„Es ist ein heiliger und frommer Gedanke, für die Verstorbenen zu beten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Makk 12,43-45:

In jenen Tagen veranstaltete Judas, der Makkabäer, eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Sündopfer darbringe. media-374158-2

Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung. Hätte er nicht erwartet, daß die Gefallenen auferstehen werden, wäre es überflüssig und sinnlos gewesen, für die Verstorbenen zu beten.

Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der für die hinterlegt ist, die in Frömmigkeit sterben. Ein heiliger und frommer Gedanke! Darum ließ er für die Gefallenen das Sühnopfer darbringen, damit sie von ihrer Schuld befreit werden.

 


Der Glaubensheld Judas Makkabäus ordnet Sühnegebete für gefallene Soldaten an

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: AT, 2 Makk 12,43-45:

Er veranstaltete eine Sammlung, an der sich alle beteiligten, und schickte etwa zweitausend Silberdrachmen nach Jerusalem, damit man dort ein Sündopfer darbringe. Damit handelte er sehr schön und edel; denn er dachte an die Auferstehung.  afc127c26a

Hätte er nicht erwartet, daß die Gefallenen auferstehen werden, wäre es überflüssig und sinnlos gewesen, für die  Verstorbenen zu beten. Auch hielt er sich den herrlichen Lohn vor Augen, der für die hinterlegt ist, die in Frömmigkeit sterben.

Es ist ein heiliger und heilsamer Gedanke, für die Verstorbenen zu beten, damit sie von ihren Sünden befreit werden.


Der „leidende Gottesknecht“ aus Jesaja 53, einer messianische Prophetie des AT: „Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm“

ER trug die Sünden vieler und trat für die Schuldigen ein.

ER wurde verachtet und von den Menschen gemieden,
ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut.
Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war ER verachtet;
wir schätzten ihn nicht.
 
Aber ER hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen.
Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt.
Doch ER wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, wegen unserer Sünden zermalmt.
Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.

„Wir hatten uns verirrt wie Schafe“

Wir hatten uns alle verirrt wie Schafe, jeder ging für sich seinen Weg.
Doch der HERR lud auf ihn die Schuld von uns allen.
ER wurde misshandelt und niedergedrückt, aber ER tat seinen Mund nicht auf.
Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt,
und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf.
 
Durch Haft und Gericht wurde ER dahingerafft, doch wen kümmerte sein Geschick?
ER wurde vom Land der Lebenden abgeschnitten
und wegen der Verbrechen seines Volkes zu Tode getroffen.

„Der HERR rettete den, der sein Leben als Sühnopfer hingab“

Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab, bei den Verbrechern seine Ruhestätte,
obwohl ER kein Unrecht tat und kein trügerisches Wort in seinem Mund war.
Doch der HERR fand Gefallen an seinem zerschlagenen Knecht,
der HERR rettete den, der sein Leben als Sühnopfer hingab.
ER wird Nachkommen sehen und lange leben.
Der Plan des HERRN wird durch ihn gelingen.
Nachdem ER so vieles ertrug, erblickt ER das Licht. ER sättigt sich an Erkenntnis.
 
Mein Knecht, der gerechte, macht die Vielen gerecht; ER lädt ihre Schuld auf sich.
Deshalb gebe ich ihm seinen Anteil unter den Großen
und mit den Mächtigen teilt ER die Beute,
weil er sein Leben dem Tod preisgab und sich unter die Verbrecher rechnen ließ.
Denn ER trug die Sünden vieler und trat für die Schuldigen ein.