Israels Staatspräsident reiste nach Südkorea

Israel stolz auf Armee, Wirtschaft, Landwirtschaft, Industrie

​Am Montag (15.7.19) traf Staatspräsident Reuven Rivlin den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in im Blauen Haus in Seoul. 

Die Staatsmänner sprachen während ihres Treffens über die sich ausweitenden Beziehungen zwischen den beiden Ländern und Möglichkeiten weiterer Kooperationen.

Präsident Rivlin betonte die vielen Gemeinsamkeiten zwischen Korea und Israel. Beide Länder verfügen über eine lange Geschichte, haben im selben Jahr ihre Unabhängigkeit erlangt und jede ihrer Herausforderungen in eine Chance verwandelt.

Ferner wünschte sich der Staatspräsident eine noch engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern mit Unterstützung der Sonderdelegationen, die diesen wichtigen Besuch von hochrangigen Mitgliedern aus Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft begleiten. 

„Wir haben jede Herausforderung in eine Chance verwandelt“, sagte der Staatspräsident. „Und das ist das wahre Geheimnis unseres Wachstums als Nation. Wir haben eine Armee aufgebaut, die uns schützt, und eine starke, wachsende Wirtschaft. Wir haben eine blühende Landwirtschaft entwickelt und Wasser in die Wüste gebracht, und auch Sie haben eine Industrie entwickelt, zu der die Welt aufschaut.“ 

Angesichts der ähnlichen sicherheitspolitischen Herausforderungen beider Länder, hob Staatspräsident Rivlin das Potenzial für eine verstärkte Zusammenarbeit und einen gemeinsamen Austausch hervor. Er würdigte auch den Beitrag Südkoreas zur Stabilität im Nahen Osten und zur UNIFIL-Friedenstruppe. 

Präsident Moon Jae-in nannte den Staat Israel eine Inspiration und sagte, dass er mit Begeisterung auf Israels Errungenschaften im Laufe der Jahre blickt: „Ihr Bildungssystem und die berühmte israelische Chuzpe sind für uns ein Vorbild.“ 

Quelle (Text/Foto): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Staatspr%C3%A4sident-Rivlin-trifft-den-s%C3%BCdkoreanischen-Pr%C3%A4sidenten-Moon-Jae-in.aspx


Südkorea: Bischofskonferenz kritisiert Urteil des Verfassungsgerichts zur Abtreibung

Die Bischöfe von Südkorea äußern „tiefes Bedauern“ über die Entscheidung des Verfassungsgerichts, das das bisher geltende Abtreibungsverbot aus dem Jahr 1953 für rechtswidrig erklärt.

In einem historischen Urteil, das am 11. April erlassen wurde, entschied das Gericht, dass das Abtreibungsverbot verfassungswidrig sei. Nach dem bisherigen Gesetz können Frauen nach einer vorgeburtlichen Kindstötung mit einer Geldstrafe belegt werden. Ausnahmen gibt es bei Vergewaltigung und Inzest oder bei Gesundheitsrisiken.

Der Gerichtshof hat festgestellt, dass das Gesetz bis Ende 2020 neu formuliert werden soll.

„Das Urteil des Verfassungsgerichts widerspricht den grundlegenden Recht auf Leben eines Geschöpfs, das sich nicht selbst verteidigen kann“, heißt es in einer vom Vorsitzenden der Koreanischen Bischofskonferenz, Bischof Igino Kim Hee-jung unterzeichneten Erklärung.

„Damit wird die Verantwortung für eine ungewollte Schwangerschaft allein auf Frauen übertragen, wodurch Männer zu Unrecht dieser Verantwortung enthoben werden“, wird in der Protestnote weiter angemerkt. 

Die Bischöfe weisen darauf hin, dass „die katholische Kirche in Korea Frauen und Männern in Not  weiterhin Unterstützung und Beistand bieten wird, damit sie zum Leben ‚Ja‘ sagen können“.

Darüber hinaus heißt es: „Die Türen der Kirche bleiben den Frauen offen, die an seelischen, geistigen und körperlichen Wunden leiden und aufgrund von Abtreibung Versöhnung und Heilung benötigen“.

Die Oberhirten erinnern daran, dass „der Schutz des Lebens ab dem Zeitpunkt der Empfängnis in der Verantwortung aller Mitglieder unserer Gesellschaft liegt“.

In der Hauptstadt Seoul demonstrierten nach dem Urteil des Verfassungsgerichts sowohl Befürworter als auch Gegner der Freigabe von Abtreibungen

Quelle: Fidesdienst


Südkorea: Kath. Kirche sammelte eine Million Unterschriften gegen Abtreibung

In Südkorea hat die katholische Bischofskonferenz dem Verfassungsgericht mehr als eine Million Unterschriften übergegeben, mit denen sich Bürger gegen eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung aussprechen, wie KNA meldet.

Dem Bericht zufolge will das Oberste Gerichtes des Landes am 24. April eine Überprüfung der geltenden Abtreibungsgesetzgebung vornehmen.

Der Grund: Im Jahr 2017 hatten 230.000 Abtreibungsbefürworter in einer Petition die Freigabe vorgeburtlicher Kindstötungen gefordert.

In Südkorea sind Abtreibungen grundsätzlich verboten. Ausnahmen sieht das Gesetz aber vor, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährdet oder diese zuvor vergewaltigt wurde.

Quelle: ALfA-Newsletter


Südkorea: Sektennetzwerk um die Präsidentin Katholische Bischöfe fordern ihren Rücktritt

Die Spannungen haben sich in Südkorea angesichts einer politischen Krise, die das Land an seinen Grundfesten erschüttert, zugespitzt.

Seit über einem Monat kommt es zu Großdemonstrationen in Seoul und in anderen Städten des Landes, bei denen der sofortige Rücktritt von Präsidentin Park Geun-hye gefordert wird. bischof

Die im Jahr 2012 gewählte Präsidentin steht im Mittelpunkt eines Skandals um ihre Beziehung zu Choi Soon-sil, Tochter eines Sektenführers. In den vergangenen Jahren soll die Schamanenpriesterin die südkoreanische Politik beeinflusst haben.

Die Präsidentin selbst soll unter dem Einfluss ihrer Jugendfreundin Choi Soon-sil gestanden haben, die diese Verbindung ausnutzte, um Staatgeschäfte zu kontrollieren (indem sie sich Zugang zu geheimen Dokumenten verschaffte) und sich gleichzeitig selbst bereicherte, indem sie Spenden großer Unternehmen in die von ihr geleiteten Stiftungen umleitete.

Choi Soon-sil wurde inzwischen wegen Betrugs und Machtmissbrauch festgenommen.

Das südkoreanische Parlament wird am kommenden 9. Dezember mit einem Misstrauensvotum über dem Verbleib der Präsidentin in ihrem Amt abstimmen. Wie aus Umfragen hervorgeht, soll die Präsidentin nur derzeit noch 4% der Wähler hinter sich haben.

Angesichts der aktuellen Lage erklärte sich Park bereit, bereits im April 2017 vom Amt zurückzutreten, während Präsidentschaftswahlen erst für Dezember 2017 geplant waren.

„Die Präsidentin hat sich als ungeeignet und unfähig für das Amt erwiesen”, erklärt Bischof Peter Kang von Cheju: „Sie war nicht in der Lage, dem Land eine Richtung zu geben. Die Forderungen nach dem Rücktritt sind verständlich, denn es geht um das Wohl des Landes”. 

In den vergangenen Tagen hatte der Weihbischof von Gwangju, Simon Ok Hyun-jin, die Katholiken zur Teilnahme an friedlichen Kundgebungen aufgefordert. Bischof Vincent Ri Pyung-ho verlangte bei einem Gottesdienst in der Diözese Jeonju die „Wiederherstellung der Demokratie“ und erinnerte daran, dass „die Bürger aller sozialer Schichten einen Rücktritt fordern“.

Quelle: Fidesdienst


Gesunde Ernährung – die neue Religion, die ewiges Leben auf Erden verspricht

Von Dr. med. Edith Breburda

Superfood, Rohkost, Vegetarisch, Vegan, Brain Food, Glutenfreie Diät, figurbesorgte Ökomenschen, Locavores, Low Carb und so viele andere neue Trends der gesunden Ernährung huldigen unserem Körper. Dr. Breburda

Erklärt man Ernährung zu einer neuen Religion, deren Mitglieder schlank, fit, schön sind? Man gilt schon fast als asozial, wenn man nicht in einen Fitnessclub eingeschrieben ist.

