Indonesien: Vier ermordete Christen bei erneutem Terroranschlag in Sulawesi

Bei einem neuerlichen Terroranschlag auf der indonesischen Insel Sulawesi sind vier Christen ermordet worden. Ein katholischer und drei evangelische Bauern seien von islamischen Dschihadisten in einer Kaffeeplantage im Distrikt Poso in der Provinz Zentralsulawesi mit Schwertern erschlagen worden, berichtete der Pressedienst „Ucanews“.

Die Täter stammten aus der Extremistenmiliz Eastern Indonesia Mujahideen (MIT), erklärte ein Polizeisprecher. Ein Augenzeuge habe einen der Täter anhand eines Fahndungsfotos erkannt.

Bei einem Selbstmordanschlag der MIT vor der Kathedrale von Makassar in Südsulawesi waren am Palmsonntag mindestens 14 Menschen verletzt worden. Im November 2020 ermordeten MIT-Terroristen in Zentralsulawesi eine vierköpfige Christenfamilie und brannten eine Kirche nieder.

Sulawesi ist laut Terrorexperten der Stützpunkt der MIT; ihr Anführer Ali Kalora hat der Terrormiliz „Islamischer Staat“ die Treue geschworen.

Quelle: Radio Vatikan