Bacha-Bazi in Afghanistan: Minderjährige Jungen entführt und sexuell versklavt

In Afghanistan üben Menschenrechtler seit Jahren Druck auf die Regierungsbehörden aus, damit diese weitere Strafmaßnahmen für die Verantwortlichen des Handels mit den sog. Bacha-Bazi auf den Weg bringen.

Diese Praxis geht auf die sexuelle Versklavung von männlichen Kindern und Jugendlichen zurück, die von Kriegsherren, Militärs und Polizeibeamten, aber auch von Politikern und anderen einflussreichen oder wohlhabenden Personen ausgeübt wird.

Kinder im Alter von 10 bis 18 Jahren müssen als Frauen verkleidet auf den Festen unter Männern tanzen oder sexuelle „Dienste“ leisten. “Bacha-Bazi“ bedeutet in Farsi: Spiel mit den Kindern.

Die radikal-islamischen Taliban benutzen bei ihrem Kampf gegen die Regierung die Bacha-Bazi-Jungen auch als Spione in den Reihen der Sicherheitskräfte.

“In unserem neuen Strafrecht ist ein ganzes Kapitel dieser kriminellen Praxis gewidmet”, heißt es in einer Verlautbarung des afghanischen Ministerrates. “Das Strafrecht soll noch diesen Monat in Kraft treten und wird ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung dieser schrecklichen Praxis sein”.

Quelle: Fidesdienst


Afghanistan: Frau wg. Einkaufen ermordet

Ein selbständiger Einkauf ohne Ehemann als Begleitung kann in einem islamischen Land tödlich sein, wie Medien berichten. In Afghanistan soll dies zum Tod einer Frau geführt haben. IGFM_Scharia

Eine 30-Jährige war in einem Dorf in der Provinz Sar-i Pul alleine auf einen Markt gegangen, um Lebensmittel einzukaufen. Eine Gruppe von Taliban-Milizionären soll darauf hin die Frau umringt und zur Rede gestellt haben.

Es soll dann zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen der Frau und den Islamisten gekommen sein. In dessen Folge soll einer der Männer ein Bajonett genommen und damit die Frau einfach enthauptet haben.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/0022727-Afghanistan-Taliban-enthauptet-Frau-weil-sie-alleine-einkaufen-ging


Pakistan: Drei Christen von radikal-islamischen Taliban-Terroristen erschossen

Vier Taliban-Täter griffen am Freitagmorgen (2.9.) um 5.30 Uhr die “Christian Colony” in der Stadt Peshawar im Norden Pakistans an.

Der katholische Familienvater Samuel Masih und zwei protestantische Christen kamen dabei ums Leben, private Sicherheitsbeamte wurden verletzt: Dies berichtet der Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Michael, Pfr. Yunis Riaz. Bei einem nachfolgenden Schusswechsel wurden auch zwei Soldaten und ein Polizeibeamter verletzt, während die vier Kämpfer starben. Bild-Asia-Bibi-asianews-300x200

Der seit fünf Jahren in der Gemeinde in Peshawar tätige Pfarrer Riaz beschreibt die Situation wie folgt:

“Die vier Kämpfer hatten sich außerhalb der Kolonie aufgestellt. Sie warteten, bis das Tor aufging und Samuel herauskam, der zur Arbeit gehen wollte. Dann feuerten sie mehrere Schüsse ab, ermordeten Samuel und drangen in die Kolonie ein. Bei der Schießerei wurden zwei unserer Sicherheitsbeamten verletzt. Doch sie konnten Alarm auslösen und Verstärkung anfordern.

Die gerufenen Soldaten eröffneten sodann das Feuer. Dabei wurden zunächst zwei Kämpfer getötet, während sich die beiden anderen in die Luft sprengten, wobei die Wohnung verwüstet hatte, in der sie sich versteckt hielten. Es gab aber keine weiteren Opfer”.

“Als ich am Tatort ankam, traf ich dort auf verängstigte Menschen“, so der katholische Geistliche weiter, „und nun trauern wir um Samuel aus unserer Gemeinde. In der Kolonie leben rund dreißig christliche Familien, davon zehn katholische. Es sind einfache Leute und die meisten arbeiten für Reinigungsfirmen in öffentlichen Gebäuden.“

Quelle: Fidesdienst


Terroranschlag der Taliban in Pakistan war vor allem gegen Christen gerichtet

Von Felizitas Küble

Die islamische Taliban-Terrormiliz „Jamaat ul-Ahrar“ hat sich zu einem massenmörderischen Anschlag im pakistanischen Lahore (unweit der Grenze zu Indien) bekannt, bei dem bislang 72 Tote und weit über 300 Verletzte zu beklagen sind.

Das Selbstmord-Attentat geschah in der Nähe eines Spielplatzes, auf dem viele Familien das Osterfest mit Picknick feierten. Tatverdächtig für das Verbrechen ist ein muslimischer Lehrer.4077304320

Wie die „Huffington-Post“ berichtet, erklärte Polizeisprecher Mohammed Usman, die meisten Opfer seien Frauen und Kinder  – und Christen, denn der Park sei „voll gewesen mit christlichen Familien, die Ostern feierten“.

Die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ titelt: „Dutzende Tote bei Taliban-Anschlag gegen Christen“:

Ehsanullah Ehsan, ein Sprecher jener pakistanischen Talibangruppe, erkärte telefonisch gegenüber der Nachrichtenagentur AP:  „Wir haben das Attentat von Lahore begangen, weil Christen unser Ziel sind.“  –  Seine Gruppe plane weitere Anschläge, auch gegen Schulen und Universitäten.

Unter den 190 Millionen Einwohnern Pakistans befinden sich ca. 2,5 Millionen Christen. Bereits im März 2015 wurden 17 Christen bei einem Anschlag auf zwei Kirchen in Lahore ermordet. 2013 starben in Peschawar mehr als 100 Gläubige bei einem islamischen Angriff auf ein christliches Gotteshaus.  

Die Bundesregierung erklärte zu dem jüngsten Massenmord: „Dieser abscheuliche Anschlag gegen Familien in einem belebten Park zeigt, dass sich Terrorismus in seinem mörderischen Wahn gegen alle Menschen gleichermaßen richtet  –  gleich ob Mann oder Frau, jung oder alt, gleich welchen Glaubens und welcher Hautfarbe.“

Warum betont die Sprecherin des Auswärtigen Amtes „gleich welchen Glaubens„, obwohl der Anschlag sich offenbar gezielt in erster Linie gegen Christen richtete?! Oder soll genau dieser Sachverhalt unter den Tisch fallen – und wenn ja: warum wohl?!


Islamismus in Pakistan: Unionsfraktion kondoliert Angehörigen der ermordeten Kinder

Bei dem Taliban-Überfall auf eine Schule in der pakistanischen Stadt Peschawar am Dienstag sind mindestens 84 Kinder ermordet worden.

Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto):

Foto: Markus Hammes

Foto: Markus Hammes

„Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion spricht den Eltern und Angehörigen der getöteten Kinder ihr tief empfundenes Beileid und ihre Anteilnahme aus. Dieser feige terroristische Anschlag auf unschuldige Kinder zeigt, dass es Menschen gibt, denen in ihrer ideologischen Unversöhnlichkeit selbst das Leben der Unschuldigsten nichts wert ist.

Das Verbrechen führt der Weltgemeinschaft vor Augen, dass wir auch weiterhin gemeinsam gegen den internationalen Terrorismus als das Grundübel unserer Zeit kämpfen müssen. Wir dürfen nicht zulassen, dass gewaltbereite Fundamentalisten eine friedliche Entwicklung in Pakistan und in anderen Teilen der Welt zu verhindern suchen.

Deshalb ist es so wichtig, dass Deutschland sich weiterhin mit 850 Soldaten in Afghanistan engagiert und damit einen Beitrag zur Stabilisierung der gesamten Region leistet. Die Taliban dürfen in Afghanistan nicht wieder die Oberhand gewinnen, das mahnt uns der Anschlag auf die Schule in Peschawar.

Die westliche Gemeinschaft hat im Irak den Fehler begangen, ohne Stabilisierungsmaßnahmen aus dem Land abzuziehen. Das Aufkommen des sogenannten ‚Islamischen Staates‘ ist ein Ergebnis dieses Versäumnisses. Ein solcher Fehler darf in Afghanistan nicht erneut begangen werden.

Deshalb ist es richtig, dass nach dem Ende der ISAF-Mission das Anschlussmandat ‚Resolute Support‘ folgt, das in der laufenden Sitzungswoche im Deutschen Bundestag beschlossen wird.“


Oberstarzt Dr. Reinhard Erös über die ungewisse Zukunft Afghanistans

Von Michael Leh

Der Afghanistan-Experte Dr. Reinhard Erös rechnet eher nicht mit einem Bürgerkrieg in Afghanistan nach dem Abzug von Nato-Truppen. Doch sei alles möglich – vom Bürgerkrieg oder einem kriminellen „Narko-Staat“, der sich über Drogenhandel und Korruption finanziere, bis zu einem halbwegs stabilen, stark islamisch geprägten föderalen Staatsgebilde. 

FOTO: Dr. Reinhard Erös im Münchner Presseclub Leh - Foto Dr.Erös im Münchner Presseclub

Die Kampfhandlungen würden in jedem Falle weitergehen, erklärte Erös in  einem Vortrag in der Berliner Humboldt-Universität. Auch blieben die Amerikaner weiter präsent. Es werde stets nur vom Rückzug von „Kampftruppen“ gesprochen. Dazu rechneten die Militärs jedoch zum Beispiel weder Drohnen, Jagdbomber, Kampfhubschrauber oder Artillerie.

Oberstarzt a.D. Reinhard Erös ist einer der besten deutschen Afghanistan-Kenner. Bereits in den 80-iger Jahren hatte er als beurlaubter Bundeswehrarzt den afghanischen Mudschaheddin im Kampf gegen die sowjetischen Besatzer beigestanden.

Erklärungen zum Afghanistan-Abzug gleichen jenen der Sowjets 1989

Was die Bundesregierung jetzt zum Abzug der Bundeswehr verkünde, sagte Erös, erinnere ihn an die Parolen der Russen bei ihrem Abzug vom Hindukusch im Jahr 1989:

„Wir haben unsere sozialistische Bruderpflicht erfüllt und verlassen heute stolz ein stabiles Afghanistan mit einer von uns gut ausgebildeten Armee, die imstande ist, die Sicherheit des Landes zu gewährleisten.“

Die Realität sei anders gewesen, der Krieg unvermindert weitergegangen, nach ein paar Jahren hätten die Taliban die Macht übernommen.

Schon vor Jahren hatte Erös die Art des amerikanischen Militäreinsatzes in Afghanistan kritisiert: „Die Präsenz amerikanischer Truppen ist massiv kontraproduktiv. Sie ist nicht ein Teil des Problems, sie ist das Problem“, hatte er schon 2009 im Münchner Presseclub erklärt.

Foto Leh - Erös-Augstein-UlrichFOTO: Dr. Erös (links) in Berlin bei einem Streitgespräch mit Jakob Augstein (Mitte) und dem stellv. Chefredakteur der „Zeit“, Bernd Ulrich. Der frühere Fallschirmjägeroffizier Erös hielt Ulrich vor, früher selbst den Wehrdienst verweigert zu haben, während er nun bequem im Sessel sitzend Bücher schreibt wie „Wofür Deutschland Krieg führen darf. Und muss“.

Dabei hatte er besonders auf die hohe Zahl unschuldiger ziviler Opfer bei amerikanischen Militäraktionen gegen (nicht selten nur vermeintliche) Taliban verwiesen. Von ihrem Selbstverständnis her seien amerikanische Kampftruppen keine „Nation builder“, sondern „Warriors“. Für darüber hinausgehende Aufgaben seien sie nicht ausgebildet.

In seinem 2008 erschienenen Buch „Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen“ hatte Erös eine Begebenheit geschildert, die einem heute noch den Atem verschlägt:

Wenige Tage nach dem Terroranschlag vom  9. September 2011 in New York hatte ihn, so Erös, sein alter Freund Commander Zamon – ein Mudschaheddin-Kommandant – unter konspirativen Umständen in Bayern angerufen.

Afghanen wollten Osama bin Laden ausliefern

Zamon habe angeboten, Osama bin Laden, dessen Versteck in den afghanischen Höhlen von Tora Bora man kenne, festzunehmen und an die Deutschen auszuliefern. Und zwar nur an die Deutschen, denn zu den Amerikanern habe man kein Vertrauen mehr.

Diese hätten den Araber Osama bin Laden in den achtziger Jahren unterstützt und 1994 „im Bunde mit ihren wahhabitischen pakistanischen und arabischen Freunden die Taliban in unser Land gebracht“, wird Zamon von Erös zitiert. 

Zamon habe mit der Auslieferung bin Ladens die bereits drohenden amerikanischen Bombardements verhindern wollen. Erös sollte einen Kontakt zur Bundesregierung herstellen, was er seinen Angaben zufolge auch über einen Mittelsmann tat. Im Ergebnis habe die Bundesregierung jedoch gekniffen. Osama bin Laden in deutschen Händen – das sei für die Bundesregierung „too heavy“, zu brisant gewesen.

Am 5. Dezember 2001 begann das schwere Bombardement der Amerikaner. Wie Erös schreibt, erklärte ihm dazu ein alter Afghane:

„Was seid ihr Ausländer doch für Dummköpfe! Ihr wollt einen einzigen Mann in die Hände bekommen. Und dafür bombardiert ihr seid Tagen unsere Dörfer. Wie töricht! Hier in Afghanistan gibt es ein altes Sprichwort: Wenn du eine Maus fangen willst, dann nimm eine Katze und keine Reiterherde!“

Osama bin Laden entkam bekanntlich nach Pakistan, wo ihn 2011 Soldaten eines kleinen US-Kommandos erschossen.

Afghanen sind keine Bedrohung für Deutschland

Dr. Erös gründete die „Kinderhilfe Afghanistan“, nahm 2002 vorzeitig seinen Abschied aus der Bundeswehr und ging nach der Beseitigung des Taliban-Regimes mit seiner Familie in das Land am Hindukusch, wo er 29 Schulen für tausende Kinder baute. Dabei verzichtete er auf jeden militärischen Schutz, da die Präsenz ausländischen Militärs nur Gewalt anzöge.

Seine Vorhaben in Afghanistan bespricht er auf Paschtunisch mit den Afghanen. Da er ihr Vertrauen genießt, hat es noch nie einen Anschlag auf seine Schulen gegeben. Den Spruch des früheren Verteidigungsministers Peter Struck, Deutschland werde auch am Hindukusch verteidigt, nennt Erös „Humbug“.  Deutschland sei noch nie von Afghanen bedroht gewesen.

Übrigens hatten weder Struck noch der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder oder Ex-Außenminister Joschka Fischer selbst Wehrdienst geleistet; Fischer antwortet bis heute nicht einmal auf die Frage, ob er Zivildienst geleistet hat, er nennt dies eine „Privatsache“.

Dramatisch gestiegene Kriminalität

Reinhard Erös hebt hervor, im Unterschied zum radikalen saudiarabischen Wahhabismus und den Salafisten sei der traditionelle afghanische Volksislam „nie expansiv und nie missionarisch, sondern  unpolitisch und tolerant“. Afghanistan sei heute vor allem durch die dramatisch gestiegene  Gewaltkriminalität unsicherer denn je.

Die Bundeswehr bezeichnete Erös in seinem Vortrag an der Humboldt-Universität als Hilfstruppe der Amerikaner „wie die Auxiliartruppen der Römer“.

Auf die Frage, welchen Sinn es habe, wie von der Bundesregierung geplant auch über 2014 hinaus noch 600 bis 800 Bundeswehrsoldaten in dem Land zu belassen, erklärte Dr. Erös, militärisch sei die Anwesenheit der Bundeswehr bedeutungslos. Sie sei völlig auf die Amerikaner angewiesen, da sie nicht einmal über Rettungshubschrauber zur Bergung von Verwundeten verfüge.

Text und Fotos: Michael Leh (Journalist aus Berlin)

HINWEIS auf eine ARD-Sendung am 15. November über die von Dr. Erös gegründete Afghanistan-Kinderhilfe: http://www.ardmediathek.de/mdr-fernsehen/mdr-um-elf/was-wird-aus-afghanistan-nach-dem-truppenabzug?documentId=18125892


Pakistan: Malala Yousafzai – der Name des 16-jährigen mutigen Mädchens ist Symbol

Das pakistanische Mädchen Malala Yousafzai setzte sich bereits im Alter von elf Jahren für die Bildung von Mädchen und gegen die Unterdrückung von Frauen durch die radikal-islamischen Taliban ein und bezahlte dafür beinahe mit ihrem Leben.

Am Weltmädchentag der Vereinten Nationen erklärt die Menschenrechts-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): Foto_(2)

„Malala Yousafzai ist das Symbol für den ungebrochenen Willen der Mädchen und Frauen geworden, die trotz der Schreckensherrschaft der Taliban den Kampf gegen ihre Unterdrückung, für Bildung führen und damit den steinigen Weg für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fortsetzen. Malala musste dafür beinahe mit ihrem jungen Leben bezahlen.

Die heute 16-Jährige ist zum Vorbild für viele Mädchen und Frauen weltweit geworden. Die Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag schlug Malala Yousafzai für die Nominierung für den Friedensnobelpreis 2013 vor. Am Weltmädchentag gebührt ihr wiederholt unsere besondere Aufmerksamkeit.

Bereits im Alter von elf Jahren informierte die Schülerin aus dem pakistanischen Swat-Tal, das 2009 von den Taliban kontrolliert und als deren Rückzugsraum benutzt wurde, die Weltöffentlichkeit mit ihrem BBC-Blog-Tagebuch über die Gewalt der Islamisten. Über 150 Schulen sollen allein im Jahr davor durch sie zerstört worden sein. Sie verbreiteten Angst und Schrecken. Malala aber schwieg nicht.

Bei einem Attentat, zu dem sich die Taliban Medienberichten zufolge und unter Berufung auf die Scharia bekannten, wurde sie lebensgefährlich durch Schüsse in Kopf und Hals verletzt. Das liegt nun ein Jahr zurück. Notoperationen in Peschawar und die Weiterbehandlung in Birmingham retteten dem mutigen Mädchen das Leben.

Malala engagiert sich weiter für die Bildungsteilhabe der Mädchen und damit für eine der wichtigsten Forderungen des seit 2012 nun jährlich stattfindenden internationalen Weltmädchentages der Vereinten Nationen. Bildung ist der Schlüssel für die Verwirklichung des langfristigen Ziels gleicher Chancen für Mädchen wie auch für Jungen, vor allem in islamischen Ländern.“