In den Gesundheitstempeln werden die neuesten Hip-Hop Kurse und natürlich Yoga angeboten. Ein hochdotierter persönlicher Trainer steht den manchmal auch eingebildeten Übergewichtigen zur Verfügung, hässliche Pfunde loszuwerden. Sie seien nicht nur ungesund, sondern können auch krank machen.

Im Internet liest man, wie man sich ernähren muss, um Alzheimer oder Krebs loszuwerden. Essen wird als ungesund deklariert. Ratgeber erregen mit ihrem wissenschaftlichen Anhauch die Gemüter. Es heißt, Wurst und Fleischwaren verursachen Darmkrebs; Zucker zerstört Darmbakterien. Auch Milch kann krank machen.

Auswege aus der Fehl-Ernährung werden uns von selbsternannten Experten angeboten. Ihre Anweisungen schüchtern uns so ein, dass wir unüberlegt ihren Ratschlägen folgen und dafür tief in die Tasche greifen.   IMG_2852

Wir verzichten ungezwungen auf Nahrungsmittel, die wir eigentlich lieben. Veganer meiden sämtliche Lebensmittel tierischen Ursprungs, während es bei Vegetariern nur Fisch und Fleisch ist. Die Paläo-Diät verbietet, Getreide und Milch aufzunehmen und die Clean-Food-Anhänger verabscheuen industriell zubereitete Nahrung. Die Regale in den Geschäften sind vollgestopft mit Gluten- und Lactosefreien Produkten, obwohl in Deutschland nur geschätzte 15 Prozent an einer Lactose-Intoleranz leiden und nur 1:500 kein Gluten vertragen.

Dr. Weil, dessen Trufood Restaurants von ernährungsbewussten Kunden überrannt werden, vermarktet sich, wie so viele andere, als „spiritueller Führer“. Kritik ist bei den Anhängern des US-Mediziners sowie des Wirtschaftsingenieurs Nico Richter oder der Physikerin Attila Hildmann unerwünscht. Alle drei sind keine Köche. Sie bereichern sich persönlich mit ihren Gesundheitstipps, die sie leichtgläubigen Verbrauchern geben. Der vollendete Körper, ein Trainingsarmband, das jede Sünde registriert, vereint Fitnessbesessene in einer Art Glaubensgemeinschaft.

Fasten und sich im Trainingsraum zu geißeln, sind Forderungen, die man früher Mönchen zukommen ließ. Fast schon dogmatisch wird die inhaltstoffarme Nahrung verteidigt. Man dichtet ihr eine Heilwirkung an, obwohl sie bei näherer Betrachtung ungesund ist. Intoleranz trifft jeden, der seinen Körper nicht perfektioniert. Dennoch herrscht Unsicherheit darüber, wie man denn nun seinen Leib behandeln muss, um ewiges Leben schon hier auf Erden zu erhalten.

Die Ernährung muss vor allem die benötigten Nährstoffe enthalten und satt machen. Fett, Zucker, Zusatzstoffe, aber auch Getreide und tierische Produkte sollen dennoch fehlen. Markenzeichen ist oft der Preis der Nahrung, ganz so, als ob dies eine Garantie für die Wirkung sei. Die Qualität lässt trotzdem zu wünschen übrig. Nur sehr selten berichtet man darüber, wie sehr z.B. Chiasamen und Quinola mit Umweltgiften belastet sind [1]. Kalif. Framer Market

Auf Genuss und Freude am Essen, welches man früher in der Gemeinschaft aufnahm, wird in Amerika verzichtet. Dass die Familie zum Essen zusammenkommt, das gibt es an Thanksgiving in Amerika; dem Land, wo man sich selbst um die gesunde Nahrung der Haustiere Sorgen macht.

Auch der Hund soll ernährungsbewusst fressen. In kalifornischen Restaurants gehört eine Speisekarte für Fifi zum guten Ton. Man bedankt sich vielmals bei dem Hund, wenn dieser das ihm auf einem Teller gereichte Essen auffrisst.

Vergessen sind die Menschen, die nichts zu essen haben; die versuchen, irgendetwas auf den Teller zu bekommen. Im übersättigten Kalifornien ist man allerdings entsetzt, wenn in Süd-Korea Hunde auf der Speisekarte stehen. Wahrscheinlich ist es nicht das einzige Land, das pro Jahr 2,5 Millionen Hunde und Katzen als Nahrungsmittel verarbeitet.

