Kira Grünberg aus Tirol: lebensfroh und tapfer trotz schweren Unfalls

Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen. Ein Mensch, der dieses Wort verwirklicht, ist die ehemalige Stabhochspringerin Kira Grünberg aus Tirol. Facebook-Zitat-Stein

Die heute 22-Jährige war die Leichtathletik-Hoffnung Österreichs, sie sammelte Medaillen wie andere Leute Pilze, hält den nationalen Rekord in der Disziplin. Bis zu dem schweren Trainingsunfall Ende Juli, der Kira ab Brusthöhe abwärts lähmte. Ihre Karriere dahin, die Träume zerplatzt, das ganze weitere Leben ein Fragezeichen.

Aber Kira kämpft: „Ich bin nicht krank. Ich bin nur querschnittsgelähmt“, sagt sie lebensfroh. „Ich sehe den Unfall als Bestimmung und Schicksal.“

In der Reha im Kurzentrum Bad Häring macht sie Fortschritte, hat gelernt, fast ohne fremde Hilfe alleine zu essen, zu trinken und sich die Zähne zu putzen. Durch Spezialtraining gewinnt sie Kraft im Oberkörper, wodurch sie sich besser mit dem Rollstuhl bewegen kann. Ihr knuddeliger Assistenzhund geht gerade in die Hundeschule.

Jetzt freute sie sich auf das Christfest bei ihren Eltern, denn bis Anfang Januar durfte sie nach Hause. Kira will eine Stiftung gründen, „damit auch andere Leute Unterstützung erhalten, so wie ich. Es ist mir ein Anliegen, anderen zu helfen.“  –  Stark.

Christian Rudolf in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Unbekannte Missionare aus Tirol, die auf Borneo als Märtyrer starben

Von Pater Georg Hanser MHM

Zum Ende des Weltkrieges wurde und wird in Kirchen und Medien der Opfer gedacht; besonders bewundert werden Otto Neururer, Jakob Gapp und Provikar Carl Lampert, Edmund J. Pontiller. Diese und andere sind im Buch „Große Gestalten der Kirche Tirols“ erwähnt.weisselberg_memoriam

Von Tiroler Missionaren, die unter ähnlich grausamen Umständen am anderen Ende der Welt von Japanern ermordet wurden, hört man nichts. Wer bis zum 2. Weltkrieg in die Mission ging, nahm Abschied für immer. Er würde Eltern, Geschwister und Heimat wohl nie mehr sehen. Es war ein heroischer Entschluss! Es war die Bereitschaft, alles zu riskieren, auch das Leben.

Als 1942 die Japaner einmarschierten, wurden die Missionare interniert, nur die 9 deutschsprachigen nicht: das waren der Apostolische Präfekt August Wachter aus Bludenz, Johann Unterberger aus Stans bei Schwaz, Anton Raich aus Pians, Franz Flür aus Piller, Josef Theurl aus Assling, dann die Südtiroler Markus Obertegger aus Vöran, Ägidius Leiter aus Weißenbach und Anton Paulmichl aus Agums und der Schlesier Josef Böhm.

Diese 9 Missionare mussten nun ein Gebiet von 55.000 km betreuen. Oft wurden Kirchen und Dörfer bombardiert. Viele wurden willkürlich erschossen. Der Hunjesus in der synagoge von nazarethger und das Elend waren groß.

Durch die Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 fühlten sich die Japaner verraten und trauten den `Tiroler Missionaren´ nicht mehr. Sie könnten den Alliierten, die bereits einmarschierten, zu viel verraten, so wurde befürchtet.

Am 19. Mai wurden die Missionare in Penampang verhaftet. Man wollte sie und die Schwestern zur `Sicherheit´ wegbringen. Alles Bitten half nichts. Endlich konnte man erreichen, dass die 7 Karmelitinnen bleiben durften. Diese lebten zusammengepfercht in einem Klassenzimmer.

Es gab unvorstellbare Abschiedsszenen: Alle Christen wollten noch beichten, das Altarsakrament und kirchliche Gegenstände mussten in Sicherheit gebracht werden. Endloses Händeschütteln und viele Tränen.

Zeugnis der Liebe: Opfertod für Dorfbewohner

Um 22 Uhr begann der Abmarsch. Da die Bahnlinie bombardiert wurde, mussten sie 280 km zu Fuß zurücklegen. Der Älteste war 66, die jüngsten 38 Jahre alt. Sie waren von den Hungerjahren geschwächt. Einmal, als sie nachts bei einem Dorf bewacht wurden, sagte ein Wächter, er könnte sie mit dem Boot zu den Alliierten in Sicherheit bringen. Sie antworteten: Nein! Wenn wir entkommen, werden die Japaner alle im Dorf massakrieren.  –  So waren sie bereit, ihr letztes Opfer zu bringen und für ihre LeuteborMedia1742201 zu sterben.

