„Mona kriegt ein Baby“: Abstruse Darstellung, aber Plädoyer für den Triumph des Lebens

Von Christa Meves

Am Samstag, dem 19. August 2017, strahlt der NDR zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr einen Film aus, das besonders Mädchen  –  auch bereits Teenager  –  anzieht: „Mona kriegt ein Baby“.

Der NDR kündet damit eine Thematik an, die für Mädchen aktuell interessant ist; denn die schwangere Mona ist eine 17-jährige Schülerin. Weltweit bekommen in dieser Altersklasse pro Tag (!) rund 20.000 Mädchen ein Kind – hierzulande sind das etwa 18 Teenagergeburten. (1)

Das ist eine Kleingruppe, bei der die Konflikte, die sich zwangsläufig bei dieser Gegebenheit einstellen, so gelöst worden sind wie bei der Familie in diesem Film, im Gegensatz zu einer mindestens doppelt so großen Zahl von Familien, die das Problem durch Abtreibung beseitigen.

Der Film scheint in drastischem Triumph die Entscheidung für das Leben markieren zu wollen; denn zum Schluss wird eine Schulklasse eingeblendet, deren Absolventen ihre Abiturzeugnisse in Empfang nehmen, in Anwesenheit der jungen Mutter Mona als Abiturientin samt ihren Angehörigen, die ein strahlendes halbjähriges Baby auf ihren Armen halten.

Das Ereignis ist – so ließ sich im Filmverlauf lernen – der Sieg dieser jungen Frau gegen Tod und Teufel, gegen die Hilflosigkeit des zeugenden Mitschülers, gegen die entsetzten Eltern, den ablehnenden Bruder, vor allem aber auch gegen die Schulleiterin, die den Zustand von Mona mit einem Schulverweis beantwortet und Mona lediglich mit dem Rat entlassen hatte, ihren Bauch doch mehr zu verhüllen.

Aber Mona inszeniert – nach einem erfolgreichen Protest ihrer inzwischen einsichtig gewordenen Eltern gegen diese schulische Maßnahme – zum Trotz gegen diese Ablehnung und auch des weiteren Umfelds eine phantastische Demonstration:

Umrahmt von zwei getreuen Mitschülerinnen, trägt sie ihren hochgradig vorgewölbten nackten Bauch in sich steigernden Enthüllungen durch die gesamte Großschule hindurch, vorüber an den glotzenden Jungmännern, vorüber an den Peergroups der sie allein gelassenen Mitschülerinnen, vorüber an dem vor Schreck erstarrenden Lehrkörper mit der darin per Schock fast in den Boden versinkenden Frau Direktorin.

BILD: Junge Schwangere in einer Werbung der DM-Drogerien

Ein Triumph der Legitimierung von Schülerschwangerschaft – ohne Zweifel. Gesteigerter Triumph auch des bereits seit Jahrzehnten legitimierten Jugendsex hierzulande? Aber doch erst einmal  –  und wie auch immer abstrus dargestellt  –  Triumph des Lebens und damit doch vielleicht positiver Aufbruch aus einem Jahrzehnte langen verheerenden Trend?

Können wir hoffen, dass sich aus solchen mehr oder weniger übersteigerten Ansätzen doch die Wahrheit herausquält? Das müssen wir nun nach solchen geschmacklosen Filmen dennoch hoffen; denn die Bilanz von 50 Jahren Jugendsex ist grausam negativ.

Doch das wird in keiner Weise verbreitet und den Jugendlichen vermittelt. Deshalb hier einige weitere Fakten: Medizinauskunft 2017 gibt per Internet z.B. heraus:

„Fünf von hundert Teenagern und zehn Prozent der 17-jährigen Mädchen sind mit Chlamydien infiziert. Die Häufigkeit der Infektion steigt mit dem Alter und der Anzahl der Sex-Partner. Folge einer Chlamydieninfektion kann Unfruchtbarkeit sein. ‚Die Zahlen sind alarmierend‘, mahnt die Vorsitzende der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e.V.“ (2) 

Dass hier doch wohl ein Zusammenhang besteht mit dem seit 40-Jahren verheerend abgesunkenen Geburtenschwund fällt anscheinend niemandem auf.

Doch weiter: Jeden Tag sterben in Europa vierzig Frauen an Gebärmutterhalskrebs im Alter zwischen 15 und 44 Jahren – bei einer erhebliche Zahl als Folge von Jugendsex. (3)

Nach Impfungen gegen eine Infektionsgefahr sind bereits in mehreren Fällen schwerste Nebenwirkungen mit chronischen Erkrankungen aufgetreten. Und wer veröffentlicht Zahlen über Nebenwirkungen der so unbekümmert freigegebene „Pille danach“, ja überhaupt der Antibabypille von jeglichem Kindesalter ab?

Wer gibt überhaupt hinreichend bekannt, dass die immer noch unheilbare Geschlechtskrankheit AIDS und damit die Gefahr einer HIV-Infektion hierzulande stetig weiter steigt?

Und wer klärt wenigstens jetzt auf über die Folgen einer 50-jährige Propagierung des Jugendsex mithilfe der Medien  – besonders mit den ständigen Anleitungen zum „Genuss ohne Reue“durch die Sexecke der millionenfach gelesenen Jugendzeitung „Bravo“?

Wie dringlich wäre Aufklärung von Eltern mit Kindern beiderlei Geschlechts über die weiterhin uneinsichtigen Beschönigungen des Geschlechtsverkehrs ab 10, obgleich sich doch eindeutig nun bereits allgemein Gefahren für die körperliche und seelische Gesundheit – besonders bei den jungen Mädchen – ergeben haben?

Und darüber hinaus müsste neu die Notwendigkeit in den Blickpunkt gerückt werden, dass es lohnt, mit dem hohen Pfund Liebe so umzugehen, dass zur rechten Zeit ihre Schönheit und ihre Glücksmöglichkeit erlebbar werden können, ja, dass es Gewinn ist, so lange damit zu warten, bis die Zeit dafür gekommen ist, um zu erfahren, wie groß und heilig Liebe wirklich ist, einschließlich der Sexualität mit dem offenen Tor zur Familienbildung.

Dazu müsste auch eine Aufklärung darüber gehören, dass sich in jedem gesunden Kind ein natürliches Schamgefühl entwickelt, das auf Verhüllung des Körpers aus ist, um ihn davor zu bewahren, sich der Unverschämtheit enthüllter Intimzonen auszuliefern, selbst wenn dergleichen noch so sehr zur Mode geworden ist. Es ist doch ein sinnvoller Schutz, sich das gesunde Gefühl für den Wert angemessener Umhüllungen zu bewahren. Denn dann lässt sich echt menschliche Zartheit und Langzeit-Lebensfreude in diesem Bereich viel eher erreichen.

Fußnoten:
(1) http://www.t-online.de/leben/familie/schwangerschaft/id_16940298/teenagerschwangerschaft-probleme-unterstuetzung-und-statistik.html
(2) http://www.medizinauskunft.de/artikel/liebe/Sex/16_09_chlamydien.php
(3) http://www.arzt-witten.de/HPV-Impfung.htm

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Studie in England: Schulische Sexualkunde führt zu Frühschwangerschaften

Zumindest in Großbritannien führt offenbar mehr Sexualerziehung an Schulen sowie die Bereitstellung der „Pille danach“ zu mehr statt zu weniger Schwangerschaften von Heranwachsenden.

Das berichtet das Internetportal „Christianconcern.com“ unter Berufung auf eine kürzlich veröffentlichte Studie.

Dem Bericht zufolge fanden David Paton von der Nottingham University Business School und Liam Wright von der University of Sheffield heraus, dass in Gebieten, in denen die Regierung die Ausgaben für Sexualerziehung und Geburtenkontrolle gesenkt hatte, auch die Zahl der Teenager-Schwangerschaften erheblich zurückging.

Mehr noch: Je stärker das Budget gekürzt wurde, desto stärker sank auch die Rate der Teenager-Schwangerschaften.

Für ihre im „Journal of Health Economics“ veröffentlichte Studie untersuchten Paton und Wright die Auswirkungen der Budgetkürzungen durch die örtlichen Behörden auf die Bereitstellung der „Pille danach“ sowie das Abhalten der Sexualerziehung an Schulen nach dem Finanzcrash im Jahr 2008. Dabei fanden sie heraus, dass die Schwangerschaftsraten zwischen 2009 und 2014 um 42,6 Prozent sanken. Dies sei der niedrigste Stand seit 1969.

