Der Irrglaube an die Astrologie nimmt zu

Der Glaube an die Astrologie ist ungebrochen, obwohl alle Erkenntnisse gegen sie sprechen. Der Astronom Florian Freistetter warnt vor zu viel Einfluss dieses Irrglaubens. p.txt

„Die Astrologie ist heute vermutlich genauso wenn nicht sogar beliebter als sie früher war“, sagte der Wissenschaftsautor Florian Freistetter im Deutschlandradio Kultur.

„Mittlerweile können wir eindeutig sagen, dass eben die Astrologie nicht geeignet ist, irgendwas über die Zukunft oder das eigene Leben zu erfahren.“

Es gebe für die Astrologie keinerlei physikalischen Grundlagen. Es sei für Astrologen erstaunlicherweise völlig egal, ob Planeten groß oder klein seien oder wie weit sie entfernt seien.

„Das Weltbild der Astrologie basiert ja immer noch darauf, dass die Erde im Zentrum ist und sich alles drum herum bewegt“, sagte er. „Da sind wir auch schon ein bisschen weiter mittlerweile.“

Astrologie sei ein Mittel, um scheinbare Sicherheit zu gewinnen, sagte Freistetter. Deshalb gingen einige Leute zum Astrologen, wenn sie Liebeskummer hätten oder schwerwiegende Entscheidungen fällen müssten.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.deutschlandradiokultur.de/astrologie-verantwortung-abschieben-an-die-sterne.1008.de.html?dram:article_id=307506