Buch-Vorstellung: Ein judenchristliches Mädchen sucht ihre Mutter im KZ

„Geborgen im Schatten Deiner Flügel“ von Anita Dittmann

Kurz vor Kriegsende werden tausende Juden in das tschechische Vernichtungslager Theresienstadt deportiert. Eine 18-Jährige begibt sich auf eigene Faust dorthin, mitten durch das Kriegsgebiet: Anita Dittman sucht ihre Mutter.

„Geborgen im Schatten deiner Flügel“ ist das beeindruckende Zeitzeugnis einer heute 92-Jährigen, die als Halbjüdin während der NS-Zeit aufwuchs.

Sie schreibt nicht nur über 12 Jahre Überlebenskampf während der Schreckensherrschaft der Nazis, sondern auch über Wunder, Trost und Kraft, die sie durch ihren Glauben erfuhr.

Ihre Autobiografie „Geborgen im Schatten deiner Flügel“ ist gerade im Verlag Gerth Medien erschienen.

Deutschland, 1933: Die heile Welt der sechsjährigen Anita wird erschüttert. Der Judenhass ist greifbar, die Bedrohung für Leib und Leben real.

Anita und ihre Mutter setzen ihr Vertrauen inmitten der Bedrängung auf Jesus Christus und erleben Wunder um Wunder. Doch sie werden auseinandergerissen. Ihre Mutter wird ins KZ Theresienstadt deportiert.

Anita ist gerade 16 Jahre alt. Sie selbst kann schließlich dem Arbeitslager entkommen. Und sie sucht ihre Mutter. Auf eigene Faust bahnt sich Anita einen Weg durchs Kriegsgebiet.

„Geborgen im Schatten deiner Flügel“ ist die wahre Geschichte eines jüdischen Mädchens, das alles riskiert. Zugleich zeugt die Autobiografie davon, wie Anita Dittman (siehe Foto) Geborgenheit und Gottes Fürsorge in den tiefsten Momenten des Lebens erfährt.

Zur Buchbestellung hier: https://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=817497


Christus ist der göttliche Freund der Kinder

Von Felizitas Küble

In der heutigen liturgischen Sonntagslesung der katholischen Kirche wird nach Mk 5,21-43 sowohl die Heilung der blutflüssigen Frau geschildert wie auch die Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers Jairus.

Insgesamt hat Christus drei Menschen, die schon verstorben waren, ins irdische Leben zurückgeführt: Lazarus, den Jüngling von Nain und die Tochter des Jairus, die mit ihren 12 Jahren noch ein Kind war. chrkn

Dieser biblische Bericht zeigt auf, daß schon das Judentum und vor allem das Christentum weitaus mehr Wertschätzung für Kinder (und hierbei auch für Mädchen!) bewiesen, als dies damals im heidnischen Umfeld üblich war.

Nach römischem „Recht“ (das sich hier als Unrecht erwies) konnte der Hausvater nach eigener Willkür sogar entscheiden, ob er sein Neugeborenes leben läßt oder tötet. Das Kind war gewissermaßen sein Eigentum und galt juristisch insofern lediglich als „Sache“. 

Im Zusammenhang mit dem Kult um Baal gab es in der direkten Umgebung der Israeliten fürchterliche Kinderopfer, die diesem Götzen dargebracht wurden.

Vor allem Mädchen hatten im Heidentum meist einen schweren Stand; sie wurden noch öfter „ausgesetzt“ oder ermordet als die Jungen. Solche Untaten waren bei den Israeliten streng verboten, denn auch gegenüber Säuglingen und Kindern galt das 5. Gebot: „Du sollst nicht morden!“ media-374158-2

Wie sehr Jairus seine Tochter liebte, zeigt die Tatsache, daß er Jesus zu Füßen fiel und ihn um Hilfe für sein todkrankes Kind anflehte. Dies war für den Synagogenvorsteher durchaus riskant, denn Christus war innerhalb der damaligen jüdischen Führungsschicht höchst umstritten und wurde von vielen abgelehnt.

Christus aber heilt das 12-jährige Mädchen, das inzwischen verstorben war, und zugleich schärfte er den umstehenden Leuten ein, niemand dürfe etwas davon erfahren.

Auf den ersten Blick mag es erstaunen, daß Jesus sowohl hier wie auch sonst häufig dazu auffordert, seine Heilungen und  Wundertaten zu verschweigen. Aber offenbar wollte ER nicht in erster Linie als aufsehenerregender Wundertäter verehrt werden. Es ging vielmehr darum, daß die Menschen nicht um einer Sensation willen auf ihn hören, sondern aus Liebe zu seiner Botschaft und zum Wort des HERRN.

 

 


Mutterbindung schützt Töchter vor Sex-TV-Manipulation

Eine gute Verbindung zur eigenen Mutter kann sich bei jungen Mädchen positiv auf  verantwortungsbewußtes sexuelles Verhalten auswirken.
Das stellte eine Studie der Katholischen Universität Leuven fest. Dabei senkt eine positive Beziehung zwischen Mutter und Tochter das Risiko, daß das Mädchen fernsehtypische Sex-Klischees kritiklos aufnimmt, ohne sie zu hinterfragen.

Etwas anders sieht es bei Jungen aus,  fanden die Studienleiter Laura Vandenbosch und Steven Eggermont heraus.

Während Mädchen durch eine gute Beziehung zur Mutter vor dem negativen Einfluß sexuell getönter  TV-Manipulation besser geschützt sind, verstärkt eine extrem intensive Mutterbindung die Anfälligkeit von Jungen für Sex-Stereotypen; sie neigen dann vermehrt zu verantwortungslosem Sexualverhalten und zur Sexsucht.Dieser kritische Befund gilt aber nicht bei einer normal-positiven Beziehung zwischen Mutter und Sohn, sondern nur im übertriebenen Fall.

Für die Studie hatten die Forscher in belgischen Schulen ca tausend 16-Jährige befragt.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur