CDL veranstaltet Tagung am 13. 11. in Melle mit der CDU-Parlamentarierin Sylvia Pantel

Der Landesverband Niedersachsen der CDL (Christdemokraten für das Leben) lädt alle Interessierten zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in Melle bei Osnabrück ein:

Rednerin: Sylvia Pantel, konservative CDU-Bundestagsabgeordnete (siehe Foto)

Datum: Dienstag, 13. November, 19 Uhr

Ort: Hotel Bayrischer Hof in 49324 Melle, Bahnhofstr. 14

Thema: Plädoyer für eine zukunftsorientierte bürgerliche Familienpolitik

Dabei geht es um die Frage, wie eine eigenständige CDU-Familienpolitik aussieht, die sich auf der Basis bewährter christdemokratischer Werte als zukunftstauglich erweist.

Der Eintritt ist frei, auch Gäste außerhalb der CDL sind willkommen.

Eine Anmeldung beim CDL-Landesvorsitzenden Hinrich Rohbohm wird erbeten: rohbohm@gmx.de


Kardinal Burke leistet theologischen Widerstand gegenüber Papst Franziskus

Die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ berichtet von  einer Art Rebellion, die sich in der katholischen Kirche gegen Franziskus abzeichnet. Einen Höhepunkt erlebte diese „Franziskus-muss-weg“-Bewegung vor einer Woche im römischen Tagungszentrum „The Church Village“. 

Etwa 400 besorgte Katholiken waren gekommen, unter ihnen auch die beiden bei überzeugten Katholiken als Helden geltenden Kardinäle Walter Brandmüller und Leo R. Burke (siehe Foto).

Zu einem Höhepunkt kam die Veranstaltung, als Kardinal Burke das Wort erhob. Guido Horts schildert in der „Tagespost“ was dann geschah:

„Kardinal Burke legte in seinem Vortrag über die Korrektur eines Papstes, der seine Vollmacht missbraucht habe, dar, dass man diesem keinen Prozess machen könne, aber die Situation entsprechend des Naturrechts, des Evangeliums und der kanonischen Tradition in zwei Schritten bereinigen müsse.

Als er vom ersten Schritt, der an den römischen Papst direkt gerichteten Aufforderung, den Fehler zu korrigieren, zum zweiten Schritt, der öffentlichen Verurteilung der päpstlichen Häresie, überleitete, explodierte der mit den Händen zu greifende Unmut… Nach einer Pause fuhr Burke fort und zitierte schließlich den heiligen Paulus: Und wenn wir selbst oder ein Engel vom Himmel etwas anderes als das verkünden würden, was euch verkündet worden ist, „anathema sit“.   –  Tobender Applaus.“

„Anathema sit“ heißt so viel wie: Papst Franziskus soll aus der Kirche ausgeschlossen werden.

Das dürfte es in der katholischen Kirche schon lange nicht mehr gegeben haben, dass ein Kardinal der Kirche, der zudem bei den einflussreichen US-Katholiken in sehr hohem Ansehen steht, im Schatten des Petersdoms dazu auffordert, den Papst wegen seiner Irrlehren aus der Kirche auszuschließen.

Keiner hat der katholischen Kirche und damit dem christlich-jüdischen Abendland durch sein unüberlegtes, teilweise tatsächlich den Glauben verratendes Agieren seit dem Zweiten Vatikanum solchen Schaden zugefügt wie Franziskus.

Quelle und vollständiger Artikel von Dr. David Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2018/04/15/franziskus-muss-weg-kardinaele-fordern-den-papst-aus-der-kirche-auszuschliessen/


Regensburg: Tagung und Ausstellung zum 800-jährigen Bestehen des Dominikanerordens

Bericht zur Tagung „Mehr als Schwarz & Weiß“:

Regensburg als unerschöpflicher Ort des Miteinanders von Glaube und Kultur war – einmal mehr! – besonders während der Tagung „Mehr als Schwarz & Weiß“ zu erfahren, die am 18. Juni dort in der Minoritenkirche stattgefunden hat. GT2B5417

Die Tagung war eingebettet in die zentrale Ausstellung anlässlich des 800-jährigen Bestehens des Dominikanerordens, die derzeit in der Dominikanerkirche St. Blasius zu besuchen ist. Die Ausstellung ist deutschlandweit zentral.

BILD: Teilnehmer der Tagung zur Dominikanergeschichte

Veranstalter der Tagung waren das Akademische Forum Albertus magnus in Regensburg sowie die Katholische Akademie in Bayern.

Prof. Dr. Sigmund Bonk, Direktor der Akademischen Forums, nannte die Kooperation mit der Katholischen Akademie in München „Freude und Auszeichnung zugleich“. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer fungierte als Schirmherr der Tagung, wie er auch Schirmherr der Ausstellung ist.

Vom Sinn der „Biblia pauperum“ 

Außerdem hielt er den ersten Vortrag der auch in ihrer Zusammenstellung einmaligen Tagung.

„Biblia pauperum – Bibel der armen Bettelmönche?“   – so lautete dazu das Thema, wobei der Regensburger Oberhirte über die typologische Schriftauslegung als Predigtgrundlage im Ringen mit den Katharern sprach. Dabei wies er die Vorstellung von der Biblia pauperum („Bibel der Armen“) als gemalte Bibel zurück, die für Menschen gemacht wäre, die nicht lesen können. Vielmehr stellte der Bischof Auszüge aus einer bebilderten Heiligen Schrift vor, die das Alte Testament und das Neue Testament miteinander verknüpfen. polskaweb

Gnostisch inspirierte bzw. sektiererische Bewegungen des Hochmittelalters in Südfrankreich, gegen welche die Dominikaner Seelsorge betrieben und predigten, hatten die Schriften des Alten Bundes hingegen ausgeschlossen, vor allem die Katharer.

Ob nun die „Biblia pauperum“ die Bibel der (armen) Bettelmönche – darunter insbesondere Dominikaner und Franziskaner – meinte, wäre nun wohl nicht uneingeschränkt zu bejahen. Allerdings sei die These Alfred Weckwerths nicht auszuschließen, der annimmt, dass die Biblia pauperum ihre Entstehung der Bekämpfung der Katharer sowie weiterer sektiererischer Gruppen verdankt.

Bedeutung der SchöpfungstheologieborMedia1847901

Dabei sei man schließlich, so Bischof Dr. Voderholzer, auf der richtigen Fährte, um die Inhalte zu bezeichnen, die die ersten Predigten des Dominikus bzw. der Dominikaner prägten. Von hier aus spannte der Bischof den theologisch einsichtigen Bogen zur Bedeutung der Schöpfung sowie der Schöpfungstheologie, wie im Anfang des Buches Genesis grundgelegt, bei den Dominikanern.v

Deren Albertus magnus, von 1260 bis 1262 Bischof von Regensburg, hatte sich der Beschreibung der Schöpfung durch die Naturbetrachtung verschrieben. Thomas von Aquin mit einem Epitheton zu versehen hätte nahegelegt, ihn „Thomas vom Schöpfer“ – Thomas a Creatore – zu nennen.

Prof. Dr. Hans-Christoph Dittscheid vermittelte in der Folge zentrale Einsichten zur Bettelordens-Architektur der Gotik in Regensburg – anhand der Minoritenkirche St. Salvator (wo das Symposium tagte) und anhand der Dominikanerkirche St. Blasius, deren beide Westfassaden, miteinander verglichen, die Bauten als „geschwisterlich“ erschienen ließen.

Zur Architektur der Bettelorden: „Gebaute Armut“

Diese Bauwerke seien nicht dazu angetan, um am Wetteifern um den höchsten Turm in Regensburg teilzunehmen. Bemerkenswert in beiden Bauten außerdem die Zitate aus der französischen Kathedral-Architektur, die demnach aus Reims und Chartres „abgerufen“ worden sind. Prof. Dittscheid sprach beeindruckend von „gebauter Armut“, um Regensburgs Bettelordensarchitektur zu charakterisieren.

Weitere Themen waren das „Ketzerproblem“ in der frühen Geschichte des Dominikanerordens (Prof. Dr. Jörg Oberste, Regensburg), die Dominikaner in Auseinandersetzung mit Judentum, Islam und anderen Kulturen (P. Elias H. Füllenbach OP, Köln), die Auseinandersetzung der Dominikaner mit der Reformation („Vom Theologenstreit zum Überlebenskampf“, Prof. Dr. Klaus Unterburger, Regensburg), der Auftrag des Dominikanerordens heute (P. Thomas G. Brogl OP, Provinzial der Dominikaner in Süddeutschland und Österreich, Wien) sowie der liturgische Gesang bei den Dominikanern (Prof. Dr. David Hiley, Regensburg). jesus in der synagoge von nazareth

Prof. Bonk bemerkte über die Tagung in trefflicher Weise, sie sei eine „wunderbare Einheit von Ort und Wort“.

Am Ende ging man – so ein Wort Bischof Voderholzers – „vom Wort zur Tat“ und feierte die Vesper in St. Kassian Regensburg. Die Gregorianik sangen Studenten der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg unter der Leitung von Rudolf Fischer.

In seiner Predigt spann Dr. Voderholzer erneut kunstvoll die theologischen Fäden von der Ordensgemeinschaft der Predigerbrüder über die marianische Spiritualität sowie überhaupt mariologische Zusammenhänge hin nach St. Kassian, wo an der Nord- und an der Südinnenwand ein „einzigartiges mariologisches Programm“ zu betrachten ist, und zwar im Rückgriff auf typologische Zusammenhänge Mariens im Alten und im Neuen Testament.

Immerhin eignet dem Predigerorden selbst ein „starkes mariologisches Moment“, wusste der Bischof, der auf Rosenkranz, Schutzmantelmotiv und die tiefe Verehrung des Ave Maria sowie des Salve Regina verwies. Außerdem hatte Papst Pius V. (1566 – 72), der ursprünglich ein Dominikaner war, den Angelus (Engel-des-HERRN-Gebet) eingeführt.

Bei diesen Ausführungen in der Predigt ging es leitmotivisch um Schönheit und Wahrheit. So drückte der Regensburger Oberhirte abschließend den Teilnehmern der Tagung gegenüber den Wunsch aus: „Mögen Sie von diesem Tag eine Resonanz in Sachen Heiligkeit und Schönheit mitnehmen.“

Text sowie Foto 1 und 3: Bistum Regensburg


Augsburg: Familienbund über kinderreiche Familien: „Vom Aussterben bedroht?“

Der katholische Familienbund im Bistum Augsburg lädt ein zu einer Veranstaltung mit Ulrich Fürst über das Thema „Kinderreiche Familien – Exoten, vom Aussterben bedroht?“

am    Mittwoch, 25. November 2015
um    19 Uhr
im    Haus St. Ulrich, Kappelberg 1 in 86150 Augsburg.

Papstsekretär Georg Gänswein, Sängerin Maite Kelly und Nachwuchspolitiker Nathanael Liminski haben (mindestens) eines gemeinsam – eine frohe und dankbare Erinnerung an ihre Kindheit in einer Großfamilie. Wer mit zwei, drei oder wie diese Prominenten mit vier bzw. gar neun Geschwistern aufgewachsen ist, weiß von dem Reichtum einer XXL-Familie zu erzählen.

Doch was vor ein, zwei Generationen noch gang und gäbe war, ist heute eine Seltenheit: Nur noch jede siebte Familie – 15 Prozent – ist »kinderreich«, hat also mindestens drei Kinder, und in weniger als einem Prozent der Familien leben fünf oder mehr Kinder.

Woran liegt das? Welche Rolle spielt dabei die systematische Benachteiligung der Familie durch die Politik? Fakt ist, dass jede 4. kinderreiche Familie in Deutschland als armutsgefährdet gilt. Die Kinderreichen werden somit zu »Bittstellern« degradiert. Und 80 Prozent der kinderreichen Familien in Deutschland glauben, dass man sie für mehr oder weniger asozial hält.

Dabei sind es Experten zufolge doch gerade diese Familien, die den chronischen Kindermangel in Deutschland etwas abmildern. Hier wachsen zukünftige Leistungsträger heran, die unsere Wirtschaft, unsere sozialen Sicherungssysteme, unser Wohlstand braucht.

Ulrich Fürst widmet sich wichtigen Fragen rund um kinderreiche Familien. Der Referent ist sowohl im Familienbund als auch im Verband kinderreicher Familien engagiert. Als fünffacher Vater hat er uns aber auch aus eigener Erfahrung heraus viel zu berichten. Anschließend steht er für Rückfragen und Diskussion zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg, Kappelberg 1 | 86150 Augsburg
Tel. 0821 3166-8851 oder -8852 | Fax 0821 3166-8859
E-Mail: familienbund@bistum-augsburg.de
www.familienbund.bistum-augsburg.de

Foto: Dr. Edith Breburda

 


Tagung über das historische „Augsburger Wunderzeichenbuch“ am 6. März 2014

Die Staats- und Stadtbibliothek Augsburg und der Kölner TASCHEN-Verlag laden in Zusammenarbeit mit der Initiative Staats- und Stadtbibliothek Augsburg eV. ein zu einer Tagung über das sog. „Augsburger Wunderzeichenbuch“: 

Ein Prunkstück aus dem goldenen Zeitalter der Stadt sowie weitere Schätze zur Augsburger Überlieferung von „Wunderzeichen“.

DATUM: Donnerstag, 6. März 2014 um 18.30 Uhr
ORT: Rokoko-Saal der Regierung von Schwaben, Fronhof 10 in 86152 Augsburg

Um Anmeldung wird gebeten: sekretariat@susb-augsburg.de  oder Tel.: 0821/71013-2738 

Erst vor wenigen Jahren wurde eine einzigartige Bilderhandschrift wiederentdeckt, die um 1550 in der Reichstadt Augsburg entstand.

Es handelt sich um ein sogenanntes „Wunderzeichenbuch“, in dem Ereignisse, die den Zeitgenossen im 16. Jahrhundert zugleich wundersam wie furchterregend erschienen, gezeigt werden:

Himmelserscheinungen und seltene Sternenkonstellationen werden ebenso anschaulich und fesselnd dargestellt wie Naturkatastrophen und biblische Szenen vom Alten Testament bis hin zur Apokalypse.

Durch die Faksimile-Ausgabe kehrt das Renaissance-Manuskript zurück in seine Heimatstadt, wo es anlässlich der Präsentation zusammen mit herausragenden Objekten wie Chroniken, Flugblättern und Flugschriften aus den Beständen der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg gezeigt werden wird.

Der Bayerische Rundfunk hat am 6. Februar in der Sendung Capriccio über das Wunderzeichenbuch berichtet. Den Beitrag finden Sie in der Mediathek des BR: Wunderzeichenbuch

PROGRAMM:

Das Wunderzeichenbuch und die Staats- und Stadtbibliothek Augsburg
Bibliotheksdirektor Dr. Reinhard Laube

Zur Faksimile-Ausgabe des Wunderzeichenbuchs
Dr. Petra Lamers-Schütze (TASCHEN-Verlag. Köln)

Das Wunderzeichenbuch: Eine Staunenswerte Neuentdeckung der Buchmalerei um 1550
Dr. Joshua P. Waterman (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg)

Das Wunderzeichenbuch und die Augsburger Überlieferung
Dr. Helmut Zäh (Vorsitzender der Initiative Staats- und Stadtbibliothek Augsburg e.V.)

Quelle: http://www.susb-augsburg.de/index.php?id=117