Schüler lernen spielerisch: Wenn die Wüste zum Garten wird

Bei einem Workshop der israelischen Botschaft haben sich Schüler des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz mit dem “grünen” Israel beschäftigt. Der Workshop fand im Rahmen der 7. International Summerschool (Sommerschule) der Schule statt.

Das FOTO des Carolinums zeigt die jungen Teilnehmer.

In einem fiktiven Rollenspiel verhandelten die Schüler die Errichtung eines Wasserreservoirs in der Wüste Negev und schlüpften dafür in die Rollen verschiedener Interessensvertreter, wie dem jüdischen Nationalfonds (JNF-KKL), der israelischen Regierung, deutscher Geldgeber, Beduinendörfer, eines Kibbutzes und des israelischen Verteidigungsministeriums.

Dabei galt es, die möglichen Konfliktpotentiale in Verhandlungen auszuloten.

So wurden spielerisch zwei Zwecke erfüllt: zum einen erhielten die Schüler Einblicke in die Herausforderungen und Interessensgruppen in Israel. Zum anderen erfuhren sie, wie kompliziert es sein kann, Projekte und Ideen fair zu diskutieren, bei denen nicht alle beteiligten Gruppen die gleichen Interessen teilen.

Die Summerschool wird von Henry Tesch, dem ehem. Kultusminister von Mecklenburg-Vorpommern und ehem. Schuldirektor des Gymnasiums organisiert. In seinen Summerschools und den sonstigen Aktivitäten liegt ihm besonders die Erinnerung an die NS-Judenvernichtung am Herzen.

Die Summerschool findet jährlich statt, wobei regelmäßig israelische Zeitzeugen und Philosophen eingeladen werden. Mehr zur 7. International Summerschool unter www.carolinum.de

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin