Kardinal Woelki würdigt Einsatz der Lebensrechtler und kritisiert den Bluttest

„Werbung für Abtreibung ist kriminell“

Der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, hat allen gedankt, „die für den Schutz des Lebens, insbesondere gerade auch für den Schutz des ungeborenen Lebens eintreten, die beten und opfern, die sich politisch oder wie auch immer für den Lebensschutz engagieren“.

In seiner Predigt am „Fest der Unschuldigen Kinder“ (28. Dezember) im Kölner Dom sagte Woelki:  „Wo sich Menschen zu Herren über Leben und Tod aufwerfen, haben sie den Weg der Menschlichkeit bereits verlassen.“ Das gelte „auch für die Gesellschaft, auch für unseren Staat“.

Christen würden sich „nie damit abfinden, dass in unserem Land von nicht wenigen die tausendfache Abtreibung als die Normalität einer liberalen, humanen und aufgeklärten Gesellschaft ausgegeben“ werde. Menschenwürde und Schutz des Lebens seien „allgemeingültige und unveräußerliche Grundrechte eines jeden Menschen“. Diese zu verteidigen sei daher auch „keine katholische Sonderlehre“.

Ausgehend von dem von König Herodes befohlenen Kindermord in Bethlehem, dessen Opfern die katholische Kirche am „Fest der unschuldigen Kinder“ gedenkt, bemängelte Woelki, dass sich in der unsere heutigen Gesellschaft „ein Bild vom Menschen“ durchgesetzt habe, „in dem Behinderung und Gebrechlichkeit als Schaden – als vermeidbarer Schaden – angesehen“ werde.

In diesem Zusammenhang kritisierte Woelki auch die Aufnahme von Bluttests auf das Down-Syndrom (Trisomie 21) bei Risikoschwangerschaften in den Leistungskatalog der Krankenkassen. Wörtlich sagte der Kardinal: „Wir wissen alle, worauf dieser Bluttest hinaus läuft: ein positives Ergebnis wird in den meisten Fällen das endgültige Lebens-Negativ für Kinder mit Down-Syndrom sein. Ihre gottgewollte Zukunft wird vernichtet“.

In seiner Predigt ging Woelki auch auf den Streit um das „Werbeverbot für Abtreibungen“ (§ 219a StGB) ein. Viele wüssten „augenscheinlich gar nicht mehr, dass Abtreibung weiterhin strafbar ist und der Abbruch einer Schwangerschaft allenfalls nur in Ausnahmefällen und nach einer erfolgten Pflichtberatung straffrei bleibt.“

Sollte künftig im Internet oder anderweitig in offener oder kommerzialisierender Weise für Abtreibungen geworben werden dürfen, käme dies einer weiteren Verharmlosung der Durchführung von Abtreibungen gleich.

Woelki weiter: „Werbung für Abtreibung, liebe Schwestern und Brüder, ist Werbung für einen Straftatbestand – und das ist kriminell! Hier entkriminalisieren zu wollen, bedeutet einen weiteren Dammbruch. Nicht für das Töten ist Werbung angesagt! Angesagt ist Werbung für das Leben! Niemand, habe das Recht, „über menschliches Leben zu verfügen, auch nicht in den ersten 12 Wochen“.

Quelle: ALFA-Newsletter


Regensburg: „Prozession fürs Leben“ am 28.12. gedenkt auch der Flüchtlinge

Am Montag, den 28. Dezember, findet in Regensburg die Prozession für das Leben statt. Anlass ist der Tag der unschuldigen Kinder, an dem daran erinnert wird, dass König Herodes alle männlichen Kinder unter zwei Jahren ermorden ließ, wie das Matthäusevangelium berichtet. 150524_2 Firmung Bischof betet

Beginn der Prozession um 18 Uhr an der Basilika St. Emmeram. Von dort aus führt die Prozession zur Alten Kapelle, wo um 18.30 Uhr Gottesdienst gefeiert wird.

In diesem Jahr soll auf die Not der Flüchtlinge aufmerksam gemacht werden. In diesem Sinne umfasse der Schutz des Lebens das Leben in allen Phasen: von der Zeugung bis hin zum Tod, teilte Stadtdekan Roman Gerl mit.

