7 Jahre Haft wg. Mordplan gegen Islamkritiker

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat ein mutmaßliches Mitglied einer IS-Terrororganisation zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Gerichts hervor.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 30 j. gebürtige Tadschike aus Wuppertal zusammen mit anderen IS-Anhängern die Ermordung des zum Christentum konvertierten Islamkritikers Amir Arabpour geplant hatte.

Der Angeklagte hatte 2019 zusammen mit Komplizen eine islamische Terrorzelle gegründet. Von einem IS-Führer aus Afghanistan erhielten sie den Auftrag, Arabpour zu ermorden, weil dieser in YouTube-Videos den Koran angezweifelt hatte.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://www.idea.de/spektrum/gericht-is-terrorzelle-wollte-islamkritiker-ermorden

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Israel hat eine neue Terrorzelle aufgedeckt

​In den letzten Monaten hat die Israel Security Agency (ISA) Aktivitäten einer Terrororganisation unter dem Deckmantel einer zivilen palästinensischen Organisation namens „Al-Shabaab Alkoumi Al-Araby“ aufgedeckt.

Die Aktivität wurde im Rahmen der ISA-Untersuchung von einem Einwohner von Araba, Yazen Abu Salah, aufgedeckt.

Abu Salah wurde im April 2020 zur Befragung festgenommen, nachdem Informationen über seine Beteiligung an der Planung von Terroranschlägen in Judäa und Samaria eingegangen waren, insbesondere über die Rekrutierung von Terroristen, die zwei Zellen leiteten, eine in Samaria und eine zweite in Ramallah.

Abu Salah erklärte, dass die Zellen Terroranschläge geplant hätten, darunter einen Angriff auf die Gemeinde Harish und die Entführung eines Soldaten, um über die Freilassung von Gefangenen in israelischen Gefängnissen zu verhandeln.

Es wurde herausgefunden, dass Abu Salah durch den Terroranschlag vom 23. August 2019, bei dem Rina Shnerb ermordet wurde, inspiriert worden war, die oben genannten Angriffe zu planen und durchzuführen.

Quelle und Fortsetzung der Meldcung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Planung-von-Terrorzellen-aufgedeckt.aspx


Niedersachsen: CDU kritisiert halbherzigen Einsatz der Regierung gegen Islamismus

Zu dem vom Innenminister Pistorius vorgestellten Islamismus-Aussteigerprogramm sagt die innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Angelika Jahns:

„Fast ein Jahr nach dem ersten islamistisch motivierten Terrorangriff auf niedersächsischem Boden durch Safia S. kommt der Innenminister endlich zur Besinnung. Leider viel zu spät.“ Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Nach dem Regierungswechsel habe die rot-grüne Landesregierung sämtliche Präventionsangebote zum Thema Islamismus eingestellt und das ressortübergreifende Handlungskonzept der CDU-geführten Vorgängerregierung kurzerhand eingestampft, ohne, dass entsprechende Nachfolgerprogramme aufgelegt worden seien.

BILD: Große Moschee in Köln mit Minarett

Jahns weiter: „Wenn Rot-Grün das Islamismus-Phänomen seinerzeit nicht so gravierend unterschätzt hätte, könnten wir heute bei der Bekämpfung der radikalen islamistischen Szene sicherlich ein ganzes Stück weiter sein. Vielleicht hätten auch die Aktivitäten der hannoverschen Terrorzelle frühzeitig unterbunden werden können. Schließlich gehören alle Mitglieder zu der für das neue Aussteigerprogramm skizzierten jugendlichen Zielgruppe.“

Quelle: Niedersächsische CDU

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Israel entdeckte Terrorzelle: Hamas hatte Anschläge gegen Zivilisten geplant

Bei einer gemeinsamen Operation der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL), des Allgemeinen Sicherheitsdienstes (SHABAK) und der Polizei konnten sechs Angehörige einer Terrorzelle der Hamas in Qalqiliya im Westjordanland verhaftet werden.

BILD: Chemische Substanzen, die im Zuge der Operation gefunden wurden 

Die Verhafteten gestanden, eine Reihe von Anschlägen gegen israelische Zivilisten geplant zu haben. Mehrere Dutzend Kilogramm chemischer Substanzen zum Bau von Bomben wurden sichergestellt.

Während der Untersuchungen gaben Mitglieder der Terrorzelle detaillierte Informationen zu einem Waffenlabor weiter, das sich in einer Wohnung im Zentrum von Nablus befinde, und in dem die Angreifer explosive Vorrichtungen bauten.

Die Verhafteten gestanden zudem, dass sie in Jordanien vom militärischen Arm der Hamas rekrutiert worden seien. Sie wurden dann im Gazastreifen ausgebildet und anschließend zur Planung von Anschlägen und zur Rekrutierung weiterer Terroristen ins Westjordanland gebracht.

Zudem erhielten sie Anweisungen, während der Operation Schutzlinie (Zuk Eitan) Angriffe durchzuführen.

Quellen: ZAHAL, israelische Botschaft


Israel: Hamas-Terrorzelle aufgedeckt und Anschlag auf Teddy-Stadion vereitelt

Der Allgemeine Sicherheitsdienst (Shabak) hat in Zusammenarbeit mit den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (ZAHAL) eine Terrorzelle der Hamas aufgedeckt, die im Ausland Terroristen für Anschläge auf verschiedene Ziele in Israel ausbildete, darunter auf das Teddy-Stadion und die Straßenbahn in Jerusalem.

Diese Information wurde nun vom Shabak für die Öffentlichkeit freigegeben.

Die Terroristen erhielten ihre Anweisungen vom türkischen Arm der Hamas. Während der Operation des Sicherheitsdienstes wurden mehr als 30 Verdächtige festgenommen und Sprengstoff, M-16-Gewehre und Munition sichergestellt. Der Zelle gehörten mehrere Palästinenser aus dem Westjordanland, zwei Jordanier und ein Kuwaiter an.

Wie die Recherchen des Sicherheitsdienstes ergaben, wurden einige der Terroristen im Jahr 2012 in Jordanien rekrutiert. Sie durchliefen an verschiedenen Standorten in Jordanien, der Türkei, in Syrien und im Gazastreifen ein militärisches Training. Um dafür in den Gazastreifen zu gelangen, nutzten sie auch Schmuggeltunnel.

Quellen: Nachrichtenseite ynet, israelische Botschaft in Berlin