Israelischer Soldat bei Hebron ermordet

Die Israelis trauern um Dvir Sorek (19). Die Leiche des Studenten wurde am vergangenen Donnerstag in der Nähe von Hebron ermordet gefunden; sie wies Stichwunden auf.

Dvir Sorek aus der jüdischen Ortschaft Ofra war Schüler einer Talmud-Schule und hatte gerade seinen Militärdienst begonnen. Er war zum Zeitpunkt seines Todes nicht bewaffnet und trug keine Uniform.

Israelische Sicherheitskräfte durchsuchen derzeit das Gebiet auf der Suche nach den Tätern und Hintermännern; die Regierung geht von einem Terroranschlag aus.

Der Fall erinnert an die Ermordung der drei jungen Jeschiwa-Studenten Naftali Frenkel, Gilad Schaer und Eyal Jifrach vor etwa fünf Jahren.

Quelle: Israelische Botschaft u.a.  – Foto: IDF


Unionsfraktion erinnert an das Tiananmen-Massaker vor 30 Jahren in Peking

Die blutige Niederschlagung der friedlichen Proteste rund um den Platz des Himmlischen Friedens in Chinas Hauptstadt Peking am 4. Juni 1989 jährt sich zum 30. Mal. Dazu erklärt der  menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand:

„Die Bilder vom Tiananmen-Massaker haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Hunderttausende Menschen haben 1989 wochenlang ein Zeichen für Demokratie und Freiheit und gegen Korruption gesetzt.

30 Jahre nach der blutigen Niederschlagung der Proteste bleibt die chinesische Regierung aufgefordert, dieses dunkle Kapitel endlich offen aufzuarbeiten. Es wäre ein Zeichen der Stärke, Aktivisten und Bürgerrechtsanwälten, die im Zusammenhang mit den Ereignissen 1989 oder wegen ihres Einsatzes heute für Menschenrechte und Demokratie festgenommen oder verurteilt wurden, endlich freizulassen.

Die Opfer der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung, die sich im Frühsommer 1989 von Peking über weite Teile des Landes ausbreitete, sind nicht vergessen, auch wenn die chinesische Führung versucht, den Militäreinsatz rund um den Platz des Himmlischen Friedens aus dem kollektiven Gedächtnis der Chinesen zu streichen.“


Studiengänge von Männern und Frauen bleiben weiter unterschiedlich

Wie diese Statista-Grafik zeigt, die sich auf das Wintersemester 2017/2018 bezieht, wählen Männer und Frauen nach wie vor verschiedene Studiengänge  – nur Platz 1 ist gemeinsam: Beide Geschlechter studieren am häufigsten BWL (Betriebswirtschaftslehre).

Bei den Männern kommt der Maschinenbau auf Platz 2, bei den Frauen Jura (Rechtswissenschaft).

Platz 3 ist bei Männer mit Informatik besetzt, bei den Studentinnen mit Psychologie. Auf Platz vier folgt Allgemeinmedizin beim weiblichen Geschlecht, Elektronik beim männlichen. Auf Platz  5 befindet sich bei Frauen die Germanistik, bei Männern das Wirtschafts-Ingenieurswesen.

Quelle der Grafik: https://de.statista.com/infografik/9140/beliebteste-studiengaenge-in-deutschland/


Gedenkjahr 2018: Der 200. Geburtstag von Karl Marx und die 68er Revolte vor 50 Jahren

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

In Deutschland wird in diesem Jahr an zwei Ereignisse erinnert, die weit über die Grenzen unseres Landes hinaus von Bedeutung sind. Der 200. Geburtstag von Karl Marx und die 68er-Bewegung vor 50 Jahren.

Der 1818 in Trier geborene Karl Marx wollte die Gesellschaft fundamental verändern, indem er ihre tragenden Stützen, nämlich Religion, Ehe und Familie sowie alle Autoritäten zerstörte.

FOTO: Hubert Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Folgende Aussagen von Marx geben in komprimierter Form seine politischen Ziele an: „Alle Verhältnisse umwerfen“… „Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei“.  – Dies schließt den Tod Gottes ein.

Der Wirtschaftsordnung erklärte Marx mit seinem Hauptwerk „Das Kapital  – Kritik der politischen Ökonomie“ den unerbittlichen Kampf.

„Die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden“ und sein Credo „Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte“ und „Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt“… schließt Überlegungen von „reformieren“, „entwickeln“ kategorisch aus.

