BVL-Vorsitzende fordert vollen staatlichen Schutz für die ungeborenen Kinder

Die Vorsitzende des Bundesverband Lebensrechts (BVL), Alexandra Linder (siehe Foto), fordert vom Staat, das Lebensrecht ungeborener Kinder uneingeschränkt sicherzustellen. Das berichtet das Online-Portal des Magazins „Stern“.

Die Familienmutter hatte in der aktuellen Folge der „Stern-Diskuthek“ erklärt, dieses Recht dürfe der Staat nicht ablehnen, „wenn er gerecht sein will“.

Linder stritt in dem neuen Debattenformat des Magazins für die Videoplattform „Youtube“ mit der Feministin und Journalistin Teresa Bücker.

Das komplette Streitgespräch finden Sie hier: https://www.stern.de/kultur/diskuthek-zur-abtreibung–staat-darf-lebensrecht-von-ungeborenen-nicht-negieren-8848458.html

 


Ultralinke „taz“-Journalistin Stokowski wirft Alice Schwarzer „Rassismus“ vor

Von Felizitas Küble

Am 7. April 2019 veröffentlichte der Berliner „Tagesspiegel“ ein Interview  – teils auch Streitgespräch – zwischen der „Ikone“ des deutschen Feminismus, Alice Schwarzer, und der Journalistin Margarete Stokowski, die für den „Spiegel“ und die ultralinke Tageszeitung „taz“ schreibt und zudem ein Buch mit dem Titel „Untenrum frei“ veröffentlichte: https://www.tagesspiegel.de/politik/schwarzer-trifft-stokowski-kramp-karrenbauer-ist-eindeutig-feministischer-als-merkel/24185604.html

Die beiden Kontrahentinnen, die sich in puncto „Frauenemanzipation“ freilich größtenteils einig sind, trafen sich in der Kölner Redaktion der EMMA, deren Herausgeberin Schwarzer ist. Die  junge Frauenrechtlerin Stokowski ist weitaus stärker im typisch linken Milieu verhaftet und wirft der EMMA-Chefin „Rassismus“ vor.

Man staunt nicht schlecht  – und fragt: Warum?

Die Antwort ist typisch für die verheerende Situation des rotgrünen Lagers: Schwarzer wird seit Jahren von links attackiert, weil sie sich kritisch über den „politischen Islam“ äußert – und das schon längst vor jener Silvesternacht 2015, als auf dem Kölner Domplatz hunderte von Frauen durch Migranten – meist Nordafrikaner – sexuell belästigt bis vergewaltigt wurden. Während die Frauenzeitschrift EMMA ausführlich darüber berichtete, wurde das Thema im linken Mainstream und von Multikulti-Träumern totgeschwiegen, so lange es ging.

Dabei unterscheidet Schwarzer glasklar zwischen dem persönlichen Glauben von Muslimen auf der einen Seite – und dem „politischen Islam“ bzw. Islamismus auf der anderen Seite. Doch für Stokowski reicht das nicht, sie reagiert allergisch auch auf sachliche Islam-Kritik, diffamiert Schwarzer als „Rassistin“ und „islamfeindlich“.

In ihrer Abneigung ging sie sogar soweit, in der „taz“ unterhalb der Gürtellinie über die EMMA-Herausgeberin abzulästern: „Und Oma erzählt von der heiligen Alice und wie sie ihre letzten Jahre im Krankenhaus verbringen musste, weil sie sich den Hintern auf Günther Jauchs Sesseln wundgesessen hatte. Vom fusseligen Mund ganz zu schweigen.“

Als Schwarzer ihr diese Beleidigung mit Recht vorhält, hat Stokowski nicht einmal den Anstand, sich zu entschuldigen. Das äußerste Entgegenkommen der ultralinken Autorin besteht in der Anmerkung: „Vielleicht war das nicht so nett.“

Damit wir nicht „mistverstanden“ werden: Wir lehnen viele Standpunkte Schwarzers eindeutig ab, insbesondere ihren Kampf für Abtreibungsfreiheit. Hier ist sie sich freilich mit der Kontrahentin Stokowski  – die eine völlige Abschaffung des §218 fordert –  durchaus einig.