Anton Paulmichl bekam Malaria und starb. Er wurde verscharrt. 1959 wurde er nach Penampang zurückgebracht und feierlich begraben. Sein Grab ist das Einzige. Auf dem großen Grabstein sind auch die Namen der anderen angeführt, auch die von drei Schülern, welche die Missionare begleiten mussten.

Den Gefangenen war es verboten, mit den Leuten zu reden. Einmal wird berichtet, dass sie heimlich um etwas zu essen baten. Anfangs August wurden sie zum letzten Mal gesehen.

Man meint, sie hätten ihr eigenes Grab schaufeln müssen und wären erschossen worden. Die Japaner sagten nach dem Krieg, sie seien bei einem Bombenangriff umgekommen.  Wir gedenken ihrer am 6. August. Am gleichen Tag fiel die Atombombe auf Hiroshima, am 9. auf Nagasaki, am 15. August hat Japan kapituliert. Zu spät für unsere Missionare.

Martyrium heißt Zeugnis geben; ihr ganzes Leben in der Mission war ein Zeugnis des Glaubens, ihr Sterben für das Dorf ein Zeugnis der Liebe.

Schon 1942 wurden 3 Josefsmissionare auf den Philippinen von den Japanern und Rebellen hingerichtet: Johann Kaufmann aus Welschnofen, Heinrich Fink aus Brixen und Friedrich Stoiber aus Bayern. Sie hätten sich in Sicherheit bringen können, aber sie blieben `bei ihrer Herde´.

Andere Missionsorden könnten wohl ähnliches berichten.

 


Österreich: SPÖ-Gesundheitsminister will Kliniken zur Abtreibung zwingen

Der österreichische Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) sorgt mit einer Abtreibungsoffensive wieder für Schlagzeilen. imagesCAHIF86C

Da in den Bundesländern Vorarlberg und Tirol öffentliche Krankenhäuser nicht bereit sind, Abtreibungen durchzuführen, will der SPÖ-Politiker diese nun dazu zwingen.

„Ich denke, dass man die Frauen unterstützen muss, die dieses Angebot brauchen, da sie sonst benachteiligt wären“, erklärte der sozialistische Minister zu seinem Vorhaben im Morgenjournal“ von Ö1.

Unterstützung erhielt Stöger von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos (beide SPÖ) und Vertretern der Grünen. Diese Politiker können eigenen Angaben zufolge „die Ablehnung der Krankenanstaltenverbände nicht nachvollziehen“.

Die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein, sprach sich ebenfalls für Stögers Pläne aus und beanstandete, daß sich die Hospitalverbände in Tirol und Vorarlberg in einer „ewig gestrigen und frauenverachtenden Haltung einzementieren“.

Quellen und weitere Infos hier:
http://www.unzensuriert.at/content/0015866-St-ger-dr-ngt-auf-Abtreibungen-ffentlichen-Spit-lern
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/3847904/Stoger-draengt-auf-Abtreibungen-in-Spitaelern?_vl_backlink=/home/index.do

Gegen grüne Ideen zur Zerstörung der Familie

Pressemeldung der Christlichen Partei  in Tirol vom 26.1.2012:

Im Gefolge von Arbeiterkammer und Industriellenvereinigung wollen nun auch die Grünen die Mütter  längstens nach 10 Monaten in den Beruf reintegrieren und 300 Mio. € aus der Familienförderung sparen. Diese Vorschläge zeigen das wahre, das sozialistische Gesicht dieser Partei, die nicht nach dem Wohl der Kinder fragt.

Die CP-Tirol sagt nochmals: Hände weg von dieser Idee, sie dient nur der Wirtschaft und einigen wenigen Feministinnen.

Die Kleinkinderbetreuung außer Haus darf nur in Notfällen helfen, sie darf nicht zum System werden!

Gutachten vieler Fachärzte haben längst  nachgewiesen, dass die mütterliche Kinderbetreuung bis zum vollendeten dritten Lebensjahr für die Entwicklung des Kindes der bessere Weg  ist.

Aufgabe der Politik muss sein, gesunde und möglichst viele Staatsbürger heranwachsen zu lassen. Daher brauchen wir die Förderung der Familie sowie Hilfe bei der Wiedereingliederung in den Beruf.

Jene wenigen Frauen, die das Kinderkriegen als eine leider gelegentlich notwendige Sache betrachten, dürfen ebenso wenig Maßstab sein wie die Wünsche der Wirtschaft, die stattdessen den Menschen dienen soll.

Die Mehrzahl der Jugendlichen wünscht sich Familie und Kinder; das haben die Grünen noch nicht wahrgenommen. Familienfreundliche Arbeitsplätze, Fördermaßnahmen für Mütter nach der dreijährigen Arbeitspause und insbesondere ein Erziehungsgehalt sind die einzigen akzeptablen Ansätze. Sie würden zu einer sach- und menschengerechten Lösung der Problematik beitragen.

Kontaktdaten: Dr. Harald Marek, Pressesprecher
 CP Christliche Partei – Tirol
drhm11@drei.at
Mobil 0676 614 6175