USA: Mike Pence will Trumpzeit würdigen

Unlängst räumte sogar die linksgerichtete Wochenzeitschrift STERN in einem Artikel ein, daß der ehem. Vizepräsident Mike Pence nach wie vor an seiner guten Beziehung zu Donald Trump festhält:

„Parteifreunden aus Indiana zufolge äußere sich Pence weiterhin sehr positiv über Trump… Pence plane eine Organisation, um das politische Andenken ihrer gemeinsamen Amtszeit in Ehren zu halten“.

Genau diesen Plan hat der evangelikale Politiker nun wahrgemacht, denn die US-Nachrichtenseite Christian Post berichtet am heutigen Dienstag (13.4.): „Mike Pence gründet eine neue konservative Organisation, um die Politik der Trump-Ära voranzutreiben“

Weiter heißt es: „Pence erklärte in einer Stellungnahme, dass es sein Ziel sei, auf dem Erfolg der letzten vier Jahre aufzubauen, indem traditionelle konservative Werte gefördert und die erfolgreiche Politik der Trump-Administration gewürdigt wird.“

Pence sagte zudem: „Konservative werden nicht untätig zusehen, wie die radikale Linke und die neue Regierung versuchen, Amerikas Ansehen als größte Nation der Welt mit ihrer destruktiven Politik zu bedrohen.“

Die neue Interessenvertretung zur Förderung der amerikanischen Freiheit wolle sich an politischen Diskussionen beteiligen und sowohl auf Landes- wie auf Bundesebene für sie eintreten, indem konservative politische Lösungen vorgeschlagen werden.

Unter anderem wird die Gruppe versuchen, „Steuergelder daran zu hindern, Abtreibungen im In- und Ausland zu finanzieren“ und die „Religionsfreiheit zu verteidigen, einschließlich der Gewissensrechte von Ärzten, Krankenschwestern, Lehrern und religiösen Wohltätigkeitsorganisationen“. 


Psychiater informiert über Bidens mentale Probleme – Steht Harris in den Startlöchern?

Von Felizitas Küble

Donald Trump warnte bereits während seiner US-Präsident mehrfach davor, Joe Biden sei im Falle eines Sieges mit seinen Amtspflichten überfordert und er werde vom linken Flügel der Demokraten-Partei gleichsam nur vorgeschoben, um ihn schnellstmöglichst durch seine radikalfeministische Vizepräsidentin Kamala Harris zu ersetzen.

Diese hätte wegen ihrer ultralinken Ausrichtung in ihrer eigenen Partei nie eine Chance gehabt, zur Präsidentschaftskandidatin gewählt zu werden. Daher benötigte sie quasi einen „Platzhalter“.

Biden wiederum ernannte Harris imHerbst 2020 zu seiner potentiellen Vizepräsidentin, weil ihm entweder schon die Übersicht fehlte oder er damit das sozialistische Spektrum seiner Partei zufriedenstellen und zum eifrigen Wahlkampf animieren wollte.

Bereits am 24. Januar schrieb ich dazu hier im CF, es stelle sich die Frage, „wie lange der betagte und schon zu Beginn seiner Amtszeit sichtlich überforderte Biden überhaupt als Präsident wirken“ könne: „Wenn er gesundheitlich bzw. psychisch bedingt „ausfällt“, wird Harris automatisch seinen Platz einnehmen und Staatsoberhaupt der USA werden.

Genau einen Monat später – am 24. Februar – veröffentlichten wir eine Meldung, wonach sich 33 Abgeordnete aus Bidens Demokraten-Partei besorgt mit dem Vorschlag an ihn wandten, seine alleinige Befehlsgewalt über Atomwaffen abzugeben, denn als oberster Befehlshaber der Streitkräfte kann ein Präsident jederzeit einen Nuklearschlag anordnen und das Militär hat ihm dann zu gehorchen.

Der Berliner Publizist Dr. David Berger berichtete schon Mitte Januar hier im CF von Bidens mentalen Problemen zu Beginn seiner Präsidentschaft und schilderte dazu ein deutliches Beispiel.

Diese Artikel im CHRISTLICHEN FORUM führten zu teilweise wütenden Leserkommentaren seitens eifriger Biden-Fans. Das mag insofern verständlich erscheinen, als unsere deutschen Mainstream-Medien diese Problematik geflissentlich totschweigen, weil sie nicht in ihr schwarz-weißes bzw. tiefrotes Anti-Trump-Weltbild paßt. Wer also hierbei der üblichen Presse vertraut, bekommt ein geschöntes Bild serviert.

Inzwischen hat sich zu diesem Themenfeld mit Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Meins ein erwiesener Fachmann öffentlich zu Wort gemeldet. Er ist Neuropsychologe, Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Geriater und apl. Professor für Psychiatrie.

Am 8. März 2021 veröffentlichte er auf auf der liberal-konservativen und zeitgeistkritischen Webseite „Achse des Guten“ unter dem Titel „Demenz: Wie lange ist Joe Biden noch zu halten?“ seine ausführliche Analyse: https://www.achgut.com/artikel/demenz_wie_lange_ist_joe_biden_noch_zu_halten

Er erwähnt, daß Biden seit seiner Vereidigung keine einzige reguläre Pressekonferenz abgehalten hat, daß er Reden vom Teleprompter abliest und sich andernfalls schon nach wenigen Sätzen verhaspelt, daß er sogar vergaß, im Dezember 2020 (noch dazu öffentlich) gegen Corona geimpft worden zu sein , als er behauptete, erst mit Beginn seiner Präsidentschaft stände ein Impfstoff zur Verfügung – von diversen weiteren Beispielen für seine kognitiven „Ausfälle“ ganz zu schweigen.

Auch Professor Meins sieht Kamala Harris angesichts dieser „Sachlage“ in den Startlöchern sitzen, um baldmöglichst Bidens Stelle als Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten einzunehmen und genau diese Situation war bereits in Trumps Amtszeit absehbar und wurde von ihm zutreffend thematisiert.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Weitere Hinweise und Fakten zum Thema hier:


Trump meldet sich mit starker Rede zurück

Von Felizitas Küble

Der noch bis vor kurzem amtierende US-Präsident Donald Trump ist auf der politischen Bühne wieder voll präsent.

Er hielt am vorigen Sonntag seine erste große Rede nach dem Auszug aus dem Weißen Haus vor der CPAC (Conservative Political Action Conference), also der Konservativen Politischen Aktionskonferenz (siehe Foto).

Dabei kündigte er an, bei der nächsten Präsidentschaftswahl in vier Jahren erneut als Kandidat anzutreten.

Außerdem will er – als der mit Abstand beliebteste Politiker der Republikaner – dafür sorgen, daß beide Kammern des Kapitols – sowohl Senat wie Repräsentantenhaus – bei den Zwischenwahlen in zwei Jahren wieder in die Hände seiner Partei gelangen.

Dann könnte Bidens Präsidentschaft – falls sie bis dahin überhaupt noch besteht und er nicht von Harris abgelöst wird – politisch weitgehend blockiert werden. Da dort die Mehrheiten in beiden Häusern für die Demokraten sehr knapp sind, dürfte dieses Ziel für Trump nicht allzu schwierig werden.

In seiner Rede rechnete er nach über einem Monat mit der Außenpolitik Bidens (z.B. erneuter Militäreinsatz in Afghanistan, weiche Welle gegenüber Rot-China und Iran, Eintritt in die WHO ohne Gegenforderungen usw.) genauso ab wie mit seiner innenpolitschen Agenda, dem Genderprogramm, Vernachlässigung der Familie, Konzept der offenen Grenzen, der Verteuerung der Energiepreise, sozialistische Experimente usw.

Laut Umfragen sind 80% der republikanerischen Basis nach wie vor der Meinung, bei den Wahlen 2020 sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen und Biden sei zu Unrecht Präsident geworden.

60% der Wählerbasis wünschen Trumps erneute Kandidatur in vier Jahren. Somit weiß er mit seiner Ankündigung die Mehrheit seiner Partei hinter sich.


Demokraten-Senator Manchin will die von Biden nominierte Neera Tanden nicht wählen

Von Felizitas Küble

Mit der 50-jährigen Neera Tanden hat der neue US-Präsident Joe Biden eine Frau für einen hohen Posten nominiert, die bereits als Präsidentin von „Center for American Progress“ wesentlich an der „Obama-Care“ beteiligt war, also dem Gesundheitsreformpaket von Obama, das „harte Nüsse“ für kirchliche Einrichtungen enthielt.

