Psychostreß beim 1. Lockdown gestiegen

Psychologisches Institut sucht Studienteilnehmer für Folgestudie mit Blick auf Impfungen

Wie sich die erste Corona-Infektionswelle und der erste Lockdown auf das psychische Wohlbefinden auswirkten, wurde in einer Online-Studie des Psychologischen Instituts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Kooperation mit der Philipps-Universität Marburg und dem Universitätsklinikum Essen untersucht.

Den Ergebnissen zufolge waren Ängstlichkeit und Depressivität während der ersten Infektionswelle nach Beginn des Lockdowns in Deutschland erhöht.

In drei querschnittlichen Befragungen haben die Wissenschaftler aus Mainz, Marburg und Essen Ängstlichkeit und Depressivität bei insgesamt 19.823 Personen erfasst.

Die Ergebnisse zeigen, dass die allgemeine Ängstlichkeit und Depressivität in dem Befragungszeitraum vom 25. März bis 13. April 2020 höher ausfielen im Vergleich zum Befragungszeitraum vor dem ersten Lockdown vom 10. bis 24. März 2020.

Im dritten Befragungszeitraum vom 17. April bis 15. Mai 2020 waren die Werte von Ängstlichkeit und Depressivität wieder etwas geringer – jedoch weiterhin erhöht verglichen mit dem ersten Befragungszeitraum. Frauen, junge Menschen, geringer gebildete Personen und Personen mit psychischen Störungen zeigten sich besonders stark belastet.

Eine Nachfolgestudie unter Leitung von Dr. Anne-Kathrin Bräscher und Prof. Dr. Michael Witthöft untersucht nun die psychischen und körperlichen Langzeiteffekte rund um COVID-19. Hier geht es neben den psychischen Auswirkungen der Pandemie-Situation auch um die Einstellung zur Impfung gegen SARS-CoV-2 und um potenzielle chronische Folgen einer COVID-19-Erkrankung, auch als „Long-COVID“ bezeichnet.

Angesprochen sind Personen ab 16 Jahren aus der Allgemeinbevölkerung. Die Online-Befragungen finden über einen Zeitraum von 24 Monaten alle 6 Wochen statt. Zu jedem Messzeitpunkt besteht die Chance auf den Gewinn eines Einkaufsgutscheins im Wert von 20 Euro. Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten und ist direkt über den Link www.covid19verlauf.de zu erreichen. Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Weitere Infos sind unter der E-Mail-Adresse corona-verlaufsstudie@uni-mainz.de erhältlich.

Weitere Links: https://klipsy.uni-mainz.de/ – Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie
www.covid19verlauf.de – Link zur Studie

Quelle: Universität Mainz – Pressemeldung


Münster: Vertuschung am Kirchenrecht vorbei

Auf der kirchenamtlichen Seite „Katholisch.de“ wurde in einem Interview mit dem Historiker Dr. Thomas Großbölting über sexuellen Missbrauch und seine Vertuschung durch Kirchenobere in der Diözese Münster gesprochen. Der Professor arbeitet an einer Studie und hat unlängst einen Zwischenbericht vorgelegt.

Wie der Historiker erläutert, haben sich Bistumsleitungen in Münster und anderswo häufig bei der Aufarbeitung nicht einmal an das kanonische Kirchenrecht – den sog. CIC – gehalten:

„Die Bistumsleitungen gingen über die Jahrzehnte hinweg dezidiert andere Wege, als es sowohl das weltliche als auch das Kirchenrecht vorsah.

Das gilt auch für den früheren Bischof von Münster, Dr. Reinhard Lettmann. Es gäbe bei ihm „eine Reihe von Fällen, in denen er nicht nur moralisch, sondern auch juristisch und kirchenrechtlich nicht korrekt gehandelt hat.“

Dabei existieren durchaus Unterschiede zwischen den katholischen Oberhirten in Deutschland, erklärt Prof. Großbölting: „Es gibt emeritierte Bischöfe, die in ihrer Amtszeit sensibler mit dem Thema umgegangen sind und solche, die damit weniger sensibel umgegangen sind.“

Hierbei hat Rom die Kirchenleitungen weltweit bereits vor 40 Jahren zu mehr Wachsamkeit ermahnt:

Seit den 1980er Jahren hat der Vatikan die Zügel angezogen und Ortsbischöfe verpflichtet, sexuellem Missbrauch stärker nachzugehen.

