Ausstellung über die Vernichtung jüdischer Kulturdenkmäler in Böhmen und Mähren

Von Susanne Habel

Im Sudetendeutschen Haus in München wird bis Ende September 2015 die Ausstellung „Vernichtete jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938–1989“ gezeigt. P8112174

Die Schau, eine Veranstaltung der Heimatpflege der Sudetendeutschen, bietet Fotographien und Texte über die Zerstörung von jüdischen Glaubensdenkmälern in Nordböhmen unter der Besetzung durch das nationalsozialistische „Dritte Reich“ und unter dem kommunistischen Regime.

BILD: Heimatpflegerin Dr. Zuzana Finger, Tomáš Hlaváček, Generalkonsul Dr. Milan Čoupek, SL-Bundesgeschäftsführer Christoph Lippert und Šárka Hlaváčková (Tochter von Hlaváček).  – Fotos: Susanne Habel

Wie umfassend die Zerstörung jüdischer Kulturgüter in den böhmischen Ländern war, erläuterte Tomáš Hlaváček, der Ausstellungskurator bei der Eröffnung am 11. August in München. Seine tschechische Ansprache wurde von Zuzana Finger, der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, konsekutiv übersetzt.

Auch Kommunisten zerstörten Synagogen

„Zwischen 1918 und 1945 verschwanden ungefähr 87 Synagogen aus Nordböhmen, und zahllose Friedhöfe wurden zerstört“, erläuterte der Initiator der Ausstellung. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg sei keineswegs besser gewesen; unter dem kommunistischen Regime ab 1948 seien etwa weitere einhundert Synagogen abgerissen worden, davon gut zwei Dutzend in Nordböhmen.

Das gleiche Schicksal habe von der Nachkriegszeit bis zur „Samtenen Revolution“ und der politischen Wende 1989 auch jüdische Gebetsräume und Friedhöfe ereilt.

Hlaváček ist Vorsitzender der „Společnost pro obnovu památek Úštěcka“ (Verein für Denkmalrenovierung im Auschauer Ländchen), einer Bürgerinitiative, die sich seit Jahren um die Instandsetzung von historischen Baudenkmälern in der Region zwischen Leitmeritz und Böhmisch Leipa bemüht.

Künftigen Vandalismus verhindern

„Zuerst sanierten wir nur mit Kindern und Jugendlichen die sakralen Kleindenkmäler bei Auscha, um ihnen die Geschichte näherzubringen und künftigen Vandalismus von Jugendlichen zu verhindern“, erklärte Hlaváček den Anfang seiner Arbeit.P8142257

Dazu erstellte man eine Datenbank und Karten und schuf zwei große Ausstellungen.

BILD: Die Tafeln zeigen die Zerstörung der jüdischen Glaubensdenkmäler in Böhmen und Mähren 

Die erste Schau über die „Zerstörten christlichen Denkmäler Nordböhmens 1945–1989“ sei inzwischen als Wanderausstellung in 25 Städten gezeigt worden, ihr Katalog habe sich 4000 Mal verkauft.

Die zweite, aktuelle Ausstellung über die „Vernichteten jüdischen Denkmäler“ werde jetzt hier zum 13. Mal gezeigt. Vom Katalog habe man schon 1800 Exemplare verkauft.

„Ich freue mich, dass sie nun im Sudetendeutschen Haus zu sehen ist!“, strahlte Hlaváček. Auch freue ihn sehr, daß Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die bei der Eröffnung leider verhindert war, die Schirmherrschaft  übernommen habe.

All dem stimmte Zuzana Finger, die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, voll zu: „Die neue Ausstellung ist auf dem Hintergrund des gelungenen, jahrhundertelangen Zusammenlebens der Bevölkerungsgruppen in Böhmen und Mähren zu betrachten, das durch Vorurteile, Hass und Rassenwahn zerstört wurde“, sagte sie über die Schau.

Auf den dort gezeigten Tafeln wird die Geschichte der jüdischen Glaubensgemein-schaften und ihrer Bauten in allen größeren Orten Nordböhmens gezeigt:

Leitmeritz, Gablonz, Brüx, Lobositz, Lobochowitz, Reichenberg, Komotau, Eidlitz, Kaaden, Böhmisch Leipa, Aussig, Teplitz und Soborten – alle verfügten einst über blühende jüdische Gemeinden, die nun nur noch in dieser Ausstellung dokumentiert seien. Allerdings wurde auch einiges wieder hergestellt.P8112186

Alle waren ergriffen, auch der Sprecher der Sudetendeutschen, Bernd Posselt, und der Tschechische Generalkonsul in München, Milan Čoupek.

