Israel: Terroranschlag mit drei Ermordeten

Am vergangenen Dienstag ist im israelischen Har Adar ein Terroranschlag verübt worden. Als die palästinensischen Arbeiter den Kontrollpunkt am Eingang zu der Siedlung passierten, wirkte einer von ihnen auf die Grenzpolizei und Sicherheitskräfte dort verdächtig.

Sie forderten ihn zum Anhalten auf. Als dem Arbeiter klar wurde, dass die Beamten einen Verdacht geschöpft hatten, zog er eine Pistole und begann zu schießen. Der Angreifer wurde sofort erschossen; es gelang ihm jedoch zuvor, einen Polizisten und zwei private Sicherheitsmänner zu erschießen (siehe Fotos).

Der Terrorist war 37 Jahre alt und vierfacher Vater. Er hatte eine Arbeitserlaubnis für Har Adar. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

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Venezuela: Kath. Priester vermittelten zwischen Demonstranten und Staatskräften

Fünf Priester der katholischen Kirche haben am 28. Juli bei einem Zusammenstoß zwischen der sozialistischen Nationalgarde Bolivar (GNB) und Demonstranten in der Stadt Ejido in Venezuela eingegriffen.

Mit mehreren, von der Bischofskonferenz veröffentlichen Fotos wurde der Eingriff der Geistlichen dokumentiert, die an diesem Tag eine Mittlerrolle gespielt haben, als die Panzer der GNB in der Nähe des Beerdigungsorts von Rafael Vergara auftauchten. Vergara war jener Junge, der bei einer Protestdemonstrationen in Venezuela gestorben ist.

Gegen 15.30 Uhr haben die Priester die Beerdigungszeremonie unterbrochen, sind auf die Nationalgardisten zugegangen und haben sie um Abzug gebeten.

Nach Angaben der Presseagenturen sind mehrere Personen landesweit bei den gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in den vergangenen Tagen verstorben.

Dies geschah insbesondere während des 48 Stunden-Generalstreiks, der von der Opposition und zivilgesellschaftlichen Gruppen ausgerufen wurde. Am 28. Juli starb ein weiterer Junge durch eine Schussverletzung bei einer Demonstration in San Cristobal.

Die Zahl der Toten in den fast vier Monaten der Protestkundgebungen stieg damit auf 113 an.

Quelle: Fidesdienst


CSU-Chef Seehofer: „Wir beten für eine schnelle Genesung der Verletzten“

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer (siehe Foto) hat sich erschüttert angesichts des Terroranschlags in Manchester geäußert:

„Ein weiteres Mal ist eine europäische Metropole zum Ziel eines barbarischen Terroraktes geworden. Auch dieser Anschlag in Manchester hat unsere moderne Zivilisation und unsere Art des Lebens getroffen und unschuldige Menschen in den Tod gerissen.

Besonders erschütternd ist, dass Ziel vor allem junge Menschen und Kinder waren. Unser tief empfundenes Beileid gilt den Hinterbliebenen der Opfer. Den Verletzten gilt unser Mitgefühl. Wir beten für ihre schnelle Genesung.

Die freie Welt ist vereint in Wut über diese menschenverachtende Tat, in der Trauer um die Opfer und in der Entschlossenheit im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. Kein Terrorist wird je erreichen, dass wir in unserer Art des Lebens zurückweichen. Wir alle müssen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zusammenstehen, über alle Grenzen hinweg.“


NIZZA ist überall: Anschlag in BERLIN

Bei einem evtl. Anschlag mit einem Lastkraftwagen auf einen Berliner Weihnachtsmarkt sind mindestens zwölf Menschen getötet und 48 verletzt worden. Der mutmaßliche Fahrer soll als pakistanischer oder afghanischer Flüchtling im Februar 2016 nach Deutschland gekommen sein, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Polizei

Unterdessen hat die Berliner Polizei einen Unfall ausgeschlossen: „Unsere Ermittler gehen davon aus, daß der Lkw vorsätzlich in die Menschenmenge gesteuert wurde“, teilte die Polizei auf Twitter mit.

Der Berliner Tagesspiegel berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Mann sei wegen kleinerer kriminelle Delikte bereits polizeibekannt gewesen. Nach Informationen der Welt habe es seit mehreren Tagen Hinweise auf einen möglichen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin gegeben.

Die Tat ereignete sich gegen 20 Uhr. Der Sattelschlepper kam von der Kantstraße und soll vorsätzlich mehrere Verkaufsbuden am Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche überfahren haben. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Fahrer in der Nähe des Marktes festnehmen. Bei dem tot aufgefundenen Beifahrer soll es sich um einen Polen handeln.

Der mutmaßliche Fahrer soll den Beifahrer erschossen haben. Diese würde auch den Schuß erklären, den ein Polizist gehört haben soll.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/lkw-fahrer-soll-als-fluechtling-nach-deutschland-gekommen-sein/


Das Alte Testament und der Jenseitsglaube

Von Felizitas Küble

Immer wieder liest und hört man die Ansicht, das Alte Testament kenne keine Ewigkeitshoffnung, geschweige eine Vorstellung von einer „unsterblichen Seele“. Als ich am 2. Juni dieses Jahres in Münster an einer Synagogen-Führung teilnahm, äußerte sich ein Teilnehmer in gleicher Weise, wobei die jüdische Leiterin ihm sogleich131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c widersprach: Sowohl frühere wie heutige Juden glauben sehr wohl an ein ewiges Leben und die Unsterblichkeit der Seele.

Aber nicht alleine manche „Leute aus dem Volk“ oder progressive Professoren vertreten jene These, sondern sogar Theologen, die weithin als konservativ gelten, etwa der Heidelberger Neutestamentler Prof. Dr. Klaus Berger. Der Exeget äußerte sich z.B. in der „Tagespost“ vom 9.8.2007 entsprechend: „Eine himmlische Stadt…als ersehnte künftige Heimat der Erzväter kennt das ganze Alte Testament nicht.“  

In bezug auf den Hinweis im Hebräerbrief auf Abraham, der aufgrund seines Auferstehungsglaubens bereit war, seinen Sohn Isaak zu opfern, schreibt Berger: „Natürlich wird hier in die Berichte über Abraham ein Auferstehungsglaube hineingetragen, den weder Abraham selbst noch der Verfasser der Berichte kannte.“

Damit befindet sich der Autor in diesem Punkt auf dem Standpunkt einer modernistischen Bibelauslegung. Zu deren Lieblingsthesen gehört die Behauptung, die Bibel Israels kenne keinen Glauben an ewiges Leben, an die Auferstehung des Leibes, geschweige an eine Unsterblichkeit der Seele; derartige Vorstellungen seien erst durch die griechische Philosophie ins Judentum und Christentum eingedrungen.P1020947

Die Zeugnisse des AT über das Weiterleben im Jenseits sind aber unübersehbar, wobei zweifellos eine Entwicklungslinie erkennbar ist in Richtung eines wachsenden Unsterblichkeitsglaubens.

Hier einige Beispiele, die zunächst aufzeigen, daß die Israeliten Gott als den gerechten Richter erkannten, der einstens das Gute belohnt und das Böse bestraft:

Pred 12, 14: „Denn Gott wird jedes Werk ins Gericht bringen samt allem Verborgenen, sei es gut oder böse.“  –  Pred 11,9: „Wandle die Wege, die dein Herz erwählt und die deinen Augen gefallen, aber wisse, daß dich Gott für alles vor Gericht ziehen wird.“ – Jes. 33,14: „Die Sünder zu Zion sind erschrocken, Zittern hat die Heuchler ergriffen. Wer von uns kann bei einem verzehrenden Feuer wohnen, wer von uns kann bei der ewigen Glut bleiben?“