Quelle für die Zitate: https://www.katholisch.de/artikel/27832-leiter-der-missbrauchsstudie-in-muenster-der-zoelibat-stand-ueber-allem


CDU-Politiker fordert Studie zu Linksextremen

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Dr. Mathias Middelberg (CDU), fordert die Bundesregierung auf, eine Studie über Linksextremismus in Deutschland auf den Weg zu bringen. Es gebe „neue, beunruhigende Entwicklungen, die einer näheren Untersuchung bedürfen“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

BILD: Dieser linksradikale Antifa-Spruch wird von Jusos (SPD-Jugend) in Hannover verbreitet

Zwar sei die Anzahl der linksextremistischen Gewalttaten zuletzt rückläufig gewesen. Art und Intensität der Taten hätten sich allerdings geändert. „Kam es früher vor allem im Zuge von Demonstrationen zu Ausschreitungen, greifen Linksextremisten heute immer häufiger gezielt Repräsentanten des Staates oder ,politische Gegner‘ an“, erklärte Dr. Middelberg.

Als Beispiel nennt der CDU-Abgeordnete den gewalttätigen Überfall auf eine Immobilienmaklerin in Leipzig im Herbst 2019. Nach zwei versuchten Tötungsdelikten 2019 habe es in diesem Jahr bereits sechs solcher Delikte gegeben.

Middelberg hält deshalb eine „tiefergehende Analyse“ für notwendig. Die Studie müsste aufklären, warum sich immer mehr Menschen dem Linksextremismus zuwenden und wie die gewandelte Militanz zu erklären ist.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/politik/90f817fd232abfc


Weltweite Studie der Uni Basel über den „typischen Kritiker“ von Corona-Maßnahmen

Wie die Rechercheplattform sciencefiles.org berichtet, wurde von der Universität Basel eine Befragung von Corona-Maßnahmengegnern durchgeführt. Demnach beteiligten sich 822 Personen aus der Bundesrepublik Deutschland, 210 aus der Schweiz, 69 aus Österreich und 51 aus anderen Ländern an der Studie „Politische Soziologie der Corona-Proteste“.

Der typische Corona-Kritiker ist 47 Jahre und überdurchschnittlich gebildet. Er ist im Vergleich zur Gesamtbevölkerung öfter selbständig (25 Prozent) oder arbeitet Vollzeit (35 Prozent). Nur drei Prozent sind erwerbslos. In seinem Beruf trägt er Verantwortung für andere und hat überdurchschnittlich oft eine Führungsposition inne.

Von den meisten Parteien hat sich der typische Corona-Kritiker entfernt; einzig die konservativen Parteien können profitieren. Ebenso hat er das Vertrauen in die von ihm alimentierten Organisationen und Institutionen sowie in die Mainstream-Medien verloren.

Der typische Corona-Kritiker ist somit jener Leistungsträger, der den Staat finanziert und dafür sorgt, dass andere gut leben.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/118880-studie-entlarvt-so-sieht-der-typische-gegner-der-corona-massnahmen-aus/


„Sterbehilfe“-Studie: erschreckende Fakten

Pressemeldung der Ärzte für das Leben:

Eine Mitte Oktober 2020 veröffentlichte Studie von Prof. Dr. Karl H. Beine (em. Lehrstuhlinhaber für Psychiatrie der Universität Witten/Herdecke) liefert Einblicke zu Haltung und Praxis bei medizinischem Personal in Deutschland bezüglich Sterbehilfe.

Demnach haben 84 Ärzte und 65 Pflegende in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal Patienten auf deren ausdrückliches Verlangen hin oder sogar ohne diesen Wunsch getötet.

Für die Dauer ihrer Tätigkeit als Arzt bzw. Pflegenden gaben 278 Ärzte und 117 Pflegende an, mindestens einmal das Leben eines Patienten auf diese Weise beendet zu haben. In etwa der Hälfte der Fälle seien die Patienten nicht mehr in der Lage gewesen, sich zu äußern.

Die Angaben zu Sterbehilfe wurden mit deskriptiven Begriffen und zugeordneten Definitionen in einer anonymen Online-Befragung unter 2507 ärztlich tätigen Personen und unter 2683 Pflegenden erhoben. Die Studie ist in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift DOI: 10.1055/a-1235-6550 erschienen und kostenlos online abrufbar.

Quelle: https://aerzte-fuer-das-leben.de/neues/aktuell-2020/

Weitere Infos:

Sterbehilfe: Befragung beleuchtet Haltung und Praxis bei medizinischem Personal in Deutschland
Pressemitteilung Universität Witten/Herdecke 10.11.20

PDF

Praxis der Sterbehilfe durch Ärzte und Pflegekräfte in deutschen Krankenhäusern
Dtsch Med Wochenschr 2020; 145: e123–e129 vom 13.10.20 (7 Seiten, PDF-Format)


Coronakrise: Ältere Menschen vermissen Kontakte und sind öfter deprimiert

Alte Menschen sind nicht nur schutzbedürftig, sondern leisten auch wichtige Unterstützung in den Familien – Neue Studie über Corona-Pandemie aus Sicht alter und hochalter Menschen.

In Zeiten der Corona-Pandemie wird viel über alte Menschen debattiert, aber es ist wenig darüber bekannt, was Menschen in hohem Alter selbst über ihre Situation denken.

Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben daher im Rahmen einer Telefonumfrage 500 ältere Menschen über 75 Jahre nach ihrer Einschätzung der COVID-19-Pandemie befragt.

Erste Ergebnisse zeigen, dass eine große Mehrheit der älteren Menschen keine negativen Folgen der Corona-Pandemie auf ihre Gesundheit feststellt.

Allerdings zeigen sich im sozialen und psychosozialen Bereich teils deutliche Konsequenzen: Ältere Menschen vermissen ganz besonders den Kontakt zu anderen und viele fühlen sich alleingelassen. Ein Viertel der Befragten gibt zudem an, während der Corona-Pandemie öfter deprimiert zu sein als zuvor.

Pauschale Einordnung älterer Menschen als Risikogruppe ist nicht angemessen

In Diskussionen über alte Menschen geht es meist um die für sie besonders gravierenden Folgen einer COVID-19-Erkrankung. Älteren Menschen wird aus diesem Grund in besonderer Weise nahegelegt, die empfohlenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Eine pauschale Einschätzung als Risikogruppe birgt jedoch die Gefahr, die Heterogenität älterer Menschen im Hinblick auf ihre gesundheitlichen Voraussetzungen, Lebenssituationen und Ressourcenausstattung aus dem Blick zu verlieren. Darüber hinaus kann sie dazu beitragen, ältere Menschen per se als schutzbedürftig wahrzunehmen und in ihrer Isolation die Lösung für den jüngeren Teil der Gesellschaft zu sehen.

Obwohl im Fokus von Politik und Öffentlichkeit, ist wenig darüber bekannt, was alte und insbesondere Menschen sehr hohen Alters selbst über die Corona-Pandemie denken und wie sie selbst die Auswirkungen auf ihre Lebenssituation erleben.

Wie verhalten sie sich und welche Sorgen machen sie sich? Wie schätzen sie die Folgen der Corona-Pandemie auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden ein? Wie gehen sie mit den Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckungsgefahr um?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Studie „Alte und hochaltrige Menschen in der Corona-Pandemie“, die unter der Leitung von Dr. Vincent Horn und Prof. Dr. Cornelia Schweppe an der JGU durchgeführt wird.

Einschätzung älterer Menschen über ihre Situation soll in öffentlichen Diskurs einfließen

Die Studie richtet sich an Menschen im hohen Alter, um ihre Perspektiven in den öffentlichen Diskurs einfließen zu lassen.

Erhoben wurden die Daten in der letzten Septemberwoche 2020, das heißt zu einem Zeitpunkt, als die Zahl der Neuinfektionen wieder zu steigen begann, ein weiterer Teil-Lockdown jedoch erst noch bevorstand. Neben dem Zeitpunkt der Erhebung ist nach Darstellung der Studienleiter zu beachten, dass es sich bei den Befragten um relativ gesunde ältere Menschen handelt, die in der Lage waren, an der Befragung teilzunehmen.

Die erste Auswertung der Daten zeigt, dass die älteren Menschen sich zwar nur zu einem Drittel größere Sorgen machen, sich mit dem Virus SARS-CoV-2 anzustecken, aber zwei Drittel die Folgen einer Infizierung für gefährlich halten. Ihr Verhalten richten sie weitgehend an den empfohlenen Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen aus. Dementsprechend verzichtet rund die Hälfte der Befragten auf die Teilnahme an privaten Feiern und 40 Prozent auf Treffen mit Freunden und Bekannten. Lediglich auf Treffen mit der Familie möchten 82 Prozent nicht verzichten.