Diese Haltung von Marx zeigt sich schon früh. Das Wort „vernichten“ kommt beispielsweise sechsmal in seinem Abituraufsatz vor. Hinzu kommt eine maßlose Überheblichkeit. Er sieht sich „göttergleich“. Auch das deutet sich schon in seinen frühen Schriften an.

Mutter Teresa antwortete einmal auf die Frage: Was müssen wir tun, um die Welt zu verändern und besser zu machen?: “Wir müssen uns verändern, Sie und ich.“ – Eine solche Einsicht war für Karl Marx wesensfremd.

Für seine „wissenschaftliche“ Arbeit vergrub sich Marx in Londoner Bibliotheken, um Belege zu finden, die seine Ideologie stützen sollten. Mutter Teresa ging dagegen in die Elendesquartiere, um dort zu helfen.

Karl Marx pflegte einen großbürgerlichen Lebensstil. Das konnte er nur, weil er seinen Vater ausnutzte und ab 1844 den Fabrikanten Friedrich Engels zum Freund hatte, der ihn wirtschaftlich aushielt.

Karl Marx duldete für sein politisches Credo nur kritiklose Gläubige. Den jüdischen Arbeiterführer Ferdinand Lasalle, der den Weg der Reformen gehen wollte und deswegen mit den politischen Autoritäten, z.B. mit Bismarck, Gespräche führte, verhöhnte er und beschimpfte ihn als „Nigger“.

Auch das Judentum, obwohl selber der Herkunft nach ein Jude, hasste er. Die Frage „welches ist die weltliche Kultur der Juden?“ beantwortete er mit: „der Schacher“; die Frage „welches ist sein wirklicher Gott?“ mit „das Geld“.

Um eine revolutionäre Situation herbeizuführen, schrieb Marx Aufrufe wie „Das kommunistische Manifest“, Bücher, Zeitungsartikel, Briefe. Sie beweisen eine große sprachliche Ausdruckskraft. Das hätte aber nicht genügt, um ihn als großen Revolutionär zu feiern.

Nach seinem Tod traten kommunistische Revolutionäre mit organisatorischen Fähigkeiten auf der Weltbühne auf, die versuchten, Marxens Ideologie politisch umzusetzen. Ansonsten wären seine politischen Utopien evtl. zum Forschungsgegenstand von Politikwissenschaftlern und Studenten geworden.

Revolutionäre wie Lenin, Trotzki, Stalin, Mao Tse-tung, Pol Pot und andere waren es, die den Marxismus zur Leitlinie ihres politischen Handelns gemacht haben. Sie gingen dabei über Leichen. Fachleute schätzen die Zahl der Opfer des Kommunismus auf rund 100 Millionen (vgl. z.B. das „Schwarzbuch des Kommunismus“).

Wenn sich vor einigen Jahren 3,3 Mio. Zuschauer an der Abstimmung „Unsere Besten“ im ZDF beteiligt haben und über eine halbe Mio. Karl Marx hinter Konrad Adenauer und Martin Luther auf Platz 3 gesetzt haben, so ist das schon erstaunlich. Es ist aber nicht nur eine Frage an den Wissensstand der Zuschauer, sondern auch an die Medien, die Informationen transportieren.

Marx war nicht nur ein Schreibtischtäter, auf den sich alle kommunistischen Despoten beriefen, er war auch Antisemit und Rassist. Das sind Eigenschaften, die zurecht verurteilt werden, ein Motiv, Karl Marx anlässlich seines 200. Geburtstag zu feiern, ist das wohl nicht. (Die Zitate von Karl Marx sind entnommen: Prof. Konrad Löw in der Zeitschrift „Der Fels“ 4/2018, S. 118/119 und Fels 5/2018, S. 149-151).

Neomarxismus: Die 68er Studentenrevolte

Das zweite politische Ereignis, an das 2018 gedacht wird, ist die 68er Bewegung, die vor 50 Jahren die Westeuropäischen Länder heimgesucht hat. Auch wenn führende Alt-68er wie z.B. Fritz Teufel inzwischen gestorben sind, zeigen ihre Ideen nach dem „Marsch durch die Institutionen“ auch heute noch Wirkung.

Der 68er-Bewegung ging es angeblich um Befreiung von allen Zwängen, von Macht und Moral. Auch für sie waren Kirche, Ehe und Familie sowie der „Kapitalismus“ Hauptangriffspunkte. Nicht wenige 68er sympathisierten mit marxistischen Ideen.

Vor allem die Frauen sollten von den Fesseln der bürgerlichen Gesellschaft befreit werden. Eine unverdächtige Zeugin, nämlich die Witwe von Rudi Dutschke, Frau Dutschke-Klotz (Gretchen) sieht das etwas anders:

„Das hat sehr männlich angefangen. Der SDS zum Beispiel, Zentrum der Theorie- und Praxisdiskussion war sehr männlich bestimmt. Die Frauen hatten kaum Chancen, zu Wort zu kommen, sie wurden niedergeredet und nicht ernst genommen“ (Augsburger Allgemeine Zeitung, 11.4.2018).

Sexuelle Revolution auf Kosten der Frauen

Frauen waren wichtig für die „sexuelle Revolution“. Dazu weiter Frau Dutschke-Klotz: „Natürlich war das auch eine sexuelle Freiheit für Frauen. Aber die Männer haben es vor allem so interpretiert, dass sie mit jeder Frau schlafen können, mit der sie wollen. Und wenn eine Frau nicht wollte, wurde sie deshalb angemacht“ (AZ, 11.4.2018).

Der Beginn der 68er-Bewegung liegt 50 Jahre zurück. Ideologen sind offensichtlich wenig lernfähig. 

Zur Frage „Was bleibt von 1968?“ schrieb die Süddeutsche Zeitung: 

„Jürgen Habermas wurde 1988 gefragt, was von 68 geblieben sei. Er hat die bisher beste Antwort gegeben: ‚Frau Süssmuth‘ hat er gesagt. Er meinte die Fundamentalliberalisierung der Republik (…) Der kulturelle Umbruch von 68 war und ist der nachhaltigste Umbruch der Gesellschaft seit 1945“ (zitiert nach Konradsblatt 16, 2018, S. 2).

Die SZ hat recht mit der Aussage: Die 68er-Bewegung habe den „nachhaltigsten Umbruch der Gesellschaft seit 1945“ gebracht. Und auch Jürgen Habermas hat recht, wenn er Frau Süssmuth als Schlüsselperson des kulturellen Umbruchs genannt hat. Sie zählte zu den Personen, die 68er Ideen umsetzen konnte.

Rita Süssmuth hatte hohe politische Funktionen. Sie war Mitglied der Bundesregierung. Sie hatte großen Einfluss auf die katholische Frauenbewegung, auf das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und auf weitere katholische Laienorganisationen. Ihr verdanken wir wesentlich die Einführung der bestehenden Abtreibungsregelung mit der rechtswidrigen, aber straffreien Abtreibung.

Diese Regelung hat sich über die Abtreibung hinaus insgesamt auf die Wertschätzung und die Würde des menschlichen Lebens ausgewirkt und das Bewusstsein verändert, wie repräsentative Umfragen zeigen.


Universität Greifswald legt Namen des Dichters Ernst Moritz Arndt ab

Der Senat der Universität Greifswald hat am vorigen Mittwoch für eine Umbenennung der Hochschule gestimmt. Der Dichter Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860), der im 19. Jahrhundert an der Universität lehrte, wird damit als Namensgeber gestrichen. Arndt

Eine Zwei-Drittel-Mehrheit der zwölf Professoren, Mitarbeiter und Studenten sprach sich für einen Verzicht des Namenszusatzes aus. Hermann Göring hatte der Universität 1933 als preußischer Ministerpräsident den Beinamen des Historikers und Dichter verliehen.

Innerhalb der Universität habe es vor allem unter Medizinern, Juristen und Professoren eine breite Mehrheit für die Beibehaltung des Namens gegeben, erläuterte der Politikwissenschaftler Niels Hegewisch dem NDR. Die Diskussion sei in den vergangenen Jahren aber mit neuen Mitarbeitern und neuen Studenten immer wieder hochgekocht.

Weil sowohl Nationalsozialisten als auch die DDR immer wieder auf Zitate von Arndt zurückgegriffen hätten, stelle er für viele Gegner einen „Stolperstein in der deutschen Geschichte dar“.

Die AfD kritisierte die Namensstreichung als „ein verheerendes Signal“:

„Die Namensänderung wird die Universität geschätzt etwa 300.000 Euro kosten. Dabei fehlt es schon jetzt an allen Ecken und Enden. Veranstaltungen müssen ausfallen und viele Uni-Gebäude sind Sanierungsfälle“, gab der hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Ralph Weber, in einer Pressemitteilung zu bedenken. Die ohnehin angespannte finanzielle Lage der Universität würde sich durch die Namensänderung „noch weiter verschlechtern“.

Quelle und weiterer Text hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/uni-greifswald-streicht-ihren-beinamen-ernst-moritz-arndt/


INSA-Studie: Vor allem Frauen fürchten sich vor einer Islamisierung Deutschlands

Im Auftrag der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA wollte das erfurter INSA-Institut in dieser Woche von den Befragten wissen, ob sie Angst vor einer Islamisierung Deutschlands haben. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (57 %) stimmt der Aussage zu, darunter mehr Frauen (61 %) als Männer (51 %). Knapp ein Drittel (31 %) gab an, vor einer Islamisierung keine Angst zu haben. Moschee-Bonn-3

Bei einem Blick auf das Alter der Befragten fällt auf, dass die Angst vor einer Islamisierung Deutschlands mit zunehmendem Alter steigt.

BILD: Große Moschee in Bonn mit Minarett (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Besonders die jüngsten Teilnehmer stimmen der Aussage mit 37 Prozent am wenigsten zu. Hingegen stimmen jeweils fast zwei von drei Befragten zwischen 45 und 54 Jahren (65 %) sowie der über 65-Jährigen (64 %) zu. Beinahe jeder Zweite (47 %) der 18 bis 24-Jährigen widerspricht dieser Aussage.

Die Einstellung der Befragten zur Islamisierung Deutschlands ändert sich auch bei einem Blick auf die jeweiligen Bildungsabschlüsse. Hierbei sticht vor allem ins Auge, dass mehr als die Hälfte aller Befragten ohne Abschluss (53 %), mit abgeschlossener Lehre (62 %) oder mit abgeschlossenem Hochschulstudium (54 %) diese Aussage befürworten, also eine Islamisierung befürchten. Studenten (30 %) und Auszubildende (37 %) tun dies hingegen nur zu etwa einem Drittel. Jeder zweite Studierende (54 %) gibt an, sich nicht vor einer Islamisierung Deutschlands zu fürchten.

Am wenigsten Angst haben die Grünen

Neun von zehn AfD-Wählern (91 %) bestätigten, dass sie Angst vor der Islamisierung Deutschlands haben. Ebenfalls stimmen drei von fünf der befragten CDU (58 %)- und FDP-Wähler (59 %) der Aussage zu. Die geringste Zustimmung kommt von den Wählern aus den Reihen der Grünen, von Ihnen stimmt lediglich jeder Dritte (34 %) zu, mehr als die Hälfte (57 %) hingegen nicht. Die Linke- und SPD-Anhänger sind eher geteilter Meinung (50 % zu 47 % bei den Linken, 48 % zu 41 % bei der SPD).

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


Ex-Stasi-Agentin kämpft jetzt „gegen rechts“

Die Amadeu Antonio Stiftung ist eine deutsche gemeinnützige Stiftung, die sich dem Kampf gegen Rechts verschrieben hat. Ihre Vorsitzende ist Anetta Kahane. Kahane ist eine deutsche Kolumnistin und Autorin, die sich bereits zu DDR-Zeiten einen Namen damit gemacht hat, Menschen gezielt zu denunzieren. 038_35

Von 1974 bis 1982 arbeitete sie unter dem Decknamen „Victoria“ als Inoffizielle Mitarbeiterin des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Währenddessen hat sie sogar persönliche Bekannte ausspioniert. Ihre Nachforschungen stellen eine fast 800-seitige Akte dar. Mit ihren Angaben hatte Kahane mehrere Personen belastet, vor allem Künstler und Studenten.

Die von ihr geführte Amadeu Antonio Stiftung hat nun angefangen, eine Liste von „Neuen Rechten“ zu erstellen. Als „Wiki NEUE RECHTE“ wird das Konzept verkauft, welches im Grunde nur einer ganz feigen Denunziationskampagne im Internet gleicht. Geführt wird diese Auflistung vermeintlicher Rechtsextremer von Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die von der Amadeu Antonio Stiftung unterstützt und gefördert werden.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.unzensuriert.at/content/0020266-Ex-Stasi-Mitarbeiterin-erstellt-Abschussliste-von-vermeintlich-Rechtsextremen