Israel: Soldat wegen Erschießung eines schwerverletzten Terroristen verurteilt

In dem Militärprozess gegen den israelischen Soldaten Elor Azaria ist gestern das Urteil gesprochen worden. Die Richter erklärten den 19-jährigen Feldwebel aus Ramle, der im März vergangenen Jahres einen schwer verletzten Terroristen erschossen hatte, einstimmig des Totschlags für schuldig.  israeltag2

Zwei mit Messern bewaffnete Terroristen hatten im vergangenen März in Hebron einen Soldaten an einem Posten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte angegriffen und verletzt. Der eine der beiden Angreifer wurde von Soldaten erschossen, der zweite, Abdel Fattah al-Sharif, lag verletzt auf dem Boden, als er von Azaria mit dessen Waffe getötet wurde.

In der Urteilsbegründung erklärte Militärstaatsanwalt Oberstleutnant Nadav Weissman: „Die Richter haben entschieden, dass der Gebrauch der Schusswaffe nicht gerechtfertigt war. Dies war kein glücklicher Tag für uns, wir hätten es vorgezogen, dass dies nicht nicht geschehen wäre.“

Der Staatsanwalt sagte, das Urteil sei „wichtig, klar, entscheidend und spricht für sich“.

Vor der Ankündigung des endgültigen Urteilsspruchs wies die Richterin Oberst Maya Heller alle Argumente der Verteidigung von Azaria zurück. Es stehe außer Frage, dass der Angeklagte den Schuss aus nächster Nähe abgab und seine Waffe auf den Kopf des Terroristen richtete, wofür es keine Rechtfertigung gegeben habe.

In Hebron begrüßte der Vater des palästinensischen Terroristen, den Azaria erschossen hatte, die Entscheidung. „Ich fühle mich gut, es ist schön, es ist eine Leistung des Gerichtes, dass es den Soldaten verurteilt“, sagte Yousri al-Sharif.

Die Anwälte Azarias haben angekündigt, in Berufung gegen das Urteil zu gehen. Das Strafmaß wird in etwa einem Monat verkündet. 


Berliner Terrorist Amri hatte Christenmord per Video angekündigt

Der Attentäter von Berlin, der Tunesier Anis Amri, hatte in einem Video aus diesem Jahr die Ermordung von Christen angekündigt. Darin sagte laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“: foto-dcubillas-www_freimages_com_

„Meine Nachricht an die Christen… Wir werden kommen, um euch Schweine zu schlachten. Ich rufe alle Muslime in der Welt auf: Oh, meine Brüder, zieht in den Jihad auf dem Pfade Gottes und verhelft dieser Religion zum Sieg!“.

Das Video zeigt ihn auf einer Brücke am Berliner Nordhafen. Der 24-Jährige fuhr am 19. Dezember mit einem geraubten Lastwagen in den Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Er tötete zwölf Menschen und verletzte 53 – zum Teil schwer.

Quelle: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/attentaeter-von-berlin-kuendigte-mord-an-christen-in-einem-video-an-99403.html


Holte der Paris-Attentäter drei Komplizen aus einem Flüchtlingslager?

Nach monatelanger Fahndung haben ihn die ermittelnden Behörden doch noch gefasst. Der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam konnte am Freitag in Brüssel-Molenbeek festgenommen werden. Er gilt als einer der Hauptverdächtigen der Terrorserie in Paris vom 13.11.2015, bei der 130 Menschen getötet wurden. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Der 26-Jährige wurde bei einer Schießerei am Bein verletzt und zunächst in einem Krankenhaus behandelt. Er wird nun wahrscheinlich in ein Hochsicherheitsgefängnis nach Brügge gebracht. Frankreich begehrt die Auslieferung von Abdeslam, um ihn vor ein französisches Gericht zu stellen.

Abdeslam wollte sich vermutlich am 13.11.2015 ebenfalls in die Luft sprengen. Nach eigenen Aussagen habe er aber „einen Rückzieher“ gemacht. Im Pariser Vorort Montrouge fanden die Ermittler einen Sprengstoffgürtel, der wohl zu Abdeslam gehörte. Er hatte überdies die Ankunft der Terroristen unterstützt.

Dafür waren mehrere Aufenthalte in Italien, Griechenland, Ungarn, Österreich, Deutschland, den Niederlanden und in Frankreich notwendig, bei denen er auch mehrmals kontrolliert wurde. Der Südwestfunk berichtete sogar davon, dass Abdeslam drei Männer aus einer Flüchtlingsunterkunft in Ulm abgeholt hatte. Seither fehlten die Männer in der Unterkunft.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0020312-Paris-Attentaeter-gefasst-Abdeslam-holte-Terroristen-aus-Fluechtlingslager-ab


Junge Frau nach Terrorangriff verstorben

Zwei palästinensische Terroristen griffen am Montag vor einem Lebensmittelladen in Beit Horon zwei Frauen mit Messern an. Die 24-jährige Shlomit Krigman (siehe Foto) wurde dabei schwer verletzt. Sie erlag am nächsten Morgen im Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem ihren Verletzungen. Die zweite angegriffene Frau erlitt leichte Verletzungen.

Die beiden Terroristen (17 und 23 Jahre alt) wurden erschossen. Sie hatten neben Messern auch drei Rohrbomben bei sich.