Auch Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Freizeit von alten Menschen werden sichtbar. So geben 41 Prozent der Befragten an, dass sie bestimmten Hobbys seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie nicht nachgehen können und 78 Prozent, dass sie aufs Reisen verzichten.

Ältere Menschen verfügen aber auch über belastbare soziale Netzwerke

Wenngleich die große Mehrheit der älteren Menschen keine negativen Folgen der Corona-Pandemie auf ihre Gesundheit konstatiert, zeigen sich im sozialen und psychosozialen Bereich teils deutliche Konsequenzen. Demnach fehlt mehr als der Hälfte der Austausch und Kontakt mit anderen Menschen, 15 Prozent fühlen sich alleingelassen. Ein Viertel der Befragten gibt zudem an, dass es während der Corona-Pandemie öfter deprimiert sei als davor.

Die Daten zeigen allerdings auch, dass ältere Menschen in der Regel über belastbare soziale Netzwerke verfügen, die ihnen in Krisensituationen Unterstützung bieten können.

Vincent Horn warnt davor, alte Menschen ausschließlich als besonders schutzbedürftige Gruppe zu betrachten. „Unsere Studie zeigt, dass sie in der Corona-Pandemie auch zu wichtigen Unterstützungspersonen geworden sind. Ein nicht unerheblicher Teil unterstützt ihre Kinder und Enkelkinder finanziell deutlich mehr als vor der Krise.“

Quelle: Pressemitteilung der Universität Mainz


Polizeigewerkschaft: Bochumer Rassismus-Studie ist ideologischer Unfug

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat auf eine Veröffentlichung der Universität Bochum reagiert, die angeblich Hinweise auf Rassismus in der Polizei liefere. Tatsächlich sind es im wesentlichen Befragungen von Opfern, die sich selbst als solche definierten, so DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto)

Statt Wissenschaft sei dies üble Stimmungsmache, die die Arbeit hunderttausender Polizisten diskreditiere.

In Berlin erklärte Wendt dazu:
„Wissenschaftlich haltbar sind solche Aussagen nicht, aber sie sind geeignet, die Arbeit der Einsatzkräfte weiter als „rassistisch“ zu diffamieren. Die Attacke zielt diesmal offensichtlich vor allem auf die Bundespolizei, der in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen wurde, „Racial Profiling“ zu praktizieren, Personen also ausschließlich aufgrund äußerer Merkmale zu kontrollieren.

Tatsache ist, dass sie mit ihren Personenkontrollen in grenznahen Regionen ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommt, Straftaten zu verfolgen. Der Entschluss, eine oder mehrere Personen zu kontrollieren, wird dabei immer unter Abwägung der Gesamtumstände getroffen.

Was die Universität Bochum betreibt, ist unverantwortlich und rechtfertigt keine „Rassismusstudie“ für die Polizei. Es verfestigt sich der Eindruck, dass es den Wissenschaftlern vor allem um lukrative Forschungsaufträge geht und nicht um seriöse Untersuchungen. Dass dies in einer Zeit ungeheurer Einsatzbelastungen der Polizei geschieht, macht die Kampagne noch schlimmer.“

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Japan kam ohne Lockdown durch Coronakrise

Auf der Webseite von ScienceFiles – Kritische Sozialwissenschaften kommen die Autoren mit Berufung auf eine Studie in Japan zum Schluss, dass ein „Lockdown“ nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich sei. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Sawako Hibino, Kazutaka Hayashida, Andrew C. Ahn und Yasutaka Hayashida gerade auf medRxiv veröffentlicht haben.

Wie Schweden, das viel glimpflicher durch die Corona-Krise kam, hat Japan die Pandemie ohne „Lockdown“ viel besser gemeistert als europäische Länder – obwohl Japan aufgrund seiner Bevölkerungsdichte schlechtere Voraussetzungen hatte, wie ScienceFiles berichtet:

Seit Beginn der Pandemie wurden 96.534 Japaner positiv auf SARS-CoV-2 getestet. 1.711 Japaner sind an COVID-19 verstorben. Japan hat 126,5 Millionen Einwohner, pro einer Million Einwohner sind somit 14 COVID-19 Tote zu beklagen.

In Japan gab es eine Welle im Frühjahr und eine im Sommer, die Ende Juni begann. Die zweite Welle ist von geringerer Mortalität (Sterblichkeit) begleitet als die erste.

