Laßt uns hinzutreten zum Thron der Gnade!

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 4,14-16.5,7-9:

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat,
Jesus, den Sohn Gottes, laßt uns an dem Bekenntnis festhalten.
Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche,
sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt wurde, aber nicht gesündigt hat.
Laßt uns also voll Zuversicht hintreten zum Thron der Gnade,
damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.
 
Als ER auf Erden lebte,
hat ER mit lautem Rufen und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht,
der ihn aus dem Tod retten konnte  –  und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
Obwohl ER der Sohn war, hat ER durch Leiden den Gehorsam gelernt;
so zur Vollendung gelangt, ist ER für alle, die ihm gehorchen,
der Urheber des ewigen Heiles geworden.
 
 

„Laßt uns voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade“

Aus der heutigen Lesung der kath. Kirche: Brief an die Hebräer 4,12-16.

Denn lebendig ist das Wort Gottes,
Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert;
es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist,
von Gelenk und Mark; 

es richtet über die Regungen
und Gedanken des Herzens;
vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen,
sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen,
dem wir Rechenschaft schulden.
 
Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben,
der die Himmel durchschritten hat,
Jesus, den Sohn Gottes,
laßt uns an dem Bekenntnis festhalten.
 
Wir haben ja nicht einen Hohenpriester,
der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche,
sondern einen, der in allem wie wir
in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.
 
Laßt uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade,
damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.