Die Forscher erklären die hohe Rate von Teenager-Schwagerschaften angesichts massiver Sexualerziehung und der Bereitstellung der „Pille danach“ an Schulen damit, dass dadurch mehr Schüler veranlasst würden, früher mit sexuellen Handlungen zu beginnen bzw. solche häufiger auszuüben als ohne die staatlichen Programme.

Quelle: Newsletter der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA)


Nigeria: Erneuter Bomben-Terror durch Boko Haram – Mädchen für Anschläge mißbraucht

Vier Mädchen im Teenageralter haben am vergangenen Mittwochmorgen bei Selbstmordanschlägen im nordöstlichen Bundesstaat Borno sich selbst und zwei Passanten in den Tod gerissen.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, ereigneten sich die Explosionen in Usmannati und Alkunmi, in den Außenbezirken der Stadt Maiduguri, gegen 1.15 Uhr am frühen Morgen.

Nach Angaben der Nigerian Civilian Joint Task Force wurde ein weiterer versuchter Selbstmordanschlag im Dorf Alkali, im Bezirk Muna nahe Maiduguri, vereitelt. Bei dieser Explosion sollen dennoch 16 Menschen verletzt worden sein. Unklar ist noch, ob es sich bei den Opfern um Christen oder Muslime handelt. Bis jetzt hat sich weder Boko Haram zu den Anschlägen bekannt, noch liegt eine offizielle Stellungnahme der nigerianischen Regierung vor.

Die Islamistenmiliz Boko Haram hat schon früher Mädchen dazu missbraucht, Waffen und Sprengstoff für ihre zu befördern. Über 200 Mädchen sind in solchen Einsätzen bisher ums Leben gekommen.

Boko Haram führt seit 2009 einen Terrorfeldzug gegen den nigerianischen Staat, bei dem Schätzungen zufolge bereits bis zu 50.000 Menschen ums Leben gekommen sind.  Die Terrogruppe habe laut IGFM geschworen, im Norden Nigerias eine christenfreie Zone schaffen.

Die Angriffe auf christliche Kirchen, Schulen, Regierungseinrichtungen, aber auch Moscheen moderater Muslime seien alle darauf ausgerichtet, die Nation Nigeria in die Knie zu zwingen und so den Weg für den Traum vom Kalifat zu ebnen. Dazu sei ihnen jedes Mittel recht, auch gefangene minderjährige Mädchen als Selbstmordattentäterinnen einzusetzen.

Trotz aller Fortschritte im Kampf gegen den Terror ist es bis heute nicht gelungen, die Mehrzahl der über 200 Mädchen zu finden, die Boko Haram im April 2014 aus ihrer Schule in Chibok entführte. Am Dienstag gab das nigerianische Militär jedoch bekannt, in Kala-Balge im Osten des Bundesstaates Borno 455 andere Geiseln befreit zu haben.

Weitere Infos: www.igfm.de/nigeria


IS-islamischer Mord an Teenager in Hamburg: „Volkspädagogisches“ Totschweigen des ZDF

Von Dr. David Berger

„Über Einzelfälle berichten wir nicht“. So rechtfertigte das ZDF gleich mehrmals sein Schweigen zu dem brutalen Mord an einem 16-Jährigen in Hamburg. Jetzt zeigt ein Bekennerschreiben des „Islamischen Staats“, dass der Vorfall alles andere als ein Einzelfall war. pressefotoberger11

Über den Mord hatten die „Hamburger Morgenpost“ und als einzige überregionale Zeitung die „Bild“  berichtet: In den späten Stunden des 16. Oktober war der 16-j. Victor von einem „südländisch aussehenden“ Mann brutal hinterrücks erstochen, seine 15-jährige Freundin, die ihn begleitete, in die Alster gestoßen worden. Der Junge überlebte nicht.

Das Entsetzen war daraufhin groß. Nicht nur über das Geschehen, sondern auch das Desinteresse, das geradezu schreiende Schweigen der Politiker und Medien zu dem Vorfall. Kein Besuch Merkels bei der Familie, keine Aufrufe zu Lichterketten aus dem Justiz- oder Innenministerium.

Als ein Gastautor von philosophia-perennis daraufhin beim ZDF anfragte, warum man über den Vorfall nicht berichte, bekam er die bezeichnende Antwort: Über Einzelfälle berichte man nicht.