Zudem gibt es viele alttestamentliche Aussagen, die vom ewigen Leben sprechen, etwa folgende: Ps 21,5: „Er bat dich um Leben, du gabst es ihm, Verlängerung der Tage immer und ewiglich.“  –  Ez 37, 13: „Wenn ich euere Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole, dann werdet ihr erkennen, daß ich der HERR biCOLLAGE-BLUSP2n.“

Besonders deutlich äußert sich der Prophet Daniel über Jüngstes Gericht und jenseitige Vergeltung: Dan. 7,18: „Aber die Heiligen des Höchsten werden die Herrschaft empfangen und sie werden sie immerfort behalten in alle Ewigkeit.“  – Dan 12,2-3: „Und viele von denen, die im Erdenstaub schlafen, werden aufwachen: die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande. Und die Verständigen werden leuchten wie des Himmels Glanz und die, welche vielen zur Gerechtigkeit verholfen haben, wie die Sterne immer und ewig.“

Auch der Prophet Hosea glaubt an die Auferstehung; seine rhetorische Frage („Tod, wo ist dein Verderben? Unterwelt, wo ist dein Sieg?“) ist besonders geläufig; viele werden diese Stelle wohl im Neuen Testament vermuten, doch sie findet sich im Alten Testament: „Ich will sie erlösen aus der Gewalt des Totenreichs, vom Tode will ich sie loskaufen. Tod, wo ist dein Verderben? Unterwelt, wo ist dein Sieg?“  (Hos 13,14):

Besonders der Prophet Jesaja verkündet klar und eindringlich das ewige Leben und die Auferstehung am Jüngsten Tag:  „Der HERR wird den Tod auf ewig verschlingen, Gott, der HERR, wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und die Schmach seines Volkes von der Erde hinwegnehmen.“ (Jes 25,8)  – Ähnlich heißt es in  Jes 26,19: „Aber deine Toten werden leben und mein Leichnam wird auferstehen. Wachet und jubelt, ihr Bewohner des Staubes. Denn dein Tau ist ein Morgentau und die Erde wird die Toten wiedergeben.“   afc127c26a

Auch die bekannte Wendung „vom neuen Himmel und der neuen Erde“ findet sich bereits bei Jesaja: „Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so daß man der früheren nicht mehr gedenkt….und ihr sollt frohlocken in Ewigkeit über dem, was ich erschaffe.“ (Jes 65,17)

Am schönsten leuchtet der Auferstehungsglaube und zugleich der Gedanke an eine jenseitige Läuterung in den Makkabäerbüchern auf.

So sagt einer der sieben heldenhaften Märtyrerbrüder zu seinem Richter: „Unserer Brüder sind nach kurzem Leiden mit der göttlichen Zusicherung ewigen Lebens gestorben; du jedoch wirst beim Gericht Gottes die gerechte Strafe für deinen Übermut zahlen.“ (1 Makk 7, 36). Auch das Fürbittgebet für die Toten gehört bereits dazu: „Es ist ein heiliger und heilsamer Gedanke, für die Verstorbenen zu beten, damit sie vom Makel ihrer Schuld befreit werden.“ (2 Makk 12,42 f.)
Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Ägypten: Terroranschlag gegen koptische Markus-Kathedrale in Kairo mit 25 Toten

Bei einer Bombenexplosion am 11. Dezember unmittelbar neben der koptischen Sankt-Markus-Kathedrale in der Hauptstadt Kairo starben nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums mindestens 25 Menschen, 35 seien verletzt worden. RTEmagicC_IGFM_Plakat_Art_18_Religionsfreiheit_02_jpg

Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass der Sprengsatz in der Kirche Sankt Peter und Paul detoniert sei, die an die Kathedrale angrenzt. Der oder die Täter hätten ihn offenbar in das Gebäude geworfen.