Gleichzeitig gibt es einige Sachgebiete, in denen wir mit der EMMA-Chefin inhaltlich übereinstimmen, z.B. in ihrer Islam-Kritik, ihrer entschiedenen Ablehnung von Pornografie sowie der Ausbeutung von Frauen durch Prostitution.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das CHRISTOFERUSWERK in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Mahnung des hl. Augustinus: „Ihr bewundert wohl nur die außergewöhnlichen Wunder?“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mk 8,11-13:

In jener Zeit kamen die Pharisäer und begannen ein Streitgespräch mit Jesus; sie forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel, um ihn auf die Probe zu stellen. Tagesimpuls

Da seufzte ER tief auf und sprach: Was fordert diese Generation ein Zeichen?  – Wahrlich, das sage ich euch: Dieser Generation wird niemals ein Zeichen gegeben werden.

Und ER verließ sie, stieg in das Boot und fuhr ans andere Ufer.

Hierzu schreibt der hl. Augustinus:

Kommentar zum heutigen Evangelium durch den Kirchenvater Augustinus (354 – 430 n. Chr). Der Heilige war Bischof von Hippo (Nordafrika) und gilt neben Thomas von Aquin als größter Kirchenlehrer in der katholischen Kirche.

Augustinus schreibt über diese Bibelstelle Folgendes (aus: Predigt 126, 4-5):
1523

„Bewundert die Wunderwerke Gottes und hört auf zu schlafen! Ihr bewundert wohl nur die außergewöhnlichen Wunder? Aber sind diese denn größer als die Wunder, die sich täglich vor euren Augen abspielen?

Die Leute staunen darüber, dass unser Herr Jesus Christus Tausende mit fünf Broten satt gemacht hat (Mt 14,19 f), sind aber nicht darüber erstaunt, dass ein paar Getreidekörner ausreichen, um der Erde reiche Ernten zu schenken.

Sie sind voller Bewunderung darüber, dass der Retter Wasser in Wein verwandelt (Joh 2,19); geschieht nicht das gleiche, wenn die Wurzeln des Weinstocks Regen aufnehmen? Der Urheber dieser Wunder ist derselbe...

Ist etwa die Schöpfung selbst nur ein schwaches Zeichen, eine schwache Offenbarung des Schöpfers?“


Streitgespräch zwischen Evolutions-Atheist Richard Dawkins und dem ehem. anglikanischen Primas über Religion

Erzbischof Williams: Menschenrechte haben religiöse Wurzeln

Der britische Atheist Richard Dawkins hat eine Debatte über die Rolle der Religion im 21. Jahrhundert gegen den früheren anglikanischen Primas Rowan Williams verloren. Nach dem Meinungsaustausch, der am 31. Januar an der Universität von Cambridge stattfand, konnten die Zuhörer abstimmen. Williams erhielt 324 und Dawkins 136 Stimmen.

Der 62-jährige Williams war bis Ende 2012 als „Erzbischof von Canterbury“ geistliches Oberhaupt der Anglikaner und der „Kirche von England“. Seit Anfang des Jahres hat er wieder eine akademische Tätigkeit aufgenommen.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Im intellektuellen Schlagabtausch mit Dawkins argumentierte er u.a., dass Religion schon immer zum Aufbau der menschlichen Gemeinschaft und von Beziehungen der Nächstenliebe beigetragen habe. Die Vorstellung, dass religiöse Praxis einzig und allein Privatsache sei, gehe „gegen den Strich der Religionsgeschichte“, so Williams. So habe das Konzept der Menschenrechte eindeutig religiöse Wurzeln.

Der Evolutionsbiologe Dawkins (71 J.), einer der „missionarischsten“ Atheisten und Autor des Bestsellers „Der Gotteswahn“, verwies als Gegenargument u.a. auf die „entsetzliche Einstellung des Islam zu Frauen“. Religion sei im Grunde nur eine „faule Ausrede“. Sie gehe „mit falschen Erklärungen hausieren“ und verhindere die Entdeckung „wahrer Erklärungen“ für die menschliche Existenz. Dies sei ein „Verrat“ am Intellekt und an „allem, was uns zum Menschen macht“.

Quelle: http://www.idea.de