Testphase von Corona-Impfstoff unterbrochen

Die Pharma-Firma AstraZeneca hat ihren klinischen Test für einen Corona-Impstoff   – der auch als Oxford-Impfung bezeichnet wird –  unterbrochen, wie Medien jetzt berichten, weil es schwerwiegende Nebenwirkungen bei einer Teilnehmerin gegeben hat. Nun wird untersucht, ob der Impfstoff hierfür der Verursacher ist. 

In einem solchen  Prüf-Fall werden keine weiteren Personen geimpft und die bereits geimpften besonders beobachtet.

An den Tests sollen 30.000 Menschen in Großbritannien, den USA, Südafrika und Brasilien teilnehmen.

Die Aktienkurse reagierten teils bereits negativ auf diese Meldung. Dieser Impstoff gehört weltweit zu den besonders aussichtsreichen Kandidaten gegen Covid 19 weltweit, der sich bereits in der dritten Phase der Erprobung befand. Dabei geht es um die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Impfung bei Menschen.


China: Neue Mischwesen-Experimente

Chinesische Forscher haben menschliche Gene in die Hirne von Rhesusaffen verpflanzt. Das berichtet das Online-Portal des „Deutsche Ärzteblatts“.

Wie das Blatt schreibt, hätten die Wissenschaftler die Intelligenz von Menschen erforschen wollen und das Gen MCPH1, das wahrscheinlich eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns spielt, bei elf Rhesusaffen eingesetzt.

Bei diesen Versuchstieren habe die Entwicklung des Gehirns länger gedauert als bei den Tieren der Vergleichsgruppe. Dafür hätten sie in Versuchen, bei denen das Kurzzeitgedächtnis und die Reaktionsschnelligkeit getestet wurden, besser abgeschnitten.

Wie das „Ärzteblatt“ weiter schreibt, hätten nur fünf der elf genmanipulierten Tiere die Testphase überlebt.

Quelle: ALfA-Newsletter