BILD: Thilo Viehrig (Geige) und Nancy Thym (Harfe) präsentierten jiddische Lieder aus Böhmen.

Der Diplomat dankte für die Präsentation der Ausstellung in der Kubin-Galerie:

„Gerade hier im Sudetendeutschen Haus wird schon seit 1989 der Weg der Versöhnung konsequent beschritten“, erklärte der Generalkonsul. „Hier kann man ,reconciliatio‘ im wahrsten Sinne des Wortes erleben!“.  – „Beratung“, was das lateinische Wort bedeute, sei die Stärke der Sudetendeutschen, eben ihre „Vermittlung durch Kommunikation“, schloss Coupek sein Grußwort.

Zum feierlich-besinnlichen Charakter des Abends trug auch die musikalische Umrahmung bei: Die amerikanische Harfenkünstlerin Nancy Thym und der Geiger Thilo Viehrig trugen jüdische Lieder aus Böhmen vor.

Ausstellung: bis Freitag, 25. September: „Vernichtete jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938–1989“ in München, Sudetendeutsches Haus, Hochstraße 8.

Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr. Entleihbar bei: Frau Kamila Hlaváčková, Email: kamila.hlavackova@seznam.cz, Handy: 00420739887130, Festnetz Büro: 00420416731455

Unsere Autorin Susanne Habel ist Journalistin und Redakteurin; sie wohnt in München


München: Ausstellung über zerstörte jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938-1989

Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses in München

  • Ausstellungsdauer: 12. August bis 25. September 2015, blog1-205x130
  • Mo – Fr, 9 – 19 Uhr

Zerstörte jüdische Denkmäler in Nordböhmen 1938-1989
Ausstellung von Společnost pro obnovu památek Úštěcka o.s. / Gesellschaft für Denkmalrenovierung der Region von Úštěk / Auscha

Den Bericht von Susanne Habel in der Sudetendeutschen Zeitung vom 28.8.2015 über die Ausstellungseröffnung am 11. August 2015 können Sie hier lesen.

Die Schirmherrschaft über die Ausstellung hat die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Frau Charlotte Knobloch übernommen.

Die Veranstaltung wird durch die Sudetendeutsche Stiftung gefördert.


Lehrreiche und kreative Feier in München: Zehn Jahre EU-Mitgliedschaft Polens

Von Susanne Habel

Die Münchner Deutsch-polnische Gesellschaft veranstaltete am Europatag, dem 9. Mai 2014, unter dem Motto „Deutsch-Polnische Begegnungen – zehn Jahre EU-Mitgliedschaft Polen“ im Sudetendeutschen Haus in München ein Fest mit einem bayrisch-polnischen folkloristischem Programm und einer Podiumsdiskussion. Podium_Habel

BILD: Diskussion auf dem Podium: Prof. Krzysztof Ruchniewicz (Breslau), Prof. Dieter Bingen (Darmstadt), Agnieszka Kowaluk, Prof. Klaus Ziemer (Warschau), Dr. Marek A. Cichocki (Warschau) und Tomasz Zapart (v.l.).

Gefeiert wurden auch weitere Jubiläen: 25 Jahre Runder Tisch in Polen, 15 Jahre Polen in der NATO und 40 Jahre Deutsch-Polnische Gesellschaft in München.

Bei der auf Deutsch geführten und sachkundig von Agnieszka Kowaluk moderierten Podiumsdiskussion diskutierten der Historiker Krzysztof Ruchniewicz von der Universität Breslau mit Dieter Bingen, dem Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, dem Politikwissenschaftler Klaus Ziemer von der Universität Warschau, dem Warschauer Philosophen Marek A. Cichocki und dem Warschauer Journalisten Tomasz Zapart.

Einig war man sich auf dem Podium über die erfolgreiche Eingliederung Polens in die EU und seine großen wirtschaftlichen Fortschritte in den letzten zehn Jahren.  Bandoska_Habel_2188

BILD: Die Musikgruppe Bandoska aus Südost-Polen

Ruchniewicz sagte dazu, es sei eine Stabilität eingetreten und das Land habe eine schnellere Entwicklung genommen. Bingen stimmte zu: „Die Polen können zufrieden sein“.

Ziemer freute sich über den „Zivilisationsfortschritt“ durch den EU-Beitritt und meinte, Polen könne für die Ukraine ein Vorbild sein. Cichocki bedauerte die Abwanderung von arbeitslosen polnischen Jugendlichen und die schwierige geopolitische Lage, aufgrund derer viel Geld in den Verteidigungshaushalt ginge.