Wir kennen Korea als den Produzenten von Samsung, Hyandai, Kia, LG, Sk und Daewoo. Wie kann so ein Land Hunde in verlausten, engen Käfigen halten? Von Geburt an kennen diese Tiere nichts anderes als Schmerz. Vor ihren Augen werden ihre Leidensgenossen erhängt, geschlagen, sie bekommen ihre Kehlen durchgeschnitten und werden oft noch lebend verbrannt oder in heißes Wasser geworfen.

Der Mythos, je mehr der Hund leide, desto besser schmecke sein Fleisch, steigert die Phantasie der Schlächter, die Tiere zu quälen. Katzen müssen für ein Gesundheitselixier immer lebend gekocht werden.Bernhard

Jedes Tier kann so enden. Selbst Jindos, eine besondere und unter Artenschutz stehende Hunderasse, die als Nationaler Schatz gilt, werden nicht verschont. Viele Besitzer haben auf diese Weise schon ihren Hund verloren. Sie wissen, wo ihr geliebter Begleiter gelandet ist. Der Endverbraucher hat keine Ahnung, welches Tier er konsumiert. Es war vielleicht der Hund des Nachbarn.

Ein anderes Problem besteht für die Leute, die in Korea neben einer sehr unsanitären Hundefarm leben. Das Wasser ist verschmutzt und ein Gestank liegt in der Luft. Das Zitat von Mahatma Gandhi: „Die Größe einer Nation und sein moralischer Fortschritt wird danach beurteilt, wie sie ihre Tiere behandeln“, kommt Protestlern auch nicht zugute. Die Farmen überschatten das Leben aller Menschen. Kinder werden unbewusst zu Zeugen der Grausamkeiten; denn manchmal werden die Hunde gleich neben einer Schule gehalten.

Die Hauptfrage bleibt, wie gesund es ist, sich mit Fleisch von diesen Hunden zu ernähren, die mit meist verdorbenen, von Parasiten befallenen Essensabfällen gefüttert wurden und zahlreiche Medikamente und Antibiotika verabreicht bekamen.

Das hochtoxische Fleisch beeinträchtigt die Gesundheit der Menschen, was Diabetes und Krebs auslösen kann. Das Nahrungsmittel ist prädestiniert, Lebensmittelvergiftungen beim Endverbraucher hervorzurufen. Es ist zwar eine alte Tradition, Hundefleisch zu konsumieren, trotzdem sollte man damit brechen.

Normalerweise verbindet uns Stolz und Freude, Gebräuche aufrecht zu erhalten. Sie sollten genossen werden von den Menschen, die sich damit identifizieren. Hundefleisch zu essen, erfüllt keines dieser Ansprüche. Es passt nicht zu dem Bild, das wir von Korea haben. Das Gewerbe wird geduldet, unterliegt aber keinen offiziellen Regulierungen, man sollte es auch niemals legalisieren. ???????

Tierschützer aus den USA prangern an, dass führende Mitglieder der Koreanischen-Gesellschaft damit angeben, Hundefleisch zu essen. Damit verharmlost man das Übel, was einen Rückschritt der Kultur bedeutet. In einer modernen, aufgeschlossenen Kultur sollte man keine Hunde oder Katzen verspeisen. In den Philippinen und Thailand ist dies bereits verboten.

Die Hoffnung der Protestler ist es, auch China, Vietnam und Indonesien dazu zu bewegen, mit dem grausamen Töten der Tiere aufzuhören. Das würde nicht nur den Tieren im Land zugute kommen, sondern allen Tieren, die momentan irgendwo auf der Welt unter den inhumanen Bedingungen leiden [2].

Die moderne Küche orientiert sich allerdings mehr, als uns lieb ist, an den alten Gebräuchen. Nicht dass es sich überall um Hundefleisch handelt. Nein, in der Stadt Mexico City können Touristen des City’s Ferstin de Insectos Comestibles (des City-Festes der essbaren Insekten) lange schwarze Insekten, die in Schokolade gehüllt sind, verkosten. Die Würmer sind tot, und wenn man nicht so sehr darauf achtet, was man sich auf der Zunge zergehen lässt, kann man es fast genießen.

