Deutsche und israelische Ärzte haben in Tansania eine Kinder-Herzklinik aufgebaut

Deutsche und israelische Mediziner befinden sich zurzeit im Rahmen eines Einsatzes der Organisation Save a Child’s Heart in Tansania, wo sie eine Herzklinik aufgebaut haben.

Teams des Wolfson Medical Center in Tel Aviv, des Deutschen Herzzentrums in Berlin und des Jakaya Kikwete Cardiac Institute, Muhimbili in Dar es Salaam untersuchten am ersten Tag ihres Einsatzes nach dem Aufbau der Klinik 18 Kinder mit Verdacht auf Herzkrankheiten, sahen 15 der untersuchten Kinder für eine Katheterisierung vor und erreichten für ein Neugeborenes einen Termin für eine lebensrettende OP in Israel in der kommenden Woche.

Israelis und Deutsche arbeiten dabei Seite an Seite und bilden gleichzeitig 12 tansanische Mediziner aus.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Tansania: Christen verstärkt durch den Islam bedroht – Sieben Kirchen abgebrannt

Brandstifter nutzten Benzin, um sicherzugehen, dass die sieben Kirchen im Nordwesten Tansanias, die sie am 22. und 27. September angriffen, auch wirklich zerstört werden. Ein Pastor sagt, dass Muslime immer wieder Christen im Distrikt Bukoba bedrohen und die Anzahl von Kirchen in dieser Gegend „reduzieren“ wollen. 305fe9127f

Am 22. September steckten Angreifer drei Kirchen in Kashfa in Brand. Fünf Tage später wurden fünf weitere Kirchen angezündet.

Wenigstens sieben Verdächtige wurden im Zusammenhang mit den Brandstiftungen am 22. September festgenommen. Die Behörden hatten eine Belohnung für Hinweise ausgeschrieben, die zur Festnahme von Verdächtigen führen.

Kirchenleiter vermuten, dass die Angriffe mit den Spannungen zusammenhängen, die zwischen Christen und Muslimen bezüglich der Schlachtung von Fleisch herrschen. Muslimische Extremisten in der Region sind der Ansicht, dass Nicht-Muslime keine Tiere schlachten dürfen. Sie versuchen seit geraumer Zeit, Christen dazu zu zwingen, ihr Fleisch nur von Muslimen zu kaufen. Gerade für die armen Christen ist es eine große Belastung, die Extra-Kosten für das Schlachten von Vieh zahlen zu müssen.

Der in Ostafrika zunehmende militante Islam hat sich auch auf dem mehrheitlich christlichen Festland von Tansania ausgebreitet.  Im vergangenen Jahr haben Islamisten Dutzende von Kirchen angegriffen. Gemeindeleiter und auch christliche Ärzte wurden getötet.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.verfolgte-christen.org/aktuell/tansania/


Tansania: Übergriffe und Feindseligkeiten gegen Christen nehmen zu

Wie dem Hilfswerk Open Doors erst jetzt bekannt wurde, ereigneten sich im ostafrikanischen Tansania seit Beginn des Jahres mehrere Übergriffe gegen Christen. weltverfolgungsindex_2014 - Kopie

So stürmten am 18. Februar 2015 mit Steinen und Knüppeln bewaffnete Muslime in den Gottesdienst der „Assemblies of God“-Kirche in der Stadt Mnazimmoja und vertrieben die versammelten Christen. 

Am 9. Januar 2015 wurde eine Kirche in der Stadt Bunyambo im Westen Tansanias zum Ziel eines Brandanschlags. Unbekannte legten gegen 23 Uhr ein Feuer in der örtlichen Kirche der Assemblies of God. Personen wurden nicht verletzt, doch das Gebäude wurde durch das Feuer stark beschädigt.

Die Täter wurden noch nicht ermittelt, die Christen vor Ort vermuten einen Racheakt: Im Dezember 2014 hatte der Wahlerfolg eines Kirchenmitglieds die muslimische Mehrheitsbevölkerung verärgert. Der Bezirksvorsteher Venance Mwamoto versprach, der Kirche Gelder zur Renovierung zukommen zu lassen und nach den Brandstiftern zu fahnden.

Die Übergriffe und Diskriminierung von Christen nehmen seit einiger Zeit zu. Auf dem Open Doors Weltverfolgungsindex hat sich Tansania im Vergleich zum Vorjahr um 16 Ränge verschlechtert und liegt im weltweiten Vergleich aller Länder mit der stärksten Unterdrückung und Verfolgung von Christen mittlerweile auf Platz 33.


Tansania geht gegen Magie, heidnische Praktiken und Albino-Diskriminierung vor

Im ostafrikanischen Tansania ist die Tätigkeit von „Medizinmännern“ künftig verboten. Die Regierung will damit vor allem Menschen ohne Hautfarbe (Albinismus) schützen, deren Körperteile zur Hexerei mißbraucht werden. 305fe9127f

Die heidnischen Medizinmänner mixen aus Blut und Gewebe einen Zaubertrank, der Glück und Reichtum verheiße. Geschäftsleute sollen angeblich Unsummen dafür bezahlen.

In Tansania leben mehr als 33.000 Menschen mit Albinismus. In den vergangenen drei Jahren sind mindestens 70 Personen rituellen Morden oder Verstümmelungen zum Opfer gefallen; nur etwa zehn Täter wurden wegen Mordes verurteilt. Das soll sich jetzt ändern.

Der tansanische Innenminister Mathias Chikawe kündigte eine Kampagne im ganzen Land an, um den heidnischen Medizinmännern das Handwerk zu legen und sie vor Gericht zu stellen. Die tansanische Albinismus-Gesellschaft begrüßte das Berufsverbot.

Auch die Kirchen verurteilen die rituellen Verstümmelungen von Menschen ohne Hautfarbe aufs schärfste. Allerdings sind sie skeptisch, ob das Verbot zum Erfolg führt, denn in der Bevölkerung gebe es eine große Nachfrage nach diesen heidnischen Praktiken.

Selbst führende Politiker nähmen die Dienste der „Medizinmänner“ in Anspruch, sagte Ruhestandspastor Leonard Mtaita, ein früherer Generalsekretär des ökumenischen Christenrates in Tansania. Nach seiner Ansicht ist noch viel Bildungs- und Aufklärungsarbeit nötig.

Von den 41 Millionen Einwohnern Tansanias sind 52 Prozent Christen, 32 Prozent Muslime und 14 Prozent Anhänger heidnischer afrikanischer Naturreligionen. Der Rest sind Hindus und Angehörige anderer religiöser Minderheiten.

Quelle: http://www.idea.de


Ostafrika: Islamisten im Vormarsch gegen Christen

Abseits der Weltöffentlichkeit nimmt auf dem „schwarzen Kontinent“ die Verfolgung von Christen massiv zu. Die Übergriffe der Islamisten gelten insbesondere (noch) christlich geprägten Ländern Ostafrikas.

In Uganda, Kenia und Tansania waren einst Missionare ebenso willkommen wie Bibel-Übersetzer. In den letzten Jahrzehnten wuchs die Zahl der Christen gewaltig an:  76aa47d054

In Kenia bekennen sich über 50 Prozent der Einwohner zum christlichen Glauben  –  1960 waren es gerade mal 17 Prozent. In Uganda besucht heute mehr als die Hälfte der Bevölkerung regelmäßig die Gottesdienste in den Kirchen. In Tansania ist die Zahl der Evangelikalen auf 18 Prozent gestiegen.

Mit dem Aufschwung des Christentums in diesen Ländern hat aber auch der Terror gegen Gläubige zugenommen. Pastoren werden ermordet; Granaten fliegen in Kichen. Jüngst sind bei einer Granatenexplosion vor einem Gotteshaus im tansanischen Arusha, nahe der Grenze zu Kenia, drei Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 36 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer.

Aber auch aus anderen Regionen Afrikas erreichen uns schlimme, aktuelle Nachrichten. So hinterließen abgezogene Al-Kaida-Kämpfer im Norden des westafrikanischen Mali schwere Verwüstungen in christlichen Missionsstationen.

„Al-Kaida-Kämpfer haben vor ihrer Flucht vor den französischen Truppen die Missionsstation und die Bibelschule in Timbuktu vermint“, sagte Paul Velikanov vom Missionswerk „Neues Leben Ghana“ der HMK.

„Da diese heimtückischen Sprengfallen kein Einheimischer beseitigen konnte, wurde die französische Fremdenlegion gerufen. Die Soldaten entschärften drei Sprengminen auf dem Hof vor der Kirche, wo bis zu 150 Kinder zur Kinderspeisung und zum Spielen kommen. Dies hätte zu einer nicht vorstellbaren Katastrophe bei der nächsten Kinderspeisung führen können“.

Quelle: Hilfsaktion Märtyrerkirche eV. (HMK)
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Tansania/Sansibar: Nach dem Mord an einem Priester warnt der kath. Bischof vor islamischem Fanatismus

Nach dem Mord an einem katholischen Priester auf Sansibar am 17. Februar 2013 hat der Bischof von Sansibar, Augustine Ndeliakyama Shao, vor wachsender, religiös motivierter Gewalt auf der zu Tansania gehörenden teilautonomen Insel gewarnt. foto 31.5.2010a - Kopie

Im Gespräch mit dem internationalen kath. Hilfswerk „Kirche in Not“ betonte der Oberhirte von Sansibar: „Die Ideologie, die einige wenige Islamisten auf Sansibar verbreiten, besagt, dass die islamische Mehrheit keine anderen Religionen dulden dürfe“.

