Tarifabkommen zwischen Post und „Verdi“

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Stellungnahme der Deutschen Post:

Nach intensiven Verhandlungen wurde ein umfangreiches Tarifabkommen zwischen der Deutschen Post AG und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di beschlossen. teaser-streikinfo-220x220_neu

„Wir konnten ein Gesamtpaket vereinbaren, das unseren Mitarbeitern Sicherheit und Perspektive bietet, sowie gleichzeitig künftiges Wachstum ermöglicht“, betonte Melanie Kreis, Konzernpersonalvorstand und Arbeitsdirektorin Deutsche Post DHL Group: „Beide Seiten sind einen großen Schritt aufeinander zu gegangen und haben einen guten Kompromiss gefunden.“

Der noch bis zum 31.12.2015 bestehende Schutz vor betriebsbedingten Beendigungs-und Änderungskündigungen für die Arbeitnehmer wird um weitere vier Jahre bis zum 31.12.2019 verlängert. Der Verbleib von Brief- und Verbundzustellung in der Deutschen Post AG wird bis zum 31.12.2018 garantiert.

Beendet ist auch die Diskussion um die DHL Delivery-Gesellschaften. Sie sind und bleiben ein Teil des Unternehmensbereichs Post-eCommerce-Parcel und sind Plattform und Wachstumstreiber des boomenden E-Commerce Geschäfts in Deutschland. Den 7.600 Paketzustellern in der Deutschen Post AG wird der Verbleib in der AG zugesichert.

Die 140.000 Arbeitnehmer der Deutschen Post AG erhalten in diesem Jahr eine Einmalzahlung von 400 Euro, Teilzeitkräfte anteilig. Zum 1.10.2016 erhöhen sich die Löhne für sie um 2,0 Prozent, am 1.10.2017 um weitere 1,7 Prozent. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 32 Monaten bis zum 31.1.2018. Die Wochenarbeitszeit bleibt bei 38,5 Stunden.   

Quelle (Text/Foto): https://www.deutschepost.de/de/s/streikinfos.html


Die Dt. Post über ihren Versandservice in Zeiten des „Ver.di“-Streiks

Pressemitteilung der Deutschen Post:

Zusteller mit Kunde

Auch in Zeiten des unbefristeten Streiks der Gewerkschaft ver.di steht ein bestmöglicher Kundenservice für die Deutsche Post und DHL Paket im Mittelpunkt.

Der Umfang der Sendungen, die an den Streiktagen nicht so pünktlich wie gewohnt, sondern erst an den Folgetagen zugestellt werden können, ist regional aufgrund der unterschiedlichen Streikbeteiligung sehr verschieden.

Derzeit gewährleistet die Deutsche Post durch umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen, dass bundesweit täglich rund 80 Prozent der Briefe und Pakete zeitgerecht ausgeliefert werden.

Neben allen Bemühungen, die Sendungen möglichst schnell in gewohnter Qualität und Laufzeit beim Empfänger zuzustellen, erhalten die Kunden auf speziell eingerichteten Streikseiten tagesaktuelle Informationen darüber, welche  Zustellbereiche vom Streik betroffen sind.

Ob es den eigenen Wohnort oder den Zielort der Sendung betrifft, ist jederzeit per Postleitzahlen-Check online abrufbar unter www.deutschepost.de/streikinfos für Briefsendungen und unter www.dhl.de/streikinfos für Paketsendungen.

Für alle Fragen rund um eventuelle Auswirkungen des Streiks steht des Weiteren eine eigene Kundenhotline unter der Telefonnummer 0228 – 76 36 76 50 zur Verfügung. Sie ist montags – freitags von 07:00 – 20:00 Uhr und samstags von 08:00 – 14:00 Uhr (außer an bundesweiten Feiertagen) erreichbar.

Zudem bieten DHL Express und die digitalen Versandoptionen der E-Post die Möglichkeit, besonders wichtige Sendungen ohne Verzögerungen auf den Weg zu bringen oder zu empfangen.

DHL Express-Sendungen lassen sich jederzeit über DHL OnlineShipping beauftragen, das über die Webseite www.dhl.de/express erreichbar ist. Die Sendungen werden nach Buchung direkt an der Haustür des Versenders von DHL Express abgeholt.

Um Briefe digital zu empfangen oder zu versenden, sind lediglich eine einmalige, kostenfreie Registrierung bei der E-Post der Deutschen Post sowie eine abschließende Verifizierung per Postident nötig. Unmittelbar danach steht der Service unter www.epost.de bereits in vollem Umfang zur Verfügung.

Quelle: http://www.dpdhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2015/tarifverhandlung_information_service_trotz_streik.html

Foto: Dt. Post


Israel: Lateinisches Patriarchat beklagt mangelnde Unterstützung kath. Schulen

Die letzten beiden Jahre waren für die katholischen Schulen in Israel nicht einfach, insbesondere unter finanziellen Gesichtspunkten:

Der Bildungsminister hatte die Subventionen fortschreitend reduziert (um 35%) und auch die Zuschüsse für die Familien eingeschränkt. Dies führte dazu, dass die Anmeldungen im vergangenen Jahr an verschiedenen Schulen zurückgingen. IMG_4227

Nach Ansicht der israelischen Behörden sollen katholische Schulen in “öffentliche” Schulen umgewandelt werden: so wäre zwar ihr finanzielles Überleben gesichert, doch sie würden ihre spezifische Position verlieren, was die katholische Kirche im Heiligen Land als nicht akzeptabel betrachtet.

