Kardinal Müller beklagt einen „Atheismus, der sich in der Kirche breitmacht“

Die Kirche muss das Problem des Atheismus und sexuellen Fehlverhaltens unter Geistlichen angehen: Das hat Kardinal Gerhard Müller laut der US-Website „LifeSiteNews“ gefordert.  

Der ehem. Präfekt der Glaubenskongregation äußert sich zur Kirchenkrise und den Missbrauchs-Skandalen in einem weitreichenden neuen Interview mit Maike Hickson bei „LifeSiteNews„.

„Der Ursprung der gesamten Krise liegt in einer Verweltlichung der Kirche und eine Reduktion des Priesters auf einen Funktionär. Letztlich ist es der Atheismus, der sich in der Kirche breitgemacht hat. In diesem Ungeist wird die Offenbarung in Glaube und Moral an die Welt ohne Gott angepasst, so dass sie einem Leben nach den eigen Lüsten und Bedürfnissen nicht mehr im Wege steht“, so Kardinal Müller.

Die jetzige Kirchenkrise zeige sich aber auch darin, „dass man die wahren Ursachen nicht sehen will und durch Propagandaphrasen der Homo-Lobby vertuscht. Unzucht mit Jugendlichen und Erwachsenen ist eine Todsünde, die keine Macht der Welt für moralisch neutral erklären kann“, betont der deutsche Kardinal.

Führende Köpfe der Kirche würden nach wie vor das Problem und seine Ursachen unterschätzen. Er fordert u.a., dass „homosexuelles Verhalten von Klerikern in keinem Fall geduldet werden kann und die kirchliche Sexualmoral nicht durch die weltliche Akzeptanz der Homosexualität relativiert werden darf“. 

Quelle und Fortsetzung des Berichts hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-muller-aussert-sich-zu-homosexualitat-und-kirchenkrise-in-neuem-interview-3933

Foto: Bistum Regensburg


Kardinal Müller zur Mißbrauchskrise: Homosexuelle Taten sind die Hauptursache

Kardinal Gerhard Müller (siehe Foto) erklärte in einem Interview mit dem katholischen TV-Sender ETWN, das Problem des Mißbrauchs in der Kirche sei nicht durch Klerikalismus oder Pädophilie verursacht, sondern durch eine aggressiv ausgeübte Homosexualität, von denen Jugendliche oder junge Erwachsene als Opfer betroffen seien:

„Die überwiegende Mehrheit der Opfer von Missbräuchen durch Kleriker sind keine Kinder, sondern Teenager und ältere Menschen. Jeder Angriff gegen das sechste Gebot ist eine Todsünde. 80 Prozent und mehr der Opfer sind Jungen im Alter von 14 Jahren und älter; es sind homosexuelle Anschläge, keine pädophilen. Es geht nicht um Kinder, sondern um Teenager und ältere Menschen.“

Hinsicht der Jugendsynode im Vatikan meinte der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, eine Bischofssynode besitze keine kirchliche Lehrautorität, denn sie sei kein allgemeines Konzil. Er fügte hinzu: „Der Papst kann auch nicht die Grundverfassung der Kirche verändern.“

Quelle für die Zitate: http://www.kath.net/news/65397