Nach den Worten von Bischof Shao haben die Spannungen auf der westafrikanischen Insel in den letzten Monaten Stück für Stück zugenommen. Priester und Bischöfe wurden bedroht.

„Wir sind für diese Fanatiker ein Ziel geworden. Bereits Weihnachten war ein Priester angeschossen worden, jetzt wurde ein anderer meiner Geistlichen erschossen. Ein Scheich, der zur Mäßigung aufgerufen hatte, wurde mit Säure attackiert und liegt nun im Krankenhaus“, so Bischof Shao.

Der ermordete Priester Evarist Mushi wurde am 20. Februar unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt. In allen Diözesen des Landes wurden Messen für den Verstorbenen gelesen und für den Frieden gebetet. 

Bischof Shao rief die Regierung Tansanias zu entschlossenen Handeln auf: „Die Regierung muss die Sicherheit der Bevölkerung garantieren, insbesondere die der Minderheiten. Zu lange hat sie geschwiegen und zugelassen, dass Propaganda und Hass gegen Andersgläubige verbreitet werden. Wir hoffen, dass die internationale Gemeinschaft die Regierungen von Sansibar und Tanganjika drängt, die Gewalt zu stoppen“.

Von einer heiklen Entwicklung auf Sansibar, deren Bevölkerung mehrheitlich muslimischen Glaubens ist, spricht auch Pater Andrzej Halemba, Referent von „Kirche in Not“. 2012 waren mehrere christliche Kirchen verschiedener Konfessionen in Brand gesteckt worden. Auslöser der Gewalt war offenbar die Festnahme von Mitgliedern einer extremistischen Vereinigung, die auf Sansibar einen islamischen Staat sowie die Scharia einführen will.

Pater Halemba: „Die Entwicklung bereitet uns große Sorge. Hier sind offenkundig extreme Kräfte am Werk, die das Land gezielt destabilisieren wollen. Gerade deshalb fördert ‚Kirche in Not‘ aber auch den Dialog zwischen Christen und Muslimen. Die Bischöfe Tansanias wollen ein friedliches Miteinander sichern“.

Quelle: Kath. Hilfswerk „Kirche in Not“


Tansania/Sansibar: Führende Moslems agitieren gegen christliche Gemeinden

Im Gegensatz zur Situation auf dem Festland sind Christen auf der zu Tansania gehörenden Inselgruppe Sansibar eine bedrängte Minderheit unter den überwiegend muslimischen Einwohnern.

Sie werden bei der Registrierung von Gemeinden oder beim Immobilienkauf ebenso benachteiligt wie im Bildungswesen und Arbeitsleben. Aufgrund des wachsenden Einflusses islamischer Extremisten stehen sie zudem im Visier radikaler Gruppen, die eine „Verwestlichung“ der Gesellschaft ablehnen.

Zusätzlich angeheizt wird die Stimmung gegen Christen seit Monaten durch die Hetze muslimischer Geistlicher gegen Kirchen. Das Hilfswerk Open Doors ruft dazu auf, den rund 4000 Christen auf Sansibar im Gebet beizustehen.

Seit Monaten prangern muslimische Vertreter öffentlich eine angebliche christliche „Überflutung“ der Insel an und fordern die „Säuberung“ ihrer Heimat von allen Kirchen. Muslime werden zur Wachsamkeit aufgerufen.

Auch der „Church of God“ in Mbweni soll offenbar ein Ende bereitet werden: Am 31. März 2012 übergab ein Bezirksbevollmächtigter der Gemeinde ein Schreiben. Darin wird sie aufgefordert, Lobpreiszeiten und Gottesdienste einzustellen, da sie sich im Haus des Pastors versammelt. Religiöse Gruppen bzw. Treffen in Privathäusern sind verboten.

Zwar sagte die Gemeinde ihren regulären Gottesdienst am darauffolgenden Sonntag ab, doch sie legte Beschwerde beim Bezirksamt ein. In dem Beschwerdebrief wurde dargelegt, daß es sich bei dem Gebäude nicht um ein Privathaus, sondern um eine Kirche handelt.

In der derselben Nacht beschädigten etwa 20 junge Männer eine Tochtergemeinde der „Church of God“ in Kianga nahe Sansibar-Stadt. Vor wenigen Tagen tauchten Regierungsbeamte während des Gottesdienstes in der „Church of God“ in Mbweni auf und drohten mit Konsequenzen, da die Gemeinde ihre Gottesdienste fortführt.