EAK kritisiert „grünen“ Fleischverbots-Tag für öffentliche Kantinen

Scharfe Kritik an der Forderung von Bündnis 90/Die Grünen, einen fleischfreien Tag pro Woche in öffentlichen Kantinen einzuführen, hat der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU/CSU geübt. 1148855_656287451066182_480058002_n

„Die Grünen werden immer mehr zur Verbotspartei“, erklärte der EAK-Bundesvorsitzende, der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, am heutigen 7. August.

FOTO:  Plakat der CDU Thüringen (Draufklicken – und das Bild wird größer!)

Im Blick auf die evangelische Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, fügte er hinzu: Sie „sollte doch eigentlich wissen, dass es unter Christen bereits eine freiwillige, seit Jahrhunderten geübte Fastentradition auch des regelmäßigen Fleischverzichtes gibt, und zwar bevorzugt am Freitag der Woche oder am Vortag großer Feste des Kirchenjahres.“

Ihm gehe „die Umerzieherei der grünen Partei“ zunehmend auf die Nerven, so Rachel. Göring-Eckardt hatte ihren Vorstoß damit begründet, dass weniger Fleischkonsum gut für die Gesundheit, den Tier- und den Klimaschutz sei.

Quelle: http://www.idea.de


EAK betont die bleibende Bedeutung von Ehe und Familie und die Notwendigkeit des staatlichen Schutzes

Anläßlich des jüngsten Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zur „Sukzessiv-Adoption“ und der aktuellen Debatte um die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK), der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel:  P1000834

„Ehe und Familie sind und bleiben Fundament unserer Gesellschaft. Vater und Mutter sind die prägenden Personen beim Heranwachsen und in der Erziehung von Kindern. Die Perspektive lebenslanger Verbindlichkeit in Ehe und Familie bietet Kindern Treue und Geborgenheit sowie unterschiedliche geschlechtliche Bezugspunkte.

Dieser Sachverhalt bleibt auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur „Sukzessivadoption“ bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften gültig.

Unser Grundgesetz schützt nicht eine bestimmte Lebensweise, sondern schützt Ehe und Familie, weil aus ihnen Kindern hervorgehen können. Sie sichern die Lebens- und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Nach Auffassung von uns Christdemokraten ist es deshalb angemessen und richtig, Ehe, Familie und die Förderung der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen.

Worum es anderen geht, wird beim Beschluss der „Grünen Jugend“ sichtbar, wenn sie schreiben: „Wir stehen für die Überwindung der Ehe. Ja, wir wollen die Ehe abschaffen.“

Als CDU/CSU wollen wir im Gegenteil diejenigen unterstützen, die ihr Leben in Ehe und Familie gemeinsam führen möchten. Sie haben unsere Unterstützung und die Förderung des Staates verdient.

Als EAK achten und wertschätzen wir darüber hinaus auch andere Formen verantwortlichen und dauerhaften familiären bzw. partnerschaftlichen Zusammenlebens. Wir sprechen uns deshalb auch klar und deutlich gegen jede Form der Diskriminierung von homosexuellen Menschen aus.

Überall dort, wo die höchste Rechtsprechung in unserem Land präzise Vorgaben macht, sind diese vom Gesetzgeber korrekt umzusetzen. Allerdings bleibt es in unserer staatlichen Ordnung Aufgabe des Gesetzgebers über gesellschaftliche und politische Grundsatzfragen in differenzierter und umfassender Weise zu diskutieren und zu entscheiden.“


Am 2. Sonntag der Passionszeit gedenken evangelische Christen der verfolgten Gläubigen in aller Welt

Pressemitteilung des EAK (Evangelischer Arbeitskreis der CDU/CSU):

Anläßlich des Tages der bedrängten und verfolgten Christen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Sonntag „Reminiscere“ erklärt der Bundesvorsitzende des EAK und Staatssekretär im Forschungsministerium, Thomas Rachel, in einer Pressemitteilung:

„Auch in diesem Jahr ruft uns der zweite Sonntag in der Passionszeit wieder eindringlich dazu auf, unserer bedrängten und verfolgten Geschwister überall auf der Welt fürbittend zu gedenken.

Es ist ein zum Himmel schreiendes Unrecht, dass zu Beginn des dritten Jahrtausends immer noch Menschen überall auf der Welt aufgrund ihres bloßen Glaubens unter Hass, Verunglimpfung, Entrechtung oder Angst um Leib und Leben leiden müssen.

Diese bittere Erkenntnis mahnt uns insbesondere als Christen, uns in der Politik auch weiterhin intensiv für das universale Menschenrecht der Religionsfreiheit einzusetzen. Fehlt es nämlich an wirklicher Religionsfreiheit, werden stets auch alle anderen Menschenrechte früher oder später mit Füßen getreten.

Es ist das Verdienst unserer unionsgeführten Bundesregierung, die Aufnahme dieses besonderen Einsatzes für die Religionsfreiheit ausdrücklich als Ziel der deutschen Außenpolitik verankert zu haben. Und es ist nicht zuletzt auch dem unbeirrbaren Engagement vieler Politiker von CDU und CSU in den letzten Jahren zu verdanken, dass das Thema der religiösen Diskriminierung und Verfolgung von Christen und anderen religiösen Minderheiten heute überhaupt in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit getreten ist.

Dies alles kann uns als Evangelischer Arbeitskreis jedoch weder trösten noch beruhigen: Blicken wir weltweit auf das Ausmaß religiöser Unfreiheit, spüren wir schmerzvoll, dass wir hier noch ganz am Anfang stehen.

Möge uns der gekreuzigte Gott immer wieder die Kraft und Zuversicht schenken, an dieser Aufgabe und Verantwortung nicht zu verzagen, sondern uns getrost und beharrlich für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte zu engagieren.“