Das BILD zeigt den Regensburger Dom mit dem betenden Bischof

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Warum setzte das Bistum Köln kein Zeichen für die ungeborenen Kinder?

Pressemeldung der „EUROPÄISCHEN BÜRGERINITIATIVEN zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde“:

Heute werden voraussichtlich mehrere tausend besorgte Bundesbürger in der Kölner Innnenstadt gegen die dramatisch fortschreitende Islamiserung des Abendlandes protestieren. DSC_0568

Das Kölner Domkapitel hat die friedlichen Demonstranten vorverurteilt: Wer gegen den Islam die Stimme erhebt, müsse fremdenfeindlich sein. Deshalb wird die Außenbeleuchtung der Kathedrale während der Kundgebung abgeschaltet.

Die Domherren können mit dieser Sanktion natürlich völlig zur Recht von ihrem demokratischen Recht zur freien Meinungsäußerung Gebrauch machen. In einem Islamischen Staat wäre das nicht möglich gewesen.

Wir fragen uns nun:

Warum wurde am „Tag der unschuldigen Kinder“ (28. Dezember) nicht ebenfalls ein Zeichen gesetzt und der „Dicke Pitter“ geläutet, wie das früher üblich war?

Sind über 100.000 unschuldige Kinder, die jährlich allein in Deutschland im Mutterleib ermordet werden, nicht Grund genug, auf dieses schreiende Unrecht hinzuweisen?

Oder haben die Domverweser inzwischen Ihre Meinung zum Lebensrecht ungeborener Kinder geändert?

gez. Günter Annen, Cestarostraße 2,  D-69469 Weinheim
Telefon: 06201/2909929    Fax: 06201/2909928  E-Mail: info@nachrichten-lebensrecht.de

Ergänzender Hinweis: PEGIDA bekennt sich in seinem 19-Punkte-Positionspapier ausdrücklich zur Aufnahme politisch und religiös Verfolgter sowie von Kriegsflüchtlingen  – und fordert sogar einen besseren Betreuerschlüssel für Asylsuchende: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/05/fakten-statt-vorurteile-das-positionspapier-der-pegida-bewegung/

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Babycaust-Gedenktag am 28. Dezember einführen!

Pressemeldung der „Initiative Nie wieder!“ eV. vom 27.1.2012:

Mit dem heutigen „Holocaust-Gedenktag“ wird weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Am 27. Januar 1945  –  vor 67 Jahren  –  befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ`s Auschwitz, dem größten Vernichtungslager der Nazis. Symbolhaft steht Auschwitz für den millionenfachen Völkermord.

Seit Ende der Verbrecher-Herrschaft der Nazis werden jährlich weltweit etwa 40 Millionen ungeborene Kinder durch Abtreibung ermordet. Diesen Menschen wird das Lebensrecht bereits vor ihrer Geburt willkürlich abgesprochen. Viele vermeintliche Rechtsfertigungsgründe haben sich in unserer konsumorientierten, dekadenten Gesellschaft manifestiert, die diesen Massenmord an den Schwächsten und Wehrlosesten, den Babycaust an den Ungeborenen, als Befreiung und nicht als ein Verbrechen weitgehenst toleriert.

In Erinnerung daran schlägt die „Initiative Nie Wieder!“ vor, den 28.Dezember (liturgischer Tag der Unschuldigen Kinder zu Bethlehem) als Gedenktag für die weltweite massenhafte Vernichtung ungeborener Kinder einzurichten. Obwohl die zahlenmäßige Dimension der heutigen „Vernichtungsmaschinerie“ eine größere ist, könnte dieser Gedenktag in Anlehnung an den HOLOCAUST als BABYCAUST-Gedenktag eingeführt werden.
Damals Unrecht – heute ebenfalls Unrecht!!

Demokratische Regierungen werden nicht glaubhafter, wenn sie die Verbrechen der Vergangenheit (z.B. die der Nazi`s) anprangern und in Erinnerung halten, aber die Verbrechen der Gegenwart (millionenfacher Mord an den Ungeborenen) dulden und gesellschaftsfähig machen.
Wenn Politiker so verfehlt handeln, haben sie nicht wirklich etwas aus der Geschichte gelernt!

Initiative Nie Wieder!, Günter Annen