Studie aus den USA: Mehrheit gegen staatliche Finanzierung von Abtreibungen

Die Meinung der US-amerikanischen Bevölkerung zum Thema Abtreibung erweist sich als stabil. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das „Public Religion Research Institute“ (PRRI) im vergangenen Jahr durchgeführt hat.

Medienberichten zufolge handelt es sich bei der Erhebung um eine der größten, die jemals zu diesem Thema durchgeführt wurde.

Ihr zufolge vertraten 54 Prozent der rund 40.000 Befragten die Ansicht, Abtreibungen sollten grundsätzlich oder in den meisten Fällen legal sein. Bei einer ähnlichen Befragung im Jahr 2014 waren 55 Prozent dieser Meinung.

Wie das Magazin „National Review“ berichtet, könnten Lebensrechtler aus der Umfrage dennoch auch etwas Positives ableiten.

So lehne eine Mehrheit der Befragten die Finanzierung vorgeburtlicher Kindstötungen aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherungen ab. 48 Prozent seien dagegen, 46 Prozent dafür.

Frage man weiter danach, ob Abtreibungen aus Steuergeldern finanziert werden sollten, sei die Ablehnung noch höher.

Quelle: ALFA-Newsletter


Polizeigewerkschaft widerspricht Studie aus Bochum über „Polizeigewalt“

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, hält die Studie der Universität Bochum zu hierzulande mutmaßlich 12.000 Fällen ungerechtfertigter Polizeigewalt pro Jahr für unzutreffend.

„Das scheint mir nicht seriös zu sein“, sagte Wendt der Passauer Neuen Presse. „Bei dieser sogenannten Studie handelt es sich um offene Befragungen im Internet. Daran konnte sich jedermann beteiligen und behaupten Opfer rechtswidriger Polizeigewalt zu sein.“

Wendt stößt sich an der Interpretation der Zahlen.

BILD: Buchtitel von Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr

„Aus dieser Online-Befragung und ihrer Interpretation hat man dann den Schluss gezogen, dass sich die Fälle deutlich erhöht hätten und ist von einer fünfmal höheren Dunkelziffer ausgegangen“, rät er zur genauen Prüfung der Qualität der erhobenen Daten.

Wendt erklärte, jeder könne behaupten, Opfer von rechtswidriger Polizeigewalt geworden zu sein. „Ob die Anwendung von polizeilichen Zwangsmitteln rechtswidrige Polizeigewalt ist oder nicht, wird nicht an der Universität Bochum entschieden, sondern von einer unabhängigen Justiz.“

Siehe hierzu den Artikel in der Passauer Neuen Presse

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-kritisiert-gewaltstudie-als-unserioes/


AfD will Ausbau-Stopp von Windkrafträdern

Anfang des Jahres veröffentlichte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Studie über das Insektensterben an Windkraftanlagen (WKA). In einem eigenen Positionspapier zur Studie äußert der Bundesverband WindEnergie (BWE), dass der Einfluss der Windkraft auf die Insektenpopulationen zu vernachlässigen sei.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck, Mitglied im Umweltausschuß des Deutschen Bundestages:

„Nicht unerwartet werden die Ergebnisse der DLR-Studie vom BWE für unbedeutend erklärt. Anstatt weitere unabhängige Studien für wissenschaftliche Erkenntnisse zu befürworten, wird die ökologische Pionierstudie des DLR malträtiert und verzweifelt versucht die Energiewende schön zu reden.

Auf groteske Weise schiebt der BWE der Landwirtschaft einseitig den Schwarzen Peter zu. Dabei liegt es auf der Hand, dass sowohl der Ausbau von Windkraftanlagen als auch der flächendeckende Anbau von Energiepflanzen-Monokulturen im Rahmen des Klimaschutzes maßgeblich für die Zerstörung natürlicher Lebensräume mitverantwortlich sind und dadurch Insektenpopulationen in ihren Lebensgrundlagen einschränken.

Zu allem Überfluss profitieren die Akteure der Energiewende von der planwirtschaftlichen EEG-Umlage, mit der der deutsche Strompreis zulasten der Verbraucher immer weiter erhöht wird. Wir hingegen setzen uns für eine intensive Forschung zu den ökologischen Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Mensch wie Natur ein und fordern, solange ökologische Studien fehlen, einen Ausbaustopp der Windenergie.“

 


Bioethikerin begrüßt Spahns Plan einer Studie zu Psycho-Folgen der Abtreibung

Die Geschäftsführerin des Wiener Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE), Susanne Kummer, hat sich für die Durchführung wissenschaftlich fundierter Studien über die seelischen Folgen ausgesprochen, die Frauen nach Abtreibungen erleiden können. 

Gegenüber „Kathpress“ erklärte die Bioethikerin, laut Weltgesundheitsagentur WHO gebe es weltweit rund 56 Millionen Abtreibungen pro Jahr.  