Attiya Mahrous, Mitarbeiter der Kathedrale, der nach der Explosion in die benachbarte Kirche geeilt war, berichtet: „Ich fand Leichen, darunter viele Frauen, die auf Kirchenbänken lagen. Es war eine schreckliche Szene.“

Zu dem Attentat hat sich zunächst niemand bekannt. Es war der schwerste Angriff auf die christliche Minderheit in Ägypten seit dem 1. Januar 2011. Damals starben bei einem Bombenanschlag auf eine koptische Kirche in Alexandria 21 Personen. Die Markus-Kathedrale ist auch Sitz des koptischen Papstes Tawadros II.

Etwa zehn Prozent der 90 Millionen Einwohner Ägyptens sind christliche Kopten. Die Minderheit ist immer wieder Ziel von gewalttätigen Übergriffen durch radikale Muslime.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/anschlag-auf-kathedrale-in-kairo-mindestens-25-tote-99252.html

Foto: IGFM


Deutschlands größte Dichterin über Gebete für Verstorbene: „Ein gläubig Flehn tritt vor den Thron des HERRN“

Annette von Droste Hülshoff

Für die armen Seelen

Was Leben hat, das kennt die Zeit der Gnade;    Licht der Welt-011-3
Der Liebe Pforten sind ihm aufgetan.
Zum Himmel führen tausend lichte Pfade;
Ein jeder Stand hat seine eigne Bahn.

Doch wenn mit Trauer Leib und Seel‘ sich trennen,
Dann, Mensch, ergreif den letzten Augenblick.
Bald kannst du nicht mehr dein die Stunde nennen;
Aus deiner Hand entflohn ist dein Geschick.

Wohl dem, der reiches Gut voraus gesendet;
Was er gewirkt, das trägt er sich nach Haus.
Doch in dem Sturme, der dein Leben endet,Von Julia Kesenheimer geschickt
Löscht auch der Prüfung Gnadenfackel aus.

Wie Mancher schied und kennt die Zeit der Reue,
Und die Erlösung ist ihm noch so fern!
Wohlan mein Herz, zeig deine Christentreue:
Ein gläubig Flehn dringt vor den Thron des HERRN!

Mein Vater, sieh auf deine ärmsten Kinder
Und denk an sie in ihrer großen Not;
Sie waren, was wir sind, sie waren Sünder,
Und ihre Gnadenpforte schloß der Tod!

O Jesus, denk an deine bittern Schmerzen
Und an den harten Tod am Kreuzesstamm! Wetzlar-DSC_0640-2 - Kopie
Ach, alle trugst du sie an deinem Herzen,
Für alle starb das unbefleckte Lamm!

Maria, bitt für sie bei deinem Sohne,
Als Himmelsleiter aus dem finstern Reich;
Beut ihnen seine blut’ge Dornenkrone,
Und nimm sie auf in deinen Mantel weich!

Ihr Heil’gen Gottes alle, helft uns flehen;
Sie sind ja eure armen Brüder auch!
HERR, laß sie bald dein göttlich Antlitz sehen,
Kühl ihre Glut mit deiner Milde Hauch!

Und wenn von denen, die mir teuer waren,
Als noch um sie die Erdenhülle lag,
Vielleicht noch mancher nicht dein Heil erfahren
Noch fruchtlos harrt auf der Erlösung Tag:

O Gott, ich ruf‘ aus meiner tiefsten Seele, 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c
Steh ihnen bei, mein Gott, verlaß sie nicht!
Auf ihren Schmerz sieh, nicht auf ihre Fehle;
Sieh auf mein einsam trauernd Angesicht!

Was will doch alles Erdenleiden sagen,
Bedenk ich Leid und Freud der Ewigkeit!
Was ich vermag, ich will es gerne tragen;
Ich bin bereit, o HERR, ich bin bereit!

Quelle und vollständige Fassung des Gedichts hier: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Droste/Werk/Lyrik/GeistlicheGedichte/ArmenSeelen/index2_html

Dichterin von Weltrang: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/huelshoffstiftung/dichterin