Zumindest haben die Lebensmittel der Ureinwohner sehr viel Proteine. Mexico hat die kulinarische Tradition seiner Vorfahren wiederentdeckt. „Wollen sie Fliegen mit ihrem Gericht?“, fragen sie ihre Kunden. Es gibt Honig-Ameisen, die auf einem Schokoladenstückchen liegen, Pizzas, verziert mit gegrillten Grasshüpfern, Brötchen mit Fliegenlarven und Tocos mit „escamoles“. Die Ameiseneier sind eine Delikatesse, die man auch als Mexikanischen Kaviar bezeichnet.

„Wir versuchen, unsere aztekisch-gastronomischen Wurzeln wiederzuentdecken“, sagt Laurencio Lopez Maya, der Besitzer des Restaurants Tlacoyotitlán. Als Delikatesse findet man auf seiner Speisekarte eine besondere Käfersuppe und chinicuile (Maguye Wurm).

Früher aßen die Azteken 92 verschiedene Insekten. Viele von ihnen galten als Delikatesse. „Als Mexikaner zierten wir uns, sie zu essen, aber nun liegen wir im Trend, sie unseren Kunden anzubieten“, sagt Lopez [3].

Viele schauen bei der Nahrung, die als gesund deklariert wird, am besten nicht so sehr hinter die Kulissen. Nicht alles, was wir konsumieren, fördert unser Wohlbefinden. Die Unverträglichkeit kann auch schon bei Rohkost und Vollkornprodukten auftreten. Man muss dazu keinen kulinarischen Trip in ferne Länder unternehmen.  

Auszug aus dem demnächst erscheinenden Buch „Gentopia, das gelobte Land“ von E. Breburda

Anmerkungen:
[1] Urologenblog: „Ich bin Klempner von Beruf“, Ideologischer Eifer. 2.7.2016BookCoverImage
[2] Koreandogs.com, The south Korean dog meat trade. Compassion through action, 2016
[3] Kroth M.: You want flies with that? Sampling the fare at the Mexican capital’s edible insect celebration. Hemisphere, June 2016

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Südkorea beschließt Menschenrechtsbüro zur fatalen Situation in Nordkorea

Während der UN-Sicherheitsrat nach den jüngsten Nuklear-Experimenten der Regierung in Pjöngjang einstimmig Sanktionen gegen die kommunistische Diktatur in Nordkorea beschloss, darunter obligatorische Inspektionen, Verbot von Waffenlieferungen, Ausweisung von Diplomaten, verabschiedete das südkoreanischen Parlament ein Gesetz zur Menschenrechtslage in Nordkorea. DSC00254

Das Gesetz, dem die liberalen Abgeordneten nicht zustimmten, muss nun vom Ministerrat gebilligt werden, damit es in Kraft treten kann. Auf der Grundlage des Gesetzes will die südkoreanische Regierung ein Menschenrechtsbüro schaffen, das die Situation in Nordkorea beobachten und entsprechende Dokumente sammeln und archivieren soll.

Unterdessen fordert die Nichtregierungsorganisation “Christian Solidarity Worldwide” (CSW) ein Verfahren gegen Nordkorea vor dem Internationalen Strafgerichtshof im Hinblick auf die weit verbreiteten Menschenrechtsverstöße im Land. Eine entsprechende Aufforderung hatte vor zwei Jahren bereits die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen ausgesprochen.

Die Kommission dokumentierte in ihrem Bericht die „Schwere, das Ausmaß und die Art der Menschenrechtsverstöße, die es so in der heutigen Welt nirgendwo sonst gibt”. Die in Nordkorea begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit umfassen nach Angaben der UN-Kommission, Ausrottung, Mord, Versklavung, Folter, Haft und Verfolgung auf politischer, religiöser und sexueller Basis sowie Zwangsumsiedelung.

Quelle: Fidesdienst – Bild: Evita Gründler


Israel: Platz 1 bei Forschung/Entwicklung – Deutschland Platz 2 bei Gesamtwertung

Israel gehört zu den innovativsten Ländern weltweit. Das Land kommt im Bloomberg Innovation Index 2016, für den die Wirtschaft von über 200 Ländern in sieben Kategorien verglichen wurde, auf den 11. Gesamtplatz.

Allerdings ist Israel sowohl in der Kategorie „Forschung und Entwicklung“ als auch bei der „Forscherdichte“ weltweit auf Platz 1. Südkorea führt die Gesamtliste des Index an, gefolgt von Deutschland und Schweden.

Quellen: Bloomberg Business, israel. Botschaft