„Aufgabe der Wissenschaft ist es, vorurteilsfrei Fragestellungen zu durchleuchten und valide Ergebnissen anzustreben – auch was die psychischen Folgen nach Abtreibung bei Frauen anlangt“, so die Bioethikerin.

Bisher erschienene Studien zeichneten kein einheitliches Bild und unterschieden sich erheblich in ihrer Qualität. Es sei deshalb „im Interesse aller“, eine evidenzbasierte Medizin auch im Bereich Abtreibung zu fördern.

Nur so könne ließe sich Frauen, die nach einer Abtreibung mit psychischen Problemen zu kämpfen hätten, angemessen helfen, statt das Problem zu tabuisieren und sie alleine zu lassen, betonte die Expertin.

Die bislang umfangreichste Studie, die die psychischen Risiken nach Abtreibung untersucht, wurde laut Kummer 2011 im „British Journal of Psychiatry“ publiziert. Die Studie analysiere die Daten von 877.181 Frauen aus den Jahren 1995 bis 2009, von denen 163.831 eine Abtreibung hinter sich hatte.

Die Meta-Studie sei dabei u.a. zu folgenden Ergebnissen gekommen: Frauen, die abgetrieben haben, hätten im Vergleich zu ungewollt schwangeren Frauen, die ihr Kind zur Welt brachten, ein um 81 Prozent höheres Risiko, an psychischen Problemen zu erkranken.

Im Vergleich zu Frauen, die nicht abgetrieben haben, litten Betroffene signifikant öfter unter Angstzuständen und Depressionen. Insbesondere sei das Risiko, eine Sucht zu entwickeln, höher. Auch seien Suizidversuche und Selbstmorde signifikant häufiger zu finden gewesen. Junge Frauen seien offenbar besonders gefährdet, nach einer Abtreibung seelisch zu erkranken, so Kummer.

Gegenüber „Kathpress“ verwies Kummer auch auf eine im Januar 2019 publizierte Studie: Südkoreanische Gynäkologen hätten dabei 5.133 Frauen in der letzten Phase der Wechseljahre untersucht, die in ihrem reproduktiven Alter entweder eine oder mehrere Abtreibungen oder spontane Fehlgeburten erlitten hatten.

Bei Frauen mit spontanen Abort sei kein Zusammenhang zwischen deren Anzahl und Selbstmordgedanken festgestellt worden. Hingegen sei bei jenen Frauen, die drei oder mehr Abtreibungen hinter sich hatten – sie machten 27,6 Prozent der untersuchten Gruppe aus – auch nach Bereinigung durch andere mögliche Faktoren ein 1,66-fache höheres Risiko für Suizidgedanken sowie Neigung zu Stress und Depressionen festgestellt werden.

Quelle: ALFA-Newsletter


Gesundheitsminister Spahn plant Staats-Studie über seelische Folgen der Abtreibung

Vertreter von SPD und Grünen drehen durch

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will eine Studie zu den seelischen Folgen von Abtreibungen in Auftrag geben. Das berichtet die linke „tageszeitung“ (taz). Demnach sagte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage der Zeitung, man gehe davon aus, dass die Studie parallel zum Gesetzentwurf zur Reform des § 219a Strafgesetzbuch in die Wege geleitet werde. 

Die Studie war Teil des Kompromisses, auf den sich CDU/CSU und SPD im Dezember geeinigt hatten und auch in dem Eckpunktepapier aufgeführt.

BILD: Minister Spahn (re.), daneben unsere CF-Autorin Cordula Mohr und weitere CDL-Aktive

In dem kürzlich vorgestellten Referentenentwurf fand die Studie keine Erwähnung mehr. Manche hatte daraus den Schluss gezogen, das Vorhaben sei aufgegeben worden.

Nun gehen Abtreibungsbefürworter sprichwörtlich die Wände hoch. „Empörend“ und „Ich habe bei der Vorstellung des Entwurfs gedacht: Gott sei Dank ist die Studie raus“, zitiert die taz die SPD-Abgeordnete Hilde Mattheis.

Auch die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Maria Noichl, echauffierte sich. „Es ist Wahnsinn, so etwas zu tun“. Die einseitige Konzentration auf mögliche negative Folgen einer Abtreibung zeuge von einem „rechtsextremen Gedankengut“, wie sie es auch im Europäischen Parlament erlebe, sagte die SPD-Europaabgeordnete.

Kritik kam auch aus der Opposition: Die Union drücke damit „eine Haltung des Misstrauens und der Kontrolle gegenüber Frauen aus.“ Solche Studien seien „reiner Populismus der sogenannten Lebenschützer“, schäumte die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulle Schauws.

Wie „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, erhält Spahn für die Durchführung der Studie in den Haushaltsjahren 2020 bis 2023 jeweils rund 1,25 Millionen Euro zusätzlich.

Quelle: ALfA-Newsletter


Linke und Muslime verursachen die Mehrheit der Übergriffe gegen Juden in der EU

Beatrix von Storch

Eine Studie der Agentur der EU für Grundrechte (siehe hier) lieferte aufschlußreiche Zahlen zu Übergriffen gegen Juden in der EU:

Über 10.000 Juden aus 12 Ländern gaben an, dass sie die Täter zu 31% nicht zuordnen konnten, 30% Muslime waren, 21% „Linke“, 16% Schul- oder Arbeitskollegen, 15% Bekannte oder Freunde und 13% „Rechte“.

Die AfD verurteilt jegliche Übergriffe gegen Juden und unterstützt die Juden in Deutschland gegen Angriffe aller Art und von allen Täterkreisen.

Was die Studie aber deutlich zeigt: Dass die europaweit gezeichnete Erzählung von der großen Bedrohung jüdischen Lebens durch „rechte“ Extremisten nicht stimmt, wenn man die Juden selber fragt.

Der Antisemitismus von „Linken“ und Muslimen ist viel stärker Lebensrealität für die Juden in der EU, wird aber medial kaum behandelt.

Gerade die muslimische Masseneinwanderung der letzten Jahre stellt damit einen massiven Import von Antisemitismus dar.

Das Schweigen der Altparteien über die echte Breite der Gefahren für Juden belegt deutlich, dass die AfD die einzige Partei ist, die sich konsequent für den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland einsetzt.

Weitere Beiträge der Autorin finden Sie hier auf FREIE WELT: https://www.freiewelt.net/nc/autor/?tx_ttnews%5Bswords%5D=Beatrix%20von%20Storch%2C%20MdB


Vonwegen „Teilzeitfalle“: Frauen entscheiden sich freiwillig für Teilzeitarbeit

Von Birgit Kelle

Frauen entscheiden ganz ohne betreutes Vordenken durch das Bundesfamilienministerium selbst, was sie gut finden. Das löst dieser Tage offenbar bei den obersten Frauenbeauftragten im Land blankes Entsetzen aus.

Denn laut einer bislang nicht veröffentlichten Studie des DELTA –Instituts für Sozial und Ökologieforschung, im Auftrag von Familienministerin Giffey, befinden sich Frauen gar nicht in der berühmten „Teilzeitfalle“, sondern sind ganz absichtlich nicht Vollzeit erwerbstätig. Und am „schlimmsten“: Sie sind freiwillig in dieser Situation und damit zufrieden. Der SPIEGEL berichtet aktuell hier über die Zahlen. 

Danach fanden es  85 Prozent der rund 2000 befragten teilzeitbeschäftigten Frauen „super“, in Teilzeit zu arbeiten. 75 Prozent erklärten, derzeit „auf keinen Fall“ Vollzeit arbeiten zu wollen. 60 Prozent gaben an, möglichst bis zur Rente in Teilzeit arbeiten zu wollen.

Köstlich auch der zitierte Studienautor Carsten Wippermann, der die Ergebnisse seiner eigenen Forschung  offensichtlich nur schwer ertragen kann: „Die Ergebnisse sind erschreckend“, so Wippermann, „weil sich viele dieser Frauen freiwillig und dauerhaft in die finanzielle Abhängigkeit ihres Partners begeben.“

Und das, obwohl sich die meisten der Frauen über die Folgen dieser Entscheidung voll bewusst sind. 68 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten gaben an, sie seien sicher, von ihrer eigenen Rente später nicht leben zu können. 25 Prozent sagen, dass sie sich mit ihrer Rente nicht mehr befassen würden, weil sie das Thema zu sehr deprimiere. Immerhin: In zehn Jahren wollen die meisten Frauen ihre Stundenzahl erhöhen. Derzeit arbeiten Frauen in Teilzeit im Schnitt 21,5 Stunden pro Woche.

Was sagt uns das?

Erstens: Frauen denken selbst, das ist eine wirklich gute Nachricht. 
Zweitens: Frauen entscheiden sich trotz negativer finanzieller Bilanz immer noch sehr gerne lieber für Familie als für Karriere. Das ist auch eine gute Nachricht, denn sie macht Hoffnung, dass Familien auch weiterhin hoch im Kurs ist. 
Drittens: Die eigene Meinung von betroffenen Frauen löst bei Verantwortlichen in der Politik nicht etwa Handlungsbedarf, sondern eher Belehrungsbedarf aus. Das ist eine schlechte Nachricht, aber eine die wir kennen.

Die Familienmutter und Autorin Birgit Kelle ist Vorsitzende von Frau2000plus: https://frau2000plus.net/