Dabei wollte sie und der damalige Präsident alle – und somit auch christliche – Arbeitgeber dazu zwingen, die Kosten der „Verhütungsmittel“ (wozu auch die „Pille danach“ gehörte) für ihre Angestellten zu übernehmen.

Damals wandte sie sich bereits gegen christliche Gruppen, die eine Ausnahmeregelung im Namen der Religionsfreiheit forderten. Als Präsident Trump an die Regierung kam, hat er den Kirchen und allen interessierten Religionsvertretern ihren Wunsch erfüllt.

Die linksfeministische Tanden ist kürzlich von Biden (siehe Foto) für den Direktorenposten des „Office of Management and Budget“ (OMB) nominiert worden, was allerdings noch durch den Senat bestätigt werden muß.

Und genau dies könnte für den neuen Präsidenten schwer danebengehen, denn die Kräfteverhältnisse im Senat stehen jetzt schon fifty-fifty (50 zu 50). Zur Demokraten-Fraktion gehören zwar auch zwei formal Unabhängige, die aber meist mit ihnen abstimmen.

Wenn alle Republikaner zusammenhalten und nur ein einziger Demokraten-Senator abspringt, dann kann sich Biden seine Personalentscheidung für Tanden abschminken.

Manche Senatoren sind enttäuscht, daß der neue Präsident zwar bei seiner Antrittsrede groß getönt hat, er wolle das gespaltene Land einigen und zussammenführen, allerdings seitdem nichts unterläßt, um die Republikaner mit seinen Dekreten und Personalentscheidungen massiv vor den Kopf zu stoßen – und die nicht-linken Politiker in seinem eigenen Lager ebenfalls zu brüskieren.

Senator „Joe“ (Joseph) Manchin hat Biden in der Tanden-Personalie bereits offen die Gefolgschaft aufgekündigt und angekündigt, er könne diese Nominierung nicht unterstützen.

Wenn dem Sohn eines italienischen Einwanderers und Ex-Gouverneur von West Virginia weitere aus der eigenen Partei folgen, erntet Biden das, was er gesät hat, mögen manche seiner Entscheidungen auch von Vizepräsidentin Harris beeinflußt worden sein, die zum ultralinken Flügel der Demokraten gehört.


USA: Gilt jetzt die alte „Obama-Care“ wieder?

Von Felizitas Küble

Wie bereits mehrfach im CF berichtet, treiben der neue Präsident Biden und seine feministische Vizepräsidentin Harris die Abtreibungs- und Gender-Agenda in den USA energisch voran, teils durch Ernennungen (Transperson Levine als künftige Staatssekretärin), teils durch Verordnungen und Dekrete: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/25/usa-biden-startet-mit-transgender-agenda/

Während der Präsidentschaft Obamas haben sich die katholischen Bischöfe energisch gegen dessen sogenannte Gesundheitsreformen gewandt, die „Affordable Care Act“, ein neues Krankenversicherungssystem.

Dazu gehörte nämlich die Verpflichtung der Arbeitgeber (auch der kirchlichen), die Verhütungsmittel für ihre Angestellten zu bezahlen, wozu auch die frühabtreibende „Pille danach“ zählte.

Nachdem Donald Trump neuer US-Präsident wurde, hat er bei dieser sogenannten „Obama-Care“ eigens eine Ausnahmeregelung für kirchliche und alle religiösen Einrichtungen geschaffen, die von dieser Verpflichtung auf Wunsch befreit waren. Dies wurde vor allem mit dem Ideal der Religions- und Gewissensfreiheit begründet.

Diese Zeiten dürften nun vorbei sein, denn mit Neera Tanden hat Biden eine Frau ernannt, die christliche Arbeitgeber stets dazu zwingen wollte, Kosten für „Verhütungsmittel“ ihrer Mitabeiter zu übernehmen.

Der neue US-Präsident hat jetzt die linksfeministische Tanden (50) für den Direktorenposten des „Office of Management and Budget“ (OMB) nominiert. Als Präsidentin von „Center for American Progress“ war sie wesentlich an der „Obama-Care“ beteiligt. Damals wandte sie sich bereits gegen alle christlichen Gruppen, die eine Ausnahmeregelung im Namen der Religionsfreiheit forderten.