In Polen werde gemeinsam mit den benachbarten osteuropäischen Staaten, besonders der Ukraine, viel stärker die Bedrohung durch Wladimir Putins aggressive Machtpolitik empfunden, meinten alle. Ziemer sagte: „Die Angst vor russischen Repressionen ist groß.“   –  Daher könne auch mit einer Einführung des Euro in Polen gerechnet werden.

Putins Vorgehen in der Krim und der Ostukraine werde in Polen ganz anders und wohl auch realistischer wahrgenommen als in der westlichen Öffentlichkeit und Medienwelt, fügte Bingen zu.  Goasslschnalzen_Habel

BILD:  Die Hinterkirchner Gruppe aus Niederbayern beim Goasslschnalzen

Er kritisierte besonders die westlichen Medien und Talkshows mit ihrem vollkommenen Unverständnis der berechtigten Ängste in Polen und im Baltikum.

Die katholische Kirche übe weiter eine stabilisierende Wirkung aus, bestätigten die Diskutanten auf eine Frage aus dem Publikum hin, das der spannenden Diskussion fast zwei Stunden lang folgte.

Zur Unterhaltung gab es Tanz und Musik: Die Kindertanzgruppe Krakowiak aus München, der Trachtenverein Hinterskirchen aus Niederbayern und die Tanz- und Musikgruppe Bandoska aus Resche/Rzeszow im Karpatenvorland, lieferten im Festsaal ein großartiges Tanzprogramm.

Munter lieferten gleich zu Anfang die kleinen Tänzer von Krakowiak einige Tänze und Lieder. Werner Meier, der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft München warnte die polnischen Gäste vor der nächsten Nummer: „Bitte nicht erschrecken, wenn es knallt!“

Denn nun sprangen vier Burschen in Tracht in den Saal und ließen ihre langen Peitschen perfekt im Takt zur Musik knallen: Das berühmte „Goassl-Schnalzen“ des Trachtenvereins Hinterskirchen war pure Bayern-Folklore.

Der Maibaumtanz, bei dem die Hinterskirchener beim Tanzen weiß und blaue Bänder um eine Stange verflochten, erntete großen Applaus, wie auch die polnische Gruppe: Bandoska mit ihren kunstvollen Volkstänzen aus dem Karpatenland. Die Gruppe kam direkt vom Münchener Marienplatz, wo sie schon bei den Feiern zum Europatag vor dem Rathaus getanzt hatte.

Die polnisch-deftigen Buffethäppchen ließen die Gäste sich vor den Bildern der Künstler Daria Nadolska, Grazyna Guerrero und Wojciech Bielawski im Foyer schmecken.

Die Autorin Susanne Habel   –  von ihr stammen auch diese drei Fotos  – ist Journalistin und Redakteurin in München.

 


München: Adventssingen und weihnachtliche Veranstaltungen

TERMINE im Sudetendeutschen Haus (Hochstraße 8 in 81669 München):

Samstag, 30. November 2013, 16 Uhr bis 20 Uhr: Weihnachtsmarkt mit Adventssingen (18 Uhr)

Hier erleben Sie weihnachtliche Traditionen aus Böhmen, Mähren und Schlesien. Eine Vielfalt handwerklicher, künstlerischer und kulinarische Produkte erwartet Sie. 2011_10_22_Iglauer

Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens.

Mittwoch, 4. Dezember, 18 Uhr: Vortrag von Monika Hanika „Verschiedene Betrachtungsweisen von Zeitzeugen in der deutschen-tschechischen Vergangenheitsbewältigung.“

Die Referentin berichtet aus ihrer praktischen Arbeit mit Seminaren in der alten Heimat.

Folgende Ausstellungen sind derzeit im Sudetendeutschen Haus zu sehen:

„Schönes Olmütz“  –  3. Etage: Impressionen fotografiert von Erich Hemmel
„Brünner deutsche Bürgermeister 1850-1918“-Kleines Foyer vor dem Adalbert-Stifter-Saal
Die Ausstellung zeigt den rasanten Aufstieg der mährischen Landeshauptstadt im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.
“Otfried Preußlers Geschöpfe- Vom Buch zur Bühne“-Alfred-Kubin-Galerie
Veranstalter: Adalbert-Stifter-Verein, Museum für Puppentheaterkultur Bad Kreuznach

Das Sudetendeutsche Haus ist geöffnet: Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr und während der Veranstaltungen.


München: Ausstellung „Otfried Preußlers Geschöpfe: vom Buch zur Bühne“ ab 7. Nov.

Puppentheater-Ausstellung für alle Generationen

Am 7. November eröffnet Dr. Wolfgang Schwarz  –  Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert-Stifter-Verein  –  die Otfried-Preußler-Ausstellung im Sudetendeutschen Haus in München (Hochstraße 8) um 19 Uhr; sie ist bis 3. Januar 2014 geöffnet. Endversion_Plakat_Preussler_1e601b1f0e

Mit dabei ist Preußlers jüngste Tochter Susanne; zudem gibt es eine Lesung durch den Schauspieler Joseph Hannesschläger (bekannt durch die Rosenheim-Cops im ZDF).

Ganze Generationen kennen die Kinderbücher des berühmten Autors – sie wurden vielfach übersetzt, preisgekrönt und weltweit über 50 Millionen Mal verkauft.

Seinen 90. Geburtstag hat der am 18. Februar dieses Jahres verstorbene Schriftsteller, der im böhmischen Reichenberg (Liberec) geboren wurde, leider nicht mehr erlebt.

Seine Helden wie Der kleine Wassermann, der beeindruckende Krabat, die gutmütige Kleine Hexe, der berühmt-berüchtigte Räuber Hotzenplotz und Kater Mikesch leben natürlich weiter. Sie stellen sich in der Ausstellung der Alfred-Kubin-Galerie als fantasievolle Handpuppen, Marionetten oder Großfiguren vor.

Eröffnung: 7.11.2013, 19 Uhr. Initiates file downloadZur Einladung >>>

Öffnungszeiten: Mo-Fr (außer feiertags) 8 – 19 Uhr

Initiates file downloadFlyer zum Begleitprogramm der Ausstellung >>>

Näheres zu Ausstellung und Begleitprogramm: http://www.stifterverein.de/de/veranstaltungen/single-container-veranstaltungen/lesen/39/otfried-preuaylers-geschapfe-vom-buch-zur-ba14hne-204.html


München: Eröffnung der Ausstellung „Brünner deutsche Bürgermeister 1850 – 1918“

Veranstaltungen der Sudetendeutschen Heimatpflege im Sudetendeutschen Haus in München (Hochstraße 8):

Am Montag, den 28. Oktober 2013, beginnt um 14 Uhr die Ausstellungseröffnung: „Brünner deutsche Bürgermeister 1850 – 1918“

Die zweisprachige Ausstellung zeigt die rasante städtebauliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der mährischen Landeshauptstadt in der zweiten Hälfte des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Sudetendeutschen Heimatpflegerin und der BRUNA (Heimatverband der Brünner in der Bundesrepublik Deutschland) sowie des Deutschen Sprach- und Kulturvereins Brünn.

Ausstellungsdauer: 29. Oktober – 18. Dezember 2013

Zudem beginnt am Dienstag, den 5. November, um 19 Uhr eine weitere Ausstellungseröffnung:

„Schönes Olmütz / Olomouc“ – eine Fotoreise von Erich Hemmel

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier: http://www.sudetendeutsche-heimatpflege.de/


München: Einladung zum Weihnachtsmarkt der Sudetendeutschen am 12.12.2012

Große Angebotsvielfalt am Mittwoch ab 16 Uhr im Sudetendeutschen Haus (Hochstr. 8)

Eine reichhaltige und interessante Vielfalt von Angeboten wartet auf die Besucher des böhmisch-mährischen Advent- und Weihnachtsmarktes am kommenden Mittwoch, dem 12. Dezember  –  organisiert von der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens.

Bild: Evita Gründler

Bild: Evita Gründler

Neben Punsch und selbstgemachten Plätzchen gibt es: viele Marmeladensorten, Christbaumschmuck, Geklöppeltes, Strickwaren, Gehäkeltes, Glaskunst, Bücher, Bilder etc.

An rund 30 Ständen  –  allesamt liebevoll weihnachtlich herausgeputzt  –  findet sich bestimmt das ein oder andere originelle Geschenk für das anstehende Christfest. 

Für 19 Uhr sind die Besucher zum weihnachtlichen Singen und Musizieren mit dem Münchner Chorkreis eingeladen.

Der Eintritt ist kostenlos!

Diese Ausstellungen sind geöffnet:
·    Gemälde von Gabriele Breit-Leitner sowie
·   „150 Jahre bayerisch-böhmische Grenze“

Zudem können Sie sich in der Sudetendeutschen Zeitung informieren: http://www.sudeten.de/sudpresse/up/1249_Titelseite_lores.pdf

Kontakt:
Sudetendeutsche Landsmannschaft, Bundesverband
Presse/Öffentlichkeitsarbeit/Heimatpolitik
Hochstraße 8  –  81669 München
http://www.sudeten.de, schuster@sudeten.de