Grüne Jugend: JA zu Abtreibung und Inzest

Von Felizitas Küble

Unter dem verfänglichen Titel „Keine Liebe ist illegal“ hat die Jugendorganisation der Grünen schon vor über sieben Jahren verlangt, das staatliche Inzest-Verbot abzuschaffen.

Die betreffende Pressemitteilung ist nach wie vor im Internetportal der Grünen Jugend präsent: https://gruene-jugend.de/pm-keine-liebe-ist-illegal/

Die Stellungnahme der Grünen Jugend beginnt allen Ernstes wie folgt:

„Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bewertet altbackene Moralvorstellungen offenbar höher als die Grundrechte auf freie Selbstbestimmung. Das Inzestverbot in Deutschland ist ein krasser staatlicher Eingriff in die Privatsphäre und die selbstbestimmte Lebensgestaltung von Menschen.“

Das Inzestverbot sei „unnötig“ und seine Auswirkungen gar „gruselig“, behaupten diese Grünen. Wohlgemerkt: Es geht nicht um Inzest, sondern um das Inzest-VERBOT, das hier bekämpft wird.

BILD: Themenheft von Peter Helmes über den grünen Pädosexuellen-Sumpf der 80er und 90er Jahre

Danach heißt es ebenso scheinheilig wie dummdreist:

„Die Begründung des Verbots mit der Verhinderung potentiell behinderter Nachkommen verweist auf eine Zeit, in der sich der Staat um die Reinheit des Erbguts der Bevölkerung kümmern wollte. Diese Begründung erklärt Behinderte zu unerwünschten Menschen.“

Ausgerechnet der grüne Jugendverband spielt sich als Behinderten-Versteher auf, wobei die Gesamtpartei schon seit vierzig Jahren für die totale Abtreibungsfreiheit bis zum 9. Monat (!) plädiert (Programmpunkt „Abschaffung des §218“).

Falls es also nach dem Inzest-Sex zu Schwangerschaften mit genetisch behinderten Kindern kommt, könnten diese straffrei bis kurz vor der Geburt „entsorgt“ werden  – laut grünem Forderungskatalog.
Auch außerhalb der Grünen Jugend gibt es in dieser Partei den Wunsch nach Lockerung des Inzest-Paragraphen, z.B. bei den Augsburger Grünen (2012); ein Jahr danach äußerte das grüne Urgestein Hans-Christian Ströbele dieselbe verheerende Ansicht.
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Siehe ergänzend das Video unseres Gastautors Mathias von Gersdorff: https://www.youtube.com/watch?v=5feNbTydBDY

Kolumbien: Studie kritisiert Straffreiheit bei sexuellen Übergriffen an Minderjährigen

Jeden Tag werden in Kolumbien mindestens drei Dutzend Minderjährige von Mitgliedern bewaffneter Gruppen sexuell missbraucht oder an dem seit über einem halben Jahrhundert andauernden Konflikt beteiligt. prolifeusa

Die Kampagne “Saquen mi Cuerpo de la guerra” dokumentiert in der ersten Studie diesen Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen.

Wie aus der von Oxfam International koordinierten Studie verschiedener Menschenrechtsverbände hervorgeht, wurden in den Jahren von 2008 bis 2012 insgesamt mindestens 48.915 Minderjährige Opfer sexueller Übergriffe.

Dabei prangert die Studie auch die Straffreiheit an, welche die kolumbianische Justiz den Tätern gewährt. Oft werden in Kolumbien solche Verbrechen nicht angezeigt, weshalb es erst gar nicht zu einer strafrechtlichen Verfolgung der Verantwortlichen kommt.  

Quelle: vatikanischer Fidesdienst