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Impeachment: Freispruch für Donald Trump

Von Felizitas Küble

Im Amtsenthebungsverfahren gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump hat der Senat den Vorwurf einer „Anstiftung zum Aufruhr“ zurückgewiesen und den Beschuldigten am heutigen Samstag (13.2.) freigesprochen.

Damit hat Trump zum zweiten Mal ein von der Demokraten-Partei angestoßenes Impeachment gewonnen; das erste Verfahren – die sog. „Ukraine-Affäre“ – lief während seiner Amtszeit und endete vor gut einem Jahr mit einem Freispruch in allen Anklagepunkten.

Für eine Verurteilung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit von 67 Stimmen im Senat (der aus 100 Mitgliedern besteht) notwendig.

Donald Trump hatte auch diesmal wieder die meisten republikanischen Senatoren bei der Abstimmung hinter sich (43 von 50) und alle 50 Senatoren aus der Demokraten-Partei gegen sich. Insgesamt 57 Mitglieder stimmten gegen Trump, somit fehlten heute 10 Stimmen für eine Verurteilung des Ex-Präsidenten.

Der Ausgang des Verfahrens (Freispruch für Trump) war durchaus absehbar – sowohl formal wie inhaltlich betrachtet. Das schrieb ich bereits im Januar in mehreren Artikeln, darunter hier: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/28/usa-freispruch-bei-impeachment-in-sicht/

Die treibende Kraft für das aussichtslose Impeachment war vor allem Nancy Pelosi, eine linke Verteterin innerhalb der Demokratenpartei und Sprecherin der Abgeordnetenkammer. Biden und Harris folgten ihr beflissen auf dem Fuße, obwohl das zu erwartende Eigentor auf der Hand lag. Nicht von ungefähr bezeichnete Trump dieses verbissene Vorgehen als „absolut lächerlich“ (Siehe unser Kommentar zu dieser Causa vor genau einem Monat: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/14/impeachment-gegen-trump-ein-eigentor/)

Pelosi ließ ihrer Wut nach Trumps Sieg freien Lauf: sie schlug mehrfach auf den Tisch und beschimpfte jene Senatoren, die gegen eine Amtsenthebung stimmten, als eine „feige Gruppe von Republikanern“. 

Das Verfahren diente neben dem Austoben eines Anti-Trump-Kampfgeistes dem taktischen Versuch, eine weitere Präsidentschafts-Kandidatur (oder andere öffentliche Ämter) für ihn auszuschalten. Diese Strategie ist nun nach dem zweiten Sieg Trumps definitiv mißlungen.

Trump dankte allen, die gegen die Anklage stimmten, und seinen Anwälten: „Ich möchte zuerst meinem Team von engagierten Anwälten und anderen für ihre unermüdliche Arbeit danken, für ihr Engagement, die Gerechtigkeit aufrechtzuerhalten und die Wahrheit zu verteidigen… Dies war eine weitere Phase der größten Hexenjagd in der Geschichte unseres Landes.“ – Kein Präsident habe jemals „so etwas“ durchgemacht.


USA: Pfingstler „prophezeiten“ Trumps Sieg

Von Felizitas Küble

In den USA wimmelt es von Starpredigern aus der charismatischen Szene, die seit Jahren alles Mögliche und Unmögliche voraussagen, wovon meist nichts eintrifft (es sei denn, es handle sich um banale Ankündigungen, die man auch ohne sechsten Sinn kombinieren kann, zB. daß die Gottlosigkeit weiter zunimmt usw….).

Zu den bekanntesten selbsternannten Propeheten gehört seit langem Pat Robertson, der sich ständig im (mißbrauchten) Namen des HERRN äußert, der direkt zu ihm spreche.

In eben diesem Sinne erklärte er im Oktober 2020, Gott habe ihm geoffenbart, daß Trump erneut zum Präsidenten gewählt werde das sei „ohne Frage“ so und nicht anders. (Quelle: https://thehill.com/blogs/blog-briefing-room/news/521993-televangelist-pat-robertson-says-god-told-him-trump-will-win-an)

Auch der prominente Pfingstprediger Kenneth Copeland sagte voraus, Trump werde eine zweite Amtszeit erleben. Zwischendurch erklärte er, der Teufel wolle die Wahl „stehlen“, aber es werde ihm nicht gelingen.

Dieser TV-Evangelist Copeland gehört zu den extrem-charismatischen Vertretern eines sog. „Wohlstandsevangeliums“, wonach Gott die „Seinen“ auch mit irdischen Gütern reichlich segnen wolle; eine Ideologie, die mit calvinistischen Vorstellungen verknüpft sein kann, wonach Wohlstand und Erfolg als Ausweis der göttlichen Erwählung anzusehen seien. (Quelle: https://www.newsweek.com/trump-televangelist-kenneth-copeland-devil-steal-election-kill-babies-1556305)

Ebenso „prophetisch“ über Trumps Wahlsieg äußerten sich auch sonstige namhafte Starprediger aus der schwarmgeistigen Szene, darunter Sid Roth, Eric Metaxas oder Curt Landry und viele weitere leitende Pastoren, angeblich vom Heiligen Geist „Inspirierte“. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9Quo_miz04Y&feature=youtu.be

Weitere Infos hier: https://hoffnung-weltweit.info/glaubenspraxis/gottes-willen-erkennen/gott-hat-mir-gesagt.html


USA: Biden befiehlt die Finanzierung der internationalen Abtreibungsindustrie

Der neue amerikanische Präsident Joe Biden hat am 28. Januar 2021 eine Executiv-Order (Durchführungsbestimmung) unterzeichnet, die das US-Außenministerium und die US-Agentur für internationale Entwicklung dazu verpflichtet, weltweit die Abtreibungsindustrie zu finanzieren.

Damit ist der globale Lebensschutz abgeschafft, den sein Amtsvorgänger Trump für die US-Auslandspolitik bekräftigt hatte.

Diese als „Mexico-City-Policy“ (Mexiko-Stadt-Politik) bekannte Anti-Abtreibungs-Strategie, die grundsätzlich bereits unter Präsident Reagan eingeführt wurde, ist von Donald Trump damals bereits einen Tag nach seiner Vereidigung bestätigt und verschärft worden. Sie verhinderte, dass ausländische Gruppen aus der Abtreibungsbranche staatliche Finanzspritzen aus den USA erhielten. Das dadurch eingesparte Geld wurde stattdessen für Gesundheitsprojekte in Entwicklungsländern eingesetzt.

Bidens neue Verordnung befiehlt dem US-Außenminister außerdem, die Förderung und Unterzeichnung aus der Genfer Konsenserklärung zurückzuziehen – sich somit von einer Proklamation zu verabschieden, die von 35 Ländern unterzeichnet wurde und im welcher es heißt, daß Abtreibung kein internationales Menschenrecht ist. Diese Erklärung hatte Trumps Außenminister Mike Pompeo im Oktober 2020 unterzeichnet.

Die Executiv-Order Bidens führt die staatliche US-Finanzierung des UNO-Bevölkerungsfonds wieder ein, einer Agentur, die Abtreibung fördert und mit Chinas Zwangsbürokratie zusammenarbeitet.

Zugleich muß der amerikanische Steuerzahler künftig die Organisation“International Planned Parenthood Federation“ (größter Abtreibungsanbieter in den USA) und weitere global agierende Gruppen subventionieren, die Abtreibungen in Entwicklungsländern durchführen und fördern, u. a. durch radikalfeministische Lobbyarbeit gegen das Lebensrecht ungeborener Kinder.

In einer Pressemitteilung gab das Weiße Haus am 28. Januar bekannt, dass Bidens neue Verordnung den Zugang zu „umfassender reproduktiver Gesundheitsversorgung“ schützen und erweitern sowie „sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“ in den USA und weltweit fördern werde. Diese schönfärberischen Begriffe werden seit langem von der Abtreibungsindustrie verwendet, z.B. in entsprechenden Richtlinien und Programmen der UNO und EU.

Trumps Lebensrechts-Politik erhielt mehrheitlich Rückhalt in seinem Volk. Laut einer am 27. Januar in den USA veröffentlichten Marist-Umfrage sind 77% der Amerikaner entweder „dagegen“ oder „stark dagegen“, Steuergelder zur Unterstützung der internationalen Abtreibung einzusetzen.

Bidens Exekutivverordnung gibt dem Staatssekretär im Gesundheitsministerium zudem die Anweisung, alle von der Trump-Administration erlassenen Pro-Life-Vorschriften zu überprüfen, um sie aufzuheben.

