina