„Permanente Enteignung der Mittelschicht“

Stellungnahme von Sahra Wagenknecht:

Tanken, heizen, Strom, Lebensmittel, Miete – vieles wird teurer und das trifft Geringverdiener besonders hart. Noch nie musste man so viel für einen Liter Diesel bezahlen wie derzeit. Der Preis für Heizöl hat sich seit Anfang des Jahres mehr als verdoppelt.

Auch die Erzeugerpreise im Großhandel sind allein im September um über 14 Prozent gestiegen – und werden in Zukunft wohl auf Verbraucher abgewälzt.

Doch wie entsteht eigentlich Inflation? Welche Rolle spielt die Politik der Zentralbanken, die Spekulation auf Rohstoff- und Immobilienmärkten, die hohe Verschuldung infolge der Finanz- und Eurokrise, die Konzentration von Marktmacht, die sich in der Coronakrise weiter verschärft hat?

In meiner Wochenschau spreche ich über Inflation und darüber, was die Politik tun müsste, um massive Einschnitte zu Lasten der Ärmsten zu verhindern und die permanente Enteignung der Mittelschicht zu beenden.

Mit dem gleichen Thema beschäftigt sich auch meine neue Kolumne bei Focus online:
Die Inflation enteignet die Mittelschicht: Was jetzt dringend zu tun ist – FOCUS Online m.focus.deTeilen

Ein Gespenst aus alten Zeiten scheint zurück zu sein: die Inflation. Während die einen das Problem für vorübergehend halten, sehen andere allein die Zentralbanken in der Verantwortung. Doch die wichtigste Ursache für den Preisauftrieb besteht im Niedergang von Wettbewerb und Marktwirtschaft.

Quelle: https://www.getrevue.co/profile/team-sahra/issues/die-preise-steigen-die-politik-schaut-weg-800969?utm_campaign=Issue&utm_content=view_in_browser&utm_medium=email&utm_source=Sahra+Wagenknecht


Stromausfall-Gefahr und staatliches Blackout

Von Peter Kiefer

„Das Unheil bricht los an einem windstillen Wintertag“, so der Titel einer Kolumne im Heft 5/2021 Wissen & Staunen. Dieses Szenario könnte uns diesen Winter bereits bevorstehen und damit die Befürchtung einiger wirklicher Fachleute bestätigen.

Die Warnungen sind aber nicht neu, denn bereits vor über zehn Jahren wurde in einer Bundesdrucksache (17/567217 vom 27. April 2011) das Szenario eines großräumigen und längeren Stromausfalls beschrieben mit all seinen katastrophalen Folgen auf das Leben in Deutschland.

Die aktuellste Warnung stammt übrigens vom Bundesrechnungshof (!), der im März dieses Jahres einen ‚Brandbrief‘ an die Regierung schickte, sie habe „die sich abzeichnende reale Gefahr für die Versorgungssicherheit nicht ausreichend im Blick.“

Im Hinblick auf die neue Regierung schwant mir nichts Gutes.

Der geneigte Leser erinnert sich, dass die grüne Kanzlerkandidatin heftig gegen Nordstream 2 protestierte und in ihrem Wahlkampf die Schließung der nun gegen alle irrationalen Bedenken fertiggestellten Gasleitung ankündigte. Diese Frau, eine Traumtänzerin vulgo Trampolin-Springerin, wird im künftigen Kabinett sogar Ministerin, vielleicht im neu zu schaffenden Klima-Ministerium! Sind in Deutschland denn alle verrückt geworden?

Statt sich um reale aktuelle Probleme zu kümmern, halluzinieren sie einen nahenden Weltuntergang herbei und verschleudern Milliarden für völlig nutzlose Versuche, das Klima zu ‚retten‘.

War doch die bisherige Regierung schon an Stümperhaftigkeit kaum zu übertreffen, das zeigt alleine schon der Bau von hunderten Windräder in Norddeutschland on- und offshore, ohne vorher die zum Transport des generierten Stromes notwendigen Trassen in den energie-hungrigen Süden zu bauen. Ergebnis: überschüssiger Strom muss ans Ausland verschenkt, manchmal sogar zu negativen Preisen ‚verkauft‘ werden.

Und selbst wenn die Windräder abgestellt werden, ist es für die Betreiber immer noch lukrativ, denn sie werden aufgrund vertraglicher Absicherung vom Endabnehmer auch für nicht produziertem Strom bezahlt.

Mit vollem Recht schrieb das das Magazin Wissen & Staunen: „In Sachen Fachkenntnis gibt es z. B. im bisher von Peter Altmeier geleiteten Bundeswirtschaftsministerium jetzt schon einen Blackout“ (Nr. 5/2021). – Dem ist nichts hinzuzufügen!

Ich wünschte, es wäre möglich, einen über zwei Tage dauernden Blackout nur für die Grünen und deren hopsenden Bodentruppen zu inszenieren, dann kämen sie vielleicht auf vernünftige Gedanken.

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.


Offener Brief an die grüne Bundesvorsitzende

Dipl.-Chem. Dr. rer.nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Sehr geehrte Frau Baerbock,

aus Unkenntnis wollen Sie das Klima retten, wie auf Wahlplakaten steht. Klima ist das mittlere Wetter von 30 Jahren. Sie haben offensichtlich Angst, daß es bald überhaupt kein Wetter mehr geben wird. Welches Klima wollen Sie retten – das von Sibirien oder das Klima der Sahara?

Mit Leidenschaft bekämpfen Sie den wichtigsten Nährstoff der Pflanzen, der die Ernteerträge erhöht. Vermutlich wissen Sie nicht, daß die Klimasensitivität des Kohlendioxids nur 0,6°C beträgt. Dieser niedrige Wert kann niemals Klimakatastrophen verursachen.

Der Weltklimarat (IPCC) hat nicht die Aufgabe, das Klima zu erforschen, sondern muß den Klimakult aus politischen Gründen propagieren. Sinn und Zweck des Klimakultes ist, mit Hilfe von Schulkindern den Niedergang der deutschen Wirtschaft herbeizuführen. Der Strompreis hier ist bereits der höchste der Welt.

Weil der Wind nur manchmal weht, muß man ihn speichern. Sie wollen den Strom bekanntlich im Netz speichern. Wie das funktionieren soll, weiß niemand. Bei den Wählern der Grünen liegt der IQ augenscheinlich unter einem bestimmten Grenzwert.

Eine Antwort auf mein Schreiben erwarte ich nicht, weil Sie wahrscheinlich keine haben. Das Gebot der Nächstenliebe erfordert Mitleid mit den Opfern Ihrer Politik. 350.000 Haushalten wurde der Strom abgeschaltet, weil sie ihn nicht mehr bezahlen können.

Mit besorgten Grüßen
Hans Penner


PS: Wenn Sie an Fakten interessiert sind, sollten Sie sich mit den überaus zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen befassen, die begründen, warum das Globalklima nicht vom Menschen bestimmt wird. Neuerdings der Bericht der Japanischen Gesellschaft für Energie und Ressourcen:
http://www.ageu-die-realisten.com/archives/4877


Offener Brief an Minister Altmeier: Warum die Wasserstoff-Technologie unrealistisch ist

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Sehr geehrter Herr Altmaier,

die Regierung Dr. Merkel verfolgt das Ziel, Deutschland zu desindustrialisieren durch eine fortgesetzte Erhöhung der Strompreise. Hierbei wird sie unterstützt von neomarxistischen Politikern und solchen, die keine physikalischen Kenntnisse haben. Verfahren zur Stromerzeugung, die sicher und preisgünstig sind, werden gesetzlich verboten.

Die Physikerin Dr. Merkel weiß, daß elektrischer Strom nicht technisch gespeichert werden kann und daß volatile Energiequellen zur Deckung der Grundlast nicht geeignet sind.

Allmählich erkennt die Bundesregierung, daß Windräder bei Windstille keinen Strom liefern. Die Durchsetzung der volatilen Energiequellen erfordert, daß unter sehr hohen Verlusten große Strommengen in speicherbare Energie umgewandelt werden müssen.

Neuerdings vertritt die Bundesregierung die Idee, zur Energiespeicherung Wasserstoff einzusetzen. Der Bundesregierung fehlt es an physikalischen Sachkenntnissen, um einzusehen, daß dieser Weg unrealistisch ist. Die Fläche der Bundesrepublik reicht nicht aus, um die erforderliche Menge an Wasserstoff zu produzieren. Die ungünstigen Eigenschaften des Wasserstoffs erfordern exorbitante Kosten für den sicheren Umgang mit Wasserstoff.

Es gibt hervorragende Artikel von Fachleuten, die belegen, daß die Wasserstoff-Technologie eine Illusion ist, z. B. www.eike-klima-energie.eu/2020/06/23/wasserstoff-der-neue-wahn oder www.fachinfo.eu/geisenheiner.pdf

Normalerweise werden neue Technologien erst dann eingesetzt, wenn sie ausgereift sind. Sie warten das nicht ab, sondern lassen bereits jetzt intakte (und bezahlte!) Kernkraftwerke in die Luft sprengen, obwohl es noch gar keine Wasserstoff-Technologie gibt. 

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


„Dt. Umwelthilfe“ riskiert Stromversorgung zahlloser Menschen in Deutschland

Der energiepolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Steffen Kotré, erklärt zum Ende des Tagebaus Jänschwalde:

„Das linksgrüne Verbotskartell hat wieder zugeschlagen und plündert die Stromkunden weiter aus: Der Tagebau Jänschwalde Ost muss trotz Genehmigungen zum Abbau der Braunkohle zumachen.

Damit werden die ohnehin schon teuersten Stromkosten der Welt weiter steigen. Die Strippenzieher, der Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe und die Grüne Liga, hatten geklagt und fragwürdige Urteile zur Einstellung des Betriebes erzwungen.

FOTO: Die Linkspartei protestiert rechtswidrig im Hambacher Forst

Schon der Stopp der genehmigten Kohleförderung im Hambacher Forst ist ein rechtsstaatlicher Skandal.

Den Verbotsapologeten ist der soziale Aspekt völlig egal. Sie wollen mit einer künstlichen Verteuerung der Braunkohle ihren instabilen und wetterabhängigen Strom aus Wind und Sonne mit aller Macht in den Markt drücken.

Damit riskieren sie ohne Rücksicht auf die sozialen Belange die Stromversorgung tausender Menschen. Bevor Tagebaue eingestellt werden, müssen triftige Gründe vorliegen. Eine fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung gehört nicht dazu.

Die Deutsche Umwelthilfe greift wie ein Dieb in die Taschen der Steuerzahler und Stromkunden und vernichtet Volksvermögen. Wer grün wählt, wählt Arbeitslosigkeit und Wohlstandsabbau.“


Dr. Weidel kritisiert Merkels „Energiewende“

Unternehmen aus energieintensiven Branchen haben vor steigenden Stromkosten durch den geplanten Kohleausstieg gewarnt und einen Ausgleich gefordert, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Dazu teilt die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto), mit:

„Der Warnung der Industrie vor einem Arbeitsplatzverlust durch den geplanten Kohleausstieg ist ein Alarmsignal, das die Bundesregierung nicht überhören darf. Sie muss von der ideologisch motivierten Energiewende, durch die der Strompreis immer weiter in die Höhe getrieben wird, endlich wieder zu einer Energiepolitik mit Augenmaß zurückkehren.

Statt immer mehr Energieträger in Frage zu stellen, müssen die Kosten und die Versorgungssicherheit in den Mittelpunkt rücken. Schon jetzt zahlen die privaten Verbraucher in Deutschland den höchsten Strompreis in Europa – Tendenz weiter stark steigend. Die ständig steigenden Steuern, Abgaben und Umlagen machen mittlerweile bereits 57 Prozent des Strompreises aus. Für viele Bürger ist die Belastungsgrenze längst erreicht. Wenn jetzt auch noch durch die nächste Stufe der Energiewende hunderttausende von Arbeitsplätzen in Gefahr geraten, sind die Bürger doppelt betroffen.

Es ist zudem irrwitzig, wenn wir unsere modernen Kohlekraftwerke frühzeitig abschalten und damit nicht nur den Strompreis in Deutschland in die Höhe treiben, sondern gleichzeitig auch noch Kohlestrom aus Polen oder Tschechien importieren.

Der Strompreis muss auch in Zukunft für die Verbraucher und die Unternehmen in Deutschland bezahlbar bleiben, sonst gehen bei uns bald buchstäblich die Lichter aus. Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung energiepolitisch endlich wieder zur Vernunft kommt.“

 


Dr. Alice Weidel: Das EE-Gesetz abschaffen!

Zu den Fehlern und negativen Auswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto):

„Das EEG hat mehrere elementare Fehler. Das Kernproblem dabei ist, dass der Dreiklang einer sicheren, umweltverträglichen und bezahlbaren Energieversorgung aufgegeben wurde. Bei diesem Gesetz steht das Wunschdenken vor der Vernunft und dem Machbaren. Alice Weidel-150x150

Die Stromkunden zahlen jährlich über 20 Milliarden Euro, damit Investoren, die in erneuerbare Energien investiert haben, ihre staatlich garantierte Rendite durch das absurde Einspeisevergütungssystem bekommen. Es ist eine gigantische Umverteilung und das Gegenteil von sozial: eine Plan- und Lobbywirtschaft zugunsten Weniger.

Vor allem die einkommensschwachen Schichten sind relativ am härtesten betroffen. Hier bezahlt der Niedriglöhner in der immer teurer werdenden Mietwohnung dem Eigenheimbesitzer die Solaranlage auf dem Dach.

Auch die exportorientierte deutsche Industrie leidet unter dem Wettbewerbsnachteil, den die überproportional steigenden Strompreise erzeugen.

Da der Strom aus erneuerbaren Energien aber auch auf lange Sicht nicht konstant zur Verfügung steht und geeignete Speicherkapazitäten nicht existieren, wird dennoch weiter auf fossile Energieträger zurückgegriffen. Das hat den Effekt, dass trotz enormen Flächenverbrauch durch Windräder und Solaranlagen seit 2009 kein Rückgang des CO2-Austoßes in Deutschland erreicht wurde. 

Dazu kommen noch diverse Nebenwirkungen, welche die Verspargelung der Landschaft für die Umwelt mit sich bringt. 

Das EEG hat in mehreren Bereichen fatale Auswirkungen, ohne irgendeinen nachhaltigen Nutzen zu generieren. Dieses Gesetz muss daher schnellstmöglich abgeschafft werden.

Vor diesem Hintergrund ist von Frau von Storch eine Petition gegen das EEG ins Leben gerufen worden, die ich ausdrücklich unterstützen möchte. Nähere Infos: https://www.civilpetition.de/kampagne/eeg-abschaffen-1/startseite/aktion/263973Z11630/ “

 


Prof. Dr. Jörg Meuthen: „Die Energiewende ist eine kopflose Fehlplanung“

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat ergeben, dass die Energiewende die deutschen Stromkunden jedes Jahr 28 Milliarden Euro zusätzlich kostet. Dazu erklärt Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland): k-DSC_7131-160x200

„Die neuen Zahlen, die das IW vorlegt, bestätigen, was Fachleuten schon lange bekannt ist. Die Energiewende, wie sie von der Bundesregierung betrieben wird, ist eine völlig kopflose Fehlplanung. Hier rächt es sich besonders kostspielig, dass man Aktionismus den Vorzug vor überlegtem und langfristig planendem Sachverstand gegeben hat.

Zum einen müssen das nun die Verbraucher finanziell ausbaden. Zum anderen verstärkt sich für die deutsche Wirtschaft dadurch ein gewichtiger Standortnachteil. Während die Energiekosten im Ausland stabil bleiben, steigen sie  hierzulande dramatisch an.

Paradoxerweise werden trotz der steigenden Strompreise immer noch weitere konventionelle Kraftwerke abgeschaltet, da sie aufgrund der völlig verfehlten Subventionspolitik nicht mehr kostendeckend betrieben werden können. Deutschland wird aber noch für viele Jahre auf die Versorgung durch konventionelle, nicht regenerative Energieträger angewiesen sein.

Die deutliche Steigerung der Energiepreise mit all ihren Nachteilen für die Bürger unseres Landes wird sich so lange weiter fortsetzen, wie die Politik an ihrem völlig verfehlten Instrumenteneinsatz, insbesondere dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), festhält.

Die Bundesregierung muss endlich ein tragfähiges Konzept entwickeln, oder sie gefährdet mittelfristig nicht nur die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands als Wirtschaftsstandort, sondern auch die Versorgungssicherheit des Landes.“ 

 

 


Causa Limburg: Von Steinewerfern, die selbst im Glashaus sitzen

Der folgende medienkritische Leserbrief stammt aus dem Bonner „Generalanzeiger“ vom heutigen Dienstag, den 29. Oktober 2013:

„Die katholische Kirche gilt in Deutschland so ziemlich als die einzige moralische Instanz, die sich nicht nach den gerade geforderten Wertvorstellungen richtet. Entsprechend „kritisch“ werden Verfehlungen wahrgenommen. Limburg-102

Als vor einiger Zeit Missbrauchsfälle an die Öffentlichkeit kamen, war die Entrüstung groß. Und obwohl es sich erwiesenermaßen um die Verfehlungen einzelner Personen handelt, wurde gegen die Institution als solche Sturm gelaufen und von selbst ernannten Schriftgelehrten strukturelle Änderungen verlangt, bis dann herauskam, dass eine Partei, die sich selbst als moralisch integer im Glanze ihres grünen Heiligenscheines sonnte, allen Ernstes erwogen hatte, Unzucht mit Kindern zu legitimieren.

Und nun also die „Affäre Limburg“: Lautstark wird die dort betriebene Verschwendung angeprangert – schön! Und was ist mit den EU-Protzbauten in Brüssel und Straßburg, zu denen Deutschland als der „größte Nettozahler“ an erster Stelle beiträgt? Was ist mit dem millionenschweren „Wanderzirkus“ der EU-Abgeordneten zwischen Brüssel und Straßburg?

Deutschland leistet sich neben einem Bundestagspräsidenten noch fünf weitere Vizepräsidenten, die, wie es heißt, vor allem „repräsentative Aufgaben“ haben, und dies für 17.000 (!) Euro im Monat. Das macht im Jahr sechs mal zwölf mal 17.000 gleich 1,2 Millionen Euro.

Und was ist mit der EEG-Umlage, die steigt, obwohl der Strom billiger zu bekommen ist?

Man kann natürlich Steine nach Limburg werfen, aber dann sollt man nicht selbst im Glashaus sitzen!“

Dietmar Röser, Bonn

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Handwerksverband kritisiert EEG und fordert klaren energiepolitischen Kurs

Stromschwankungen und Stromausfälle drohen, wenn weitere Kraftwerke abgeschaltet werden, warnt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 17. 8.2013.  

Der Handwerksvertreter stellt klar: „Strom aus Erneuerbaren Energien allein fließt nicht verlässlich. Das birgt für die Wirtschaft, und damit auch für das Handwerk, ein großes Gefahrenpotential – Stromausfälle und Stromschwankungen gefährden die Produktion.“

Auf die Frage, ob der steigende Strompreis für das Handwerk bedrohlich sei, erklärt der Generalsekretär:

„Allerdings. Die Preisentwicklung ist doch abenteuerlich. Auf der einen Seite fällt der Preis an der Strombörse ins Bodenlose, auf der anderen Seite müssen die Verbraucher wie Betriebe immer mehr dafür zahlen. 40 Prozent der Stromkosten sind heute bereits Abgaben und Steuern. Und die Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energie steigt weiter, treibt die Preise.

Die Bundesländer und der Bund müssen diese Entwicklung unverzüglich gemeinsam stoppen. Das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energie (EEG) muss sofort nach der Wahl grundsätzlich korrigiert werden.“

Quelle: http://www.zdh.de/presse/interviews/handwerk-abschaltung-von-kraftwerken-birgt-gefahrenpotenzial.html