Tübinger Studie: Fleißige Schüler leben länger

Bildungsforscher erkennen Zusammenhang zwischen Schulverhalten und Lebenserwartung

Kinder, die in der Schule fleißig, gewissenhaft und leistungsorientiert sind, leben wahrscheinlich länger als ihre widerspenstigen und ungeduldigen Mitschüler.

Diese Schlussfolgerung ziehen Wissenschaftler der Universität Luxemburg und vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität klassenzimmer-e1409044335417Tübingen aus einer Studie. Sie haben das Verhalten und die Charaktereigenschaften von Schülerinnen und Schülern anhand von Daten einer Studie aus dem Jahr 1968 analysiert und untersucht, ob diese Eigenschaften im Zusammenhang mit der Lebenserwartung stehen könnten.

Für die Studie, die den Wissenschaftlern als Grundlage diente, wurde im Jahr 1968 etwa die Hälfte eines Jahrgangs in Luxemburg nach ihren Gedanken, Gefühlen, Schul- und Lebensgewohnheiten befragt.

Insgesamt rund 2.500 damalige Sechstklässler, die im Durchschnitt knapp 12 Jahre alt waren, nahmen daran teil. Sie mussten ihre Schulleistung und ihr Verhalten selbst beurteilen, außerdem unterzogen sie sich einem Intelligenztest, und der Beruf sowie das Einkommen der Eltern wurden berücksichtigt.

Aus früheren Studien weiß man, dass ein hoher Intelligenzquotient und der Status der Eltern die Lebenserwartung positiv beeinflussen, somit konnten diese Daten zur Kontrolle des Ergebnisses herangezogen werden. Die Forscher untersuchten nun die Eigenschaften derer, die älter als 52 Jahre alt wurden. 166 Personen waren vorher gestorben.

Die Kinder mussten  Aussagen zu ihrem Verhalten als richtig oder falsch bewerten, zum Beispiel „Ich gebe mir große Mühe, meine Hausaufgaben richtig und sorgfältig zu machen“, „manchmal passe ich in der Schule nicht auf“ oder „ich habe meiner Mutter freche Antworten gegeben“. Außerdem wurden auch die Lehrer/innen gefragt, wie fleißig die einzelnen Schüler/innen im Unterricht waren.

Während solche Faktoren wie Nachlässigkeit oder Respektlosigkeit gegenüber den Eltern in keinem nennenswerten Zusammenhang mit der Lebensdauer zu IMG_4228stehen scheinen, fanden die Forscher in ihren Analysen einen Zusammenhang zwischen dem „Fleiß“ der Schüler/innen und der Lebenserwartung, den sie als bedeutsam einstufen.

Nach ihren Berechnungen hatten die von Lehrern als „fleißig“ bezeichneten Schüler eine statistisch höhere Chance, nach einer Zeitspanne von 40 Jahren noch am Leben zu sein. Damit fiel dem Faktor Fleiß eine noch höhere Bedeutung zu als der Intelligenz oder dem familiären Hintergrund.

 „Das hat vielleicht damit zu tun, dass die fleißigen Schüler auch einen verantwortungsbewussteren Lebensstil pflegen“, erklärt Marion Spengler, Erst-Autorin der Studie. „Man könnte vermuten, dass sie sich gesünder ernähren und regelmäßiger zum Arzt gehen. Die genauen Gründe für den Zusammenhang kennen wir allerdings noch nicht.“

Die anderen Studienteilnehmer dagegen seien eventuell tendenziell risikobereiter, hätten dadurch mehr Unfälle oder probierten vielleicht risikoreichere Sexualpraktiken oder Drogen aus. Frauen waren übrigens mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit noch am Leben als Männer.

 Warum der Zusammenhang zwischen Fleiß und Lebenserwartung derart markant scheint, muss laut Spengler in weiteren Studien untersucht werden.

„Sollte gesundheitsbewusstes Verhalten tatsächlich eine Rolle für den Zusammenhang von Fleiß und Lebenserwartung spielen, dann ist das ein spannender Ausgangspunkt für weitere Forschung. Sollte es sich beispielsweise herausstellen, dass gesundes Verhalten durch Bildung vermittelt werden kann, könnten entsprechende Lerninhalte in den Bildungsplan übernommen werden“, so Marion Spengler.

Quelle: https://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsfullview-aktuell/article/leben-gewissenhafte-schueler-laenger.html


Pornofilme begünstigen Ehescheidungen

Von Dr. med. Edith Breburdadr-breburda1

Das Science-Magazine berichtete am 26. August, seitdem die Welt ‚online’ ist, würde mehr als je zuvor Pornographie konsumiert.

Die amerikanische Soziologische Gesellschaft ging auf ihrem Jahrestreffen in der letzten Augustwoche 2016 der Frage nach, ob Pornographie sich auf das Eheleben auswirkt. Nun fand man heraus, dass sich vor allem Frauen deshalb eher scheiden lassen.

Experten sehen schon seit längerem, dass das Eheglück unter Pornographie beeinträchtigt wird. In der neuen Studie werden Daten von 2006 – 2014 analysiert. Die Amerikaner dieser Studie wurden mehrere Male in den acht Jahren über alles Mögliche, aber auch über ihre moralischen Anschauungen befragt. So kann nachverfolgt werden, wie sich ihre Gewohnheit und ihre Lebensanschauung über die Zeit verändert hat.

Um den Pornographie-Konsum zu dokumentieren, wurden sie nach ihren Eheverhältnissen gefragt und wie viele Filme aus dem Rotlicht-Milieu sie sich angesehen hätten.

„Es ist zwar nicht die perfekte Frage, um einen Pornographie-Konsum zu analysieren, aber sie ist dennoch meist valide, wobei sie dem Zeitwandel standhält“, sagshutterstock_114300748-140x94t der Autor der Studie, Prof. Samuel Perry von der Universität von Oklahoma (OU) in Norman.

1681 der 5698 Probanden gaben zu, derartige Filme angesehen zu haben, wobei 373 sie zum ersten Mal während der Studiendauer anschauten. Perry und sein Kollege Cyrus Schleifer fanden heraus, dass Leute, die damit anfingen, Pornographie-Filme zu sehen, eher dazu neigten, sich von ihrem Partner zu trennen; ihre Frau zu verlassen, steigerte sich bei Männern von 5% auf 10%, während die Zahl der Frauen sogar von 6% auf 18% anwuchs.

Es könnten natürlich schon Eheprobleme vorgelegen haben, bevor man damit anfing, Pornos zu schauen, meinen Kritiker. Für Perry zählt dieser Einwand nicht: „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Daten eindeutig auf einen Zusammenhang hinweisen. Wir können von einer direkten Beeinflussung ausgehen.“

Perry berichtet: Wenn eine Frau aufhört, diese Filme anzusehen, geht die Scheidungsrate von 18% wieder auf 6% zurück. Leider ist das nicht so bei Männern, weil sie, wenn sie einmal mit Pornokonsum anfingen, fast nicht mehr damit aufhören können. BILD0289

Neben dem Effekt, den Pornographie auf unterschiedliche Geschlechter hat, beobachteten die Forscher auch einen Altersunterschied. Je jünger die Konsumenten, desto eher verlassen sie ihren Partner.

Menschen, die einer Glaubensgemeinschaft angehörten und einmal wöchentlich ihre Gottesdienste besuchten, trennten sich nicht so leicht von ihrem Partner. Das Ergebnis erstaunte die Soziologen. Sie dachten, Pornographie-Abhängigkeit in religiösen Kreisen würde eher als moralisch falsch angesehen und deshalb erst recht zu einer höheren Scheidungsrate führen.

Perry und sein Team möchten nicht die moralische Keule gegen Pornographie schwingen. Ihre Intention ist es, einfach nur über diese Zusammenhänge aufzuklären. (Vgl.: Schultz. D. Divorce rates double when people start watching porn. Science, 26. August 2016)

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Schock-Umfrage: 90% der italien. Schüler wollen lieber IS-islamisch werden als sterben

Von Dr. David Bergerpressefotoberger11

„Il Giornale“, eine der größten Tageszeitungen Italiens, berichtete jüngst über das Schockergebnis einer Umfrage unter italienischen Schülern: 90 Prozent würden, ohne mit der Wimper zu zucken, zum Islam konvertieren, um das eigene Leben zu retten, sollte der Islamische Staat (IS) das Land erobern.

 „Il Giornale“ bemerkt: „Die Antwort war fast einstimmig und wirkt wie ein Schock“.

Zugleich erwähnt die Zeitung auch, dass das Ergebnis  –  obgleich es aus einer „Studie“ unter verhältnismäßig wenigen Schülern stammt  –   in anderen europäischen Ländern nicht anders aussehen würde.

Fachleute bemerken gar, dass es in anderen Ländern, die weniger stark an die traditionelle Religion des Landes gebunden sind, noch mehr Konversionen zum Islam geben würde. Bei der italienischen Umfrage waren unter den 10 %, die die Konversion verweigern würden, vor allem Schüler und Schülerinnen, die aus traditionell katholischen Familien stammen.

Wer zum Islam des IS konvertiert, akzeptiert auch gewalttätigen Juden-, Christen- und Schwulenhass.

Das heißt im Umkehrschluss, dass die zum fundamentalistische Islam Übergetretenen sich auch dem Antisemitismus, der Frauenfeindlichkeit, der Verweigerung von Religionsfreiheit anschließen würden. Das heißt auch, dass mindestens 90 % der Bevölkerung  –  auch in Deutschland!  –  stillschweigend zustimmen oder als applaudierende Gruppe beim Totstürzen und Steinigen schwuler Männer mit dabei sein würden.

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Dr. Berger hier: http://www.gaystream.info/#!Umfrage-Wenn-der-IS-Europa-nach-Europa-k%C3%A4me-w%C3%BCrden-90-zum-Islam-konvertieren/cjds/56fe9fc40cf2f28d5dd4e046


Bayern: Platz 1 bei Zahl der Schulabschlüsse

Im Freistaat Bayern verlassen im bundesweiten Vergleich die wenigsten Jugendlichen die Schule ohne Abschluß. Im bundesweiten Vergleich liegt Bayern mit 4,5 Prozent der Abgängerinnen und Abgänger allgemeinbildender Schulen ohne Hauptschulabschluss deutlich unter dem Durchschnitt von 6,6 Prozent und kann sogar die niedrigste Quote vermelden. alle_parlamente_01_59949a9a6f

„Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss verringert sich stetig“, sagte Prof. Gerhard Waschler, der Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung und Kultus der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag.

So sei nach Erhebung des Statistischen Bundesamtes innerhalb von zwei Jahren der Anteil der unqualifizierten Schulabgänger um 0,3 Prozent gesunken: Im Jahr 2012 habe diese Quote noch bei 4,8 Prozent gelegen. Bezogen auf 2010 (5,6 %) beträgt der Rückgang sogar 1,1 %.

Das Schlusslicht bildet in der jüngsten Studie Sachsen-Anhalt mit 9,7 Prozent. Zwar lässt sich aus den Zahlen ablesen, dass die ostdeutschen Länder im Vergleich signifikant schlechter abschneiden, doch Schleswig-Holstein mit seiner Quote von 7,6 Prozent zeigt exemplarisch, dass auch innerhalb der westdeutschen Länder ein deutliches Gefälle besteht.

 


Die meisten Deutschen über Kritik an TV-Zwangsabgaben und Ventilwächterstrafen

Eine repräsentative Befragung des Erfurter INSA-Instituts zum Thema Rundfunkgebühren-Pflicht und Zwangsmaßnahmen gelangte zu folgendem Ergebnis:

Nur jeder achte Deutsche (12,6 %) ist für die Beibehaltung gebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten. paragraph_300x3001 Fast sieben von zehn Befragten (69,4 %) halten Rundfunkgebühren für nicht mehr zeitgemäß und sind für die Abschaffung der „Zwangsabgabe“.

Jeder Vierte (24,7 %) möchte nicht bezahlen, weil er die Berichterstattung für nicht neutral hält. Hier sind die Wähler von AfD (43 %), FDP (28,5 %) und Linken (28,1 %) überdurchschnittlich häufig kritisch.

Die im Auftrag von reifen.com erstellte Studie stellt zudem fest: Sechs von zehn Befragten (58,6 %) stimmen der Aussage zu, dass es eine „absolute Unverschämtheit“ sei, wenn gegen GEZ-Muffel als Zwangsmaßnahme ein „Ventilwächter“ eingesetzt wird, der beim Autofahren die Reifenluft entweichen lässt. Mehr als jeder Zweite (52,7 %) hält eine solche Maßnahme für unangemessen, weil eine Mobilitätseinschränkung in keinem vernünftigen Verhältnis zu den entgangenen Rundfunkgebühren stehe. Nur 6,1 Prozent der Deutschen findet den Einsatz von „Ventilwächtern“ gut.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de

 


Studie in England: Religiöse Menschen sind glücklicher als die anderen

Christen in Großbritannien gehören im nationalen Vergleich zu den glücklichsten Menschen. Das ergab die jüngste Studie des Büros für nationale Statistik (Newport/Wales) zum Wohlbefinden der Bürger. Sie wurde am 2. Februar 2016 in London vorgestellt. P1020947 - Kopie

Mit durchschnittlich 7,47 von 10 möglichen Punkten bewerteten Christen konfessionsübergreifend ihr Leben sehr positiv. Glücklicher sind laut Studie nur die Hindus (7,57).

Auch Sikhs (7,45) und Buddhisten (7,41) sind zufriedener als der Durschnittsbrite (7,38). Unter Juden im Vereinigten Königreich liegt der Glücksindex bei 7,37, unter Muslimen bei 7,33. Nichtreligiöse kamen auf 7,22 Punkte.

Vom Alter her sind der Studie zufolge die 65- bis 79-Jährigen am glücklichsten, die 45- bis 59-Jährigen am unzufriedensten. Den Psychiater Paul McLaren überraschen die Ergebnisse nicht. Der persönliche Glaube habe für viele Menschen eine schützende Funktion, sagte er der Zeitung „The Telegraph“.

In der Vergangenheit hatten andere Untersuchungen bereits ähnliche Ergebnisse zutage gebracht und einen engen Zusammenhang zwischen der persönlichen Religiosität und der Lebenszufriedenheit nachgewiesen.

So ergab eine Studie des Austin-Instituts zur Erforschung von Familie und Kultur 2014, dass sich 45 Prozent derer, die jede Woche den Gottesdienst besuchen, als „sehr glücklich“ bezeichneten. Unter denen, die nie in die Kirche gehen, sagten das von sich nur 28 Prozent.

Für die aktuelle Studie wurden zwischen April 2012 und März 2015 knapp 305.000 Bürger befragt.

Quelle: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/grossbritannien-christen-gehoeren-zu-den-gluecklichsten-menschen-93572.html

 


Israelische Studie: Starke Handy-Nutzung von Männern senkt deren Fruchtbarkeit

Forscher der Technion-Universität in Haifa haben herausgefunden, dass eine Verbindung zwischen der Nutzung von Mobiltelefonen und einem Rückgang der Spermienanzahl besteht. Sie empfehlen, Telefonanrufe zu kürzen. A.L.Content_Was_wir_wollen

Das Ergebnis der Studie hat ergeben, dass bei Männern, die von ihrem Telefon weniger als einen halben Meter entfernt sind, die Spermienanzahl sinke, was zu Unfruchtbarkeit führen könne.  Telefonieren von mehr als einer Stunde am Tag werde dieses Risiko verdoppelt.

Dieser Nachweis bestätigt einen lang gefürchteten Zusammenhang zwischen der Abnahme der Fruchtbarkeit bei Männern und dem Verwenden von Handys.

Das Forscherteam empfiehlt nun, dass Männer die Dauer ihrer Telefonate verkürzen und es vermeiden sollten, neben ihrem Handy zu schlafen oder es in der Hosentasche zu tragen.

Die Qualität des Spermas verschlechtert sich unter Männern aus den westlichen Ländern fortwährend und gilt als kritisch bei 40 Prozent der Paare, die Schwierigkeiten bei der Zeugung eines Kindes haben.

Quelle: Times of Israel