„Es ist ein heilsamer und frommer Gedanke, für die Verstorbenen zu beten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Makk 12,43-45:

In jenen Tagen veranstaltete Judas, der Makkabäer, eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Sündopfer darbringe.

Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung. Hätte er nicht erwartet, dass die Gefallenen auferstehen werden, wäre es nämlich überflüssig und sinnlos gewesen, für die Toten zu beten.

Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der für die hinterlegt ist, die in Frömmigkeit sterben. Ein heilsamer und frommer Gedanke! Darum ließ er die Toten entsühnen, damit sie vom Sündenmakel befreit werden.

 


Christus hat sich ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 9,15.24-28:

Brüder! Christus ist der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.  Jesus am Kreuz - Dom St Peter

Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, denn ER ist nicht wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht; sonst hätte ER viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist ER am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen.

Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird ER nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die IHN erwarten.

Foto: Bistum Regensburg

 


„Niemand hat GOTT je geschaut“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 4,7-16:

Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe. P1020947

Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.

Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet. Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben. Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt.

Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott. Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.

 


Christus hat uns durch seinen geopferten Leib einen neuen Weg erschlossen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 9,24-28.10,19-23:

Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, denn ER ist nicht wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht; sonst hätte ER viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist ER am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen. chrkn

Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird ER nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.

Wir haben also die Zuversicht, Brüder, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten. ER hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch.

Da wir einen Hohenpriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist, lasst uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hintreten, das Herz durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn ER, der die Verheißung gegeben hat, ist treu.

 


Das Evangelium: der Grund, auf dem ihr steht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 15,1-8:

Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht. Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen? P1020947

Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.

Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen. Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln. Als letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der „Missgeburt“.

 


Wer GOTT liebt, der hält seine Gebote!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,1-5a:

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. DSC06228

ER ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir IHN erkannt haben. Wer sagt: Ich habe IHN erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Liebe zu Gott wahrhaft vollendet.

 


„Gott hat uns geliebt und seinen Sohn gesandt als Sühne für unsere Sünden“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 4,7-10:

Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch IHN leben.

Nicht darin besteht die Liebe, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß ER uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

 


Der Vater sandte den Sohn als Retter der Welt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 4,7-16:

Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.  cropped-bergatreute-dsc_0868.jpg

Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, daß Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Nicht darin besteht die Liebe, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß ER uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.

Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet. Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: ER hat uns von seinem Geist gegeben.

Wir haben gesehen und bezeugen, daß der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt. Wer bekennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Unser ewiger Hohepriester hat sich geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Hebr 9,24-28.10,19-23:

Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht;  sonst hätte er vielmals seit der Erschaffung der Welt leiden müssen.

Jetzt aber ist er am Ende dieser Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen. 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf das Gericht folgt,  so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird ER nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die IHN erwarten.

Wir haben also die Zuversicht, Brüder, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten.  ER hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch.

Da wir einen Hohenpriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist, lasst uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hintreten, das Herz durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn ER, der die Verheißung gegeben hat, ist treu.


Vom himmlischen Thron in die Krippe hat Christus am Kreuz den Zugang zum Vaterhaus freigemacht

Von Gerhard A. Schäfer

Christus war durch seinen Vater für den Auftrag der stellvertretenden Sühne für die Sünden aller Menschen zutiefst erniedrigt worden: vom himmlischen Thron in eine Krippe, in ein beschwerliches Erdenleben, in den Schmutz der Welt, an das Kreuz und ins Grab.

Nachdem ER ausgerufen hatte: Es ist vollbracht! , wendete sich alles zum Guten:

Auferstehung mit dem Sieg über den Tod, Vermächtnis an die Jüngerschaft und Himmelfahrt. Seine Rückkehr zum Vater kündigt Jesus in Johannes 3 so an: „Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an IHN glauben, das ewige Leben erhalten“ (Joh 3,14 f).

Damit drückt ER aus, dass ER nicht in der Erniedrigung des menschlichen Daseins bleiben, sondern wieder eingesetzt wird in Macht und Herrlichkeit. Und daran sollen wir einmal teilhaben!

Jesus möchte, dass alle, die an ihn und sein Erlösungswerk glauben, einst bei ihm in der himmlischen Herrlichkeit sind.

Ostern ist für Christen das Fenster zur Ewigkeit – und Jesus Christus ist die Tür!  – ER hat den Zugang zum Vaterhaus  freigemacht.