Info-Quelle (englischsprachig) aus den USA: https://c-fam.org/friday_fax/president-biden-signs-executive-order-to-fund-the-global-abortion-industry/

Weiterer Bericht (deutschsprachig): https://pressfrom.info/de/nachrichten/welt-politik/-692857-biden-unterzeichnet-auftrage-zur-umkehrung-der-trump-richtlinien-fur-obamacare-und-abtreibung.html


USA: Biden reagiert auf Kritik überfordert

Von Felizitas Küble

Der neue US-Präsident Joe Biden scheint eine Lichtgestalt zu sein, zumindest der Start in eine bessere Ära nach der finsteren Ära Trump – so tönt es vielfach aus Medienmund und Politikerkreisen.

Vor allem die linksliberale Presse sieht sich nun wunderbar wertgeschätzt, schließlich ist das neue Staatsoberhaupt ideologisch einer von ihnen.

Mit Trump hingegen standen die Zeichen für viele Journalisten auf Sturm, nicht selten sagte er einigen Medienvertretern unverblümt seine abschätzige Meinung. Aber immerhin hat er sich mit ihnen gerne direkt auseinandergesetzt.

Anders Joe Biden, der zwar kein „Poltergeist“ ist, aber lieber den Kontakt zur Presse von vornherein meidet. Die „Welt am Sonntag“ (Nr. 4/2021) schreibt dazu in ihrem Bericht „Sie regieren jetzt Amerika“ auf S. 8 Folgendes: „Während seines Wahlkampfs etwa schottete sich Biden von Journalisten weitgehend ab, gab kaum Interviews.“

Wenn es doch einmal zu kritischen Fragen kommt, reagiert er bisweilen sehr ungehaltenund das bereits im Kandidaten-Vorwahlkampf.

Als Biden z.B. im Dezember 2019 bei einer Bürger-Fragerunde auf dubiose Geschäfte und ukrainische Auslandskontakte seines Sohnes Hunter angesprochen wurde, beleidigte er den Fragesteller, einen 83-jährigen Landwirt: „Sie sind ein verdammter Lügner, Mann.“. Als dieser erkärt, er werde ihn nicht wählen, erwiderte Biden: „Ich wusste, dass Sie mich nicht wählen werden, Mann, Sie sind zu alt.“

(Quellen: https://www.faz.net/aktuell/politik/von-trump-zu-biden/joe-biden-beschimpft-in-iowa-waehler-als-luegner-16522002.html und hier: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.joe-biden-bezeichnet-mann-als-luegner-ist-er-zu-hitzig-um-us-praesident-zu-werden.fd09546d-e9f7-4fee-ae35-34f0817dc7a0.html)

Als Biden jetzt zu Beginn seiner Präsidentschaft am 21.1.2021 in einer Konferenz mit der Frage eines Reporters konfrontiert wurde, ob sein Ziel von 100 Millionen Impfungen in 100 Tagen nicht zu niedrig gesteckt sei, schimpfte er nicht nur drauflos („…Komm schon, Mann, mach mal halblang“), sondern stand auf und verließ die Sitzung nach dieser einzigen und zudem eher harmlosen Frage.

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Kurz vor Amtsende ehrte Präsident Trump zwei Katholiken als „Helden Amerikas“

Es war eine der letzten Amtshandlungen von Donald Trump vor zwei Tagen (18.1.), als der amerikanische Präsident zwei bekannte Katholiken würdigte, indem er anordnete, sie mit einer Statue in den „National Garden of American Heroes“ aufzunehmen – also in den Nationalen Garten für amerikanische Helden.

Es handelt sich um den bekannten katholischen Oberhirten Fulton Sheen von New York, dessen Seligsprechungsprozeß läuft und der in den 50er und 60er Jahren als „Fernsehbischof“ prominent wurde – und außerdem um Nellie Gray, die katholische Gründerin des March for Life (Marsch für das Leben), der in Washington Jahr für Jahr bis zu einer Million Menschen auf die Beine bringt.

Im vorigen Jahr hat mit Trump zum ersten Mal ein amtierender Präsident an dieser Kundgebung gegen Abtreibung teilgenommenein paar Jahre zuvor besuchte Vizepräsident Mike Pence diese Demonstration, die inzwischen in vielen europäischen Ländern „nachgeahmt“ wird, in Deutschland durch den Marsch für das Leben in Berlin, der meist im September stattfindet.