Israel: 17-Jährige stirbt bei Terroranschlag

Pressemeldung des israelischen Staatspräsidenten Rivlin:

Wir trauern um Rina Shnerb. Sie wurde am Freitag (23.8.) bei einem Terroranschlag in der Nähe von Dolev in Judäa und Samaria ermordet.

Sie war mit ihrem Vater Eitan und Bruder Dvir in dem beliebten Wandergebiet unterwegs, als ein Sprengsatz explodierte. Ihr Vater und Bruder wurden schwer verletzt mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Rina war 17 Jahre alt.

Möge die Erinnerung an sie ein Segen sein.

Präsident Rivlin betet für die Verletzten

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin äußerte sich am Freitag auf Twitter zu dem Terroranschlag:

„Ich bin geschockt und zutiefst betroffen […].

In meinen Gebeten weile ich bei ihren Familienangehörigen und bete für die Genesung der Verletzten. Das war ein abscheulicher Anschlag auf unschuldige Menschen, die ihrem täglichen Leben friedlich nachgingen.

Mein Dank geht an die Mediziner und das Rettungspersonal für ihre schnelle, lebensrettende Hilfe, und an die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und Sicherheitskräfte, die nach den Terroristen und ihren Komplizen suchen.

Wir werden nicht ruhen, bis der Gerechtigkeit Genüge getan wird, und wir werden Terrorismus weiterhin kompromisslos bekämpfen.“


Nicaragua: Sozialistische Kirchenfeindlichkeit und Terror gegen Demonstranten

360 Todesopfer durch Milizen und kubanische Söldner

Seit dem 18. April 2018 herrschen in Nicaragua wieder bürgerkriegsähnliche Zustände. Von diesem Zeitpunkt an verloren etwa 360 Menschen ihr Leben, darunter Kinder, Studenten, Bauern, Alte und Junge.

Mehr als zweitausend Menschen wurden verletzt. Viele sind vermisst, erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Auf Seite der sozialistischen Regierung stehen bewaffnete Milizen der Sandinistischen Jugend, unterstützt von Polizei, Armee und Geheimdienst.

Auf der anderen Seite Studenten, Demokratiebewegte, Oppositionelle und katholische Laien. Die Milizen der Sandinistischen Jugend gehen in der Hauptstadt Managua und anderen Städten mit systematischer Gewalt gegen die Teilnehmer von Demonstrationen vor.

„Der Aufstand der Zivilbevölkerung hat das Ziel, Freiheit und Demokratie zurück zu erobern. Jeder, der die Aufstandsbewegung unterstützt, wird verhaftet. Die Menschen werden aus ihren Häusern geholt, ins Gefängnis gebracht, wo sie geschlagen und gefoltert werden. Man wirft ihnen Straftaten vor, die sie nicht begangen haben. Unter den Inhaftierten sind auch Minderjährige und ältere Menschen“, erklärt Dr. José Orlando Lovo, Vorsitzender der IGFM in Nicaragua.

Auch außerhalb der Hauptstadt Managua breiteten sich die Unruhen aus, so in der Stadt Masaya und der Indígenas-Gemeinde Monimbo.

Am 15. Juli wurden die Dörfer Diriomo, Niquinohomo und Catarina, etwa 40 km von Managua, angegriffen. Insbesondere in Masaya kam es zu schweren Zusammenstößen mit mehreren Todesopfern und zahlreichen Verhaftungen.

Die Katholische Kirche von Nicaragua bemüht sich bisher vergeblich um eine Vermittlung zwischen den Konfliktparteien. Sie wird von den Sandinisten als illoyal angesehen und wegen „Untreue zur Regierung“ als feindliche Organisation eingestuft.

Als sich zuvor in der Hauptstadt Managua am 14. Juli protestierende Studenten in die Kirche Divina Misericordia geflüchtet und dort verbarrikadiert hatten, wurden sie von Milizionären und „Polizisten“ beschossen. Auf Intervention der Katholischen Kirche wurden die Studenten evakuiert und in die Kathedrale von Managua verbracht. Zwei von ihnen verstarben dort in Folge ihrer Verletzungen.

Dr. Lovo und die IGFM-Nicaragua appellieren an die UNO und alle demokratischen Staaten, den Terror gegen die zivile Protestbewegung nicht zu ignorieren, sondern internationalen Druck auf die sandinistische Regierung auszuüben.

„Nicaragua ist heute ein Staat ohne Gesetze in den Händen derjenigen, die die Bevölkerung angreifen, Häuser niederbrennen, plündern und Angst schüren. Die Polizei steht ausschließlich im Dienst des Präsidenten Daniel Ortega und seiner Ehefrau, der Vizepräsidentin Rosario Murillo. Die Menschen bleiben in ihren Häusern, um sich zu schützen und ihr Leben zu retten,“ so Dr. Lovo.


Israels Ministerpräsident fordert ein Ende der Hetze gegen den jüdischen Staat

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu hat am vergangenen Dienstag zum Terroranschlag auf eine Synagoge in Jerusalem, der fünf Todesopfer forderte, eine Stellungnahme abgegeben, aus der hier einige Abschnitte folgen: 

 Ministerpräsident Netanyahu bei der Pressekonferenz„Gestern hat sich ein Busfahrer aus Ostjerusalem umgebracht. Er hat Selbstmord begangen. Die Ergebnisse des veröffentlichten Autopsieberichts zeigen dies eindeutig, er hat sich umgebracht. Aber dies hält die Hetzer nicht davon ab, ihre Ritualmordanklage zu verbreiten, der zufolge er von Juden umgebracht worden sei.
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Diese Art von Hetze hat ihren Teil zum erschütternden Massaker beigetragen, das heute morgen an einem sakralen Ort während des Gebets verübt wurde. Erschütternd ist nicht nur die Grausamkeit des Massakers. Erschütternd sind auch die Freudenrufe im Gazastreifen, in Bethlehem und an anderen Orten. Dort werden Süßigkeiten verteilt, Hackbeile in der Luft geschwungen, die Märtyrer gelobt.
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Es stimmt, dieses Mal hat Abu Masen [Mahmud Abbas] das Massaker verurteilt, und das ist gut. Ich erinnere mich, dass er auch den Mord an den drei Jugendlichen verurteilt hat, aber das ist nicht genug.
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Denn im selben Satz, in dem er das Massaker von heute verurteilte, hat er es mit erfundenen Taten in Verbindung gebracht, die Israel angeblich auf dem Tempelberg verübte.
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In den Palästinensischen Autonomiegebieten gibt es täglich und stündlich Hetze. Dort werden nicht nur die niedersten Mörder zu Helden der palästinensischen Kultur erklärt – es wird ohne Unterlass gegen die bloße Existenz des Staates Israel gehetzt, gegen die Sicherheit der israelischen Bürger, die ganze Zeit, in den Schulen, in den Medien, in den Moscheen überall, und das ist die Wurzel des Konflikts: Die Weigerung, die Existenz des jüdischen Staates anzuerkennen und dahingehend zu erziehen.
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Die Welt schaut auf dieses Massaker, doch leider fordert sie nicht von den Palästinensern, die wilde Hetze gegen Israel zu beenden, die die Wurzel des Konflikts ist.
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Ich rufe alle Staatsoberhäupter der zivilisierten Welt auf: ich möchte Erschütterung sehen, ich möchte eine Verurteilung der Tat sehen, eine eindeutige und kompromisslose Verurteilung dieser Morde an Israelis, an Juden.“
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Quelle (Text/Foto) und weiterer Text hier: http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Netanyahu-Hetze-ist-die-Wurzel-des-Konflikts.aspx

Deutsch-vietnamesischer Jonny in Berlin auf offener Straße zu Tode getreten

In der Nacht zum Sonntag wurde ein 20-jähriger Vietnamese deutscher Staatsbürgerschaft am Berliner Alexanderplatz von mehreren „Südländern“ (offenbar Türken oder Araber) brutal zusammengetreten.

Das Opfer  – der  Sohn eines deutschen Vaters und einer vietnamesischen Mutter  – kam mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus, lag eineinhalb Tage lang im Koma. Am Montag erlag Jonny seinen schweren Verletzungen.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Das FOTO zeigt Teilnehmer einer Trauer-Mahnwache, darunter Vietnamesen und Deutsche

Der 20-Jährige hatte in der Nacht zu Sonntag mit zwei 25 und 29 Jahre alten Freunden den Geburtstag eines Bekannten in einem Club gefeiert.

Als sie gegen 4 Uhr den Club verließen, konnte Jonny sich kaum noch auf den Beinen halten. Seine Freunde setzten ihn an der Rathausstraße auf einen Stuhl vor einem geschlossenen Lokal und gingen weiter, um ein Taxi zu rufen.

Die Hilflosigkeit des jungen Mannes nutzte dann eine Südländergruppe aus  –  sie sahen in ihm ein leichtes Opfer:

Jonny wurde gewaltsam vom Stuhl gerissen. Als er sich wieder aufrappeln wollte, schlug einer der Täter dem Betrunkenen sofort ins Gesicht. Nun stürzten sich auch die anderen Täter auf das wehrlose Opfer. Sie schlugen und traten pausenlos auf den am Boden Liegenden ein.

Nachdem der 29-jährige Freund des Opfers zu Hilfe eilte, wurde er von den Tätern ebenfalls verprügelt.

Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, war Jonny bereits leblos. Den Rettungskräften gelang es, Jonny noch an Ort und Stelle zu reanimieren und danach in ein Krankenhaus zu transportieren. Die Ärzte sahen für den jungen Deutsch-Vietnamesen jedoch keine Überlebenschance. Am Montag wurde er für tot erklärt.

Bei den Tätern soll es sich um sechs bis sieben Türken oder Araber handeln.

Die 1. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

In Berlin kam es in der Vergangenheit immer wieder so solch brutalen Überfällen. Nach den Taten äußerten sich Politiker „entsetzt“. Ausreichende Konsequenzen hat es jedoch nicht gegeben.

Meist kommen die Täter mit lächerlichen Bewährungsstrafen davon: Wie im Fall des von Türken zu Tode gejagten Giuseppe M. – Haupttäter Baris B. erhielt nur zwei Jahre auf Bewährung;  sein Komplize bekam gerade mal vier Monate auf Bewährung.

Angesichts solcher Urteile braucht man sich nicht zu wundern, wenn brutale Täter die Justiz auslachen und weiter wehrlose Opfer zu Tode treten.

Quelle (Text/Foto): Webseite „Kopten ohne Grenzen“ und PI-News