Wie das Lateinischen Patriarchat Jerusalem mitteilt, suchte die Arbeitsstelle für das katholische Bildungswesen nach Lösungen. Die Versammlung der katholischen Bischöfe im Heiligen Land bat in einem Schreiben an den israelischen Bildungsminister um einen Gesprächstermin, der in den vergangenen zwei Jahren jedoch nicht zustande kam.

Nun hatten die kath. Schulen für den ersten Schultag am 1. September einen Streik angekündigt: dies hatte das Kollegium der Schulleiter, der so genante “G14”, unter Leitung von Pfarrer A. Fahim in Beisein von Bischof Boulos Marcuzzo beschlossen.

Damit wollten die kath. Schulen darauf aufmerksam machen, die sich die israelischen Behörden nicht um eine Lösung für die schwierige Situation kath. Bildungseinrichtungen bemüht hätten.

Nach der Ankündigung des Streiks kam prompt die Antwort des Bildungsministers: Nun soll ein Datum für ein Treffen festgelegt werden, bei dem die Probleme und mögliche Lösungen erörtert werden. Daraufhin widerrief der G14 den geplanten Streik. Doch die Situation der katholischen Schulen bleibt weiterhin prekär und manchen droht sogar die Schließung.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


Israelische Diplomaten haben ihren Streik nach 6 Wochen beendet

Anfang März 2014 haben die israelischen Diplomaten weltweit ihre Arbeit niedergelegt. Auch im Außenministerium des Staates Israel in Jerusalem wurde gestreikt.

Die Ursache für den Arbeitskampf lag in Auseinandersetzungen mit dem israelischen Finanzministerium. Näheres dazu siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2014/03/14/israels-diplomaten-seit-3-marz-weltweit-im-streik-wg-konflikt-mit-israels-finanzministerium/

Anfang April konnte nun ein Kompromiß erzielt werden, so daß die israelischen Botschaften überall wieder ihre Arbeit aufnehmen, auch in Berlin.


Israels Diplomaten seit 3. März weltweit im Streik wg. Konflikt mit Israels Finanzministerium

Pressemitteilung der Vereinigung der Mitarbeiter des Auswärtigen Dienstes:

Seit dem 3. März 2014 haben israelische Diplomaten keine Kontakte zu ausländischen Repräsentanten, organisieren keinerlei offizielle Besuche  –  weder in Israel noch im Ausland  –  stellen keine Visa aus oder bieten irgendeinen konsularischen Dienst. Dies ist Teil umfangreicher Maßnahmen, die ab sofort ergriffen werden. IMG_1016

Israels diplomatisches Korps hatte keine Wahl, als seinen seit einem Jahr währenden Arbeitskampf gegenüber dem (israelischen) Finanzministerium zu verschärfen, nachdem dieses das seit sieben Monaten andauernde Mediationsverfahren scheitern ließ.

Die Diplomaten standen dem Mediationsverfahren offen gegenüber und waren bereit, pragmatische Lösungen für alle offenstehenden Fragen zu finden. Die Bürokraten des Finanzministeriums standen dem Verfahren nicht mit der gleichen Ernsthaftigkeit gegenüber.

Die harten Maßnahmen werden hoffentlich sowohl national, als auch international das Bewusstsein für die schwere Lage, in der Israels Diplomaten sich befinden, erhöhen.

Warum haben Israels Diplomaten sich zu diesen Maßnahmen entschlossen?

Es mag ungewöhnlich erscheinen, dass sich Mitarbeiter des diplomatischen Dienstes eines Landes am Arbeitskampf beteiligen. Dies gilt besonders für Israels Diplomaten, die weltweit bekannt sind für ihr Engagement und ihren exzellenten Einsatz bei der Vertretung Israels mit allen Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Israels Diplomaten fühlen sich Israels Interessen im Ausland, seinem internationalen Ansehen und seiner nationalen Sicherheit zutiefst verpflichtet, weswegen sie darauf bestehen, dass ihre angemessenen Forderungen erfüllt werden.

Dazu gehören die seit langem fälligen Anpassungen der Gehälter an die steigenden Lebenshaltungskosten, die Beendigung der diskriminierenden Steuerpolitik, die Anerkennung der finanziellen Einbußen der begleitenden Partner und Kinder hinsichtlich des Einkommens, der Karrieremöglichkeiten und der Renten, sowie eine angemessene Bezahlung von Überstunden.

Es ist bedauernswert, dass dieselben engagierten Diener des Staates, die gepriesen werden, wo auch immer sie in der Welt als Vertreter Israels im Einsatz sind, von den Bürokraten des Finanzministeriums, die nur wenig über die Bedeutung der Diplomatie und der nationalen Sicherheit wissen, nur Verachtung erfahren haben. Dies gilt besonders für ein Land wie Israel, das einer beispiellosen Bandbreite an Herausforderungen auf dem internationalen Parkett gegenübersteht.

Quelle: http://www.botschaftisrael.de/2014/03/05/israelische-diplomaten-verschaerfen-arbeitskampf/#more-7036

Foto: Konrad Ruprecht