Shlomit Krigman ist das 30. Todesopfer seit Beginn der jüngsten Gewaltwelle im September 2015.

Quelle (Text/Foto): Außenministerium des Staates Israel


Israel: Mutter von sechs Kindern von Terrorist brutal erstochen

Dafne Meir (38 J.) wurde am 17. Januar von einem Terroristen vor ihrem Haus in Otniel erstochen. Sie stand mit ihrer ältesten Tochter an der Tür, als der Attentäter sich näherte.

Zuerst versuchte die Mutter (siehe Foto) den Angriff abzuwehren, um die drei Kinder, die gerade zuhause waren, zu schützen. Nach mehrfachem Einstechen auf ihre Mutter rief Ranana um Hilfe, worauf der Angreifer flüchtete. Noch vor Ort erlag Dafne ihren Verletzungen.

Dafne Meir arbeitete als Krankenschwester in der Neuro-Chirurgie in Beer Sheva. Sie war zudem in der Eheberatung tätig. Dr. Ahmed Nasser, der mit ihr im Krankenhaus arbeitete, beschrieb sie als seine „beste Freundin“ in der Abteilung, immer hilfsbereit und jeden ermutigend. 

Seit ihrer Hochzeit wohnte Dafne mit ihrem Ehemann Natan in Otniel. Zusätzlich zu ihren vier eigenen Kindern (11 – 17) pflegte das Paar noch zwei weitere kleine Jungen im Alter von 4 und 6 Jahren. „Sie war eine glückliche Frau, fröhlich, optimistisch, ehrgeizig, verantwortungsbewusst, liebewoll“, beschrieb sie ein Nachbar. Jeder im Ort wusste, dass er sie bei gesundheitlichen Problemen rund um die Uhr rufen kann.

Erst vor kurzen hatte Dafne ihre Ängste bezüglich der fortlaufenden Terrorwelle geäußert: „Die Situation ist nicht einfach und manchmal fühlt es sich an wie russisches Roullet.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Terrorist von Polizisten erschossen

Bei einem Angriff in Jerusalem wurden am Montag, den 14. Dezember 2015, elf Menschen verletzt, wie israelische Medien berichten. Ein Terrorist hatte sein Auto in eine Menschenmenge an einer Bushaltestelle in Jerusalem gesteuert.

Ein Kleinkind und eine ältere Frau wurden mittelschwer verletzt. Die anderen Opfer erlitten leichte Verletzungen.

Der Terrorist, ein 21-Jähriger aus Ostjerusalem, wurde von Sicherheitskräften erschossen.

Quelle: israelische Botschaft / Foto: IDF


Festnahme eines Asylbewerbers in Arnsberg: Kündigte er die Pariser Blutnacht an?

Die Polizei hat im sauerländischen Arnsberg einen Asylbewerber festgenommen, der bereits vor den Anschlägen von Paris die Terrorattacke angedeutet haben soll. Der Mann aus Algerien soll zu Syrern in der Asylunterkunft gesagt haben, Paris werde in Angst und Schrecken versetzt, berichten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung. Auch soll er eine Bombe erwähnt haben. Scannen0003

Nach der Anschlagsserie hätten die Syrer den Allgerier angezeigt. Dieser habe gegenüber der Polizei angegeben, nichts von den Anschlägen gewußt und das nur so gesagt zu haben. Gleichzeitig drohte er jedoch, sollte er inhaftiert werden, werde auch etwas in Arnsberg geschehen. Laut dem Bericht stufen ihn die Ermittler derzeit als unglaubwürdig ein, prüfen jedoch den Fall genau. Es wurde Haftbefehl gegen den Mann wegen Nichtanzeigens einer geplanten Straftat erlassen.

Terrorist aus Montenegro wollte nach Frankreich

Bereits am 5. November hatte die bayerische Polizei in der Nähe von Rosenheim einen Mann aus Montenegro festgenommen. In seinem Auto wurden acht Kalaschnikow-Gewehre mit Munition, zwei Pistolen, ein Revolver, zwei Handgranaten sowie 200 Gramm Sprengstoff (TNT) entdeckt.

Die Auswertung seines Navigationsgeräts sowie seines Mobiltelefons hätten ergeben, daß der Mann nach Frankreich unterwegs gewesen sei, berichtet die Frankfurter Allgemeine. Derzeit prüfen die Sicherheitsbehörden eine Verbindung zu den Pariser Attentaten. Laut Bayerns Ministerpräsident Seehofer (CSU) gebe es eine „begründete Annahme“, daß ein Zusammenhang mit der Pariser Terrorserie bestehe.

Quelle: http://www.jungefreiheit. de

Hier unser Bericht über diese Festnahme bei Rosenheim, die durch eine zufällige Autobahnkontrolle zustandekam: https://charismatismus.wordpress.com/2015/11/14/bayern-polizei-verhaftete-auslaendischen-terroristen-gehoert-er-zu-den-pariser-attentaetern/

Bemerkenswerter Artikel des Hamburger Rechtsanwalts Steinhöfel: http://www.steinhoefel.com/2015/11/frankreich-bombt-fuer-ein-paar-nette-schlagzeilen.html