Lieber in den Vorhöfen Gottes stehen, als in den Zelten der Frevler wohnen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 84 (83),3.4.5-6a.8a.11.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des HERRN.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.
.
Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR der Heerscharen,
mein Gott und mein König.
.
Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir,
sie schreiten dahin mit wachsender Kraft.
.
Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.
Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes
als wohnen in den Zelten der Frevler.

Ich will dir vor den Engeln singen und spielen

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 138 (137),1-2ab.2cd-3.6-7

Ich will dir danken mit meinem ganzem Herzen,
dir vor den Engeln singen und spielen;
ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin,
will deinem Namen danken für deine Huld und für deine Treue.

Am Tag, da ich rief, gabst du mir Antwort,
du weckst Kraft in meiner Seele.
.
Erhaben ist der HERR,
doch ER schaut auf den Niedrigen,
in der Höhe ist ER, doch ER erkennt von ferne.
.
Muss ich auch gehen inmitten der Drangsal,
du erhältst mich am Leben trotz der Wut meiner Feinde.

PLAKAT mit Psalm 84 für GOTT und KIRCHE

POSTER aus dem PLAKATDIENST des KOMM-MIT-Verlags:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück kosten nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung)  –  oder zum selben Preis dieses Plakat 1 x und 3 weitere Kennenlern-Plakate anfordern. – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


GOTT hat uns erschaffen, wir sind sein Eigentum; dient dem HERRN mit Freude!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 100 (99),2.3.4.5.

Dient dem HERRN mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der HERR allein ist Gott.
ER hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.
.
Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der HERR ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Dient dem HERRN mit Freude!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 100 (99),1-3.4-5.

Jauchzt vor dem HERRN, alle Länder der Erde!
Dient dem HERRN mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der HERRN allein ist Gott.
ER hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.
.
Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der HERR ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Israel: 2000 Jahre alte Siedlung freigelegt – Öllampe mit neunarmigem Leuchter entdeckt

​Die Ausgrabungen einer 2000 Jahre alten Siedlung in Beer Sheva haben die Scherben einer seltenen Öllampe freigelegt, auf der eine neunarmige Menora abgebildet ist (siehe Foto).

Es handelt sich bei dem Fund um eine der ältesten bis jetzt gefundenen, künstlerischen Darstellungen einer Menora. Das Ausgrabungsteam der israelischen Altertumsbehörde und der Ben-Gurion-Universität des Negev war sehr erfreut, als durch das Reinigen der Scherbe die Dekoration einer neunarmigen Menora zu erkennen war.

Wegen einer Anweisung im babylonischen Talmud, nach der nur die Menora im Tempel siebenarmig sein durfte, gibt es bis jetzt keine Funde mit Darstellungen von siebenarmigen Menoras.

Die Archäologen datieren das Bestehen der Siedlung vom ersten Jahrh. nach Chr. bis zum Bar-Kochba-Aufstand 135 n. Chr.

Die Leiter der Ausgrabung, Dr. Peter Fabian und Dr. Daniel Varga, berichten, dass die Siedlung u.a. aus einem großen Wachturm, mehreren Backanlagen, antiken Mülldeponien und einem Untergrundsystem, welches höchst wahrscheinlich als jüdisches rituelles Bad (Mikwe) genutzt wurde, besteht.

Es ist anzunehmen, dass die Siedlung durch ihre Lage entlang der südlichen Grenze des antiken Königreiches von Judäa von großer strategischer Bedeutung war. Dies würde die Notwendigkeit für die Errichtung eines zehn mal zehn Meter hohen Wachturms erklären. In der spätrömischen Zeit wurden die Steine des Turms für den Bau anderer benachbarter Gebäude verwendet.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/2000-Jahre-alte-juedische-Siedlung-entdeckt.aspx  –  Foto: Anat Rasiuk / Israelische Altertumsbehörde


Seltener Fund in Israel: Siegelabdruck und antiker Stempel mit biblischen Namen

Ein Siegelabdruck (siehe Foto) und ein 2600 Jahre alter Stempel mit hebräischen biblischen Namen wurden während der Ausgrabungen des Givati-Parkplatzes im Nationalpark der Davidsstadt gefunden.

Bei dem Ort der Artefakte handelt es sich offenbar um ein antikes öffentliches Verwaltungsgebäude. Dieses wurde anscheinend durch ein Feuer im 6. Jahrh. v. Chr. zerstört – vermutlich im Zuge der babylonischen Eroberung.

Antiker Siegelabdruck

Zu dieser Schlussfolgerung kamen Prof. Yuval Gadot (Universität Tel Aviv) und Dr. Yiftah Shalev (israelische Altertumsbehörde), die Leiter der Ausgrabung, da am Fundort große Mengen Steinreste, verbrannte Holzbalken und zahlreiche verkohlte Keramikscherben entdeckt wurden.

Das Besondere an beiden Funden sind die Namen, die im Siegelabdruck und im Stempel zu lesen sind. Der Siegelabdruck, datiert auf die Zeit des Ersten Tempels, enthält die Wörter „[Eigentum] von Nathan-Melach, Bediensteter des Königs (LeNathan-Melech Eved HaMelech)“. Es handelt sich hierbei um den ersten archäologischen Beweis für den aus dem aus Könige 23:11 bekannten biblischen Namen.

Dem biblischen Text zufolge handelt es sich bei Nathan-Melech um einen Beamten am Hofe von König Josiah. 

Dr. Anat Mendel-Geberovich (Hebräische Universität), welche beide Artefakte entzifferte, erklärt, dass die gefundene Bulla, ein kleines Stück Ton, welches in der Antike verwendet wurde, um Briefe zu versiegeln, um die erste Erwähnung des Namens Ikar handele. Die Siegelinschrift liest sich wie folgt: „[Eigentum] von Ikar Sohn von Matanyahu (Lelkar Ben Matanyahu).“

Die meisten Siegel werden nicht im Laufe von organisierten archäologischen Ausgrabungen gefunden, sondern auf dem Antiquitätenmarkt. Die Tatsache, dass beide Artefakte in einem klaren archäologischen Kontext entdeckt wurden, erleichtert ihre genaue Datierung immens.

Außerdem gibt der Fundort ein klares Indiz für das hoch entwickelte Verwaltungssystems im Königreich Judäa während der Zeit des ersten Tempels. 

Quelle: Außenministerium des Staates Israel – Foto: Eliyahu Yanai / City of David