In Japan gab es nie einen „Lockdown“, Arbeitsplätze blieben geöffnet, öffentliche Verkehrsmittel fuhren wie eh und je, das soziale Leben war nicht eingeschränkt, Restaurants, Fitness-Studios usw. blieben offen. Die zweite wie die erste Welle sind nach ein paar Wochen von alleine abgeebbt.

Die Studien-Autoren meinen, dass das Ergebnis aus Japan das bisher eindrucksvollste Indiz dafür sei, dass das Zusperren eines Landes mehr Schaden anrichte als es nütze.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.unzensuriert.at/studie-in-japan-zeigt-lockdown-nicht-nur-ueberfluessig-sondern-schaedlich/


China zerstört Umwelt im In- und Ausland

In diesem Artikel von ShareAmerica vom 22. Oktober 2020 wird beschrieben, wie chinesische Staatsunternehmen bei Infrastruktur-Projekten im In- und Ausland unter völliger Missachtung der Umwelt vorgehen.

Überall auf der Welt zerstören Staatsunternehmen der Volksrepublik China mit ihren korrupten Infrastrukturprojekten Stück für Stück die Umwelt.

Die VR China ist der größte Treibhausgas-Emittent und Verursacher von Quecksilberkontaminationen, und  der größte Abnehmer von illegalen Wildtier- und Holzprodukten. Mit den oft korrupten Infrastrukturprojekten der Initiative One Belt One Road (OBOR) des Regimes exportieren die Staatsunternehmen der VR China die Umwelt-Missachtung der Kommunistischen Partei.

„In den vergangenen Jahren waren von China unterstützte Projekte auf verschiedenen Kontinenten für die Vertreibung der lokalen Bevölkerung verantwortlich, wirkten sich negativ auf die Wasserqualität aus, trugen zur Verschmutzung angrenzender Flächen bei und zerstörten fragile Ökosysteme“, so heißt es in einem Überblick des US-Außenministeriums vom 25. September über die Umweltverstöße Chinas. „Viele geplante chinesische Infrastrukturprojekte weltweit würden ähnliche Schäden verursachen.“

Eine im Mai 2018 in der Fachzeitschrift Nature Sustainability veröffentlichte Studie warnte, OBOR-Projekte könnten zu „dauerhaften Umweltschäden“ führen. Im November 2017 kam der World Wildlife Fund zu der Erkenntnis, dass sich OBOR-Projekte auf beinahe 265 bedrohte Arten auswirken könnten, darunter Antilopen, Tiger und Riesenpandas.

Quelle und Fortsetzung hier: https://de.usembassy.gov/de/china-umwelt/


Studie: Gemeinsames Beten festigt die Ehe

Von Felizitas Küble

Der sich auf Englisch reimende Spruch „A family that prays together, stays together“ ist nicht zuletzt durch Mutter Teresa weltweit bekannt geworden, die ihn öfter zitiert hat.

Auch wir haben ihn vor vielen Jahren auf einem unserer Plakate herausgebracht – natürlich auf deutsch: „Eine Familie, die zusammen betet, hält auch zusammen.“

Ursprünglich soll das Motto auf den katholischen Pater Patrick Peyton zurückgehen, der eine marianische Vereinigung (Family Rosary Crusade) gegründet hat und durch seine Radioprogramme in den USA bekannt wurde.

Immer wieder liest man von Studien, die diese Lebensweisheit (die aber schon dem gesunden Menschenverstand von selber einleuchtet) bestätigen.

So schreibt die jüngste WELT AM SONNTAG vom 25. Oktober 2020 unter dem Titel „Auf dass uns Gott helfe“ auf S. 54 über ein Team um die amerikanische Familienforscherin Victoria King von der University of Georgia, das sich in einer zehnjährigen Untersuchung genau damit befaßt habe. Die Studie der Wissenschaftler sei im „Journal of Psychology of Religion and Spirituality“ veröffentlich worden – und zwar mit dem Ergebnis, so wörtlich:

„Der gemeinsame Gang zu Messen und Gebetskreisen festigt die Ehe, insbesondere im höheren Alter.“

Zudem hätten die Forscher einen weiteren interessanten Zusammenhang entdeckt: „Paare, die gläubig waren, verbrachten zunehmend mehr Zeit miteinander – und umgekehrt wurden Paare, die viel zusammen unternahmen, immer religiöser.“

Dies habe damit zu tun, daß der Glaube im Laufe des Lebens bedeutsamer werde. Gemeinsamer religiöser Einsatz wirke wohltuend auf die Ehe und ihre „Haltbarkeit“.