Noch vor wenigen Tagen hat das ZDF erneut offiziell seine Haltung verteidigt, obwohl inzwischen Insider darauf hingewiesen hatten, dass der „Islamische Staat“ einige Wochen zuvor seine Anhänger in alle Welt dazu aufgerufen hatte, nun vermehrt zu sog. Stabbing-Anschlägen überzugehen. Doch das alles bewirkte beim ZDF keine Bewegung in den öffentlich-rechtlichen Betonköpfen.  notizblock-stacheldraht-klein_d5cbbd6dfa

„Bild“ berichtete gestern:

„Die deutschsprachige Abteilung der sogenannten Nachrichtenagentur „Amaq“, über die ISIS seine Propaganda verbreitetet, schreibt: „2 Personen wurden von einem Soldaten des Islamischen Staates am 16. Oktober in Hamburg erstochen. Die Operation wurde als Antwort auf die Rufe zum Angriff auf Bürger der Koalitionsstaaten ausgeführt“.

Durch dieses Bekennerschreiben wird das Verhalten des ZDF zu einem neuen Skandal, der durchaus dem Versagen in der Berichterstattung zu den Vorfällen der Silvesternacht in Köln das Wasser reichen kann.

Beidesmal wurde die Entscheidung, nicht zu berichten, keineswegs von den Fakten, sondern von ideologischen und „volkspädagogischen“ Überlegungen abhängig gemacht.

Quelle und ausführliche Fassung des Beitrags hier: https://philosophia-perennis.com/2016/10/30/isis-zdf/

 


Äthiopien: Teenager und junge Frau wegen christlicher Evangelisation verhaftet

Die äthiopische Polizei hat eine 18-jährige Christin wenige Stunden nach ihrer Freilassung erneut verhaftet. Die junge Frau namens Deborah war zusammen mit drei jüngeren Mädchen seit Ende September 2016 inhaftiert gewesen, weil sie ein christliches Buch weitergegeben hatten.  76aa47d054

Der Vorfall ereignete sich in Babile, einer Stadt 550 Kilometer östlich von der Hauptstadt Addis Abeba. Dort hatten einheimische Christen ein Buch verteilt, das Fragen eines verstorbenen islamischen Gelehrten über den christlichen Glauben beantwortete. Die ortsansässigen Muslime sehen in dem Buch eine Beleidigung des Islam.

Dies führte dazu, dass einige von ihnen am 19. September die protestantische Meserete-Kristos-Kirche angriffen und Fenster und Türen beschädigten. Daraufhin organisierten Vertreter der Stadt ein Treffen zwischen verschiedenen religiösen Leitern und verhafteten im Anschluss Deborah, die 15-jährige Eden samt ihrer Mutter sowie einen Mann namens Bekele.

In einer öffentlichen Veranstaltung am selben Tag kündigten sie weitere Maßnahmen gegen „Aufrührer“ an, die „religiöse Konflikte anzetteln“. Ein Christ verwies darauf, dass in Babile auch islamische Bücher im Umlauf seien, wogegen nichts dergleichen unternommen werde. Er muss sich seitdem regelmäßig bei der Polizei melden und wurde unter Druck gesetzt, sich für seine Aussagen zu entschuldigen, was er jedoch verweigerte.

In der folgenden Nacht wurde eine weitere Kirche demoliert. Gemeindeleiter erhielten Drohungen.

Während Bekele und Edens Mutter aus dem Gefängnis entlassen wurden, verhaftete die Polizei am 23. September die beiden 14-jährigen Mädchen Gifti und Mihiret. Eine Kontaktperson von World Watch Monitor berichtete von einem Besuch bei den Mädchen, dass sie trotz ihrer schweren Situation an ihrem Glauben an Christus festhalten. Nachdem sie mehrere Male vor Gericht erscheinen mussten, wurden sie schließlich Mitte Oktober gegen eine Kaution von 3.000 Birr (entspricht etwa 125 Euro) freigelassen.

Noch ist nicht klar, warum Deborah erneut verhaftet wurde. Es ist zu vermuten, dass die Ankläger weiter nach Möglichkeiten suchen, auf eine Verurteilung der jungen Christinnen hinzuwirken.

Äthiopien nimmt auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors aktuell Platz 18 unter den Ländern ein, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Offiziell herrscht in Äthiopien Religionsfreiheit, doch tatsächlich erleben viele Christen Diskriminierung und Bedrohung bis hin zu gewaltsamen Übergriffen.

Quellen: World Watch Monitor, Open Doors