Münster: Ladendieb in Mülltonne entdeckt

Polizisten nahmen am Montag (3.6.) einen in einer Mülltonne versteckten Ladendieb fest.

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den 41-jährigen Dieb gegen 16:20 Uhr in einem Supermarkt an der Loddenheide. Der Mann steckte wahllos Kosmetikartikel in eine Tasche und verließ den Laden, ohne zu zahlen.

Der Ladendetektiv sprach den 41-Jährigen an und hielt ihn am Arm. Als der Dieb sich daraufhin losriss und „Ich habe ein Messer“ schrie, ließ der Zeuge ihn los, alarmierte die Polizei und verfolgte den Täter mit Abstand.

Die Beamten fanden den 41-Jährigen mit mutmaßlichem Diebesgut noch in Tatortnähe in einer Mülltonne versteckt. Gegen den Mann ohne festen Wohnsitz lag ein Haftbefehl vor. Die Polizisten nahmen ihn fest.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/4288870?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push


Israel: Messer-Anschlag durch jungen Palästinenser in einem Supermarkt

Ein palästinensischer Jugendlicher hat gestern Morgen (2.8.) in einem Supermarkt in Yavneh im Zentrum Israels einen israelischen Mann mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt.  

Der Angreifer wurde von Passanten gefasst und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Es handelt sich um einen 19-Jährigen aus dem Dorf Yatta im Westjordanland, der Mitarbeiter des Supermarkts war.

Das 43-jährige Opfer, ebenfalls Mitarbeiter im Supermarkt, sortierte Waren in die Regale ein, als der Angreifer ein Messer zog und begann, auf seinen Oberkörper einzustechen.

Es gelang dem Opfer zu fliehen, indem es den Durchgang mit einem Einkaufswagen blockierte. Der Mann erlitt Stichwunden in den Brustkorb, Hals und Kopf und wurde bewusstlos und in Lebensgefahr ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist nach stundenlanger Notoperation mittlerweile stabil. Er befindet sich aber weiterhin in Lebensgefahr.

Israelische Soldaten haben im Elternhaus des Attentäters persönliche Gegenstände beschlagnahmt und Befragungen durchgeführt; sie gehen davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin